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Kann man von einer Zusatzversicherung gekündigt werden?!

M4uckmelc#henx30 hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich habe seit ca. 12 jahren eine private, stationäre zusatzversicherung (chefarztanspruch, einzelzimmer etc.).

ich war 2006 in einer psychosomatischen klinik, dann nochmal 2010 und nächstes jahr steht mir wieder ein aufenthalt bevor.

jetzt habe ich ein bisschen angst, dass mir die zusatzversicherung kündigt. dürfen die das in so einem fall? wenn ich beiträge nicht zahlen würde usw, dann ist es logisch, aber wie ist es, wenn man oft ins krankenhaus muss?!

Antworten
7G7ergSreis


Keine Ahnung, aber was steht im Vertrag? :-/

fAoqrtxuna88


nein, dürfen sie nicht. das wäre ja super :-D "wenn ihr fall nicht mehr kostendeckend ist schmeißen wir sie raus".

selbst wenn du ab jetzt in der klinik wohnen würdest, das dürften die nicht.

aber achtung, die versuchens mit allen mitteln. ich bin nach abschluss der versicherung chronisch krank geworden – dann kamen die mätzchen, ich hätte meine beiträge nicht gezahlt deswegen würde man mir kündigen. da ich aber natürlich nachweisen konnte, dass ich immer bezahlt habe mussten die mich wohl oder übel zurücknehmen :=o

Sgu2nfl'ower_x73


Hängt vom Vertrag ab. Z.T. auch von Gesellschaft, Laufzeit des Vertrages,... Wobei halt kein Unterschied bestehen darf wg. Art der Erkrankung/Klinik. D.h. Deine Situation müsste genauso bewertet werden wie die eines organisch kranken Patienten mit einer gewissen "Chronifizierung". Ob man da kündigen kann: Keine Ahnung. Sicherlich ist man irgendwann nicht mehr lukrativ, aber... Ich weiß auch nicht, ob die nicht ggf. erst nach der nächsten Behandlung kündigen KÖNNTEN (ha tman bei Hausrat- & Rechtsschutzversicherungen ja z.T.).

Reichst Du denn die Belege erst hinerher ein und hast Angst, dass die dann nicht zahlen? Oder müssen die es vorher bewilligen? Ich hab' da leider keine Ahnung, da ich wg. vorhandener Erkrankungen so eine Versicherung seit Jahren nicht mal abschließen kann.

aJmPyle


Ich denke, da würde ich mal einen Versicherungsvertreter deiner Versicherung ins Haus holen. Aber ich bin privat krankenversichert und durch meine chronischen Erkrankung koste ich mehr als ich einbringe und ich werde nicht gekündigt.

Bei anderen Versicherungen sieht es anders aus: Mein Hund und ich sind im letzten Jahr aus der Hundeversicherung im hohen Bogen geflogen, weil er etwas zerbissen hat, was zu teuer war und es sich mit den vorherigen Beiträgen nicht deckte. Nun, bei uns nicht so tragisch – die neue Versicherung ist sogar billiger.....aber bei einer deiner Zusatzversicherung – oh weia !!!

Aber das läßt sich doch schnell klären – ich drück dir die Daumen :)^

R3lmmxp


weil er etwas zerbissen hat, was zu teuer war und es sich mit den vorherigen Beiträgen nicht deckte

wobei doch genau das der Sinn einer Versicherung ist

a;m*y6lxe


Ja ;-D dachte ich auch, aber im Kleingedruckten steht drin, dass so etwas nicht auf dem Rücken der anderen Beitragszahler ausgebadet werden darf (natürlich im Amtsdeutsch).

Für uns war's von Vorteil, ich spar jetzt gutes Geld!

Aber im Gesundheitswesen bricht es uU einem das Genick – aber vorstellen kann ich es mir eigentlich nicht !

