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Arzthelfer(innen) und die liebe Hygiene

M{aHrMieCuxrie


Man kann sich aber auch anstellen...

Das find ich allerdings auch...

r;ockrUing40


also hatte die nächste Patientin auch wenn z.b Urinreste an dem Tupfer gewesen wären ein kleines bis gar kein Risiko?

s0chnseck*e198x5


Urin ist in der Regel steril, weshalb er auch zur Wunddesinfektion genutzt wird. Es gibt sogar Bewegungen, die ihren Urin der Gesundheit wegen trinken. Urin ist also überhaupt nicht so bäh.

Übrigens hat eine Studie ergeben, dass sich im Kühlschrank pro cm2 hundert Mal mehr Bakterien tummeln als auf der Kloschüssel ]:D

MQarieNC<uxrie


Mein Gott, hake das Thema doch einfach ab, es ist doch nichts passiert...

Jsulianfixa


Hmmm... es sollte eigentlich darauf ankommen, daß die Kanüle steril ist. Solange die MTA nicht vorher eine Ladung Durchfall weggewischt hat, sehe ich bei der Blutentnahme eher kein Problem. Die Handschuhe dienen schließlich dem Schutz der MTA vor DEINER Hepatitis- und HIV-verseuchten Blutfontäne.

Andererseits frage ich mich gerade, wieso denn eigentlich beim Portspülen immer so ein Brimborium veranstaltet wird. Hatte ich gerade heute mal wieder – da wird immer alles auf ein steriles Papier gelegt und wirklich mit sterilen Handschuhen gewerkelt. Und die Schulung zur parenteralen Ernährung, die ich mal hatte, war auch extremst penibel bzgl. Sterilität. Ist das so viel kritischer, weil der Port direkt in Herzvorhof mündet?

rvockr8ing40


was für ein Port ???...ich kann das abhakenb wenn mir mal jemand sagt das der Tupfer welcher auf einstichstelle nix macht selbst wenn Urin oder etwas blut dran hafften würde

das kan aber niemand...mann hätte ich bloß was gesagt...naja...

B:rombeeIrk_ü^chlein


ich kann das abhakenb wenn mir mal jemand sagt das der Tupfer welcher auf einstichstelle nix macht selbst wenn Urin oder etwas blut dran hafften würde

Aber was bitte hat das mit dir zu tun? Du bist doch gegangen also ist für dich alles ok ... ":/

JTuRlianxia


Mein Port. Du weißt schon: so ein Implantat, durch das man Chemos einlaufen lassen kann. Der wurde gerade heute mal wieder durchgespült und angesichts deiner Hysterie hier fiel mir gerade der Unterschied zwischen Umgang mit Port und Ablauf einer Blutentnahme auf.

Und ich bin mir immer noch nicht sicher, wieso beim Port dieses zeremonielle Vorgehen praktiziert wird. ???

sdchn+eckeR198x5


@ Juliania

Ich hab die Erfahrung, dass sich die kleineren Krankenhäuser (die nicht so oft mit Ports zu tun haben), da immer voll ein Theater drum machen. In der Onko-Ambulanz der Uni-Klinik ist der Port Business as Usual.

m;arioDn aus_ wiexn


da wird immer alles auf ein steriles Papier gelegt und wirklich mit sterilen Handschuhen gewerkelt. Und die Schulung zur parenteralen Ernährung, die ich mal hatte, war auch extremst penibel bzgl. Sterilität. Ist das so viel kritischer, weil der Port direkt in Herzvorhof mündet?

ja-port und alle zentralen zugänge sind besonders heikel

besonders eben bei patienten die immunsupprimiert sind

parenterale ernährung füttert nicht nur den patienten sondern keime fühlen sich da besonders wohl+vermehren sich ob des guten fressis gut+schnell.

s.chne'ckeX198x5


PS: Ich denke, Blutabnahme ist halt einfach bei vielen Schwestern Routine. Ein Port ist etwas, was aus der Routine fällt und viell. deswegen besondere Aufmerksamkeit kriegt.

s4chHnMe_ckex1985


@ marion

Danke für die fachliche Erklärung, wusste ich nicht! Darf ich kurz was OT fragen? Wie lang würdest du einen Port nach Abschluss der Krebsbehandlung drin lassen? Sollte man ihn besser ziehen lassen?

r2oeckrting4x0


ich bin gegangen aber ich hätte sie auch aufmerksam machen können und mich belastet das weil ja die nächste Patientin dann das risiko hatte weil ich noch mitbekommen habe dass sie ihr blut abgenommen hat

s4ch{nec"ke1985


Es gibt kein Risiko!

mlariGon hauNs wixen


nein das ist es nicht

ist halt wirklich ein unterschied ob du mit einer nadel blut abnimmst aus einer peripheren vene

oder an einem zentralen zugang rumpantscht

die nadel ist gleich draussen

am zentralen zugang können sich an der wand keime ansiedeln+zu einer wirklichen infektion führen

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