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Welche Krankenversicherung als Beamtenanwärter?

l&e san#g rxeal hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich beginne im Februar mein Referendariat und bin auf der Suche nach einer Krankenversicherung. Eine Freundin hat mir die Debeka empfohlen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich auch nach dem Ref bei der Versicherung bleiben, die ich dafür abgeschlossen habe?

Hat jemand Tipps, wie ich die beste Versicherung rausfinde?

Wie schauts mit KFZ-Versicherungen aus? Gibts da auch was für Anwärter?

Es grüßt

Antworten
feettnaep$fche$nhuepfxer


Debeka hätte ich dir jetzt auch empfohlen. Die meisten in unserer Behörde sind bei der Debeka versichert und die hat wohl die mit die besten Leistungen ":/ mich haben sie ja als Anwärter nicht genommen %-|

Was du dir überlegen musst, hast du irgendwelche Krankheiten, die zum Ausschließen führen könnten oder zu einem extrem teureren Beitrag? Dann würde ich mal mit der freiwilligen KV gegenrechnen, was sich für dich eher lohnen wird :-)

Den Rabatt für Kfz-Versicherungen bekommst du, glaub ich, erst nach der Anwärterzeit ":/

l{e san3g real


Naja, ich bin nicht kerngesund. Heuschnupfen, Skoliose und Gleitwirbel, Kurzsichtigkeit.

Weiß nicht, wie viel das zusätzlich kostet. Es ist eigentlich nichts, was mich arbeitsunfähig macht.

fKettn6aepfchBenhtuepfexr


Das ist schon klar, aber du kostest mehr als ein Kerngesunder ;-)

Bei mir ists auch nur Morbus Crohn und Arthrose.. Deswegen haben sie mich trotzdem abgelehnt ;-)

Die nehmen nicht jeden, erst nach der Anwärterzeit müssen sie dich nehmen, soweit ich weiß. Aber ich werd wahrscheinlich in der freiwilligen KV bleiben..

Red doch mal mit einem Debeka-Vertreter, der kann dir das alles genauer erklären, ob das zum Auschluss führen könnte für die erste Zeit oder wie viel mehr du bezahlen würdest, etc :)z

NWan~ni77


Ich würde Dir eher dazu raten dich freiwillig gesetzlich zu Versichern. 1. hast du schon Vorerkrankungen die bestimmt ausgeschlossen werden und je nachdem schon zusätzlich viel Kosten und 2. jetzt schon an später denken! Auch wenn die Pensionierung noch ganz weit weg ist, aber die Beiträge sind z.T. wirklich sehr hoch im Alter und auch wenn du dich "Nur" zu 30% versichern mußt und der Rest von der Beihilfe übernommen wird kann das ein ganz schöner Batzen sein.

L2ingea


Da widerspreche ich Nanni77! Die Beiträge während der Ausbildung sind moderat. Ich war selber Beamtenanwärterin und habe nicht viel bezahlt. Und als ich dann keine Beamtin mehr war (mehr oder weniger absichtlich zweimal durch die Prüfung gefallen), konnte ich noch 18 Monate in so einer Art "Nachversicherungstarif" bleiben. Das war dann komplett privat, aber schweinebillig. Hat mir sehr geholfen, da ich mich erstmal neu orientieren mußte. Und im Gegensatz zu jetzt, wo ich nur noch "Holzklasse" bin, merkt man schon die Unterschiede, ob privat oder gesetzlich! Waren das schöne Zeiten damals...

Ich war auch bei der DeBeKa. Hatte mal versucht, bei der HUK reinzukommen, aber da bat man mich dann gleich ins Hinterzimmer und druckste rum, daß man mich nicht nehmen könne. Na ja gut, bei zig Psychotherapien, die ich bis dato schon hatte, konnte ich das sogar verstehen. ]:D Gottseidank war ich schon als Kind privat versichert durch Beamteneltern und konnte dann bei der DeBeKa bleiben.

Die HUK hab ich dann für meine Kraftfahrzeuge genommen. Da gab es auch als Anwärterin schon den Beamtentarif.

Kxaffee$sahne


Grundsätzlich würde ich als Beamtin schon versuchen, in die PKV zu kommen, da (zumindest als ich damals eingetreten bin) die GKV noch keine Beihilfetarife hatte und man damit nicht nur die 50%, die die Beihilfe nicht trägt versichern musste, sondern die kompletten 100%, womit das Ganze dann schon ganz schön teuer werden kann.

