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Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

m\ar6ipoxsa


Sehr schöner Beitrag, 1Fenja1!

Obwohl ich natürlich wünschte, Du hättest bessere Erfahrungen gemacht :)*

1QFe;njxa1


Danke, Sunflower und mariposa. @:)

FhrauC Din`genxs


Auch von mir Beifall, Fenja :)= :)^

Muirspanmi%r


finde ich diese größtenteils undifferenzierte Hetze gegen die Ärzteschaft völlig übertrieben und unangebracht.

Diesen Satz meinte ich vor allem. Ich finde, hier wird sehr einseitig gelesen.

s.ounSdso


Von ihr weiß ich, dass sehr viele Patienten ultimativ eine Überweisung zum Facharzt verlangen und diese in den meisten Fällen auch bekommen

Und ich weiss, dass viele Hausärzte ihre Patienten sehr schnell zu einem Facharzt abschieben um ihr Budget zu schonen.

S2unflow(er_x73


Naja – vielleicht "schieben" Ärzte auch an Fachärzte ab, weil sie Angst vor nörgelnden Patienten oder Klagen im Falle einer zu späten Überweisung haben?

Meine Hausärztin gibt Überweisungen so raus. Da kann ich hingehen und an der Anmeldung sagen "Ich will zu X, Y und Z" – und bekomme meine Überweisungen. Wobei ich es halt nur für ohnehin laufende Behandlungen nutze. Bei neuen Symptomen sagt meine HÄ einfach, dass sie ihre Grenzen kennt. Sie röntgt bspw. nicht.

G~ePnerv1te


Seh' ich das jetzt richtig, dass ich mich bei einem Arzt bedanken muss, wenn er mich vernünftig und in angemessenem Zeitraum behandelt? Er dass macht, was er eigentlich sollte?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ein Arzt übt seinen Beruf aus und sollte das auch gewissenhaft und möglichst fehlerfrei tun. So wie es von euch auch jeden Tag in euren Berufen verlangt wird.

Habt ihr euch jemals so überschwenglich über die Wurstverkäuferin bei Edeka ausgelassen, wie toll sie euch bedient hat?

Das sie ja ab und an mal Blut- statt Fleischwurst einpackt aber der Kochschinken letztens klasse war?

Ich habe dann wohl ein völlig verschobenes Weltbild.

Für mich ist der Arzt ein Dienstleister der seinen Beruf ausübt.

Und ich werde wieder den Arzt wechseln........noch so ein sch..... Arzthopper.

So lange, bis ich endlich einen Arzt finde, der mir diese verfluchten Schmerzen nimmt, die mich heute Nacht haben wieder nicht schlafen lassen.

mOaripvosxa


Habt ihr euch jemals so überschwenglich über die Wurstverkäuferin bei Edeka ausgelassen, wie toll sie euch bedient hat?

Überschwenglich sicher nicht, aber für einen guten Service (z.B. Fett wegschneiden vor dem Wiegen) bedanke ich mich durchaus.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Aber selbstverständlich! Wie hat Dumal doch so treffend formuliert:

Steht der Mensch im Zentrum, dann ist Empathie unerlässlich

Und das ist eben der Unterschied zwischen Wurstverkäufer und Arzt.

h1ur&x


@ soundso

Von ihr weiß ich, dass sehr viele Patienten ultimativ eine Überweisung zum Facharzt verlangen und diese in den meisten Fällen auch bekommen

Und ich weiss, dass viele Hausärzte ihre Patienten sehr schnell zu einem Facharzt abschieben um ihr Budget zu schonen.

Und woher weisst Du das?

WCildkDater


ein nachdenkliches Beispiel :)z

mein HA hat mir den ausführlichen Reha Bericht nicht ausgehändigt, nun auch die Auflistung des AA über die Arbeiten die ich nicht mehr machen kann.

Die Krankenkasse dazu "sie haben ein Recht dazu", na toll soll ich jetzt gegen meinen HA Klagen!!! %:| %:| %:| :[] |-o

KJM_ooxdy


So lange, bis ich endlich einen Arzt finde, der mir diese verfluchten Schmerzen nimmt, die mich heute Nacht haben wieder nicht schlafen lassen.

