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Wie schnell schreibt euch euer Hausarzt krank?

MMolliPench~en


Genau das meine ich.

Der vermeintliche "Nutzen", wenn einer seine (eingeschränkte, weil krank) Arbeitskraft zur Verfügung stellt, wiegt den Schaden (einer nach dem anderen wird nun auch krank, und es fehlt am Ende viel mehr Arbeitskraft, als hätte nur der eine ein paar Tage gefehlt) einfach nicht auf.

PZfeffe'rminzlixkör


Dass man in der Inkubationszeit meist schon ansteckend ist, ist mir klar, da ist nichts zu retten. Aber dann kann ich mich trotzdem auskurieren, um vielleicht die restlichen 30 nicht auch noch zu verseuchen.

bBlujegrexen


Na, man kann doch einen Noro-Virus nicht mit einem Schnupfen vergleichen... bevor man als Autoverkäufer mit MDG dem Kunden vor die Füsse kot**, bleibt er natürlich ein paar Tage zuhause, die Betonung liegt bei PAAR TAGE,... meisst ist der Spuk von MDG sowieso am nächsten Tag vorbei. Aber wegen jedem Wehwehchen einen gelben Schein vom Arzt zu nehmen, dass ist einfach ein NO GO !!!

P&feffer1minzli@kör


Wegen einem WehWehchen geh ich ja nicht zu El Doc, ich hab andere Hobbys ;-D

Pqfe(ffermi@nzliköxr


btw. ich war auch schon satte 3 Wochen am Stück krankgeschrieben. Mit Tageshöchstdosis Ibuprofen darf man sich nämlich nicht an die Maschine stellen, wenn man damit solche Trips fährt wie ich.

b"lue%grexen


Eine gute Arbeitsstelle ist nicht selbstverständlich, und sollte nicht ausgenutzt werden mit kleinen Autschis... es kann wirklich mal knallhart kommen und man wird richtig krank (Krebs, etc) und dann sollte man doch mit gutem Gewissen die Auszeit nutzen um wieder gesund zu werden.

_hParva3t<i_


@ bluegreen

Aber wegen jedem Wehwehchen einen gelben Schein vom Arzt zu nehmen, dass ist einfach ein NO GO !!!

Das wird sicher auch nicht die Regel sein ;-) die meisten werden sich schon krank schreiben lassen, wenn es nicht mehr geht.

@ Pfefferminzlikör

btw. ich war auch schon satte 3 Wochen am Stück krankgeschrieben. Mit Tageshöchstdosis Ibuprofen darf man sich nämlich nicht an die Maschine stellen, wenn man damit solche Trips fährt wie ich.

Wenn du so hohe Dosen einnehmen musstest, dann wird es dir auch generell gesundheitlich schlecht gegangen sein. Wenn man da mal so lange krank geschrieben ist, selbst, wenn die Tabletten nicht wären, dann wird sicher auch keiner was dagegen sagen.

Ich war Anfang des Jahres auch mal 4 Wochen am Stück krank war aber auch arbeitslos, aber man muss es ja beim Amt melden Ich hatte eigentlich nur einen Virusinfekt ohne Fieber, ohne Husten oder Schnupfen sondern einfach nur mit Gliederschmerzen. Aber die Gliederschmerzen waren so heftig, dass ich mich selbst mit Metamizol kaum bewegen konnte. Vor allem das Laufen fiel mir schwer. Ich hatte noch Wochen nach dem Infekt starke Probleme und, wenn ich da arbeiten gegangen wäre, hätte ich mich womöglich noch länger krank schreiben lassen, denn mir fiel nicht nur das Laufen schwer sondern auch das Sitzen. Wenn ich mal länger als 30-60 min auf einem Stuhl saß, bekam ich Schmerzen in den Oberschenkeln. Das wiederum führte auch dazu, dass die Beine steif wurden.

Mlo5llikenchexn


@ bluegreen

Da stimme ich Dir zu. Ich nutze das auch nicht aus. Ich hänge nämlich an meinem Job. Wenn ich zu Hause bleibe, dann hat das eigentlich auch immer einen Grund und nicht "heute scheint die Sonne so schön" oder "ich hab am Abend vorher zuviel gesoffen".

SuunflBow2er_x73


Ich bin in den letzten Jahren sogar 3x in den Genuss von Krankengeld gekommen – und das war i.d.R. nicht er einzige Ausfall in dem jeweiligen Jahr.

Allerdings schleppe ich mich wirklich solange es geht zur Arbeit. Beim letzten Ausfall wg. "Rücken" bin ich sogar von meinem Chef nach Hause geschickt worden... nachdem man meiner Quälerei ein paar Tage mitleidig zugesehen hat und dann meinte, es nicht mehr mit ansehen zu können.

Allerdings habe ich in den letzten 6 Jahren 2x einen Job wg. Krankheit/OP in der Probezeit verloren. Das belastet auf Dauer, und da bei mir einige Sachen chronisch sind und es irgendwie nur befristete Stellen gibt, hinterlässt bei mir leider auch dieser Dauerstress mittlerweile Spuren.

Zudem hängt auch vieles vom Arbeitsumfeld ab:

Ich hab' bis vor einiger Zeit an der Uni gearbeitet. Konnte meistens kommen und gehen, wie ich wollte. Hauptsache, der Job wurde gemacht. Richtig "funktionieren" musste ich gerade mal 8 Stunden in der Woche, wenn ich Seminare geben musste. Das ging aber auch mit Fieber, solange die Stimme einigermaßen hielt.

