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Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

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Ich schließe mich Benedetta an: Wenn man als Patient auch mal Verständnis für die Ärzte signalisiert, ist viel gewonnen. Und ich schließe mich hurx an.

Ansonsten:

Es gibt mittlerweile ein Umdenken. Ja, die Medizhin ist extrem hierarchisch und fordert die Ellenbogengesellschaft. Aber die alten Professoren sterben mittlerweile doch so langsam aus. Ich war z.T. in die Medizinerausbildung involviert – und es werden zunehmend Dinge wie Gesprächsführung in die Ausbildung der Mediziner aufgenommen. Die lachen zwar zunächst drüber (Rollenspiele – hihi) – aber merken doch schnell, wie schwierig es sein kann.


Ich finde es ziemlich traurig, wie hier genüßlichst Negativbeispiele aufgelistet werden. Ja, die gibt es – aber man kann sich als Patient wehren und den Mund aufmachen. Man muss einen "genervten" Gesichtsausdruck nicht auf sich beziehen. Vielleicht hat der Arzt schon 12 Stunden hinter sich und keinePause gehabt – da sieht von uns keiner begeistert aus. Aber dennoch kann die Behandlung fachlich stimmen.

@ Fruchtbärchen:

Was hättest Du denn gerne gehabt? Intensivstation und das volle Programm? Das klingt klassisch nach Kreislauf/Panikattacke/Hyperventilation. Also entsprechendes Medikament – und gut ist. Und auch wenn Du immer 36° Körpertemperatur hast (was Untertemperatur ist): 37° ist normal und: Ist DEIN Thermometer noch geeicht?


Wenn man sich mal die Mühe macht, Tariftabellen anzuschauen, was Ärzte verdienen: Das ist nicht sonderlich viel, für den srapaziösen Beruf. Ein Assistenzarzt verdient am Anfang nach TV-L 13 um die 3500€ brutto im Monat. Plus ein paar Zulagen. Dafür aber Dienste rund um die Uhr etc.

Und je nach Fachrichtung verdienen auch Niedergelassene nicht viel. Ein Bekannter von mir ist Psychiater mit gut gehender Praxis – nach Abzug aller (knapp gehaltenen) Kosten bleiben ihm um die 1500€, wovon er noch seine Krankenversicherung zahlen muss.

Ich könnte jetzt x Beispiele nennen für toller ärztliche Versorgung: Meine Mutter hat(te) Darmkrebs. Ist auf mein Anraten hin nicht zu Hause in die Klinik, sondern die Uniklinik in 80 km Entfernung. TOP Versorgung. Menschliche Ärzte, sehr gute Aufklärung, moderne OP-Technik, sehr fürsorgliche Nachsorge. Sie war nie eine Nummer.

Ich hatte in den letzten 10 Jahren über 15 Operationen. Knie. Auge. Schulter. Aktuell Schilddrüsenknoten. Ich suche mir die Ärzte sorgfältig aus – aber bin absolut zufrieden. Von z.T. etwas längeren Wartezeiten in der Praxis mal abgesehen, aber so ist es, wenn Notfälle versorgt werden. Ja, ich bin auch immer mal wieder Idioten begegnet, aber auf jeden Idioten kam letztlich ein netter Arzt.

Aber was sollen die positiven Geschichten – hier scheint einfach nur Ärzte-Bashing angesagt zu sein.

Was mich mal interessiert:

Wie reagiert Ihr auf Idioten? Hier wird lang und breit geschildert, was passiert ist. Aber niemand schreibt von SEINER Reaktion!!! Schluckt ihr und geht raus – und müsst darum jetzt HIER Luft ablassen?

ap.fiEsxh


An alle, die sich hier so über die "Lapalien" beschickern, mit denen Patienten ihre Ärzte nerven, deren Aufgabe es natürlich eigentlich nicht ist, sich um Patienten zu kümmern:

