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Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

GWenervxte


Es ist wie so oft im Leben und nun auch hier stelle ich fest, dass negative Kritik unerwünscht ist.

Manch einen, den ich hier so lese, verteidigt die von mir eingehend pauschal angeklagte Ärzteschaft vehement.

Ich habe den Anfangspost, wie doch von einigen richtig erkannt, im Zorn geschrieben und daher die von mir gewählten Worte benutzt.

Ich habe es auch nicht nötig zu versuchen mich herauszureden, meine Worte sind genau so gemeint wie geschrieben.

Wir drehen uns im Kreis, die Meinungen zu gegensätzlich und teilweise intolerant.

All denen, die weiterhin ein Loblied singen wünsche ich niemals im Leben einen Moment, in dem ihr wirklich auf die Hilfe eines Arztes angewiesen und dabei körperlich, oder aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in der Lage seid, euch mitzuteilen.

tyatuxa


Wir drehen uns im Kreis, die Meinungen zu gegensätzlich und teilweise intolerant.

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. ;-D

Du warst ärgerlih und hast deinem Ärger Luft gemacht. Andere auch. Noch andere haben andere Erfahrungen gemacht.

Dürfen die sich nicht äußern oder nur in einem anderen Faden?

Wie soll man denn dann zu mehr Verständnis und Erkenntnis kommen? Man könnte ja ins Gespräch kommen mit denen, die ne andere Meinung haben

Oder ging es dir pur ums Meckern und Veränderung ist absolut nicht erwünscht?

All denen, die weiterhin ein Loblied singen wünsche ich niemals im Leben einen Moment, in dem ihr wirklich auf die Hilfe eines Arztes angewiesen und dabei körperlich, oder aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in der Lage seid, euch mitzuteilen.

Ich habe "eher" ein Loblied gesungen... meine Erfahrungen mit Ärzten sind nicht immer aber überwiegend gut.

Ich bin allerdings schwer chronisch krank und hatte durchaus Momente in denen ich absolut hilflos auf der Intensiv lag und in der von dir geschilderten Situation war.

Man kann also durchaus Dauerkundin beim Doc sein und sich immer noch gut behandelt fühlen.

Aber ich will nicht weiter beim Meckern und Ärzte-Bashing stören. Ist wohl nicht meine Party hier ;-)

S7aQnuk


Wut braucht ein Ventil und wenn es ein Faden wie dieser hier ist, dann ist es nicht verkehrt

@ tatua

Das Bashing kann man sich auch herbei reden.

Hier werden weder Namen, Adressen oder sonst etwas persönliches genannt.

Wütend über eine falsche Behandlung wohlmöglich mit Langzeitfolgen zu sein, ist menschlich und eine gesunde Reaktion.

In meiner aller ersten Wut wollte ich vor einigen Jahren Klagen wegen unterlassener Hilfeleistung anstreben. Habe ich dann sein gelassen, weil ich mich dazu entschieden haben, meine Energie in meine Genesung zu investieren. Für die nachfolgenden Patienten wäre es sicherlich hilfreich gewesen. Das hier erwähnte anonyme Beschwerdeformular ist ein Weg in die richtige Richtung.

Vielleicht gründet deine Gelassenheit auch aus deiner langjährigen Erfahrung als chonische Patientin. Ist auch nicht weiter relevant - denn jeder macht an seinem Ort andere Erfahrungen mit den Ärzten.

Solche Aussagen allerdings wie hier gelesen:

Bei den Krankengeschichten, die hier teilweise geschildert wurden, müssen sehr viele Arztkontakte stattgefunden haben. Das es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Weil die eigene Phantasie nicht reicht, glaubt man eben per se den anderen nicht. Aha.

Als Patient sitzt man nunmal am kürzen Hebel. Letzten Endes ist man auf den Arzt in Hinsicht auf verschreibungspflichte Rezepte angewiesen. Das wissen Ärzte auch sehr gut. Als Patient werde ich deshalb den Teufel tun und den Arzt vergraueln.

Meine Erfahrung ist eher nicht, wenn man als Patient hinterfragt oder etwas genauer wissen will, als geschätzter Patient zu gelten. Sondern eher als jemand, der Zeit raubt und wo sich der Arzt auseinandersetzen muss.

