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Kur: Was beachten, wie beantragen?

7r7ergrxeis hat die Diskussion gestartet


Moin...

Ich plage mich mit dem Gedanken eine Kur zu beantragen

Hintergrund: Schichtdienst mit Nacht und Durchschlafprobleme. Jetzt Brustschmerzen und der Dok meinte das Herz pumpt am Limit es Bedarf bald Betablocker..... privat viel Streß ( mancher kennt meine Fäden... :=o )

Wie komme ich an ein Kur, wo kriege ich nen Antrag her, wie stehen meine Chance, was fällt euch sonst noch so zum Thema Kur ein?

Thx *:)

Antworten
H?app;y BanNana


Frage mal bei deiner KK nach. Allerdings bringt dir die beste Kur nichts wenn du dein Leben und Lebensstil nicht änderst. Du solltest halt auch mal überlegen, wie lange du noch mit deiner Familie das ganze Theater mit machen willst. Du musst schauen dich davon zu distanzieren oder sogar eine räumliche Trennungin betracht zu ziehen. Wenn dich dein Job krank macht, so hart wie es klingt: kündigen und neu bewerben. Kein Job der Welt ist es Wert dir deine Gesundheit zu ruinieren.

SNunflmowexr_73


Wie bist Du versichert?

Die klassische "Kur" gibt es eigentlich so nicht mehr. Sprich: Es dürfte eher um eine Reha-Maßnahme gehen. Kostenträger ist i.d.R. die Dt. Rentenversicherung (außer, Du bist Beamter und zahlst gar nicht in die Rentenkasse ein). Auf deren Website gibt's die Antragsformulare zum Download, man kann sie sich auch zuschicken lassen.

Alternativ gibt's auch Maßnahmen, die Krankenkasse übernehmen. Aber solange Du berufstätig bist, schieben die alles sehr gerne auf den Rentenversicherungsträger ab.

Wie die Chancen stehen:

In der Jahresmitte besser als am Jahresende, da es auch hier feste kotenkontingente gibt. Wird zumindest gemunkelt. Ansonsten muss der Arzt ja auch Stellung beziehen – und es hängt mit von seiner Argumentationsfähigkeit ab.

Überlegen msust Du Dir aber, in welche Richtung es gehen soll. Medizinisch. Schlafprobleme und Stress klingt eher nach Psychosomatik, Bluthochdruck nach Kardiologie. Du musst entscheiden, was in den Vordergrund soll, weil damit die Klinikauswahl beeinflusst wird.

Was mir sonst noch einfällt:

Da es die klassische Kur für Arbeitnehmer nicht mehr gibt, rechne eher mit vollem Programm als faulem Chillen mit All inclusive-Versorgung. ;-)

7a7er:greixs


;-D sun

bin klassischer AN kein Beamter leider

Gerne tue ich was dafür, gehe jetzt auch schon 2-3 je Woche schwimmen +Sauna. Blutdruck scheint ok nur der Puls ist mit 80-90 in Ruhe tw. auch drüber doch zu hoch. Leichtes Übergewicht und meine Schlafprobleme+Agrresionen will ich beackern.... ;-)

Belastungs EKG steht noch aus bei den letzten 2en bin ich immer abgeschmiert :-(

7d7erggreixs


Den Job mache ich wirklich gerne gehe voll auf und fühle mich auch nicht überfordert eher im Gegenteil.

Familiär haben wir jetzt nen Familienhelfer und so einiges geklärt also möchte ich meinen Part dazu beitragen.

S8unflo\wery_73


Ich meinte Kostenkontingente. Wird Zeit, dass ich ins Bett komme.

Klingt eher nach psychosomatischer Schiene, mit Blutdruck/Puls, Aggressionen,... Wobei es auch viele Kliniken gibt, die Doppeldiagnosen behandeln. Ein Fall für eine reine Psychosomatik bist Du nicht.

Schau' doch mal auf der Website der Dt. Rentenversicherung: [[http://www.deutsche-rentenversicherung.de/sid_FB397C95979503BD1E295F021A9DD5F8.cae01/SharedDocs/de/Navigation/Rehabilitation_node.html]] Da werden – sortiert nach Herkunftsregion – auch die Kliniken vorgestellt bzw. sind verlinkt.

Auch wenn die Probleme bei Dir eher im Privaten liegen und nicht der Job der Auslöser ist, wirst Du doch zunächst bei der DRV anfangen müssen mit der Antragstellerei. Die KK wird bestenfalls zahlen, wenn die DRV sagt: Nöö, wir sind so gar nicht zuständig ist.

7O7ergr6eis


Thx+N8i @:)

7W7erkgrfeis


Hab gerade bei meiner BKK in den Antrag geschaut, da kann ich fast alles ankreuzen :-/ :-o

Na da freue ich mich aber schon auf meinen Dok ":/

S$ch{litzcaugex67


Vor allen Dingen wird erst einmal prompt abgelehnt. Man kann auf dem Zahnfleisch kriechen, das interessiert die nicht die Bohne. Ich war 10 x in meinem Leben zur Reha. Nicht einmal ging es glatt, immer sofort bei Ablehnung gegenangehen.

Man wird nach Aktenlage entscheiden und die interessiert überhaupt nicht, was der beantragende Arzt attestiert hat. Oder man entscheidet durch einen Gutachter, wobei einige weder gut sind noch einen achten und sogar bösartig sind. Da muß man wieder gegenangehen, dann gibt es einen neuen Gutachter....

Bei meiner letzten Antragstellung bis zum Abreisetermin sind 16 Monate vergangen. Und in der Reha wurde dann sogar darauf hingewiesen, ich solle in 6 Monaten wiederkommen mit einer erneuten Einweisung. Echt Klasse, obwohl die Ärzte der Klinik dies für notwendig erachten, eiern die wieder rum.

Es sollen/müssen Kosten eingespart werden – und da hofft man wohl, dass mancher genervt aufgibt und auf die Reha verzichtet.

SXunfltowexr_73


Ich glaube, da gibt es erhebliche Schwankungen. Ich weiß, dass es Fälle gibt, wo es extrem lange dauert. Aber ich erlebe auch Fälle, wo es z.T. innerhalb von 4-6 Wochen durch ist UND der Patient anreisen kann. ODer Fälle, wo erstmal eine Ablehnung kommt, ein gepfeffertes Schreiben da aber zur Zusage UND Terminmitteilung innerhalb von einer Woche geführt hat.

Teilweise hängt es sicherlich mit den Kostenkontingenten zusammen. Aktuell nehme ich die Lage in NRW als durchaus positiv wahr.

Nach Aktenlage wird meistens entschieden (ist halt kosteneffizient). Die Antragsformulare für die ärztlichen Gutachten sind letztlich auch ein Witz, weil da sowas von pauschal abgefragt wird, dass das individuelle Bild auf der Strecke bleibt. Ich glaube, wenn man DA gut und halt individuell ausfüllt, d.h. mehr als das, was gefordert ist, sieht es immer besser aus.

Die Hoffnung, dass jemand aufgibt und so Kosten gespart werden, begegnet einem leider wirklich immer wieder. Gerne auch bei KK. Da hilft wirklich nur: EINSPRUCH.

Und sich ggf. überlegen, Mitglied im VDK zu werden oder einen Klinik-Sozialdienst einzuschalten. Lohnt v.a. für chronisch Kranke.

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