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Wechsel Pkv (Student) nach Gkv (Berufseinstieg) während Therapie

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Eben. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es noch einen Unterschied gibt, ob man auf Grund der Familienversicherung über das Studium hinweg privat versichert ist oder selbstständig privat versichert ist. Aber m.W. endet ja der Studentenstatus mit Erlangen des Abschlusses und sobald dann eine versicherungspflichtige Tätigkeit angenommen wird, rutscht man automatisch in die GKV.

LBian8-Jilsl


ob man auf Grund der Familienversicherung über das Studium hinweg privat versichert ist oder selbstständig privat versichert ist

Nachdem es bei der PKV keine Familienversicherung gibt und jedes Mitglied extra versichert werden muss, müssen sich auch diese Studenten aktiv entscheiden, ob sie PKV oder GKV wählen wollen. So war es jedenfalls bei meiner Tochter.

M^e9dian


Moin *:)

Und danke für die rege Beteiligung am Strang :-)

Wie hier ja schon geschrieben wurde, bin ich nun auch auf dem Stand (Nachfrage in der Geschäftsstelle der PKV), dass ich mit Beginn einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in eine GKV wechseln kann.

Die grundsätzliche "Lücke" zwischen Ende des Studententarifes und meines weiteren beruflichen Werdeganges kann mit etwas Glück auch eher gering bleiben, da ich meine Arbeit Ende Januar abgebe und dann noch bis zum Semesterende (Ende März) versichert bleibe. Dann soll ich mich nochmal an die PKV wenden, ob diese mir die Versicherung nicht "günstig" um die Zeit der Arbeitssuche verlängert bzw. wegen Zusatzversicherungen, sobald ich in eine GKV wechsle ;-)

Das ist auf jeden Fall schonmal gut für eine psychotherapeutische Beratung, da diese auch nur wenige Sitzungen umfasst und daher voll in den PKV-Versicherungszeitraum fallen könnte. In der GKV müsste ich dann unter Umständen ein paar Sitzungen selbst bezahlen (da der Therapeut ja nicht mit den gesetzlichen Versicherern abrechnen möchte).

Bleibt die Frage, ob die Beiträge in einer GKV drastisch steigen, wenn ich frisch bei einem Psychotherapeuten gewesen bin? Die Diagnose an sich ist jetzt ja nicht unbedingt so "schlimm" (Trennungsschmerz, Arbeitsblockade) und die Prognose von daher auch nicht unbedingt.

Euch einen schönen Tag :)*

z6uzxa


der zu zahlende beitrag in der gkv richtet sich nach dem einkommen und nicht nach den (vor-)erkrankungen. solltest du eine private zusatzversicherung abschließen wollen oder aber eine BU, so solltest du darauf achten, dass gerade auch "psycho-diagnosen" nicht in deiner akte beim hausarzt etc. erscheinen! das einreichen der rechnungen vom psycho bei der pkv verbietet sich also von selbst, so denn du an privaten versicherungen zukünftig interesse hast. so was darf dann nicht in deinen akten erscheinen!

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Nachdem es bei der PKV keine Familienversicherung gibt und jedes Mitglied extra versichert werden muss, müssen sich auch diese Studenten aktiv entscheiden, ob sie PKV oder GKV wählen wollen. So war es jedenfalls bei meiner Tochter.

Das ist auch heute noch so 8-)

Prinzipiell wäre Median zu empfehlen, wenn er es noch einmal mit einer Rückkehr von der PKV zur GKV versuchen möchte, sich auf die Nichterfüllung der Versicherungspflichtgrenze zu berufen, diese gilt nämlich als [[http://www.pkv-vergleich.de/pkv-ausserordentliches-kuendigungsrecht-fuer-pkv-versicherte-799 Sonderkündigungsgrund in der PKV]].

S=unf<lowuer_073


Man kann weiterhin in die GKV wechseln, wenn man einen entsprechenden Job annimmt!

Weiß es, da eine Fruendin von mir bis einschl. Studium PKV-versichert war; dann im Zuge eines Uni-Vertrages in die GKV wechselte, zwischenzeitliche Arbeitslosigkeit durch freiberufliche Sachen überbrückt hat (dann wieder PKV), aktuell wieder Uni-Vertrag (= GKV). Lustiges Wechselspielchen.

Ansonsten:

GKV geht nach Einkommen (fester %-Satz), bzw. wenn Du nach dem Studium erstmal arbeitslos bist und Deine Eltern Dich weiterbeziehen, dann wirst Du die niedrigste Stufe für Freiberufler zahlen müssen. Manchmal gibt's auch Übergangstarife für frischgebackene Ex-Studenten.

da der Therapeut ja nicht mit den gesetzlichen Versicherern abrechnen möchte

Nicht MÖCHTE oder nicht KANN? Wenn er keine Kassenzulassung hat, KANN er nicht. Aber DU könntest (v.a angesichts einer lfd. Behandlung) versuchen, über das Kostenerstattungsprinzip zumindest den regulären Kassensatz pro Sitzung (also nix 2,3faches oder so) erstattet zu bekommen. Versuch ist es wert. Voraussetzung allerdings, dass Du eine echte Diagnose für eine Erkrankung hast, und nicht nur ein bisschen Coaching-Weltschmerzverarbeitung machen willst.

solltest du eine private zusatzversicherung abschließen wollen oder aber eine BU, so solltest du darauf achten, dass gerade auch "psycho-diagnosen" nicht in deiner akte beim hausarzt etc. erscheinen! das einreichen der rechnungen vom psycho bei der pkv verbietet sich also von selbst, so denn du an privaten versicherungen zukünftig interesse hast. so was darf dann nicht in deinen akten erscheinen!

Wobei ein Psychotherapeut lt. Richtlinien an das Konsiliarverfahren gebunden ist, d.h. er muss eigentlich einen Arzt-Befund einholen vor Beginn einer Behandlung. Da ist dann halt die Frage, ob es als "Therapie" oder "Coaching" verkauft wird. Aufpassen, nachfragen.

Aber selbst eine nicht aktenkundige Diagnose, aber FALSCHANTWORT bei entsprechenden Fragen beim Abschluss einer Versicherung, kann üble Konsequenzen nach sich ziehen. Da reicht es schon, dass der Hausarzt angeschrieben wird und berichtet, dass mal eine Beratung stattgefunden hat.

Die sicherere Alternative ist es letztlich, sich statt an einen Psychotherapeuten an eine Beratungsstelle zu wenden, da die explizit nicht heilkundlich tätig sind und keine Diagnosen vergeben. Und man somit den ganzen Therapie-Aspekt umschifft.

Auf jeden Fall solltest Du Dir auch überlegen, durch kleine Beiträge an die PKV Deine Anwartshcaft aufrechtzuerhalten. Bietet langfristig (solltest Du eine Rückkehr dorthin planen) echte Vorteile, bspw. eben keine Gesundheitsprüfung. Freundin von mir mit MS hat es gemacht, und hat damit echt Glück.

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