Bei Physiotherapeuten sieht es anders aus. Die freuen sich meistens auf das Interesse von Patientenseite. Die wichtigsten Hinweise zu meinen orthopädischen Anliegen habe ich auch dort erhalten ... da hat man auch Zeit. Während einer halben Stunde kann man viel besprechen :)=

Es ist eben auch ein Zeit- und Abrechungsproblem.

Zum Schluß möchte ich anführen, dass man nicht ewig viel Zeit und Chancen hat, den "richtigen" Arzt zu finden. Eine Überweisung zu einem Facharzt des gleichen Gebietes gibt es nur einmal im Quartal. Zum anderen ist oftmals Eile aufgrund der Problematik geboten. An einer schlechten Erfahrung mit einem Arzt "hängt" man eben eine zeitlang, wenn ich das so salopp ausdrücken darf.

MUirsKanmir


Noch andere haben andere Erfahrungen gemacht.

Dürfen die sich nicht äußern oder nur in einem anderen Faden?

Jeder darf sich äußern und erzählen. Gutes und Schlechtes. Aber was hier passiert ist, war, dass denen, die Schlechtes erzählten gleich mal "Bashing" unterstellt wurde, dass man ihnen klarzumachen versuchte, dass sie an der Situation selbst schuld waren, dass sie lächerlich gemacht wurden mit überheblichen und "ironischen" Beiträgen. Da habe ich mich echt geärgert. Warum kann man nicht einfach erzählen, was passiert ist? Warum muss man sich rechtfertigen? Ich habe sowohl gute als auch schlimme Erfahrungen gemacht, beide erzählt, irgendwie hat man die Guten überlesen, weil man wohl nur die schlechten sehen wollte? Ich finde es prima, wenn jemand tolle Erfahrungen mit Ärzten gemacht hat und noch besser ist es, wenn ihm schlechte Erfahrungen erspart bleiben. :)^

t7atxua


Bashing ist laut Duden heftige herabsetzende Kritik.

Dies habe etliche Mitschreiber hier getan, heftige herabsetzende Kritik gegen Ärzte geliefert.

Gut, wenn es den Autoren dieser Beiträge damit besser geht...

Ich erinnere mich an einen Wutausbruch und einen Anruf beim Patientenbeauftragten vor einigen Jahren, wegen eines Arztes, der sich bei meiner Behandlung nicht mit Ruhm bekleckert hatte.

Ich war ausser mir. Letzlich aber nicht, weil er mich oberflächlich, luschig und mit wenig Feingefühl behandelt hatte, sondern, weil weder er noch seine Kollegen mir helfen konnten. Ich hatte gerade die Diagnose MS bekommen und ich musste irgendwo hin mit meinem Frust. Gemacht habe ich damals gar nichts, als ich kapiert hatte, woher meine Wut kam.

Ein Arzt-Patientenverhältnis ist eine Beziehung zwischen zwei Menschen und wenn die in die Grütze geht, istes doch sinnvoll zu überlegen, ob man selber mit dem eigenen Verhalten dazu beigetragen hat, dass es schiefgelaufen ist, oder?

Ich habe bisher niemanden lächerlich gemacht oder ironisch reagiert, ich habe nur Hinweise geben wollen,an welchen Ecken man evtl. selber dafür sorgt, dass es nicht rund läuft im Medizinbetrieb.

Ich hab allerdings den Eindruck gewonnen, dass auch das für viele schon ein Affront ist. Egal. :-|

M6irshan>mir


Wenn dein Kind im Mutterleib wegen Ärztepfusch stirbt, wenn deine Kollegin wegen Ärztepfusch ein bleibendes Herzleiden bekommt, wenn du 7 Jahre Schmerzen wegen Ärztepfusch hast, wenn deine Mutter wegen einer nicht erkannten Blinddarmentzündung stirbt (nur einige Beispiele hier), dann sollst du also keine heftige Kritik an DIESEN Ärzten äußern? Interessant...

