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Verlauf einer OP... Wo wartet die Begleitperson?

E1hemaliguer NuRtzer (#3x25731)


Das hat mit "großer Junge" nicht viel zu tun, sondern mit der juristischen Seite. Du unterschreibst das du 24h unter Aufsicht bist. Wenn das nicht gewährleistet ist hätte man das stationär machen müssen, so einfach ist das.

Und ein Gips Bein ist auch was anderes als eine frische OP in Vollnarkose ...

s-unsh/ine83


Auch als "großer Junge" kannst du nach so einer OP noch weg kippen und dann ist keiner da, der dir helfen kann. Es ist einfach eine Frage der Sicherheit.

G>äBnzseblVüymlexin


Meine Begleitperson musste auch unterschreiben, dass er 12 (oder 24?) Stunden bei mir bleibt. Er hat mich dann zuhause meiner Mutter übergeben, ich war also nie allein. Und das ist auch gut so, man weiß nie, wie man die Narkose und OP verträgt.

bceetblejuxice21


Also ich hatte das nach ner OP das ich wenigstens angeben musste jederzeit jemanden anrufen zu können.... nen babysitter im haus brauchte ich nicht...da hab ich ausgeschlafen und bin dann mit der Straßenbahn heim.

Und nach ner Dormicum "narkose" wegen ner Magenspiegelung musste ich nur zuende schlafen und bin dann sogar mit dem Auto heim.... und die wussten das.... hab ich hinterher auch erst drüber nachgedacht, doch leicht fahrlässig... nach ner Knochenpunktion hab ich mich jedoch fahren lassen, ohne Narkose, aber mit tüchtig aua im Bein...

Liilxa


Ich muss in der Praxis vor der Dormicum-Gabe immer unterschreiben, dass ich 24 Stunden lang nicht Auto fahre, keine Maschinen bediene, nicht am Straßenverkehr teilnehme und keinen Sport treibe. Außerdem werde ich schon bei der Anmeldung gefragt, ob ich eine Begleitperson habe.

Wie das bei dir gelaufen ist, beetlejuice21, war eindeutig nicht rechtens. Wenn irgendwas passiert wäre, wäre die Praxis dran gewesen.

S{chne^ehexe


Ich muss in der Praxis vor der Dormicum-Gabe immer unterschreiben, dass ich 24 Stunden lang nicht Auto fahre, keine Maschinen bediene, nicht am Straßenverkehr teilnehme und keinen Sport treibe. Außerdem werde ich schon bei der Anmeldung gefragt, ob ich eine Begleitperson habe.

So kenne ich das auch :)z . Bei meiner letzten Darmspiegelung mit Dormicum musste mich mein Mann sogar in der Praxis abholen, ich durfte nicht mal allein mit dem Lift nach unten fahren und bis zum Parkplatz gehen.

Bei einer ambulanten OP am Ellenbogen in Pexusanästhesie musste ich auch unterschreiben, dass ich 24 Std. unter Aufsicht bin (mein Mann musste sogar Urlaub für den Tag nehmen) und am Abend hat dann der Operateur sogar noch angerufen und sich erkundigt wie es mir geht.

bDeet^lUejuixce21


Jo ich weiß das im Nachhinein auch, hab solche Wische jetzt schon unterschreiben lassen... aber damals in der Ausbildung wusst ich das so nicht. Und das war ein KH und keine Praxis, die hättens ja eigentlich wissen sollen ;-)

OK war nicht weit, so 15km und ich fühlte mich echt wie immer... auch den ganzen Tag hab auch nicht mehr nachträglich geschlafen oder so.. da bin ich nach ner Nachtschicht schlimmer dran...

Aber klar man darf es nicht und das auch zu Recht.

Mit der Begleitperson find ich jedoch nach wie vor leicht übertrieben. Ich hätte gar keinen wenn derjenige nicht gerade nen Urlaubstag für mich opfert... telefonisch erreichbar sollte doch reichen, so schnell kriegt niemand nen Kreislaufkollaps stunden nach ner ambulanten OP... dann dürfte sich derjenige auch in nem Haus nicht in ne andere Etage bewegen sondern müsste Sitzwache machen

E"hemalitger Nhutzer0 (#32573x1)


Na ja davon mal ab das man sich selber gefährdet, man gefährdet ja auch noch alle anderen wenn man dann Auto fährt ....

