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Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

H?umant Spixrit


@ soundso

Mit der Schilderung deiner Krankheit und der Darstellung der damit verbundenen ärztlichen Betreuung habe ich Probleme, die du aber ganz sicher auflösen kannst.

Wenn du Krebs hast und damit einhergehende schwere Osteoporose, dann bist du chronisch krank. Das ist Fakt. Wenn du in dem o.g. Thread von Budgetproblemen deines HA postest, stellt sich für mich die Frage, wer verschreibt dir denn die Präparate Faslodex und Zometa, die dir bei deinem Krankheitsbild verabreicht werden müssten? Das kann doch nur ein FA sein ( vllt. mal i.V der Hausarzt)

Ich habe absolutes Verständnis dafür,dass, wenn man schwer erkrankt ist, die Sensibilitätsstufe ganz oben angesiedelt ist, aber deshalb die Ärzte pauschal zu diskreditieren ? das solltest duunterlassen.

Wenn du auch nur ein wenig gegoogelt hättest, wärest du mit Sicherheit darauf gestoßen, dass chronisch Kranke anders administriert werden als "Normalos"

Ich hoffe und wünsche dir, dass dein neuer Arzt dir die nötige Hilfe angedeihen lässt, aber..... bedenke bitte, unsere gesetzl. Krankenkassen spielen nicht jeden Tag ein Wuschkonzert.

Noch mals, beste Genesungswünsche. *:)

Ssahr6aQs`ahrxa


hurx

Die Endos sind ein schönes Beispiel für unnötige Facharztbesuche. Wie viele Patienten sitzen dort wohl in den Wartezimmern, weil sie die hier auf med1 die wahrscheinlich häufigste Diagnosevermutung Schilddrüsenunter-/überfunktion von einem Laien bekommen haben zusammen mit der Empfehlung "Geh bloß damit nicht zum Hausarzt, sondern auf jeden Fall zum Endokrinologen!"

M. E. ist das ein schlechtes Beispiel. Meiner subjektiven Wahrnehmung nach, haben vornehmlich Frauen, die zuvor hormonell verhütet haben, Schilddrüsenproblematiken. Da weder Frauenarzt noch Hausarzt (meist) über die nötige Ausbildung in der Endokrinologie verfügen, ist bei einer solchen Problematik nunmal ein Endokrinologe aufzusuchen. Bei vielen dieser Frauen bestätigt sich auch der Verdacht und sie befinden sich jetzt in Behandlung. Ist es besser, wenn man 2 Jahre lang Ärztehopping betreibt, um dann letztendlich bei einem Endokrinologen gesagt zu bekommen, man hat ein Schilddrüsenproblem? Ist das gut für den Geldbeutel der Krankenkassen?

Andererseits hab ich das Gefühl, dass man Patienten auch oft "herumreicht", damit jeder was daran verdient. Das kann auch mit der Kommunikation zwischen den Ärzten zusammenhängen. Der Hausarzt sagt nix vom Blutbild, der Facharzt macht ein neues Blutbild, findet nix, schickt zum nächsten Facharzt, der wieder nix vom Blutbild weiß usw. Auf Nachfrage hin, ob man mir eine Kopie meiner Akte macht, damit ich beim Facharzt nicht ohne gänzliche Infos dastehe, bin ich schon vier mal blöd angemacht worden bei vier unterschiedlichen Praxen,, dass ich kein Recht auf eine Aktenkopie hätte. Das macht mich halt stutzig. Ich will nicht immer wieder von vorne anfangen müssen.

Da kann ich es schon gut verstehen, dass es hier Menschen gibt, die gerne auf den Erfahrungen anderer aufbauen können um ihren Leidensweg und das Ärztehopping zu verkürzen.

s]oundpsxo


Wenn du Krebs hast und damit einhergehende schwere Osteoporose, dann bist du chronisch krank. Das ist Fakt. Wenn du in dem o.g. Thread von Budgetproblemen deines HA postest, stellt sich für mich die Frage, wer verschreibt dir denn die Präparate Faslodex und Zometa, die dir bei deinem Krankheitsbild verabreicht werden müssten? Das kann doch nur ein FA sein ( vllt. mal i.V der Hausarzt)

Die schwere Osteoporose hatte ich schon sehr lange vor der Krebsdiagnose.