Vielleicht entsteht die Verunsicherung und der Unmut der Patienten nicht aus ihrer Fixierung, unbedingt krank sein zu wollen, sondern daraus, dass man von Ärzten häufig das Gefühl vermittelt bekommt, nicht ernst genommen zu werden. Woher soll man wissen, dass es sich um nichts dramatisches handelt? Dafür geht man ja zum Arzt. Und woher soll die Sicherheit kommen, dass es nichts schlimmes ist, wenn man das Gefühl bekommt, nicht ernsthaft untersucht zu werden? Und woher soll das Vertrauen kommen, wenn man schon vorher erlebt hat, leider einer von diesen Ausnahmefällen zu sein, bei denen der huschi-huschi-achso-ist-bestimmt-das-übliche-Diagnoseblick des Arztes nicht gereicht hat. Oder wenn es Ärzten scheinbar irgendeine Art von Freude bereitet, einen mit haltlosen Diagnosen zu schocken wie bei Mirsanmir (und ich kenne, persönlich, mehrere ähnliche Begebenheiten, vor allem in der Gynäkologie scheint es kein großes Ding zu sein, einer Frau mal eben "Sie haben vielleicht Krebs" an den Kopf zu knallen).

a#.f#ixsh


Das klingt klassisch nach Kreislauf/Panikattacke/Hyperventilation. Also entsprechendes Medikament – und gut ist.

Wievielvon seiner kostbaren Zeit hätte es den Arzt gekostet zu sagen: "Frau Fruchtbärchen, machen Sie sich keine Sorgen, das ist nichts schlimmes, Sie brauchen erstmal nur ein Beruhigungsmittel und dann können Sie wieder nach hause." Anstelle ihr Unterstellungen zu machen und über ihren Kopf hinweg der Schwester für Fruchtbärchen nicht nachvollziehbare Anweisungen zu geben.

Ja, ich weiß, wie ungern Ärzte direkt mit dem zu behandelnen Vieh sprechen. Ich erinnere mich immer wieder gern an den Neurologen, der meine Mutter – die direkt neben mir saß – bei der Aufnahme meiner Daten inden Computer anschnarrte: "Wie alt isse? Nimmt se Medikamente? Hat se Krämpfe?", woraufhin meine Mutter ihn dann doch höflich unterbrach und darauf hinwies, dass "se 15 ist, keine Medikamente nimmt, keine Krämpfe hat und übrigens hören und sprechen kann."

sZkyef\lolwexr


Vielleicht entsteht die Verunsicherung und der Unmut der Patienten nicht aus ihrer Fixierung, unbedingt krank sein zu wollen, sondern daraus, dass man von Ärzten häufig das Gefühl vermittelt bekommt, nicht ernst genommen zu werden.

:)= Wenn ich mal für mich spreche, und ich kann ja nur für mich sprechen: so ist es! Dieses Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, ist für mich der Grund, Ärzte alles andere als toll zu finden! Wenn ich mal an einen gerate, der es tut, werde ich berichten, versprochen! ;-)

h!ur)x


Kritik an der Ärzteschaft fällt natürlich hier auf fruchtbaren Boden, wo es eine Häufung von negativen Erfahrungen gibt, die in der freien Wildbahn so nicht auftreten würde und wo sich in erster Linie Menschen aufhalten, die den Rat von anonymen Laien dem von Ärzten vorziehen. Mir ist völlig klar, das viele Forumsteilnehmer eine ellenlange Krankengeschichte haben und deswegen auch ganz viel Negatives berichten können.

Den Arzt, den Mirsanmir in Ihrem letzten Beitrag geschildert hat, hätte ich mir so was von zur Brust genommen, dass er etwas Vergleichbares nie wieder gewagt hätte. Hast Du ihn nicht zur Rede gestellt? Auch nicht später, nach dem ersten Schock? Warum nicht? Frechheiten und Spiele mit der Todesangst von Patienten muss NIEMAND hinnehmen

Wie gesagt ist meine Frau niedergelassene Ärztin (und zwar eine gute, sowohl menschlich als auch fachlich, soviel verstehe ich davon) und durch meine langjährige Krankenhaustätigkeit habe ich viele Freunde, die auch Ärzte sind. Niemand davon passt in das Bild, was hier von einigen gemalt wird.