Ich meiune wenn man selber meint man müsse sein Leben in Gefahr bringen, kann jeder selber entscheiden, aber ich wollte nicht sterben oder zumindest im KH landen weil ein Idiot meint er wäre topfit und nietet dabei alle um ":/

f;lutSter.bxy


Mein Freund musste auch bestätigen, dass er die nächsten 24 Stunden bei mir bleibt. Die Ärztin hat dann abends noch angerufen und gefragt ob alles okay ist.

Was den Kreislauf angeht: ich habe den Rest des Tages viel geschlafen und fühlte mich eigentlich wieder ganz fit. Ich bin dann am nächsten Tag, ca. 22 Stunden nach der Narkose, mit dem Auto zur Arbeit gefahren, das hätte ich besser gelassen. Ich war selbst da noch eine Gefahr für den Straßenverkehr! Und in der Schule bin ich dann vor der Klasse fast umgefallen, musste mich ziemlich spontan setzen.

Will heissen, wie und wann der Kreislauf auf eine Narkose reagiert weiß man eben nicht und kann man im Vorhinein auch schlecht sagen. Wenn es dir möglich ist, würde ich auch den nächsten Tag nach einer OP zu Hause bleiben. Sollte mir das nochmal passieren, mache ich das definitiv so. Die Krankschreibung bekommt man ja vom Arzt dann ohnehin.

nta8nchxen


Nach meiner stationären Knie-OP mit einer Übernachtung, die OP war über Mittag und nur Metallentfernung, wollte ich abends mit Gehhilfen los und eine rauchen. Die haben mich fast ans Bett gefesselt. Warscheinlich haben die deswegen noch ein paar Lagen Verband ums Knie gemacht. ;-D Aber ich sollte wohl nicht allein raus. Übrigens hab ich nach der OP schön abend gegessen, meine Zimmernachbarin (auch OP unfallchirugisch) hat sich die ganze Zeit übergeben.

byeetltejuPic;e21


@ Mellimaus:

Ich geb dir doch recht, es war nicht richtig aber ich wusste es nicht und wurde nicht aufgeklärt darüber.

Und wenn ich nicht 24std nen Babysitter neben mir hab gefährde ich ja nur mich selbst und nicht meine Umwelt. Das hab ich ja etwas kritisiert. Autofahren ist ein No Go das weiß ich jetzt auch.

piippi'_lotwta_0x7


bei meinen ambulanten OP's hätte jeweils eine begleitperson in den aufwachraum kommen dürfen (war allerdings in einem AOZ). bei meiner ersten OP war ich heilfroh darüber. bei den anderen hat es mir ausgereicht, zu hause jemanden zu haben. wurde nach allen ambulanten OP's mit dem krankentransport nach hause gebracht, weil ich anders gar nicht in der lage gewesen wäre :=o diese kosten MUSS die krankenkasse auch übernehmen.

ich habe vor den OP's von meinem doc ein rezept für die schmerzmittel und thrombosespritzen bekommen. zusätzlich wurde ich von dem AOZ noch mit medis für den OP- und folgetag versorgt. dazu gab es immer notfallnummern, wenn etwas sein sollte.

rein rechtlich MUSS man 24 stunden jemanden haben, der einen "bewacht". wenn dies nicht der fall ist (weil man keinen hat, alle arbeiten müssen etc.) darf man glaube ich ich gar nicht ambulant operiert werden ":/ abgesehen vom dürfen: ich war froh, dass immer jemand da war :)z

s(unsh!inex83


Eigentlich ist es nicht erlaubt, dass eine Begleitperson in den Aufwachraum kommt. Aber wenn man dort allein liegt, werden schon mal Angehörige rein gelassen. Hab das auch schon mal gehabt.

