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Reha Wunschklinik

c8olaküEsst/oraxnge hat die Diskussion gestartet


Aloha,

die deutsche Rentenversicherung hat mir eine psychosomatische Reha genehmigt. Und meine Wunschklinik leider nicht berücksichtigt.

Die mir zugewiesene Klinik hört sich auch supertoll an... die Prospekte versprechen einiges... sogar Bewerbungstrainings kann man mitmachen... Zudem ist sie für Jugendliche von 14-25 Jahren konzepiert... genau mein Umfeld... für mich zwar sehr herausfordernd, aber würde ich bestimmt schaffen.

Es gibt aber ein ABER : die Klinik ist 15 km von mir entfernt. Das heisst jeder meiner Verwandten kann mich besuchen. Das ist schlecht, weil ich diese Reha doch auch wollte, um von meiner Familie wegzukommen, weil die dauernd irgendwelche scheisse labern (was Lebenssituationen angeht) wo ich dann hundert mal hin und her denk... Diese Bedenken halten mich von den Entscheidungen ab.

Soo... die Reha soll am 12.09 starten (die Klinik hat mich schon angeschrieben). Wenn ich jetzt Widerruf einlege und mal probiere meine Wunschklinik zu bekommen,wird dann dieser festgelegte Tag aufgehoben? Das fänd ich ziemlich blöde, eine weitere Verschiebung kann ich mir nicht leisten, ehrlich gesagt. Sollte die andere Klinik nicht genehmigt werden.

Antworten
PFauli%nSe11


Frag doch erst mal in deiner Wunschklinik nach, wie es dort mit Aufnahmeterminen aussieht, bevor du dort absagst. Und, wenn okay, erst mit der DRV telefonieren!

cno{laküsVstora/nge


So hallo mal wieder,

nach langem hin und her überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen und ein Widerspruchsverfahren einzuleiten. Die mir zugewiesene Klinik hat zwar sehr gute Angebote für mich. Aber diese 15 km Entfernung zu meinem Wohnort sind ein zu großes Kontra.

Ich hab meiner Arbeitgeberin gesagt, wo ich hinkomme, nämlich in des kaff wo ich übrigens auch arbeite, und sie hat nur gemeint, dann kannste dich ja nur erholen wenn du vergisst wo du bist. Das hat mir stark zu denken gegeben.

Ich möchte mich ja nicht nur erholen, ich möchte viel an mir arbeiten, aber die Erholungsphasen sollten auch irgendwie zu stande kommen.

Leider weiss ich gar nicht wie ich so einen Widerrufsbrief schreiben soll.

Hier auf der Seite ist ein Musterbrief. [[http://www.klinik-waldeck.com/de/fuer-patienten-gaeste/ihr-weg-zu-kur-reha/]]

Aber die ganzen Paragraphen die da angegeben wurden verwirren mich sehr. Irgendwie sehr unpersönlich. Ich wollte eigentlich auf die rhetorische Schreibweise zurückgreifen, mit dem ich bis jetzt alles und jeden rumgekriegt habe.

Meine Frage: muss man die ganzen Paragraphen da angeben?

Oder kann ich ganz normal schreiben,

'Ich möchte Widerruf einlegen, aus dem und dem Grund..', ohne Paragraphengeschreibsel eben. Voll kompliziert die ganze Sache.

Würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen mag.

Alles Gute wünsche ich euch!

L$ilxa


Hast du denn in deiner Wunschklinik gefragt, wann du dorthin könntest (freie Kapazitäten)?

Wenn du "unkonventionell" zu deinem Ziel kommen willst, warum rufst du dann nicht bei deinem zuständigen Sachbearbeiter (Tel.nr. und Name müssten rechts oben auf deinem Bewilligungsschreiben stehen) an?

Passt denn die gewünschte Klinik überhaupt zu deinen Problemen? Das hat nämlich immer Vorrang.

S(chlitwza?uge67


15 km? Ist das positiv oder negativ? Ich meine, wenn es zu weit wäre – diese Strecke leg ich allein schon zu Aldi zurück.