Da habe ich auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit den Ärzten gemacht.

(ich habe inzwischen den 6. Hausarzt)

Die Medikamente gegen Osteoporose waren damals noch recht teuer (weil sie noch relativ neu waren. ca 60€/Monat). Es kannte sich vor 8 Jahren auch noch kaum ein Arzt richtig nicht Osteoporose aus.

Weder die Hausärzte, noch die Orthopäden, noch manche Ärzte im Krankenhaus mit denen ich es zu tun hatte.

Da wurde man noch mit Medikamenten behandelt, von denen schon lange bekannt war, dass sie nicht helfen, die aber viel billiger waren als die wirklich wirksamen.

Heute sind diese allerdings Standard und billiger.

Medikamente gegen Osteoporose zu verschreiben, ist Aufgabe des Hausarztes.

Ein Endrokrinolge ist für die Verschreibung nicht zuständig, wie meine alte Hausärztin hoffte.

s@o<unxdso


Mal davon abgesehen kann ich grundsätzlich schon verstehen, dass ein Allgemeinmediziner einen Patienten zur Verschreibung teurer Medikamente an einen Facharzt überweist, denn es ist ja tatsächlich so, dass dieser dafür ein wesentlich höheres Budget zur Verfügung hat.

Das ist auch so ein Irrglaube, der sich hartnäckig hält.

Nur die Lungenärzte und die Neurologen bekommen für einen Patienten mehr Geld als die Allgemeinmediziner.

s*o+u]ndxso


Wenn du auch nur ein wenig gegoogelt hättest, wärest du mit Sicherheit darauf gestoßen, dass chronisch Kranke anders administriert werden als "Normalos"

Ja und zwar dahingehend, dass es bei denen ja nicht mehr darauf ankommt. Da braucht man die Ressourcen nicht mehr zu verschwenden

H{uman S6pirixt


@ soundso

Ja und zwar dahingehend, dass es bei denen ja nicht mehr darauf ankommt. Da braucht man die Ressourcen nicht mehr zu verschwenden

Da habe ich auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit den Ärzten gemacht.

(ich habe inzwischen den 6. Hausarzt)

kann es vllt. sein, dass dich kein Mensch (Arzt) versteht ? ":/ Ich möchte meine Frage nochmals wiederholen: Wenn du Krebs hast, bist du chronisch krank und bekommst Infusionen und Spritzen, die diese bösartige Krankheit zumindest aufhalten können, die Kosten p.Monat : Faslodex € 990,00 und Zometa 1X ca € 350, die muss dir doch ein FA verschrieben und verabreicht haben und genau dieser FA kümmert sich auch um deine sehr schwere Osteoporose.

Du bedienst unhaltbare Klischees, bitte nimm davon Abstand.

Meine besten Genesungswünsche sind bei dir.

SQunfplower_x73


@ Genervte:

Geh' zu einem spezialisierten Schmerz-Mediziner. I.d.R. Anästhesist. Die sind bei Schmerzen einfach die besten Ansprechpartern und können weitere Untersuchungen gut koordinieren.

@ soundso:

Vor 8 Jahren hatte kein Arzt Ahnung von Osteoporose? Ich bekam vor 7 Jahren, mit Anfang 30, vom Hausarzt Fosamax (nicht wg. allg. Osteoporose, sondern wg. Inaktivitätsosteoporose in einem Gelenk, die sich halt massiv ausbreitete). Meine HÄ hat es ggü. der Krankenkasse durchgeboxt, da man es in meinem Fall eigentlich nicht hat übernehmen wollen/müssen.

Und ich schließe mich Human Spirit an: Wenn 6 Ärzte nichts taugen: Könnte es sein, dass das Problem auch bei Dir liegt?

Ich habe als chronisch Kranke (chron. Schmerzpatientin) übrigens immer sehr bemühte Ärzte erlebt – die mir allerdings auch sehr klar aufzeigten, dass sie HELFEN und LINDERN, aber nicht alles HEILEN können.

Das ist halt auch ein Aspekt, den man als Patient akzeptieren muss:

Es gibt Krankheiten (von einfachen Allergien bis hin zu schweren bedrohlichen Erkrankungen), da können Ärzte einfach auch keine Wunder vollbringen. Sondern ggf. durch Ausprobieren und Anwenden von Erfahrungswerten Linderung bringen.

