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Elektronische Gesundheitskarte Pflicht?

_xParTvati_


@ Holabiene

Allerdings hab ich meinen "Antrag" schon vor einiger Zeit zurückgeschickt, bekomme hab ich noch keine neue Karte. Ich bin da nun auch nicht so wild drauf, doch so langsam frage ich mich, ob ich mal bei der Krankenkasse nachfragen soll.

Wie lange liegt die Beantragung schon zurück? Bei mir hatte es mind. 2 Monate gedauert.

H;ola%bienxe


Parvati

Wie lange liegt die Beantragung schon zurück? Bei mir hatte es mind. 2 Monate gedauert

gute Frage, ich glaube ich habe mir das auf dem Anschreiben nicht notiert. Denke aber schon so ca. 2 Monate, wenn das allerdings bei dir auch so war, dann warte ich mal noch ab....... *:)

L?ie}sckheZn49


In Einzelfällen, ja.

Mir geht es auf jeden Fall darum, dass ich frei darüber entscheiden kann, von wie vielen Ärzten ich eine Meinung einhole.

Aber irgendwo muss doch dann mal eine Grenze gezogen werden.

Nein, sehe ich nicht so. Denn wo soll denn diese Grenze liegen? Bei 2 Ärzten? Und wenn ich einen 3. brauche? Bei 10 Ärzten? Und wenn ich einen 11. brauche?

Sicher kann man sich natürlich nie sein. Aber ohne deine PIN wird der Arzt nichts speichern, verändern oder lesen können.

Wie sieht denn diese PIN aus? Wie sicher ist das, dass niemand außer mir die hat? Und selbst wenn es sicher ist: Wer sagt mir, dass die nächste Gesetzeserweiterung dazu nicht vorschreibt, dass da alle Daten rauf müssen, PIN hin oder her?

Es gab in der Vergangenheit durchaus Kassen die Schindluder mit den Patientendaten betrieben haben, da braucht man, wie gesagt, nicht zwingend eine eGK.

Stimmt.

Theoretisch könnten die Kassen auch ohne die neue eGK deine ganzen Daten auf einen zentralen Server speichern. Das werden sie sich aber verkneifen, weil sie zum einen rechtliche Grenzen überschreiten und zum anderen Kunden verlieren könnten sofern das raus kommen sollte.

Und jetzt haben sie das Gesetz im Rücken %-| >:( :-o !

L!iescThen4x9


@ Hasenreich

Danke! :-) @:) *:)

Ich danke ebenfalls ;-D . Du ersparst mir ne Menge Schreibarbeit ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) .

Das ist genau der Punkt, warum es den Kritikern so wichtig ist, den Widerstand gegen die Karte jetzt im Vorfeld zu leisten und so lange es irgend geht aufrecht zu erhalten, in der Hoffnung, dass das ganze Vorhaben dann doch nicht zustande kommt – denn wenn dieses gigantische Ding erst mal da ist, ist es kaum noch aufzuhalten, und dann ist man eben nicht mehr "Herr seiner Daten" – wie uns jetzt immer noch recht vollmundig versprochen wird (in diesem Fall würde ich die vielen Versprechungen als Versprecher deuten...)

Genau! Wehret den Anfängen!

Hat jemand konkrete Pläne?

Also ich habe bei einer Petition unterschrieben und werde meine Karte nach Möglichkeit bis zum Ablaufdatum (Ende 2013) behalten.

Noch Vorschläge?

tWatua


Nein, sehe ich nicht so. Denn wo soll denn diese Grenze liegen? Bei 2 Ärzten? Und wenn ich einen 3. brauche? Bei 10 Ärzten? Und wenn ich einen 11. brauche?

Meinst du das wirklich ganz ernst?

Eine Zweitmeinung finde ich völlig in Ordnung. In schwierigen Fällen ist manchmal auch noch eine dritte – vielleicht von einer Spezialambulanz sinnvoll und sollte bezahlt werden.

Aber danach sollte auch mal Sense sein.

Wir reden ja von der gleichzeitigen Behandlung durch mehrere Fachärzte der selben Gebiets in einem Quartal.

Da man da zehn Ärzte konsultiert und das dies medizinisch sinnvoll ist, erschliesst sich mir nicht.

Solche Extreme lese ich nur von extremen Hypochondern, die immer wieder neue Fachärzte aufsuchen, wo immer wieder dieselbe (oft teure) Diagnostik gemacht wird und die den Ergebnissen, dass physisch nichts anomales zu findes ist, nicht glauben wollen.

