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Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

miar~iposa


Wo die Arzthelferin die Anamnese aufnimmt,

Wo gibt es denn so etwas? :-o

Das hätte ich verweigert. Ich finde es gelinde gesagt schon eine Zumutung, wenn die Arzthelferin fragt, warum ich komme bzw. warum ich einen Termin haben möchte. Aber das ist wahrscheinlich nötig, um Dringlichkeit und Dauer einschätzen zu können.

Okay, also Beschwerden oder Routine/Kontrolle... weitere Fragen beantworte ich aber nicht, sondern verweise darauf, dass ich das mit dem Arzt/Ärztin besprechen möchte.

Bisher wurde das immer so akzeptiert.

GNourpmetxa


Ich werde in diese Praxis auch nicht mehr gehen. Ich kam mir vor, wie eine Simulantin. Vielleicht hätte ich dem Doc mal sagen sollen, dass ich 10 Jahre gar nicht beim Arzt war, und dass ich weder eine Krankmeldung brauche zum Blaumachen, noch die Rente einreichen will.

miaGrZipoxsa


Ich kam mir vor, wie eine Simulantin.

Das klingt wirklich übel. Hilft Dir denn jetzt die Osteopathie? Vielleicht bekommst Du da ja Hinweise auf kompetente Ärzte. :)*

G!ourxmeta


Ich war ja erst einmal bei der Osteopathin. Sie war aber sehr auf meinen Bauch fixiert, nicht auf meine Knochen. Mache jetzt ja auch bestimmte Übungen. Ich denke, es braucht Zeit, und dich bin nicht sehr geduldig. |-o

S\anxuk


@ tatua

Deine ständige Verantwortungsfrage an soundso empfinde ich als sehr übergriffig.

Macht es Spaß, jemanden vom Gesundheitsschicksal so mitgenommen noch zu treten?

Ja, als Gesunder hat man Kraft und Stärke sich mit diesem kaputten Gesundheitssystem gedanklich auseinanderzusetzen.

Als Kranker braucht man Hilfe und hat nicht mehr die Ausdauer, stundenlang im Internet zu recherchieren.

Habe oft gedacht, vertrau jetzt einfach mal und vielleicht wird es.

Pustekuchen.

Vertrauen gibt es gegenüber Ärzten von meiner Seite nicht mehr.

Zuviel ist da schon passiert. Auch habe ich eine Klage in Erwägung gezogen.

Als Simulatin wurde ich auch schon von einem KH-Arzt bezeichnet, obwohl eine akute EBV-Infektion vor lag. Einge Operationen habe ich verhindern können, weil ich mich entsprechend informiert hatte.

Meine Schlußfolgerung ist, dass ich mit Informationen gewappet zum Arzt begebe.

tcatua


sanuk

deine Vorwürfe hier empfinde ich als reichlich kurz gegriffen.

Zunächst mal

Macht es Spaß, jemanden vom Gesundheitsschicksal so mitgenommen noch zu treten?

ist das eine ziemlich unverschämte Unterstellung.

Ich habe(im Gegensatz zu dir) ohne jegliche persönliche Kränkung oder Herabwürdigung meine Meinung geschrieben.

Ja, als Gesunder hat man Kraft und Stärke sich mit diesem kaputten Gesundheitssystem gedanklich auseinanderzusetzen.

Habe ich dir irgendwie den Eindruck vermittelt gesund oder stark zu sein? ???

Du könntest nicht falscher liegen.

Den Grund für mein Plädoyer für mehr Verantwortung aus Patientensicht beschreibst du selber – (blindes) Vertrauen in den Medizinbetrieb kann böse enden. Auch als Patient mußt du weiter für dich verantwortlich sein und für dich sorgen.

Was passiert denn, wenn ich jemandem wie soundso mal virtuell lieb auf die Schulter tätschle und sage:"Ist ja ganz schlimm, was die mit dir gemacht haben?

Ich bestärke ihn bzw sie in ihrer Rolle. Eine Tüte Mitleid und sonst nix.

Wenn jemand seine schlechten Erfahrungen mit Ärzten und Krankenhäusern von der Opferperspektive wahrnimmt, wird sich wahrscheinlich wenig ändern. Man war hilflos und wird weiter hilflos sein weil man seine Rolle nicht verändert.

Es gibt Eigenverantwortung auch im Krankenhaus – zumindest solange man noch bei Bewußtsein und artikulationsfähig ist und jeder Erwachsene sollte diese auch wahrnehmen.