Rwlmmp


Dann ist es keine Versicherung sondern Abzocke, sowas würde ich nie abschließen. Weil dann kann man es ja selber zur Seite legen und wenn der Fall nicht eintritt, hat man das Geld noch.

a/mylxe


Wieso ??? Der große Schaden ist doch bezahlt worden, also habe ich quasi mehr Geld rausbekommen, als ich hätte zur Seite legen können – wenn ich es so wie du geschrieben hast gemacht hätte !!! Dann durften wir gehen und nun haben wir doch ne neue – alles paletti :-)

Das ist das Problem der Verträge, jeder versucht die besten Verträge zu machen und irgendwo ist ein Haken, den man übersehen, überlesen hat ! Wer kann denn schon sagen, den Fehler würde ich nie machen – hätte ich auch nicht erwartet.....war aber so !! Ist aber bei mir eben gutgegangen !

Aber das hier ist ja auch nicht mein Faden 8-)

Rrlm$mxp


Achso, klar, jetzt verstanden.

GWriexsuh1


Jo, kann. Denn in den meisten Vertragsbedingungen der Versicherer steht: dass im Falle eines Schadens von beiden Seiten gekündigt werden kann. Auch ist eine außerordentliche Kündigung bei Beitragserhöungen möglich.

Hatte mich auch erwischt. Allerdings nicht bei einer Kranken, sondern bei der SpaKa Haftpflichtversicherung. Hatte dort meinen Wohnwagen über 12 Jahre Schadesnfrei versichert, die Beiträge wurden immer pünklich von der Versicherung abgebucht.

Dann kam ein Sturm, fegte den Wohnwagen weg, Schäden auch an Nachbarwohnwagen.

Die Versicherungung zahlte zwar die Schäden, teilte mir aber sogleich mit, dass sie nach §§ xyz Abs. abc der Vertragsbedingungen den Vertrag kündigen, da die Schadenssumme nicht Beitragskonform wäre. Jo so sind se die Versicherungen. Abkasieren und dann den Mackes machen.

RMlmKmp


Ich frag mich immer, das Risiko, dass sowas ein 2. mal passiert, grad bei so Sachen wie mit dem Wohnwagen ist doch eher gering. Aber sie wollen nicht weiter die Beiträge von dir kassieren um wenigstens etwas mehr die Schadenssumme auszugleichen. Aber die werden schon wissen was sie tun....

MZeTrTcar+ior


nein, eine Kündigung seitens der Versicherung geht i.d.R. NICHT.

In der privaten Krankenversicherung gibt es – im Gegensatz zu Sachversicherungen – i.d.R. kein "ordentliches Kündigungsrecht", welches den Versicherer nach einem Schadenfall zur Kündigung berechtigt!!!

Ein solches ordentliches Kündigungsrecht gibt es im Bereich der privaten Krankenversicherung nur bei Tarifen nach Art der "Schadenversicherung" und auch da nur in den ersten 3 Jahren.

Bei Tarifen nach Art der Lebensversicherung gibt es kein solches ordentliches Kündigungsrecht, weder anfänglich, noch dauerhaft.

Der Versicherer kann dich nur dann rauswerfen, wenn du deinen vertraglichen Pflichten (z.B. Beitragszahlung) nicht nachkommst oder wenn er dir nachweist, dass du z.B. die Gesundheitsfragen im Antrag absichtlich falsch beantwortet hast, um in die Versicherung reinzukommen.

Viele Grüße

Merci

aGmylxe


@ Muckelchen

was ist denn nun ?? Würde mich interessieren, ob du jetzt wieder beruhigt bist @:)

M(uckelc`henx30


hallo an euch alle,

beruhigt bin ich jetzt ein wenig :-) habe die versicherung schon ewig und bis 2006 habe ich sie nie in anspruch genommen. dann nochmal 2010... wenn ich die beiträge nicht zahlen würde, dann wäre es logisch, dass sie mich rausschmeißen könnten...

ich habe halt gerade bei den psychosomatischen aufenthalten gemerkt, dass die versicherung versucht, das zahlen zu umgehen. sie meinten immer, dass es eine reha-klinik wäre und dafür dann nicht aufkommen, aber es waren bisher immer krankenhäuser. man darf sich halt nicht gleich abwimmeln lassen...

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