Ich bin auch kurzsichtig, hat gar nicht so viel beim Beitrag ausgemacht. Die Versicherungen haben auch teilweise verschieden strenge Ausschlusskriterien, weshalb ich einfach mal bei mehreren nachfragen würde. Außerdem müssen (glaube ich) auch nur behandelte Krankheiten der letzten 5 Jahre angegeben werden.

Fplqami579


naja man muss schon abwägen, welche KV besser für einen ist. Gerade als Anwärter würde ich da noch bissl vorsichtig sein. Was, wenn man aus dem Beamtenverhältnis wieder ausscheidet? Das geht als Anwärter ja doch noch recht schnell (Prüfung nicht bestanden, gesundheitliche Gründe)

Ich bin Beamte auf Lebzeit und trotzdem nicht Privatversichert, sondern bei der freien Heilfürsorge. Ich kann mich nicht beschweren, bin zufrieden.

Ndannix77


@ Linea

ich sprach ja auch von später und nicht von der Ausbildung! Mal angenommen sie kriegt dann irgendwann den Beamten auf Lebenszeit ist eine private Versicherung im Alter nunmal sehr teuer! Will mit Mitte 20 zwar keiner hören, aber so ist es nunmal.

l e s/an7g rxeal


Soweit ich weiß, muss man als Anwärter bei der PKV irgendwas um 80€ zahlen, die GKV ist da deutlich teurer...

fLett7naepEfcNhenhxuepfer


Klar, ist die teurer, aber du musst erst mal schauen, ob die dich mit deinen Erkrankungen nehmen und dir ausrechnen lassen, was du danach zahlen musst.

Einmal in der PKV kommst du sehr schlecht wieder raus ;-)

KDaffeMesaxhne


Naja, wenn sie nach dem Ref. aber keine Beamtenstelle bekommt, sondern z.B. als Krankheitsvertretung arbeitet, ist sie Angestellte und damit automatisch in der GKV versichert. Wenn man danach gar keine Stelle hat, kann man für ca. 120€ (das Doppelte wie im Ref.) als "Übergangstarif" in der PKV bleiben. Da ist man als Arbeitslose ohne Bezüge (stehen einem nach dem Ref. nämlich nicht zu, höchstens Hartz 4) in der GKV auch nicht besser bedient.

F5ri[scvhFisxch


@ Kaffeesahne:

wenn man z.B. nach dem Ref nicht ins Beamtenverhältnis übernommen würde, man aber seit dem Ref in der PKV drin ist, kann man dann nach dem Ref wieder in die GKV wechseln z.B. im Fall von Arbeitslosigkeit oder im Angestelltenverhältnis?

Wie müsste man dann vorgehen bzw. kommt man dann automatisch wieder in die GKV?

o[lleW tann=te


Red doch mal mit einem Debeka-Vertreter, der kann dir das alles genauer erklären, ob das zum Auschluss führen könnte für die erste Zeit oder wie viel mehr du bezahlen würdest

Aber lass dich nicht von ihm daz6u überreden, "banale" Vorerkrankungen nicht anzugeben, manche empfehlen das,. Er bekommt dann seine Provision aber du siehst im Krankheitsfall alr aus, wenn die Versicherung merkt, dass etwas mit einer nicht angegebenen Vorerkrankung zusammenhängt.

In die GKV kommst du automatisch, wenn du später im Angestelltenverhältnis arbeiten solltest, bei Arbeitslosigkeit geht es meines Wissens nicht.

K,affeersahnxe


Also zumindest in BW wirst du nach dem Ref. ja erst einmal entlassen (Beamter auf Widerruf), selbst wenn du eine Stelle im Beamtenverhältnis nach den Sommerferien angeboten bekommst. Diese 6 Wochen kannst du dann bei der PKV im Übergangstarif (Doppelter Betrag wie der im Ref., da ja die Beihilfe wegfällt) versichert bleiben. Solltest du in dieser Zeit Hartz 4 beziehen, wirst du vom Arbeitsamt automatisch wieder in der GKV versichert.

Ich habe selbst nach dem Ref. 2 Jahre als Krankheitsvertretung gearbeitet (Angestellte), da bist du dann wieder in der GKV versichert, auch wenn du z.B. einen anderen Job als Angestellte annimmst. Endet der Angestelltenvertrag dann zu den Sommerferien kannst/musst du dich auch weiterhin freiweillig für ca. 130 Euro in der GKV versichern, es sei denn, du nimmst einen Übergangsjob an oder die bekommst dann Arbeitslosengeld oder Hartz 4.

Es ist aber auf jeden Fall sehr sinnvoll, wenn du in diesem Fall deinen Vertrag bei der PKV ruhen lässt. Kostet nur 1 Euro im Monat und die kommst hinterher wieder ohne weitere Gesundheitsprüfung, etc. rein.

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