Ich arbeite aktuell nebenbei in einer Rheumatologie. Die Patienten dort werden gut behandelt und sind i.d.R. auch sehr zufrieden. Es gibt eine sehr umfassende rheumatologische, physiotherapeutische, ergotherapeutische und auch psychologische Betreuung.

Und dann kommen sie nach Hause... das Rheuma ist gebessert, aber die Erkrankung bleibt... Und was sagen die Angehörigen?: Wie, Du hast immer noch Schmerzen? Die Klinik ist scheiße. Ähem... ja, alles klar.

Ist für mich als jemand, der beide Seiten kennt (Behandler/Patient) halt immer sehr aufschlussreich.

S{unf!lower_x73


Achja:

Ein Beispiel, was mir gerade hier im Forum wieder über den Weg lief: Jemand mit psychischen Problemen, u.a. diagnostizierter Erkrankung aus dem Bereich Schizophrenie/Psychose: Sucht jetzt nach Tests wie Taxoplasmose, Pilzerkrankungen etc., weil es ja nicht alles psychisch sein kann.

Manchmal geht es auch einfach nur um Krankheitsakzeptanz, statt Wunder vom Arzt zu erwarten.

m/ar,ixposa


soundso

Wenn du auch nur ein wenig gegoogelt hättest, wärest du mit Sicherheit darauf gestoßen, dass chronisch Kranke anders administriert werden als "Normalos"

Ja und zwar dahingehend, dass es bei denen ja nicht mehr darauf ankommt. Da braucht man die Ressourcen nicht mehr zu verschwenden

Du bist klingst sehr verbittert.

Es tut mir Leid, dass Du so krank bist, aber das, was Du im Zitat oben geschrieben hast, stimmt einfach nicht.

Gerade für chronisch Kranke wird sehr viel Geld aufgebracht. Ich habe zwei Freundinnen, die an Krebs erkrankt waren, und ich weiß, wie hoch alleine die Kosten für die Zytostatika waren.

GArot!txig


Ich habe eine schöne Story aus dem Jahre 2007: Ich habe Magenschmerzen, das war mir auch nicht unbekannt. Da ich seit 2006 in der Stadt lebte, bis dato aber keinen Arzt brauchte, musste ich mir einen suchen. Ich ging also zu einer Allgemeinmedizinerin, in eine Praxisgemeinschaft, ihr Mann ist Kardiologe. Ich sagte ich hätte Magenschmerzen und in derVorzeit auch schon Geschwüre gehabt. Sie meinte, wir müssen erst mal einen Ultraschall der Bauchorgane machen. Gut, ok. Die Sprechstundenhilfe führt mich in einen Raum, wo das Ulltraschallgerät steht und meint: "Machen sie sich oben herum schon einmal frei, der Arzt kommt gleich." Ich darauf hin: "Ich mache mich erst frei, wenn der Arzt da ist." Ich hasse es 5min. oder manchmal länger oben herum nackig sitzen zu müssen. Darauf hin fing sie eine Diskussion an. Ich bin bei meinem Standpunkt geblieben und sie zog dann von dannen. Dan kam der Arzt, es war der Ehemann der Ärztin, ok, dachte ich mir, Arzt ist Arzt. Er hat den Ultraschall begonnen. Dann fing er an vor sich her zu grummeln und fragte mich: "Sind sie kurzatmig?" Ich:"Nein. Warum?" Er:"Ihre Lebervene ist vergrößert, ich messe das jetzt mal genau aus." OK. Irgendwann war er dann fertig. Dann saß ich wieder bei ihr im Sprechzimmer. Sie Sagte: "Die Organe im Bauchraum sind alle ok, aber mein Mann möchte sie nochmals sehen, zum Herzecho aufgrund einer vergrößerten Lebervene. Bitte lassen sie sich einen Termin geben vorne." Gut, hab ich gemacht. Der Termin war 14 Tage später. Ich saß dann bei ihm im Sprechzimmer. Er sagte:"So, sie sind also kurzatmig." Ich:"Nein." Er:"Warum sind sie dann hier?" Ich:"Weil sie das so wollten, weil meine Lbervene vergrößert ist." Er:"Ach so, ja, dann schauen wir mal. Ich dacht ja, wunder was auf mich zu kommt bei einem Herzecho. Und was macht er? Er macht einen Ultraschall, wie beim letzten Mal, nur an einer etwas höher gelegen Stelle. Dann meinte er alles ok. Was ich mich bis heute frage "Warum hat er das nicht beim ersten Ultraschall schon nachgeschaut? Wenn er den Bauch schallt, hätte er das Herz ja gleich mit schallen können?" Ist mir bis heute ein Rätsel, warum ich dafür noch mal kommen sollte. Na ja, ich hatte mir aufgrund der Magenbeschwerden eh einen anderen Arzt gesucht. Bei dem bin ich heute noch und sehr zufrieden. Der hat mir bis dato immer geholfen.