Nein, tatua, du hast weder ironisch noch herablassend geschrieben, da habe ich Hurx und auch mariposa gemeint. Du hast nur gesagt, dass die Ärzte wohl kaum etwas dafür konnten, weil die Patienten wahrscheinlich selber Schuld waren.

mXarip=osa


Nein, tatua, du hast weder ironisch noch herablassend geschrieben, da habe ich Hurx und auch mariposa gemeint. Du hast nur gesagt, dass die Ärzte wohl kaum etwas dafür konnten, weil die Patienten wahrscheinlich selber Schuld waren.

Das grenzt ja schon an Verleumdung.

Ich empfehle den Lesern, einfach mal meine Posts zu lesen.

Dann wird sicher allen deutlich, dass mirsanmir mich nicht gemeint haben kann.

t atua


Mirsanmir

Nein, tatua[...]Du hast nur gesagt, dass die Ärzte wohl kaum etwas dafür konnten, weil die Patienten wahrscheinlich selber Schuld waren.

Du verdrehst meine Aussagen und verunglimpfst mich.

Ich habe gesagt, dass heftige pauschalisierende Kritik "bashing" genannt wird.

Ich habe gesagt, dass einige Mitposter hier Ärztebashing betreiben.

Ich habe gesagt, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass dieses Verhalten entlastend sein kann, wenn man verärgert ist.

Ich habe niemals geäußert, dass irgendwer an irgendeinem ärztlichen Fehlverhalten "schuld" ist.

Ich glaube, dass viele subobtimale Behandlungen auch durch unglückliches Verhalten von Seiten der Patienten ermöglicht und verstärkt werden.

Dies hat wenig mit "Schuld" zu tun und ich habe die Verantwortung der Ärzte/Schwestern durchaus nicht bestritten.

Ich habe geäußert, dass einige der Vorfälle, die hier beschrieben sind, Kunstfehler sind, falls es sich so wie beschrieben verhalten hat.

Was ich schreibe und was du aus meinen Texten herausinterpretierst hat wenig Zusammenhang.

Ich bitte dich, solche Aussagen über mich in Zukunft zu unterlassen.

K`M ouody


Es ist wie so oft im Leben und nun auch hier stelle ich fest, dass negative Kritik unerwünscht ist.

Ist sie doch gar nicht. Aber Pauschalurteile sind eben keine "negative Kritik", sondern in meinen Augen einfach unfair. All denen Ärzten und Schwestern gegenüber, die sich beispielsweise bei mir oder meiner Familie sehr engagiert haben – auch über das zu erwartende Maß hinaus.

Wir drehen uns im Kreis, die Meinungen zu gegensätzlich und teilweise intolerant.

Ja, allerdings.

All denen, die weiterhin ein Loblied singen wünsche ich niemals im Leben einen Moment, in dem ihr wirklich auf die Hilfe eines Arztes angewiesen und dabei körperlich, oder aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in der Lage seid, euch mitzuteilen.

Das heißt doch nicht, dass alle bis an ihr Lebensende immer nur positive Erfahrungen sammeln werden. Wäre zwar wünschenswert, wird aber so wahrscheinlich nicht eintreffen und ich glaube, niemand hat hier pauschal alle Ärzte über den grünen Klee gelobt.

KSM3owodxy


Solche Aussagen allerdings wie hier gelesen:

Bei den Krankengeschichten, die hier teilweise geschildert wurden, müssen sehr viele Arztkontakte stattgefunden haben. Das es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Weil die eigene Phantasie nicht reicht, glaubt man eben per se den anderen nicht. Aha.

Ich persönlich denke, dass oft die Verbitterung über und die Verzweiflung am eigenen Schicksal Erfahrungen verzerrt. Das ist kein Vorwurf, sondern sogar mehr als verständlich.

Übrigens kann ich mir auch nicht vorstellen, dass alle Ärzte, die einem so begegnen unfähig und völlig verblödet sind, dazu auch noch unfreundlich und uninteressiert.

s6ouTnd|sxo


Lt. Wiktionary:

Bashing = aktiver, meist verbaler, übermäßiger Angriff auf jemanden oder etwas

Ein übermäßiger Angriff hat hier nicht stattgefunden.