Ich kann mich nur wiederholen: Natürlich gibt es auch Nieten unter den Ärzten, genau wie in jedem anderen Beruf. Wenn es geht, meidet diese und sucht euch Ärzte, bei denen ihr euch gut aufgehoben fühlt. Deswegen aber einen ganzen Berufsstand niederzumachen ist ungerecht, unangemessen und ein um keinen Deut besseres Verhalten als das, was einige hier den Ärzten vorwerfen.

Und ich bleibe dabei: Bei vielen Ärzten, die zunächst mit den besten Absichten in ihren Beruf starten, wird die Euphorie zu einem großen Teil aufgrund unseres Gesundheitssystems bald durch Zynismus und Gleichgültigkeit ersetzt. Mal ganz ehrlich: Welcher Klempner würde für 16,- zu euch nach Hause kommen und eine Reparatur durchführen? Würdet ihr das von einem Klempner erwarten? Das ist der Betrag, den ein Arzt für einen Hausbesuch bekommt.

Ein Handwerker verdient mehr, wenn er mehr arbeitet. Eigentlich ist das in jedem Beruf so. Ausser beim Arztberuf. Sobald das Praxisbudget bzw jetzt Regelleistungsvolumen erreicht ist, arbeitet der Arzt faktisch umsonst. Auch ist es so, dass der Arzt erst nach der erbrachten Leistung erfährt, oft erst lange nach Ende des Quartals, was er überhaupt verdient hat. Für jede Leistung, die über dem Regelleistungsvolumen liegt (ca. 30,- pro Patient und Quartal) werden Punkte gezählt, deren Gegenwert in Euro erst im Nachhinein festgelegt wird. Klingt toll, oder...?

Jetzt kommt wieder das Argument: Aber der Arzt ist doch Arzt geworden, weil er helfen will...

Heisst das, dass er umsonst arbeiten muss? Ein Feuerwehrmann will auch helfen. Muss er dafür nach dem fünften Brand umsonst löschen?

Ich kann schon verstehen, dass das bei vielen Ärzten Frust hervorruft und dass die guten möglicherweise abgeschreckt werden oder ins Ausland gehen, so dass rein gefühlt immer mehr arrogante Flachpfeifen im Arztberuf auftauchen, die tatsächlich nur um des vermeintlichen Prestiges Willen den Beruf ergreifen und denen aufgrund von Papis Unterstützung die Anschaffung einer Praxis nicht schwer fällt. Diese Figuren sind aber nicht die Regel!

Huinatxa


Ich zitiere mal eine meiner Chefs aus meinem Praktikum:

'Es ist egal, wie gut sie Ihre anderen Patienten beraten. Sie können 99 mal freundlich und wunderbar hilfreich sein, aber wenn Sie nur einmal den falschen Tonfall haben, sind Sie für immer unten durch und die 'Unfreundliche'.'

Und ja, dieser Faden wird zum reinen Ärzte-Bashing.

Ich kann die Male, die meine Freunde und ich 'falsch' behandelt wurden an einer Hand abzählen. Trete ich sie dennoch breit?

Wie oft wurde ich schon gut und kompetent behandelt und lebe immer noch? Mehr als ich Finger an den Händen habe.

Aber darüber redet man ja nicht, ist ja 'unspektakulär'.

G{ozldigUe- Ede


hurx

das ist mir klar, dass Ärzte die 10 € nicht bekommen.

Beim Facharzt bekommt man daher nicht so schnell Termine, weil man Kassenpatient ist. Das ist so, ich habe es ausprobiert. Ich habe dort angerufen und nach einem Termin gefragt. Die Arzthelferin fragte mich, ob ich schon mal dagewesen bin. Ich sagte nein und sie fragte mich, Privat oder Kasse? Ich frech...Privat...sie...ok...nächste Woche ist was frei. Sie trug mich ein. Als ich dort war und sie sah, dass ich Kassenpatient war, war sie stinkig und ich..tja...hätte ich Kasse gesagt, wäre ich dieses Jahr nicht mehr dran gekommen. Zur Strafe musste ich 2 Stunden dort rum sitzen, aber ich kam tatsächlich doch noch dran.