Wenn mir etwas Unangenehmes passiert im Medizinbetrieb (oder im Leben allgemein) dann frage ich mich, wie hätte ich das verhindern können bzw was muß ich tun, damit mir soetwas nie wieder passiert. Die "Bösen" da draussen kann ich nicht ändern, aber mich bzw meine Haltung dazu.

Das scheinst du ja nicht anders zu sehen.

Meine Schlußfolgerung ist, dass ich mit Informationen gewappet zum Arzt begebe.

Um mehr geht es nicht, informiert sein und sich im entscheidenden Moment gerade machen bzw dem Arzt als Partner und nicht als Autorität im weißen Kittel nehmen.

KQMooNdhy


tatua

Ja, das sehe ich genauso.

Wenn mir etwas Unangenehmes passiert im Medizinbetrieb (oder im Leben allgemein) dann frage ich mich, wie hätte ich das verhindern können bzw was muß ich tun, damit mir soetwas nie wieder passiert. Die "Bösen" da draussen kann ich nicht ändern, aber mich bzw meine Haltung dazu.

Das möchte ich doch besonders hervorheben.

Als meine Mutter schwer krank wurde, sind mir wirklich sehr unterschiedliche Menschen in unserem Gesundheitssystem begegnet. Auf beiden Seiten, als Mitpatienten und als Ärzte und Schwestern.

Mit nur wirklich einem Arzt habe ich eine schlechte Erfahrung gemacht, dieser hat uns und speziell meine Mutter aber auch nie wieder gesehen. Der andere Teil war sehr bemüht und freundlich – auch zu meinem Vater, als Angehörigen.

Und meine Mutter ist Kassenpatientin. Sie hat alles verschrieben bekommen. Auch sehr teure Medikamente. Ich habe weder von ihrem Hausarzt, noch von ihrem Facharzt jemals Klagen über ihre Budgets gehört. Was notwendig war, wurde sang und klanlos angeordnet.

Bei manchen beschriebenen Erfahrungen weiß ich immer nicht, ob dahinter nicht auch die Grundunzufriedenheit steckt, dass die Diagnose vielleicht einfach schlecht ist und die Prognose nicht gut. Gegen eine unheilbare Krankheit kann kein Arzt etwas unternehmen und manchmal drängt sich mir der Eindruck auf, dass alle Gefühle, die Wut über die Erkrankung und das Hadern mit der Sterblichkeit auf die Ärzte und Schwestern projiziert wird.

Bei all den negativen Erfahrungen, die hier geschildert werden frage ich mich, ob meine Sippe und ich vom Schlimmsten bisher verschont wurden? Hatten wir schlicht Glück?

So viele inkompetente und unfreundliche Ärzte, die sich hier im Thread tummeln, sind mir und auch meinem Verwandten- und Freundeskreis zusammen noch nie untergekommen.

Sranquk


@ tatua

Mein Beitrag war sehr emotional geschrieben, das gebe ich zu.

Es hat mich sehr wütend gemacht, deine wiederholten Vorwürfe an soundso in Form von "warum hast du nicht dies und warum hast du nicht das gemacht?" Sie kam aus der Rechtfertigung gar nicht mehr raus. Jedenfalls weißt du jetzt, dass es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich war anders zu handeln.

Den Sinn dieses Fadens sehe ich auch darin, seine Gefühle hinsichtlich der medizinischen Betreuung zu artikulieren.

Eigenverantwortung ist ohne Frage wichtig. Das geht los bei einem bewussten Lebensstil und endet auch nicht im Krankenhaus. Allerdings hat man im Krankenstand sehr viel eingeschränktere Möglichkeiten, einfach weil man nicht so handeln, kann wie man möchte.

Das ist der Punkt, an dem zumindest mir heftig zugesetzt wurde und wie ich hier lese, geht es einigen so. Ein Arzt erkennt diese Grenze auch genau, wo ein Patient nicht mehr Paroli bieten kann und Dinge hinterfragen kann.

Dazu muss man nicht einmal Arzt sein, um einen Menschen der mit dem Rücken zur Wand steht, weil er außer Schmerz nichts mehr empfinden geschweige denn denken kann, zu erkennen. Mit 40° Grad Fieber lassen sich auch keine vernünftigen Gespräche mehr führen.

Genau das sind aber die Situationen, in denen wir auf fremde, kompetente Hilfe angewiesen sind.