S:ahra|sahrxa


Sunflower

Jemand mit psychischen Problemen, u.a. diagnostizierter Erkrankung aus dem Bereich Schizophrenie/Psychose: Sucht jetzt nach Tests wie Taxoplasmose, Pilzerkrankungen etc., weil es ja nicht alles psychisch sein kann.

Krankheitsakzeptanz in allen Ehren, aber ist das ein Grund, psychisch Kranke aufgrund ihrer psychischen Krankheit nicht mehr ernstzunehmen? Wer sagt dir, dass ein Hilfeschrei nicht von der psychischen Krankheit herrührt – sondern der Mensch wirklich (physiologische) Hilfe benötigt?

Weißt du wie das ist, wenn man unsägliche Schmerzen hat und vom Arzt als Simulant hingestellt wird und dann ins Gesicht geknallt bekommt, man solle einen Psychologen aufsuchen? Du als angehende Therapeutin, so hoffe ich, wirst dich auch weiterhin mit solchen Ärzten anlegen, wie du geschrieben hast.

Das größte Problem bei der "Seuche Internet" ist m. E., dass einem nur noch endgültig gelaubt wird, wenn das Ergebnis schwarz auf weiß auf irgendeinem Papier steht nach irgendeiner Untersuchung. Die Grenze zwischen Simulant und tatsächlich Krankem wird heute oftmals nur noch auf dem Papier gezogen.

Und wenn der Arzt nix findet, tja, dann ist man halt Simulant oder Hypochonder oder sonstwas und soll einen Psychologen aufsuchen. Als ob die Schulmedizin allwissend wäre...

Svun@flo(wxer_73


@ Sahrasahra

Nein, man sollte JEDEN Kranken ernst nehmen. Auch psychisch Kranke. Aber es gibt auch Grenzen – und Schizophrenie wird nicht leichtfertig diagnostiziert. Das Ansprechen auf best. Medikamente ist ein weiterer Beleg. Dafür, dass man mit der Diagnose richtig liegt. Ab einem best. Punkt (und das gilt für ALLE Krankheiten) gibt es letztlich nichts mehr weiterzuforschen. Weil man bei vielen Krankheiten nicht weiß, warum Person X sie hat (Rheuma, Allergien,... irgendwann steht die Diagnose und man kann nicht weiter nach Gründen forschen!).

Das meinte ich damit.

Und was die Psyche angeht:

Schmerzen und Psyche hängen eng zusammen. Krass formuliert kann man auch sagen: Ja, dann geht man halt zum Psychologen. Was kann einem besseres passieren als wenn DER dann bescheinigt, dass es NICHT psychisch ist?

Und z.T. kann man auch sagen: Ein Psychologe kann im Umgang MIT den Schmerzen helfen. Auch wenn sie nicht psychisch sind.

In der Einrichtung, in der ich z.Zt. stundenweise arbeite, werden viele Fibromyalgie-Patienten behandelt. Die Krankheit wird von vielen Ärzten kaum geglaubt, weil nicht messbar,... Aber sie ist diagnostizierbar, und auch wenn man sie nicht wegtherapieren kann, hilft es zu wissen: Da glaubt mir jemand – auch wenn nur begrenzt Hilfe möglich ist.

Mir wurde selber mal von einem arroganten Assistenzarzt in der Orthopädie einer Uniklinik gesagt: Sie als Psychologiestudentin müssen doch wissen, dass Schmerzen immer eine psychische Komponente haben. JA – haben sie. Aber dass bei mir eine massive Knorpel-/Knochenschädigung die Ursache war, übersah der Depp.

Ich kenne den Frust und die Verärgerung.