Der Arzt war super, hatte auch total viel Ahnung, erkannte bei mir auch gleich die Ursache. Konnte mir gezielt helfen und ich bin seit dem dort beschwerdefrei. Die ganzen Fehlbehandlungen über 2 Jahre und die vielen sinnlosen Schmerztabletten sind jetzt nicht mehr nötig.

D6uWmal


a.fish

Ich schließe mich an: Als Patient ist man schlicht verletzlich. Wenn ein Arzt das grundsätzlich nicht drin hat, sollte sich einen anderen Beruf suchen. Das jeder Mensch genervt sein kann, klar. Es ist auch klar, dass unser System so einiges dazu beiträgt, dass Ärzte nicht jeden Tag so rumlaufen, als wären sie im Erdberrkuschelwunderland, trotzdem gibt es viele Ärzte, die das Prinzip mit der Empathie verstanden haben und ihre Patienten eben nicht so behandeln, als würden sie an einem Gegenstand rumschrauben. Den Unterschied zwischen einen Arschlocharzt und einem Arzt der eine lange Schicht hinter sich hatte, kann die Mehrheit denke ich schon erkennen.

z>wet*schige x1


Ein Kompetenten netten Arzt , der sich Zeit nimmt für seine Patienten,findet man in Deutschland genau so schnell, wie den berühmten Nadel im heu :=o

HDina[ta


...wer die Nadel im Heuhaufen sucht, soll den Heuhaufen anzünden.... ]:D

MRirsa/nmiUr


Ich weiß nicht, ob ich suaheli schreibe oder warum einige hier nur die Hälfte lesen. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich mindestens ebenso viele positive wie auch negative Beispiele erwähnte und vielen Ärzten äußerst dankbar bin. Dass ich ab und zu an Supernegativbeispiele gekommen bin, nun, das gehört wohl dazu. Nein, ich habe mich bei dem Typen nicht beschwert, ich habe es meiner FA gesagt, die mit ihm gesprochen hat, aber er hat natürlich die ganze Szene nicht so gesehen. Was solls. Ich habe auch das KH nicht verklagt, dass mir durch den OP Pfusch 7 Jahre Schmerzen bereitet hat. Es wäre nichts dabei rausgekommen, die damaligen Ärzte praktizieren eh nicht mehr. Ich hatte eben Pech,... Ich werde eines Tages hinfahren, wenn ich Zeit habe, und es an geeigneter Stelle ERZÄHLEN, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Immerhin retteten sie mir damals nebenbei das Leben (zumindest nachdem ich es durch Glück mit dem Darmriss selber auf die Reihe kriegte und mein eigener Körper den Riss provisorisch verschloss) Die OP verlief an sich gut, ok, es musste nachoperiert werden, aber im Prinzip passte es und ich war damals zufrieden, als ich heimkam.

4 Wochen später hatte ich eine Tumor Op am rechten Ohr, auch die verlief bestens und ich bin dem Prof. heute noch dankbar für seine Kunst. Dass man seinem Ärger mal Luft macht und nicht über die tollen Ärzte den ganzen Tag Loblieder singt, ist doch auch verständlich, ab und zu geht es um Leben und Tod und wenn ich denabens Geschichte lese (denaben, ich freue mich mit dir, dass im Moment alles super verläuft bei dir) wird mir ganz schlecht. Und diese Geschichten MÜSSEN auch erzählt werden, denn sie machen anderen Mut, nicht nur den Ärzten blind zu vertrauen, sondern v.a. dem eigenen Körper und seinen Warnsignalen. Vielleicht hilft ein solcher Faden auch dem nächsten Patienten, den Mund aufzumachen und sich zu wehren. Was schwer ist, denn der Arzt hat das Wissen, der Patient nur die Schmerzen, die er oft genug eigentlich nicht haben darf, weil sie nicht ins Diagnosebild passen.

Mpirsaxnmir


Wie reagiert Ihr auf Idioten? Hier wird lang und breit geschildert, was passiert ist. Aber niemand schreibt von SEINER Reaktion!!! Schluckt ihr und geht raus – und müsst darum jetzt HIER Luft ablassen?