Weder übermäßig von einzelnen Personen, noch waren das Angriffe. Sondern es waren ganz nüchterne Erfahrungsberichte.

Ein übermäßger Angriff hätte stattgefunden, wenn jemand seinen Ärzt (Ärzte) beleidigt hätte.

Das hat hier aber niemand getan. (Ich habe alle Beiträge gelesen.)

Das Wort Bashing ist hier völlig Fehl am Platz.

t>a tuxa


soundso

Ich persönlich finde ja den Duden die seriösere Quelle

[[http://www.duden.de/rechtschreibung/Bashing Bashing]]

Demnach ist Bashing schlicht heftige herabsetzende Kritik alles andere ist in der Definition eh sinnlos, weil jeder eine andere Meinung hat was übermäßig oder angemessen ist.

Einige Beispiele für Bashing im diesem Faden?

Aber die Arschloch-Quote scheint in dem Beruf einfach enorm hoch zu sein

Aber rumstöhnen, es geht ihnen dreckig, sie müssten am Monatsende draufzahlen und sie schauen weg, wenn es nach einer kostspieligen Behandlung ausschaut

Den Großteil der Ärzte kann man getrost in die Tonne treten.

GLourmxeta


Dann habe ich in der Klinik Patienten Bashing erlebt. Nicht persönlich :=o

Oder ist das erlaubt, weil der ( unwissende, oft nichtakademische Patient) in der Klasse "unter" dem Arzt steht? Warum regen sich immer alle so auf, wenn Kritik am Arzt geübt wird? Am Lehrer, am Architekten, an der Verkäuferin, an der Arztheleferin und Krankenschwester wird doch auch rumgemeckert.

GMourmdetxa


Vergessen:

Schöne Lektüre: Es gibt tatsächlich Das Ärztehasserbuch, geschrieben nicht etwa von wuschigen Patienten, sondern von einem Arzt. ;-)

hWurx


Oder ist das erlaubt, weil der ( unwissende, oft nichtakademische Patient) in der Klasse "unter" dem Arzt steht? Warum regen sich immer alle so auf, wenn Kritik am Arzt geübt wird? Am Lehrer, am Architekten, an der Verkäuferin, an der Arztheleferin und Krankenschwester wird doch auch rumgemeckert.

Du formulierst das schon ganz richtig, allerdings ohne die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen...

Am Lehrer, am Architekten, an der Verkäuferin...

Es wird also über EINE Person gemeckert. Aus konkretem Anlass, wenn z.B. der Architekt mein Haus völlig fehlgeplant hat. Oder wenn eine Verkäuferin mich grottenschlecht beraten hat. Wäre es richtig, wenn ich daraus schlussfolgere, dass man den Großteil aller Verkäufer oder Architekten getrost in die Tonne treten kann...?

Wo, ausser bei den Ärzten erlebt man es regelmässig, dass aufgrund einzelner Erlebnisse ein gesamter Berufsstand verunglimpft wird?

Ach ja, und zu Herrn Bartens (Das Ärztehasserbuch). Das Buch ist auch unter Medizinkritikern äusserst umstritten, weil die meisten Fälle schlecht recherchiert und um des Effektes willen verzerrt dargestellt sind. Im übrigen hat Herr Barten lediglich 2 Jahre (1994 und 1995, also auch noch vor sehr lange Zeit) als Arzt gearbeitet. Offenbar hat er festgestellt, dass er mit "Enthüllungen" mehr Geld verdienen kann, als als Arzt.

Ich sage es nochmal: Ich weiß, dass es schlechte Ärzte gibt! Ich arbeite seit 16 Jahren im Gesundheitswesen und meine Frau ist Ärztin. Daher weiß ich genau, dass es zweifellos unter Ärzten absolute Versager gibt. Leider richtet ein Versager in diesem Beruf natürlich viel mehr Unheil an, als ein Schuhverkäufer. Aber solche Aussagen, wie die von Tatua zusammengetragenen (das war ja noch gar nicht alles) sind verallgemeinerndes Beschimpfen (Ja, "Bashing"), was ich absolut ablehne. Bei Ärtzen und auch bei Verkäufern, Lehrern oder sonst wem!

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