Speziell für diese Fälle Karte den Mißbrauch des Gesundheitssystems zumindest eingrenzen.

Wobei ich im Grunde die ganz alte Regelung mit einem Heft mit 4 Behandlungsscheinen pro Jahr am Besten finde. Damit gehe ich zum Hausarzt und der stellt mir alle nötige Überweisungen aus. Ganz einfach und auch ohne Datenklaurisiko. ;-)

Luiesc hen4x9


Wobei ich im Grunde die ganz alte Regelung mit einem Heft mit 4 Behandlungsscheinen pro Jahr am Besten finde. Damit gehe ich zum Hausarzt und der stellt mir alle nötige Überweisungen aus. Ganz einfach und auch ohne Datenklaurisiko. ;-)

:)^

Meinst du das wirklich ganz ernst?

Ja. D.h. es ist unwahrscheinlich in einem Quartal 11 verschiedene Ärzte auf einem Gebiet zu brauchen, aber ich fände es furchtbar, wenn es für unmöglich erklärt werden würde.

Das ist ja nur der Anfang...

Und zu dem Problem mit den Hypochondern:

Ich finde, wenn das das Hauptprobleme ist, sollte medizinisches Fachpersonal doch eher darauf geschult werden, solche Fälle zu erkennen bzw. bei so einem Verdacht eine Überweisung zum Psychologen ausstellen als eine ganze "Gesundheits"reform anzukurbeln.

Ich fände es nicht fair, auf Grund weniger viele leiden zu lassen.

LkiescHhenY4x9


Ich hoffe, das war noch verständlich. Bin heute immernoch %:| .

_,PdarOvatix_


Nein, sehe ich nicht so. Denn wo soll denn diese Grenze liegen? Bei 2 Ärzten? Und wenn ich einen 3. brauche? Bei 10 Ärzten? Und wenn ich einen 11. brauche?

Dazu schreibe ich erst mal nichts. Tatua hat das schon sehr gut erklärt.

Wie sieht denn diese PIN aus?

Das soll angeblich so funktionieren wie bei einer EC-Karte. Aber da müsste ich selber nochmal nachlesen. Habe mich damit noch nicht weiter beschäftigt.

Wie sicher ist das, dass niemand außer mir die hat?

Nichts ist sicher. Selbst bei er EC-Karte kann es dir passieren, dass dir die PIN geklaut wird z.B. durch Manipulation am Geldautomaten. Und selbst, wenn du die Karte mal verlierst, dann wird derjenige, der sie findet nichts damit anfangen können ohne die PIN. Auch, wenn derjenige die PIN hätte müsste er sich erst mal in den zentralen Server einhacken, um an deine sensiblen Daten zu gelangen sofern du sie hast speichern lassen.

Bei der alten KVK war es so, dass man sie allein schon deswegen missbräuchlich verwenden konnte, weil kein Foto darauf war. Außerdem konnten da die Grunddaten des Patienten auf dem Chip leicht überschrieben werden.

Und selbst wenn es sicher ist: Wer sagt mir, dass die nächste Gesetzeserweiterung dazu nicht vorschreibt, dass da alle Daten rauf müssen, PIN hin oder her?

Auf dem Chip der Karte können, aufgrund der geringen Speicherkapazität, eh nur wenige Sachen gespeichert werden, schon gar keine sensiblen Patientendaten bzw. Befunde. Daher eben der zentrale Server.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass solche Gesetze kommen werden, wo man gezwungen wird, Daten auf einen zentralen Server speichern zu lassen. Das würde gegen bestehende Datenschutzgesetze verstoßen. Wird sicher sehr schwer, damit überhaupt durchzukommen.

Und jetzt haben sie das Gesetz im Rücken %-| >:( :-o !

Und? Was meinst du damit?

Lliesch4en49


Dazu schreibe ich erst mal nichts. Tatua hat das schon sehr gut erklärt.

Joah... und ich hab dazu dann ja auch schon Alles gesagt ^^.

Auf dem Chip der Karte können, aufgrund der geringen Speicherkapazität, eh nur wenige Sachen gespeichert werden, schon gar keine sensiblen Patientendaten bzw. Befunde. Daher eben der zentrale Server.

Das meinte ich, mit dem "da alle Daten drauf geladen werden müssen" ;-D . War vielleicht nicht ganz klar.

Und? Was meinst du damit?