Wie ich der Diskussion hier entnommen habe, geht es hier keinesfalls um den Schnupfen im Winter.

Aus meiner Erfahrung ist der letzte Ansprechpartner in solchen Situationen ein Arzt und als allerletzte Möglichkeit kommt ein Krankenhaus in Betracht. Wenn es richtig hart kommt, konsultiere ich zunächst Familienmitglieder, Freunde und Bekannte.

Ist das Gesundheitssystem so gedacht?

Meine letzte schlimme Erfahrung war zu Ostern, wo Familie und Freundeskreis für eine Einlieferung ins Krankenhaus plädierten, weil sie nicht mehr weiter wussten. Ich habe mich mit aller Kraft gewehrt, die ich noch hatte. Das Krankenhaus kenne ich leider zu gut, als von dort Hilfe erwarten zu können.

Aber wenn ich dieses letzte bisschen Kraft nicht mehr aufgeboten hätte, wäre es trotz Eigenverantwortung dazu gekommen. Was also tun, wenn es soweit kommt?

Ich weiß mir nur zu helfen, wenn alle meine Sinne und der Geist ansprechbar sind.

Wenn man richtig geschüttelt von einer Erkrankung ist, verlassen einen diese leider.

Es gibt einen Punkt, wo gar nichts mehr geht und man auf Hilfe angewiesen ist.

Dann steht man trotz privater Unterstützung ganz allein diesem Gesundheitsheitssystem gegenüber, in das man monatlich gezwungenermaßen einen ordentlichen Betrag entrichtet und vor dem ich mich eher fürchte.

Darauf kann man richtig wütend werden.

SnahraKsaChra


tatua

Wenn mir etwas Unangenehmes passiert im Medizinbetrieb (oder im Leben allgemein) dann frage ich mich, wie hätte ich das verhindern können bzw was muß ich tun, damit mir soetwas nie wieder passiert. Die "Bösen" da draussen kann ich nicht ändern, aber mich bzw meine Haltung dazu.

Bei Kleinigkeiten ist das ja auch kein Problem – aber nur weil man auch für sich selbst verantwortlich ist, sind die Ärzte und Schwester nicht von aller Verantwortlichkeit entbunden. Das ist ja das Schlimme für mich. Sie handeln oft so als ob ihr Handeln keine schlimmen Konsequenzen haben könnte. Und das fängt dann bei Kleinigkeiten an, die aber große Auswirkungen haben, wie z. B. die falsche Infusion oder keiner anständigen Untersuchung.

Das Prinzip Eigenverantwortlichkeit funktioniert nur so lange, wie man selbst noch eigenverantwortlich handeln kann. Wenn man das nicht mehr kann, dann ist man ausgeliefert. Und dann möchte ich mich lieber in guten Händen befinden und wissen, dass der Arzt/ die Schwester auch auf mich Acht gibt.

tkatuxa


@ kmoody

Gegen eine unheilbare Krankheit kann kein Arzt etwas unternehmen und manchmal drängt sich mir der Eindruck auf, dass alle Gefühle, die Wut über die Erkrankung und das Hadern mit der Sterblichkeit auf die Ärzte und Schwestern projiziert wird.

:)^ Das ist ein sehr wichtiger Satz für mich!

@ sanuk

Es hat mich sehr wütend gemacht, deine wiederholten Vorwürfe an soundso in Form von "warum hast du nicht dies und warum hast du nicht das gemacht?"

Als Vorwürfe waren die Fragen und Überlegungen, wie ich selbst gehandelt hätte, nicht gedacht. Eher als Denkanstöße und somit als Möglichkeit weitere schlimme Erfahrungen zu verhindern.

Jedenfalls weißt du jetzt, dass es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich war anders zu handeln.

Nein, wie sollte ich auch. Dazu weiß ich viel zu wenig über die damalige Situation und ich kenne die Frau ja auch nicht.

Ich habe auch gelegentlich schlechte Erfahrungen im Krankenhaus oder beim Arzt gemacht.

Einige wenige waren auch fachlich und menschlich unterste Schublade und hätten sicherlich gut in diesen thread ( so wie du ihn verstehst )gepasst.

Die meisten Ärzte und Schwestern, die ich kenne, warenallerdings immer bemüht, mir zu helfen, mir die beste mögliche Behandlung anzubieten und mich zu unterstützen wo immer möglich. Vielleicht habe ich wirklich immer nur Glück, aber ich vermute, es hat auch viel mit der persönlichen Haltung und Kommunikation zu tun.

