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Überweisungen rückwirkend möglich?

S>weet aFanny xAdams hat die Diskussion gestartet


Kann eine Überweisung von Arzt A (bei dem man das Quartal begonnen hat) für Arzt B (innerhalb des Quartals) auch rückwirkend von Arzt A ausgestellt werden, ein paar Tage nachdem man bei Arzt B war?

Antworten
lae sanxg real


Ja, kann. Du musst 10€ vorstrecken und bekommst die in aller Regel mit der Überweisung zurück.

Das machen nicht alle Ärzte, frag vorher nach.

Aaleo$noxr


Rein theoretisch schon. Praktisch: viel Glück.

Es ist schon ein Drama einen Arzt zu finden der einem ne Einweisung fürs KH schreibt während man mit gebrochenem Schlüsselbein in der Klinik sitzt (war kein Notfall mehr, daher das Drama)

S'weet F[anrny Adaxms


Ich musste gar nichts zahlen da ich kein passendes Bargeld dabei hatte (im Glauben meine 10 Euro Quittung würde reichen |-o ) Die Sprechstundenhilfe sagte, ich solle entweder 10 Euro vorbeibringen oder eine Überweisung. Und da ich nächsten Dienstag sowieso nochmal zu Arzt A muss... Dort sagte man mir telefonisch, das wäre gar kein Problem (wegen dem Ausstellungsdatum), da die Überweisung bis zum Quartalsende gültig wäre oder so ähnlich.

Mich interessiert jetzt nur mal, ob das grundsätzlich erlaubt ist, eine Überweisung rückwirkend auszustellen ":/

lze^ Csang rxeal


Ich kann mir nicht vorstellen, dass das verboten wäre... ":/

A0leoxnor


Nee, ist nicht verboten. Und bei so normalen Standardüberweisungen stellt sich da auch kaum einer queer.

SOweet *Fanny /Adamxs


Ich hab übrigens noch eine gültige Überweisung gefunden, aber da steht FA für Allgemeinmedizin drauf und mein Hausarzt möchte eine für Innere Medizin weil er Internist ist %-|

Dieses ganze Überweisungssystem ist schon irgendwie komplett bescheuert und unsinnig, oder? Hat das irgendeinen Nutzen der sich mir nicht erschließt? ":/

AIleoxnor


Natürlich. Du gehst nicht wild zu irgendwelchen Ärzten, sondern ein ausgebildeter Mediziner entscheidet wo du mit deinem spezifischem Problem am besten aufgehoben bist.

SXweet Fa4nny Axdams


Wenn der Hausarzt einen zum Facharzt schickt ist das ja klar. Aber wenn ich zuerst beim Facharzt war und der mir dann pauschal Überweisungen nach Wunsch fürs Quartal mitgibt, damit ich ohne weitere Kosten zum Hausarzt oder sonstwohin gehen darf... nö, da seh ich keinen Sinn drin :|N

A)l|eoGnoxr


Das ist ja auch nicht so wie sich das System das gedacht hat sondern wie einzelne das verschlonzen. ;-)

G!rVotStig


Aber wenn ich zuerst beim Facharzt war und der mir dann pauschal Überweisungen nach Wunsch fürs Quartal mitgibt, damit ich ohne weitere Kosten zum Hausarzt oder sonstwohin gehen darf... nö, da seh ich keinen Sinn drin

So ist das auch nicht gedacht. Eigentlich darf/sollte der Facharzt nur eine Überweisung zum Hausarzt ausstellen, der dann alles weitere koordiniert, falls notwendig.

S`weet Fanmny AdAams


Aber so läuft das doch in der Regel überall ab. "Brauchen sie noch Überweisungen?" "Joa, dann nehm ich mal die und die sicherhaltshalber mit..." :=o

GZrott?ig


Aber so läuft das doch in der Regel überall ab. "Brauchen sie noch Überweisungen?" "Joa, dann nehm ich mal die und die sicherhaltshalber mit..."

Kommt wohl auf den Arzt an. Ich habe die Erfahrung gemacht, gibt nur eine für den Hausarzt und ich wurde bisher nicht einfach gefragt, ob ich irgendwelche Überweisungen brauche. Es sei denn der Facharzt ist der Meinung, ich müsste zu einem anderen Facharzt.

F|aynxe


Mich interessiert jetzt nur mal, ob das grundsätzlich erlaubt ist, eine Überweisung rückwirkend auszustellen

Ja, ist es. Aber es gibt trotzdem Praxen, die nur vorher ausgestellte ÜW akzeptieren.

Und – wie schon gesagt wurde – sind die Praxen auch nicht verpflichtet, die 10€ zurückzuzahlen. Die meisten handhaben es aber so. Am besten immer vorher fragen.

RFHW


Hallo,

in den Verträgen zwischen Krankenkassen und Ärzten (z.B. EKV) ist geregelt, dass man vor Behandlungsbeginn 10 Euro zu zahlen hat oder eine gültige Überweidung vorzulegen hat. Wenn man nachträglich eine Überweisung vorlegt, besteht kein Anspruch auf Erstattung der 10 Euro.

[[http://www.patientenbeauftragter.de/front_content.php?idart=9]]

Ob Arztpraxen dennoch die 10 Euro zurückzahlen, kann je nach Region sehr unterschiedlich. Es gibt auch Arztpraxen/Regionen, in denen sehr darauf geachtet wird, dass das Ausstellungsdatum der Überweisung nicht nach dem Behandlungsdatum liegt.

Mit der Überweisung dokumentiert der Arzt, dass er die Behandlung dieser Beschwerden nicht übernehmen kann. Bei einer Grippe könnte z.B. der Frauenarzt auch die Überweisung verweigern und selber behandeln.

Vorsorgliche Überweisungen sind nicht vorgesehen.

Gruß

RHW

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