Jetzt arbeite ich im Krankenhaus – und da ist es stressig und anders. Hbe ich an de rUni auch mit Migräne gearbeitet, bleibe ich jetzt damit auch mal zu Hause – weil das Pensum so angematscht nicht zu schaffen ist. Wir sind total unterbesetzt, in den 6 Monaten, die ich dort bin, war das ärztlich-therapeutische Team nicht ein Mal vollständig. Es ist IMMER jemand krank. Die Arbeit bleibt am Rest hängen – also wird der dann auch krank. Plus schleppen auch gerne die Patienten immer wieder "Seuchen" an (in 6 Monaten hatten wir 3x Noro-Virus-Fälle auf der Station). Da bleibt es nicht aus, dass man sich ansteckt, trotz Desinfektion. Und da wir unterbesetzt sind, kommt auch schon mal krankes Personal (v.a. im Nachtdienst) und verteilt die Keime im Personalbereich.

Ergo wird gemahnt, doch bitte zu Hause zu bleiben (praktisch halt nur begrenzt möglich wg. Personalmangel). Und gleichzeitig habe ich zusätzlich zu meinen grundsätzlichen Baustellen noch nie so oft Infekte, Durchfall etc. gehabt wie in den 6 Monaten auf meiner Station.

Es ist einfach ein Teufelskreis aus genereller Angeschlagenheit, deutlich erhöhtem Infektionsrisiko, Mehrbelastung durch kranke Kollegen – und dann eigenem Ausfall, der für andere Kollegen zur Belastung wird.

Plus die immer vorhandene Angst, wieder den Job zu verlieren. Keinen Verlängerungsvertrag zu bekommen. Es wäre eine riesige ENTlastung, wenn man da mal mehr Sicherheit hätte. Ich sehe es ja an den unbefristet eingestellten Kollegen, die deutlich eher/länger zu Hause bleiben und sich vernünftig auskurieren, wenn es nicht geht. Und ihrer Gesundheit damit auch einen Gefallen tun (plus den Kollegen und Patienten).

b}lue#grexen


Sunflower, deins hört sich nun nicht nach einem Schnupfen an, und das meinte ich mit wirklich ernsthaften Ausfall. Das man im KH oft krank wird, ist an der Tagesordnung, weil einfach ein Mangel an Hygiene vorhanden ist, bei den Putzfrauen sowie beim Personal und auch den Patienten. Und es ist komisch das die hiesigen Krankenhäuser das nicht unter Kontrolle kriegen, beispiel: St. Jürgen Stift Bremen, tote Säuglinge durch Darmkeime... :(v Und da ich nicht weit von Bremen wohne höre ich ständig neue Updates. Es ist eine Schande, dass Krankenhäuser so unhygienisch sind... DE sollte sich tatsächlich mal ein Beispiel an Holland nehmen... Aber wie gesagt: Ruhig mal zur Arbeit gehen auch wenn es mal ne Paracetamol oder Ibuprofen bedarf.

s)pXy 7s6


Es ist eine Schande, dass Krankenhäuser so unhygienisch sind

Das Problem ist halt teilweise auch, dass der intensive Einsatz von Kampfmitteln jedweder Art immer auch Resistenzen provoziert – es gibt bestimmte Keime, die findet man eigentlich nur in Krankenhäusern, und denen wird man auch mit Antibiotika nicht mehr Herr.

(Das mit den Darmkeimen scheint jedoch wirklich vermeidbare Schlamperei gewesen zu sein.)

H<app6y Ban2ana


Um irgendwelche Keime und Resistenzen soll es hier aber nicht gehen. Deswegen wäre es toll wenn man beim eigentlichen Thema bleiben könnte.

brlu9eHgrexen


Um was geht es denn hier? Ums Thema, und Keime verursachen Krankheiten, die Menschen zum Arzt zwingen um sich krankschreiben zu lassen... deinen Kommentar kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Ausserdem habe ich dir weiter oben auch einen Rat geschrieben, wie du evtl. dein Emunsystem stärken kannst...

Syi1ebenGxrad


Ich kam gestern zu einem Arzt, zu dem ich eigentlich nicht gehe, welcher aber meine Ärztin vertrat. Er weigerte sich, mich länger als einen Tag krank zu schreiben, ohne mich anständig untersucht zu haben. Darauf hin bin ich in eine andere Praxis. So etwas geht gar nicht.

S unfl.o"wexr_73


Er weigerte sich, mich länger als einen Tag krank zu schreiben, ohne mich anständig untersucht zu haben. Darauf hin bin ich in eine andere Praxis. So etwas geht gar nicht.

Ähem?

Der Arzt will Dich vor einer Krankschreibung untersuchen? So etwas Unverschämtes aber auch!

Wenn ich eine AU brauche, dann bin ich krank. Dann gehe ich nicht zum Arzt, um einen "gelben Urlaubsschein" zu bekommen, sondern eben die Erkrankung, die mich vom Arbeiten abhält, behandeln zu lassen. Es soll unglaublicherweise vorkommen, dass da eine Untersuchung erforderlich sein kann. Sei es in den Hals gucken, Bauch abtasten,...

Finde das Verhalten des Vertretungsarztes daher völlig angemessen. Ärzte behandeln immerhin Krankheiten.

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