Ich habe viel Zeit im Krankenhaus verbracht und da kann man viel beobachten. Oft sagen Patienten nicht klar, was sie brauchen, oder dass etwas nicht in Ordnung ist, und klagen dann bitterlich, dass sie schlecht behandelt werden.

Unser Gesundheitswesen funktioniert gut meiner Ansicht nach, auch wenn es "schwarze Schafe" unter den Behandlern und Einrichtungen gibt.

Es gibt Krankheiten, die nicht einfach zu erkennen sind. Es gibt Fehler und Irrtümer. Ärzte und Schwestern sind manchmal gestreßt und überfordert und werden dann nachlässig. Das sollte alles so nicht sein aber es ist so, weil das Leben kein Idealzustand ist.

Ich kann deine Wut, über diese Umstände verstehen, Sanuk.

Ich glaube nur, dass Schipftiraden nicht sehr weit führen.

Ich suche eben eher nach Wegen mit diesem unperfekten System umzugehen und trotzdem die bestmögliche Versorgung zu bekommen.

t#atxua


@ Sahrasahra

aber nur weil man auch für sich selbst verantwortlich ist, sind die Ärzte und Schwester nicht von aller Verantwortlichkeit entbunden

Das hab ich ja auch nie gesagt :-)

Wenn die Schwester die falsche Infusion anhängt, ist das ein Kunstfehler. Wenn mir etwas passiert gibt es ein Disziplinarverfahren.

Nur ich verliere vielleicht meine Gesundheit und deshalb lasse ich mir jede Infusion zeigen, die mir angehängt wird.

Wenn ich selber absolut handlungsunfähig bin, möchte ich mich natürlich auch in guten Händen befinden, wer würde das nicht wollen.

S-unflofwer_x73


Man ist doch letztlich immer ein Team: Der Arzt kann nur wissen, was man ihm auch sagt – und dementsprechend handeln. Ich schildere da lieber eine Merkwürdigkeit zu viel, als Informationen nicht weiterzugeben.

Habe da auch noch ein Beispiel, wo ein Arzt in einen Kranken nicht hineinsehen kann und auch SCHWERKRANKE mitarbeiten müssen.

Meine Mutter hat vor 2 Jahren eine Darmkrebs-OP gehabt. Tolle Klinik & Ärzte (auch wenn "toll" nicht bedeutet, dass sie Zimmer superschön waren), optimale Versorgung, moderne OP-Technik. Es wurde nun in der OP etliches an Darm entfernt. So nach 2-3 Tagen hatte sie einen Tag, wo ihr 1,2 Mal TOTAL schwummerig wurde. Sie hat sich dann immer stumm hingelegt, bis es vorbei war. Erzählte es mir nur so beiläufig. Wenn die Ärzte fragten, wie es ihr geht, sage sie immer nur "alles okay". Ja, sie jammert nicht und ist hart im Nehmen. Aber den Schwindel unterschlug sie. DACHTE, das sei nach Vollnarkose und größerer OP bei warmen Außentemperaturen normal.

Als ich sie dann besuchte und sie es erzählte, kam eine Schwester rein. Der ich die Info weitergab – woraufhin innerhalb weniger Minuten die ganze Notfallprozedur mit EKG, Arztteam im Zimmer und Notfalllabor anlief. Denn: Der Calcium-Spiegel (?) war durch die veränderte Resorption aufgr. der Darm-Resektion in den Keller gegangen. Dramatisch inden Keller. Folge: Herzrhythmusstörungen etc.- meine Ma bekam SOFORT ein Infusion, Bettruhe und Langzeit-EKG sowie viertelstündliche Kontrollen im Zimmer, ob alles okay ist. Bettruhe ohnehin – und die Bitte an die Mitpatienten, sie möglichst den Rest des Tages nichtg allein zu lassen. Da dir Werte sich schnell stabilisierten unter der Infusion, wurde die angedachte Verlegung auf Intensiv nicht durchgeführt.

Und bevor jemand mault: Am Vortag wurde noch ein Blutbild gemacht, da waren die Werte okay. Die nächste Abnahme war für den Folgetag geplant, da "ja keine Symptome vorlagen".

Und das ist der Punkt:

Man MUSS als Patient einfach mitarbeiten. Nicht stumm im Krankenhaus liegen und erwarten, dass Ärzte alles erahnen.