Ich meine, dass die Krankenkassen bzw. die Pharma-Industrie jetzt ganz legal Unfug mit meinen Daten betreiben könnte.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass solche Gesetze kommen werden, wo man gezwungen wird, Daten auf einen zentralen Server speichern zu lassen.

Ich konnte mir bisher nur schwer vorstellen, dass es ein Gesetz geben könnte, welches mich dazu zwingen will, überhaupt irgendwelche Daten auf so einem Server speichern zu lassen bzw. mich zwingt, das Mittel dazu nutzen zu müssen. Alles ist möglich, wenn man sich beginnt zu wehren.

Das würde gegen bestehende Datenschutzgesetze verstoßen.

Auch, wenn es Alles "ach so viel sicherer" machen würde? Ist nur ne Frage. So genau bin ich da noch nicht im Bilde.

Lriesc$hyen49


Alles ist möglich, wenn man sich nicht beginnt zu wehren.

Das würde gegen bestehende Datenschutzgesetze verstoßen. Wird sicher sehr schwer, damit überhaupt durchzukommen.

Ja, aber es wird leichter, und das gefällt mir nicht.

t*atua


Ja. D.h. es ist unwahrscheinlich in einem Quartal 11 verschiedene Ärzte auf einem Gebiet zu brauchen, aber ich fände es furchtbar, wenn es für unmöglich erklärt werden würde.

Es gibt Situationen, in denen man mehrere Facharztbesuche kurz hintereinander braucht.

Ich war vor ein paar Jahren mal innerhalb weniger Tage erst beim Hausarzt, dann weitergeschickt in einer ortopädischen Notambulanz, dann bei einem Radiologen und dann bei einer niedergelassenen Orthopädin.

Die hat mich dann zu einem (ziemlich unfähigem) Neurologen geschickt und weil der nichts auf die Reihe bekam, bin ich wieder zu meinem Hausarzt, der mich dann in die Notaufnahme der neurologischen Klinik schickte. (Da war dann Ende des Ärztekarusells ;-D )

Der Unterschied zwischen meiner Ärztehoppingtour und einem Hypochonder ist, dass ich jeweils überwiesen und weitergeschickt wurde und nicht einfach selber auf die Idee kam, immer noch neue Ärzte um Rat zu fragen. In so schwierigen Lagen, wo 10 oder mehr Mediziner mit ihrem Fachwissen gebraucht werden, ist das den Behandlern auch klar und die überweisen dich oder bitten um Konsile.

Ich finde, wenn das das Hauptprobleme ist, sollte medizinisches Fachpersonal doch eher darauf geschult werden, solche Fälle zu erkennen bzw. bei so einem Verdacht eine Überweisung zum Psychologen ausstellen als eine ganze "Gesundheits"reform anzukurbeln.

Meiner Erfahrung nach tun die Fachleute genau das und immer wenn der Behandler eine Psychotherapie vorschlägt, geht der Hypochonder zum nächsten Arzt, weil der andere ihn ja nicht ernstgenommen hat und nur alles auf die Psyche schiebt.

_FParvxati_


Ich meine, dass die Krankenkassen bzw. die Pharma-Industrie jetzt ganz legal Unfug mit meinen Daten betreiben könnte.

Hä? Wie kommst du denn darauf?

Ich konnte mir bisher nur schwer vorstellen, dass es ein Gesetz geben könnte, welches mich dazu zwingen will, überhaupt irgendwelche Daten auf so einem Server speichern zu lassen

Dich zwingt doch keiner ":/ Die Datenspeicherung auf dem zentralen Server ist freiwillig. Es ist noch nicht mal geklärt, ob es diesen Server überhaupt geben wird, eben, weil sie Sicherheitsfrage noch nicht abschließend geklärt ist. Vielleicht findet man auch eine ganz andere Lösung.

bzw. mich zwingt, das Mittel dazu nutzen zu müssen.

Na ja, man hat nun mal eine Mitwirkungspflicht gegenüber Krankenkassen. Die Kasse kann dich noch zu ganz anderen Dingen zwingen, wenn dies nötig ist ;-) Immerhin ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und nach VwVfG eine Behörde.

Lxivescahen4x9


Meiner Erfahrung nach tun die Fachleute genau das und immer wenn der Behandler eine Psychotherapie vorschlägt, geht der Hypochonder zum nächsten Arzt, weil der andere ihn ja nicht ernstgenommen hat und nur alles auf die Psyche schiebt.

