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Zurück in die Familienversicherung?

t-he "shadUowgirl hat die Diskussion gestartet


Moin Moin,

mal wieder brauche ich Hilfe... ;-)

Im März habe ich die Schule abgebrochen und mich ausbildungssuchend gemeldet. Musste mich daher dann freiwillig krankenversichern, weil ich als Ausbildungsuchende nicht mehr in der Familienversicherung bleiben konnte.

Seit Ende April bin ich in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und erhalte nun BAB. Die Arbeitsagentur möchte, dass ich einen Antrag auf Wiederaufnahme in die Familienversicherung stelle.

Super. Ich habe übrigens komplett gewechselt – von der BKK Mobil Oil zur Techniker. War schon bei mehreren Ärzten, die jetzt die neuen Daten gespeichert haben. Und habe vom ZA einen HKP hier liegen, der das zweite Mal ausgestellt wurde, weil vorher die BKK noch draufstand.

Wechsel ich nun wieder zur BKK, muss also der HKP WIEDER neu ausgestellt werden. Ich muss wieder bei allen Ärzten die Daten ändern lassen. Und ich habe, meiner Meinung nach, einfach nur Stress.

UND: Sollte ich im August oder September eine Ausbildung beginnen, wechsel ich dann wieder zur TK. Ansonsten nächsten Januar, wenn ich 25 werde.

Weiß jemand, ob ich jetzt eigentlich so einfach wieder in die Familienversicherung kann? Ich bin doch bei der TK jetzt auch an einen Vertrag gebunden oder nicht?

(An dem Tag, an dem ich das erste Mal beim Berufsberater war, habe ich mich freiwillig versichert. Was er wusste! Sagte mir noch, ich wäre in der BvB ja auch krankenversichert. Das ist ja von Vorteil für mich. Ja, klar, Vorteil. Jetzt habe ich das Theater :-( )

Antworten
RxHW


Hallo,

die freiwillige Mitgliedschaft kann zum Beginn der Familienversicherung gekündigt werden. Manche Krankenkassen machen das rückwirkend (zum Beginn der BvB), manche nur zum Ende des Monats, in dem die Kündigung bei der Kasse eingegangen ist.

Den Antrag auf Familienversicherung können nur die Eltern stellen. § 10 SGB V

Gruß

RHW

tPhe sRhadxowgirl


Danke RHW!

Zwei kleine Fragen habe ich nun doch noch, bevor ich meinen Vater den Antrag fertig machen lasse.... o:)

1. angenommen, mein Vater schickt morgen oder übermorgen den Antrag auf Wiederaufnahme weg. Ich habe sowohl kommenden Freitag als auch nächste Woche Mittwoch Arzttermine.

Wenn ich bis dahin noch nicht weiß, ob und ab/seit wann ich wieder in der Familienversicherung bin – lege ich dann die Versichertenkarte von der TK vor?

Und kündige bei der TK auch erst, wenn ich die Bestätigung habe, dass die BKK mich wieder aufgenommen hat, oder?

2. "(2) Die Kündigung der freiwilligen Mitgliedschaft ist abweichend von § 175 Abs. 4 Satz 2 SGB V

zum Ablauf des Vortages möglich, an dem das Mitglied die Voraussetzungen einer Familienversicherung

nach § 10 SGB V erfüllt."

Das ist ein Auszug aus der Satzung der TK. Heißt das so viel, wie dass ich theoretisch rückwirkend wieder in die Familienversicherung und somit bei der TK raus kann? ":/

Vielleicht liegt es daran, dass ich krank bin und etwas neben mir stehe – aber ich finde das Thema gerade ganz schön kompliziert :-/ Aber finanziell gesehen ist die Familienversicherung wirklich günstiger für mich *seufz*

Eine andere Frage, die mich gerade beschäftigt, stelle ich auch einfach mal noch hier rein:

Die TK hat auf meine Versichertenkarte den Namen falsch gespeichert. Mein Nachname beinhaltet ein "von", welches auf der Karte wohl nicht mitgespeichert ist, bzw. in der Online-Filiale habe ich gesehen, dass es unter "Titel" steht ":/

Nun war ich im April beim Nuklearmediziner, wo die Dame am Empfang nicht in meine bestehende Akte reinkam, weil Akte und Karte unterschiedliche Namen aufwiesen. Sie hat dann einen Ersatzfall angelegt und mir gesagt, ich müsste in diesem Quartal dann noch eine neue Karte reinreichen, sonst bekomme ich eine Privatrechnung.

Da die TK mir nun zwar auf alles innerhalb von ein paar Tagen antwortet, es aber seit Wochen nicht schafft, mir die neue Karte zuzusenden, stelle ich mir langsam die Frage: Kann ich wirklich eine Privatrechnung vom NUK ansonsten bekommen? So im Nachhinein erscheint es mir nämlich komisch – sie hat immerhin meine Karte eingelesen. Und nur, weil sie das Passwort nicht hatte, mit dem sie Akte und Karte hätte "zusammenführen" können, kann das doch nicht mir angelastet werden, indem ich eine hohe Rechnung bekomme? ":/ ???

RxHW


Hallo Shadowgirl,

am besten am Montag bei der neuen Krankenkasse anrufen und eine Bestätigung über die Familienversicherung zur Vorlage beim Arzt zufaxen lassen. Die Bescheinigung enthält dann alle Angaben der Versichertenkarte.

Die Satzung ist bei dieser Kasse so geregelt, dass die Mitgliedschaft auch rückwirkend beendet wird, wenn es um einen Wechsel in die Familienversicherung geht.

Zur Vorlage beim Arzt am besten bei der bisherigen Krankenkase eine Bescheinigung anfordern. Eine Karte wird man nicht mehr bekommen, wenn man bereits gekündigt hat. Die Bescheinigung ist aber ein offizieller Esatz für die Karte. Die Krankenkasse soll aber "von" nicht unter Titel, sondern unter "Adresszusatz" erfassen.

Gruß

RHW

trhe shamdoZwgirl


Danke!

Und wenn es wirklich rückwirkend klappt, dann klären die Kassen das mit den Arztterminen, die in der letzten Zeit waren, dann abrechnungsmäßig selbst unter sich?

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