Ansonsten steige ich jetzt hier aus diesem Faden aus. Es ist alles gesagt, und das Ärzte-Bashing macht einfach keinen Sinn. Weil ich mich z.T. einfach frage, ob manch einer seinen gesunden Menschenverstand einfach ausschaltet.

Was die Anamneseerhebung durch Arzthelferin oder Krankenschwester angeht:

Ich sehe da auch kein Problem. Es gibt einfach Standardfragen, die kann jede geschulte Person stellen. Das gibt dem Arzt dann mehr Zeit für die EIGENTLICHEN Probleme. Ich war immer froh, wenn ich von der Pflege schon Infos über banale Dinge wie Rauchen, Alkohol, Vorerkrankungen, Familienkrankheiten,... kam und den Zettel nicht mehr selber abarbeiten musste. Bei Auffälligkeiten fragt der Arzt bei den Punkten eh genauer nach.

mgalaIg%ena


Habe bisher nur mitgelesen. Meine eigenen Erfahrungen zeigen mit v.a. eine starke Tendenz: Ein Zweiklassensystem. Bei den drei Geburten auf einer Privatabteilung wurde ich aufmerksam und korrekt betreut. Bei den zwei auf der Normalstation eines Unispitals kam ich mir vor, wie "Patientengut", an dem Assistenzärzte üben dürfen.

Vor einem Monat war ich für zwei Wochen in einem Privatspital (Krisenintervention, Burnout) und wurde hervorragend betreut. Vor vielen Jahren habe ich mal einige Wochen auf einer allgemeinen geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie verbracht. Es war die Hölle.

Fazit: Wer Geld hat, wird wesentlich besser behandelt und ernst genommen.

Für den Alltag haben wir einen tollen Hausazt. Auch das gibt es. Ich habe vollstes Vertrauen in ihn.

mrariWpoxsa


Denn: Der Calcium-Spiegel (?) war durch die veränderte Resorption aufgr. der Darm-Resektion in den Keller gegangen.

Es wird der Kalium-Spiegel gewesen sein, die Hypokaliämie kann sehr schnell lebensbedrohlich werden.

Schön, dass es doch gut ausgegangen ist. :)*

Was die Anamneseerhebung durch Arzthelferin oder Krankenschwester angeht:

Ich sehe da auch kein Problem. Es gibt einfach Standardfragen, die kann jede geschulte Person stellen. Das gibt dem Arzt dann mehr Zeit für die EIGENTLICHEN Probleme. Ich war immer froh, wenn ich von der Pflege schon Infos über banale Dinge wie Rauchen, Alkohol, Vorerkrankungen, Familienkrankheiten,... kam und den Zettel nicht mehr selber abarbeiten musste.

In dem Ausfüllen des Anamnese-Fragebogens sehe ich auch überhaupt kein Problem.

Ich habe Gourmeta aber so verstanden, dass sie nicht diesen Zettel meinte, sondern eine Befragung durch die Arzthelferin.

Und die fände ich nicht akzeptabel, und ich möchte hier nicht die Kompetenz einiger Arzthelferinnen thematisieren. Mit meiner Meinung, dass die Anamneseerhebung eine ärztliche Leistung ist, die der Arzt nicht delegieren kann, stehe ich nicht alleine:

1. Anamnese

Die Anamnese ist wegen der durch sie erhältlichen, für Diagnose und Therapie bedeutsa­men Informationen eine höchstpersönliche Leistung des Arztes und kann daher nicht an nichtärztliche Mitarbeiter delegiert werden. Zulässig ist es allerdings, wenn entsprechend qualifizierte und eingewie­sene nichtärztliche Mitarbeiter mit Patienten vorbereitend einen Anamnese-Fragebogen durcharbeiten und der Arzt die Angaben des Patienten im nachfol­genden Gespräch überprüft und ggf. ergänzt.

[[http://www.baek.de/page.asp?his=0.7.47.3225 Quelle]]

So finde ich es auch in Ordnung.

mJala1geEna


Was die Anamneseerhebung durch Arzthelferin oder Krankenschwester angeht:

Habe auch schon erlebt, dass die Krankengeschichte mittels eines kleinen taschenrechnerähnliches Gerät aufgenommen wurde. Finde ich zwar etwas unsympatisch, doch nicht weiters schlimm. Lieber ist mir, wenn der Arzt im Gespräch die Möglichkeit hat, sich ein ganzheitliches Bild über mich zu machen.

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