Da hilft halt nur weitersuchen. Aber auch mal ein bisschen abweichen von der eigenen Perspektive bzw. dem pauschalen Ablehnen einer Meinung, die einen frustriert. Weil vielleicht steckt doch ein Fünktchen Wahrheit drin.

suoundxso


Und ich schließe mich Human Spirit an: Wenn 6 Ärzte nichts taugen: Könnte es sein, dass das Problem auch bei Dir liegt?

6 Ärzte in 12 Jahren ist ja nicht so viel.

Zu einem Arzt konnte ich nicht mehr gehen weil er im 3. Stock war ohne Fahrstuhl und ich das nicht mehr schaffte.

Der nächste wollte mir Anabolika spritzen und ich lehnte das ab nachdem ich mich über die Nebenwirkungen informiert hatte. Das Vertrauenverhältnis sei gestört und er gab mir meine Unterlagen.

Der nächste wollte auch noch immer die Karte von meinem Mann, damit er den Hausbesuch damit abrechnen konnte. Dabei war mein Mann kein Patient von ihm. Da machte ich dann nicht mehr mit.

Die nächste hatte gerade ihre Praxis neu eröffnet und war am Anfang auf Patientenfang. Als sie dann genügend Patienten hatte, war sie nicht mal mehr telefonisch zu sprechen. Es ging alles über ihre Mitarbeiter. Und Hausbesuche wollte sie dann auch keine mehr machen.

Ich glaube, dass es tatsächlich so ist, dass manche Ärzte chronisch kranke Patienten nicht gern behandeln.

In meinem Fall ist es noch so, dass ich beim Beginn meiner Krankheit Hausfrau war und es nicht notwendig war, die Arbeitskraft wieder herzustellen. Es gab keine Kontrollinstanzen und keinen Druck von oben (Gutachter vom MDK usw.) die sich eingemischt haben.

Solche Patienten bekommen nur das allerallernotwendigste.

Das bestätigte mir eine Dame vom Gesundheitsministerium (das sei ihnen bekannt) und eine Dame eines Sozialdienstes, die Schwerkranke betreut.

h_uxrx


@ soundso

Nur die Lungenärzte und die Neurologen bekommen für einen Patienten mehr Geld als die Allgemeinmediziner.

Sorry, aber Du hast nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich sagte:

"Mal davon abgesehen kann ich grundsätzlich schon verstehen, dass ein Allgemeinmediziner einen Patienten zur Verschreibung teurer Medikamente an einen Facharzt überweist, denn es ist ja tatsächlich so, dass dieser dafür ein wesentlich höheres Budget zur Verfügung hat. "

Damit ist natürlich das Arzneimittelbudget gemeint, nicht das Regelleistungsvolumen, also das, was ein Arzt pro Patient bekommt. Das Arzneimittelbudget ist für den Facharzt höher als für den Allgemeinarzt.

Ich glaube wie schon mal gesagt nicht, sondern ich weiß, da meine Frau niedergelassene Ärztin ist.

tSatuxa


Ich kann die Negativfahrung, die viele chronisch kranke Patienten hier schildern, nicht teilen.

Meine Ärzte haben Zeit für mich und sind sorgfältig.

Sie hören mir zu und sind aufgeschlossen für Behandlungsideen und -wünsche von mir.

Sie trauen mir und behandeln mich partnerschaftlich.

Wenn ich beispielsweise einen Harnwegsinfekt habe und selber einen Urinschnelltest gemacht habe, wird mir auf Zuruf ein Rezept für ein Antibiotikum in die Apotheke gefaxt, um mir den Weg in die Praxis zu ersparen.

Ich laufe als MS-Patientin ausserhalb der normalen Budgets und hatte noch nie Schwierigkeiten mit notwendigen Rezepten und Verordungen.

Auch nicht, als ich meinen Hausarzt um ein Rezept für Rebif bat (1850 €), weil meine Neurologin im Urlaub war.

Auch Physiotherapie war nie ein Problem bisher (2 mal wöchentlich eine Doppelbehandlung), Ergotherapie dito.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die gesetzlichen Regelungen bei anderen schwer chronisch Kranken anders sind.

Manchmal sind Ärzte schlecht informiert, was solche Sonderregelungen angeht, aber generell sind wir sehr gut abgesichert und haben einen hohen Standard was medizinische Versorgung angeht.

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