Ich weiß jetzt nicht, ob du mal wirklich krank und zutiefst verunsichert mit heftigsten Schmerzen vor einem Arzt gesessen bist, der dir erzählt, was dir fehlt oder eben nicht fehlt. Ein kranker Mensch geht nicht cool mit seinen Mitmenschen um, der ist relativ hilflos, weil sein Denken um seine Schmerzen kreist. Hier wurde von Fieber gesprochen, wer verhält sich mit Fieber normal? Du sitzt drin, bist relativ dankbar, wenn da einer ist, der sich kümmert, denkst vielleicht noch in deinem Inneren, hm, was der erzählt, kann doch nicht stimmen, aber der einzige Gedanke, der dich wirklich interessiert, ist der, wo das nächste Bett ist und die nächste Schmerztablette. Hinterher kommst du schon drauf, dass der dir erzählt hat, dass dir nichts fehlt, bzw. dass das Schmerzen sind, die du aushalten musst, weil man eh nichts machen kann oder was dergleichen Fehldiagnosen mehr sind.

hdurxx


das ist mir klar, dass Ärzte die 10 € nicht bekommen.

Ok, das klang allerdings zunächst nicht so

Beim Facharzt bekommt man daher nicht so schnell Termine, weil man Kassenpatient ist.

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Praxen sind tatsächlich voll, weil die Fachärzte viele Patienten im Wartezimmer haben haben, die eigentlich gar nicht dort sein müssten. Ob das im Einzelfall die Schuld des Patienten, oder die des Hausarztes ist, sei jetzt mal dahingestellt. Nun kommt aber ein Privatpatient, bei dem für den Arzt die ganzen finanziellen Einschränkungen nicht gelten, die ich ansatzweise in meinem letzten Beitrag aufgeführt habe.

Um bei meinem Beispiel zu bleiben: Wenn ein Handwerker 10 Aufträge hat, von denen einer richtig viel Geld bringt und die anderen praktisch nix, welchen macht er zuerst? Muss ich noch mehr sagen? Wer würde anders handeln?

Der Handwerker würde die anderen Aufträge wahrscheinlich gar nicht annehmen, diese Möglichkeit bleibt dem Arzt natürlich nicht.

Wer ruft hier: Das ist aber unethisch? Ich kann es förmlich hören!

Genau auf diese Ethik, die die meisten Ärzte trotz aller Unkenrufe besitzen, baut unser Gesundheitssystem momentan auf: Egal wie weit die Politik geht, die Ärzte werden das System schon auffangen, schließlich sind sie ja zur Ethik verpflichtet. Es ist für mich eher verwunderlich, dass es überhaupt noch so viele gut gelaunte und kompetente Ärzte gibt

MrirsTanxmir


Die Praxen sind tatsächlich voll, weil die Fachärzte viele Patienten im Wartezimmer haben haben, die eigentlich gar nicht dort sein müssten.

Dieser Satz stößt mir ein wenig sauer auf. Woher weißt du das? Gestern war ich beim Orthopäden und da sah kein einziger Patient so aus, als würde er nicht hingehören. Manche mussten halb getragen werden.

h}urxx


Dieser Satz stößt mir ein wenig sauer auf. Woher weißt du das? Gestern war ich beim Orthopäden und da sah kein einziger Patient so aus, als würde er nicht hingehören. Manche mussten halb getragen werden.

Meine Frau ist Hausärztin. Von ihr weiß ich, dass sehr viele Patienten ultimativ eine Überweisung zum Facharzt verlangen und diese in den meisten Fällen auch bekommen. Durch den Arztbrief erfährt sie hinterher, dass der Facharztbesuch oft nicht notwendig gewesen wäre, was ihr schon bekannt war, aber der Patient nicht geglaubt hat.

Wenn sie es aber ablehnt, läuft der Patient halt zu einem anderen Allgemeinmediziner bis er die Überweisung bekommt... Und ausserdem würde bei einer Ablehnung der Patient meiner Frau vorwerfen, dass sie ihn nicht ernst nimmt. Allerdings würde er das nicht ihr gegenüber tun, sondern hier im Forum.... 8-)

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