Gut, okay. Aber was soll die eGK da konkret für Besserungern bringen? Nach dem dritten gewechselten Arzt geht es für den Hypochonder nicht mehr weiter, gut. Und wie wird ihm dann konkret geholfen (Hypochondrie ist ja eine Krankheit)? Für mich hört sich das so an, als ob nur derjenige, der daran verdienen will, den Vorteil daraus zieht und der Mensch bleibt auf der Strecke. Kapitalismus in seiner reinsten Form.

Es gibt Situationen, in denen man mehrere Facharztbesuche kurz hintereinander braucht.

Eben. Meine Erfahrung hat mich (leider) gelehrt, dass viele Ärzte allerdings nicht den Überblick haben. Ich will nicht immer mit der SD ankommen, aber ich habe nun mal Hashimoto, und musste da halt leider schon oft die Erfahrung machen, dass gesagt wird: "Werte tiptop, keine weiteren Untersuchungen nötig!" Obwohl es schlicht und ergreifend einfach nicht gestimmt hat. Was macht man da?

Oder auch der Fall, das gesagt wird, die nächste Kontrolluntersuchung in einem Jahr zu machen würde ausreichen. Ich brauche aber, da meine Schilddrüse "unruhig" ist und ich oft zwischen UF und ÜF wechsle, eigentlich mindestens alle 2 Monate bzw. sofort bei Verschlechterung, was auch mal nach 6 Wochen oder 3 Monaten so sein kann, einen Termin. Wie bekomme ich den in Zukunft?

cThi


Oder auch der Fall, das gesagt wird, die nächste Kontrolluntersuchung in einem Jahr zu machen würde ausreichen. Ich brauche aber, da meine Schilddrüse "unruhig" ist und ich oft zwischen UF und ÜF wechsle, eigentlich mindestens alle 2 Monate bzw. sofort bei Verschlechterung, was auch mal nach 6 Wochen oder 3 Monaten so sein kann, einen Termin. Wie bekomme ich den in Zukunft?

Warum solltest du deine engmaschigen Kontrollen nicht mehr bekommen? Ich mach das auch - über meinen Hausarzt. Den hab ich mir über 2 Jahre lang so erzogen, dass er meine Werte checkt und mit mir entscheidet, was wir tun. Okay, bei LT-Erhöhungen muss ich manchmal tricksen, dafür kennt er sich einfach nicht gut genug aus. Aber ansonsten tuts einwandfrei. Ich wüsste nicht, warum das mit der eGK nicht mehr tun sollte?

L.ies_c>henx49


Warum solltest du deine engmaschigen Kontrollen nicht mehr bekommen? Ich mach das auch – über meinen Hausarzt. Den hab ich mir über 2 Jahre lang so erzogen, dass er meine Werte checkt und mit mir entscheidet, was wir tun. Okay, bei LT-Erhöhungen muss ich manchmal tricksen, dafür kennt er sich einfach nicht gut genug aus. Aber ansonsten tuts einwandfrei. Ich wüsste nicht, warum das mit der eGK nicht mehr tun sollte?

Alle Erziehungsversuche sind bei meinem Hausarzt bis jetzt gescheitert ^^. D.h. meine Untersuchungen sind noch gar nicht so engmaschig, wie sie sein sollten.

Und ich war ja auch schon bei allen Nuks und Endokrinologen in der Stadt (Okay, sind nur 3).

Der Nuk sagt, er behandelt kein Hashimoto.

Der eine Endo meint, er würde mich nicht behandeln, wenn er nicht die Werte der letzten Jahre kennt, die ich aber leider nicht habe, denn da war ich noch minderjährig und meine Eltern haben sich die Werte nie geben lassen, wir sind oft umgezogen... Lange Rede, kurzer Sinn: Da ich jetzt 18 bin, und das in mir ausgelöst hat, mich jetzt definitiv selbst damit zu beschäftigen, werde ich schauen, dass ich so viele alte Werte wie möglich zusammen kratze. Nichts desto trotz ist ein Arzt, der mich auf Grund akuteller Blutwerte nicht behandeln kann, bei mir durchgefallen.

Der andere Endo hält es nicht für nötig freie T-Werte zu bestimmen und hat mich somit schon durch die Hölle gejagt, in dem er auf Grund eines TSH-Wertes von 0,79 eine drohende ÜF vermutete und empfahl, meine Dosis zu reduzieren.

Habe bald nen Termin in der nächsten Großstadt bei einem anderen Endo aus der top-doc-Liste.

Hoffe, da endlich besser beraten zu sein.

Sonst werde ich in Zukunft Ärztehopping betreiben müssen.

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