Hats du es mal bei einem Schmerz-Therapeuten versucht? Ich weiß ja nicht, welche Erkrankung deinen Schmerzen zu Grunde liegt, Aber bei uns gibt es mehrere niedergelassene Fachärzte, unter anderem Anästhesisten, die schmerztherapeutisch arbeiten.

s?ouSndsxo


Und woher weisst Du das?

Weil das meine frühere Ärztin seit einem Jahr so gemacht hat. (ich habe seit 1 Woche einen neuen Arzt)

[[http://www.med1.de/Forum/Gesundheitswesen/594427/]]

mEaripo{sa


Weil das meine frühere Ärztin seit einem Jahr so gemacht hat. (ich habe seit 1 Woche einen neuen Arzt)

Du kennst also eine, die das so macht.

Warum schreibst Du dann

dass viele Hausärzte ihre Patienten ...

h~urQx


@ soundso

Weil das meine frühere Ärztin seit einem Jahr so gemacht hat. (ich habe seit 1 Woche einen neuen Arzt)

Also hattest Du eine Ärztin, die dich zum Facharzt abschieben wollte, um ihr Budget zu schonen und nun einen Arzt, der es nicht macht.

Warum schließt Du daraus, dass es viele machen? Daraus könnte man genau so gut schließen, dass es viele nicht machen. Warum ziehst Du nur aus der negativen Erfahrung Rückschlüsse auf den Rest der Ärzte und nicht aus der Positiven?

Mal davon abgesehen kann ich grundsätzlich schon verstehen, dass ein Allgemeinmediziner einen Patienten zur Verschreibung teurer Medikamente an einen Facharzt überweist, denn es ist ja tatsächlich so, dass dieser dafür ein wesentlich höheres Budget zur Verfügung hat. Auch wenn es vielleicht herzlos klingt, angesichts schlimmer Krankheiten und tragischer Schicksale die finanziellen Hintergründe ärztlichen Handelns in Feld zu führen, kann man diese Tatsachen trotzdem nicht komplett ignorieren. Letztlich betreibt jeder niedergelassene Arzt ein Geschäft und wenn es sich nicht rechnet, macht er pleite, was tatsächlich auch keine Seltenheit mehr ist.

Warum wird diese Tatsache immer den Allgemeinmedizinern vorgeworfen? Soll denn der Arzt die Medikamente seiner Patienten aus eigener Tasche bezahlen? Ich kenne den Hintergrund Deines neuen Arztes nicht, aber sicherlich hat er in seinem Budget noch mehr Luft als Deine bisherige Ärztin. Damit hast Du ja nun den für Dich besseren Arzt gefunden und das freut mich! Es kann doch gar nicht jeder Arzt für jeden Patienten gut sein.

Hast Du andererseits auch mal darüber nachgedacht, dass Deine Ärztin Dir das Medikament nicht verschreiben wollte, weil sie damit keine Erfahrung hat und sich nicht sicher war, ob es überhaupt gut für Dich ist? Ist die Überweisung in diesem Fall nicht besser, als etwas auf den Patientenwunsch hin einfach so zu verschreiben? Wie bist Du darauf gekommen, den Wunsch nach diesem Medikament zu äussern?

Dafür, dass beim Endokrinologen keine Termine zu bekommen sind, ist die Ärztin kaum verantwortlich. Die Endos sind ein schönes Beispiel für unnötige Facharztbesuche. Wie viele Patienten sitzen dort wohl in den Wartezimmern, weil sie die hier auf med1 die wahrscheinlich häufigste Diagnosevermutung Schilddrüsenunter-/überfunktion von einem Laien bekommen haben zusammen mit der Empfehlung "Geh bloß damit nicht zum Hausarzt, sondern auf jeden Fall zum Endokrinologen!"

G3enecrvtxe


Aber selbstverständlich! Wie hat Dumal doch so treffend formuliert:

Steht der Mensch im Zentrum, dann ist Empathie unerlässlich

Und das ist eben der Unterschied zwischen Wurstverkäufer und Arzt.

mariposa

Ich habe das zitierte nicht geschrieben und kann auf Empathie gerne verzichten, wenn ich im Austausch dafür eine Diagnose bekomme.

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