Khat\hy55s81


Ich hatte Anfang Februar eine große Kiefer OP in einer Tagesklinik unter Vollnarkose. Habe an der Anmeldung die Handynummer meiner Mutter hinterlassen und sie wurde angerufen, als die OP zu ende war. Als ich im Aufwachraum zu mir kam wurde gerade meine Mutter hereingelassen und saß die ganze Zeit neben mir. Die wollten das in der Praxis sogar, dass die Angehörigen im Aufwachraum da sind. In diesem Aufwachraum waren zwei Betten und mehrere Sitzgelegenheiten. Und da waren überall die Angehörigen mit dabei.

SSunf'lowe{rx_73


In großen Kliniken habe ich (über 20 OP's) auch nie Trennwände erlebt zwischen den Betten. Mein ambulant operierender Chirurg hat immerhin Vorhänge im Aufwachraum zwischen den Betten.

In der Klinik durfte mich nie eine Begleitperson im Aufwachraum besuchen/abholen, sondern kam dann auf's Zimmer. Bei meinem Chirurgen darf jemand zum Abholen in den Aufwachbereich, allerdings nur mit Überziehern auf den Schuhen und Kittel über der Kleidung. Hygiene-Gründe – finde ich auch richtig so.

Aber von den Klinik-OP's erinnere ich mich kaum an den Aufwachraum. Z.T. nur, weil ich nach Vollnarkosen immer friere und mir dann entweder warme Decken oder einen Warmluftpuster gegeben hat. Daran habe ich kurze Erinnerungsfetzen. Ansonsten bin ich immer erst auf dem Zimmer richtig wach geworden, erinnerte mich kaum an den Aufwachraum und hätte auch mit einer Person dort nicht viel anfangen können.

Bei meinen ambulanten OP's war ich immer sehr schnell wach, aber habe trotzdem noch gedöst. Wenn ich dann etwas gegessen und getrunken hatte, wurde meine Ma angerufen, und die kam dann halt zum Abholen.

Ich bin ehrlich gesagt auch froh, dass da nicht überall Angehörige rumwuseln. Denn man will einfach seine Ruhe haben und keine quatschenden Leute um sich.

Ich hätte allein übrigens NIE nach Hause gehen dürfen, auch Abholung durch Taxifahrer akzeptiert mein Chirurg nicht. Medikamente bis zum nächsten Tag habe ich mitbekommen (denn es ist Blödfug, nach der OP noch zu einer Apotheke rennen zu müssen!). Wobei ich auch jedes Mal (3x Knie ambulant, 1x Schulter) mit 1-2 Drainageflaschen entlassen wurde, und das ist einfach ein elendiges Gefummel mit den Schläuchen.

Und: Es geht um MEHR als nur Ausschlafen! Es kann zu Blutungen kommen, zu massiven Kreislaufproblemen. Wer hilft einem dann, wenn man blutend und ohnmächtig in der Ecke liegt und allein in der Wohnung ist?

Ich durfte die Erfahrung mal machen; nach einer der ambulanten Knie-OP's war ich am nächsten Tag (nach dem Ziehen der Drainage) reichlich übermütig und wollte mit meiner Ma dann noch in den Supermarkt. Gut, es zwiebelte ganz schön (war ein langer Schnitt, das tut mehr weh als kleine Arthroskopie-Narben) und war schlagartig sehr warm geworden und mir war ein bisschen schwummerig. Aber ich dachte, ich brauche nur Bewegung. Auf dem Supermarktparkplatz bin ich dann komplett kollabiert, Fahrt im Rettungswagen inklusive. Wäre mir das zu Hause allein passiert, hätte ich ein echtes Probleme gehabt. Man sollte die Risiken nicht unterschätzen.

Insgesamt war ich nach den ambulanten OP's immer so fit (Gegensatz zum Krankenhause!), dass ich bei 3 von den 4 OP's nicht mal mehr geschlafen habe tagsüber, sondern von meiner Ma bespasst werden wollte. Die Ärmste! ;-D Bei den Knie-OP's war ich i.d.R. auch 3-4 Stunden nach Betreten der Praxis wieder zu Hause, bei der Schulter haben sie mich nach der OP noch 4 Stunden behalten, um ggf. Schmerzen besser kontrollieren zu können.

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