Je weiter weg, desto besser eigentlich, sich von Eingefahrenem zu lösen. Ich persönlich fahre sogar 800 km zu meiner psychosomatischen Klinik. Die Wartezeit selbst bei Akutfällen beträgt 10 Monate, weil da nach positiver Presse alle hinwollen...

c9olak"üsstoMrangxe


Die Klinik in die ich möchte wurde mir von meinem Psychologen empfohlen. Die Wartezeit nach Genehmigung beträgt sechs- neun Wochen.

Aber ob ich jetzt das ganze Paragraphengeschreibsel im Brief angeben muss wurd mir jetzt doch nicht beantwortet, oder?

Irgendwie wird en Threadersteller hier glaub ich immer als unglaublich dumm hingestellt. Stellt euch vor, ich hatte sogar schon en Gespräch mit der zugewiesenen Klinik. Das ist doch normal, dass man die Instanzen alle durchläuft (also Fragen danach ob die Klinik die richtige ist, etc) bevor man fragt wie en Widerrufsbrief geschrieben wird. Ich hab so en bisschen des Gefühl hier will nur jeder von seinen Erfahrungen erzählen, und ansonsten auch nix...

Jaa ich sehs so, 15 km is garantiert zu weit weg. Ich brauch wohl oder übel ne Klinik, die in meinem Wohnort beheimatet ist. Ich mein schliesslich befindet sich mein Arbeitsplatz auch in der Kurstadt, und zufällig arbeite ich in der Reha für physische Probleme. Da kann ich ja noch zur Arbeit gehen generell gesehen, ist nur einmal durch die Altstadt und dann durch en Kurpark und voila, da ist die Mediclin (ich muss weinen bei dem Gedanken). Abgesehen davon dass ich der Rezeption Fahndungsfotos von Leuten geben will, die mich keinesfalls besuchen dürfen.

Na ja, dann warte ich eben bis Freitag und frag meinen Arzt wie man den jetzt schreiben muss -.-*. Ich hab ja eh bis Januar Zeit, obwohl ich noch netma weiss was ich im Halbjahr danach mach...

ATndreaw u8nd] LINxA


Bevor du ein Widerspruch schreibst würde ich die Rentenversicherung anrufen und nachfragen ob du nicht auch in diese Klinik kannst wo du gerne hinmöchtes ?

Ich habe auch mal eine Reha zugesagt, hatte auch einen Termin, aber dann wurde mir die Entfernung zuviel. Ich wäre da 9 Stunden mit den Auto unterwegs gewesen. Ich habe dann bei der Rentenversicherung angerufen und mein Anliegen geschildert. Das war kein Problen die haben dann für mich in der Wunschklinik angerufen und alles weitere geregelt.

L4ilxa


Ich sehe nicht, dass dich hier irgendwer nicht ernst nimmt. Ich frage mich allerdings, warum du die simpelste Option, die dir bereits in der 1. Antwort vorgeschlagen wurde (den Anruf bei der DRB) nicht in Betracht ziehst. Zumal du auf diese Weise vermutlich am schnellsten eine Antwort bekämst. Und wenn es sich telefonisch doch nicht lösen ließe, könnte dir der/die Sachbearbeiter/in auf jeden Fall sagen, wie du vorgehen sollst.

MaarrySPopp\ins


Also,ganz wichtig, keinen Widerspruch einlegen sondern einen Umstellungsantrag stellen!

Am besten mit dem richtigen Paragraphen von wegen Wunsch und Wahlrecht SGB IX § 9

Dazu am besten noch ein Schreiben von Deinem Arzt warum gerade diese Klinik ( Indikationen, Wohnortnähe nicht gut)

Die Rentenversicherung kann sich darauf einlassen, macht sie aber nicht immer.

Ich wünsche Dir viel Glück :)*

S'u6nflozwer_7x3


Mal anders betrachtet:

Du könntest in der Klinik Hilfe bekommen, dir die Verwandtschaft vom Leibe zu halten. Oder ggf. durch Familiengespräche Dinge klären und klare Grenzen ziehen. MIT Hilfe.

Denn die Reha wird nicht ewig dauern – und dann bist Du wieder im alten Umfeld!

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