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0€ Einkommen, aber für Krankenversicherung muss man 150€ zahlen

k4leineGr Ster^n mitx Lia


eine wohnung kann er im Haus bekommen, sie gehört aber nicht meiner Mutter. Aber das wäre ja auch erst möglich wenn er 25 ist oder ebend ein Gutachten hat.

ALGI bekommen alle die min. 1 Jahr gearbeitet haben egal wie viel im Haushalt verdient wird, ALGII ist da ganz anders. Sie waren beim JobCenter es wurde alles ausgerechnet und sie hätten auch als Bedarfgemeinschaft KEIN Anspruch weil Sie etwas zu viel verdient.

das mit der Behinderung würde auf ihn zu treffen, aber das werden meine eltern nicht machen und mein Bruder noch weniger.

Habe ihnen das gestern erzählt und da kam sofort "er ist ja nicht behindert!!! " %-|

ich habe ihnen den Tipp mit der caritas gegeben und das sie PERSÖNLICH zur Krankenkasse und Sozialamt gehen sollen oder auch den Amtsarzt noch mal anrufen sollen.

Es kam nur "aber sie haben ja schon das und das am Telefon gesagt,warum sollte es vor ort anders sein?"

Mehr als ihnen ratschläge zu geben kann ich nicht und es macht mich soo sauer und wütend das sie das alles nicht so ernst sehen. Egal wie hauptsache er wird krankenversichert und ihm kann geholfen werden. So sehe ich das jedenfalls :-/

aalteDrsacOk5x3


@ kleiner Stern mit Lia

Tut mir leid das Muttern so verbohrt ist.

Aber wer dem Sohn bis 500 Euro Taschengeld geben kann, kann auch die 150 für die Krankenversicherung aufbringen.

Ich habe eher das Gefühl das da jemand nicht will, anstatt nicht zu können.

MfG

k*leiner& OStern m?it Lxia


nein sie hat ihm nicht 500€ taschengeld gegeben.

er hatte an die 350€ Ausbildungsvergüten oder dann später ALG1

und sie hat ihm ca noch 150€ zusätzlich gegeben. das ist aber auch schon etwas her wie viel es in den letzten monaten war weis ich nicht.

MBrs.B0eetlejguicxe


Ich bekomme auch nur Unterhalt für meine Tochter und Kindergeld für 2 Kinder und muss davon meine Krankenkasse bezahlen, und ich habe kein weiteres Einkommen. Kann auch nicht sein das ich vom Kindergeld und dem Unterhalt der sowieso schon für die Schule drauf geht usw. noch meine Krankenkassenbeiträge zahlen muss.

Ist aber leider so. Mein Lebensgefährte ist Privat versichert und wegen zu vieler Unfälle und Krankheiten die ich hatte, würde mich die Private nicht aufnehmen. Würden schon allerdings müßte mein Lebensgefährte dann 380 € zahlen und DAS sehe ich nicht ein. Gut ich kann so nicht weiter klagen, aber unfair ist das trotzdem.

Ich finde es sollte sowas wie eine Pflichtversicherung für alle geben, für die man nicht selber aufkommen muss falls man mal in solchen Problemen geraten sollte wie Dein Bruder.

Sie waren beim JobCenter es wurde alles ausgerechnet und sie hätten auch als Bedarfgemeinschaft KEIN Anspruch weil Sie etwas zu viel verdient.

Und da reicht es schon wenn es 1 € zuviel ist. :(v

m[nexf


Habe ihnen das gestern erzählt und da kam sofort "er ist ja nicht behindert!!! "

Sie haben doch schon ein ähnlich lautendes Attest eingeholt, das verstehe ich jetzt nicht. Also schon, Behinderung klingt eben ganz extrem, wenn man sich für "nur psychisch angeschlagen" oder sonst wie hält. Aber der Begriff ist doch völlig wurst, wenn dein Bruder sich nunmal längere Zeit nicht versorgen kann und das auch von einem Arzt so bescheinigt bekäme.

Das würde das Problem mit einem Schlag wegfegen. Wenn deinen Eltern das nicht SO wichtig ist, dann muss es ja doch irgendwie gehen, am Ende die Summe für die freiwillige Versicherung aufzubringen :-/ Ansonsten versteh ich, dass dich das wahnsinnig machent – "kann nicht und will aber nichts ändern" :-( Aber wahrscheinlich auch "nur" ein Zeichen der Überforderung?

k)lein$er Ster>n mitp Lxia


ja sie sind überfordert und nehmen es aber auch nicht so ernst wie sie es sollten.

aber bei dem wort "behindert" wird mein Bruder absolut dicht machen und meine eltern würden das nicht riskieren ihn dort vor den kopf zu stoßen.

M9rs.Be8etle1juixce


aber bei dem wort "behindert" wird mein Bruder absolut dicht machen und meine eltern würden das nicht riskieren ihn dort vor den kopf zu stoßen.

Das glaube ich sogar auf´s Wort, denn ich habe oft genug davon mitbekommen das Menschen mit Psychischen Erkrankungen damit nicht klar kommen wenn es "Behindert" heißt.

Eine Behinderung ist es aber, Dein Bruder muss damit klar kommen, so hart sich das auch anhört.

Ich selber habe auch eine Behinderung, die man mir nicht ansieht, aber ich schäme mich nicht dafür, ich habe damit gelernt um zu gehen, weil ich diese nur erwähnen muss wenn es um Arbeitsverträge geht, sonst nicht.

Trotzdem war es für mich damals auch schlimm, wenn ich immer gelesen habe, das ich eine 40% Behinderung habe.

mhnef


Ich kanns auch nachvollziehen, dass man bei dem Wort dicht macht. Aber wenn es nunmal so ist, würde ich mich nicht benachteiligen, weil mir der Begriff nicht schmeckt. :-(

S(un1flo{wer_97x3


Okay, dann habt ihr echtes Pech mit dem ALG II.

Aber ich bekomme zunehmende den Eindruck, dass das zwar alles frustrierend und nervig ist, das eigentliche Problem aber woanders liegt: Und zwar in mangelnder Krankheitseinsicht/mangelndem Krankheitsgefühl Deines Bruders. Und einer total ignoranten Sichtweise Deiner Eltern.

Das ist beides für sich jeweils nachvollziehbar und verständlich – aber wenn es simple Dinge dermaßen verkompliziert, ist es ein echtes Problem. Zumindest Deine Eltern sollten ihre Haltung mal überdenken.

Denn MIT dem Stempel "psychisch krank/behindert" gäbe es halt durchaus Hilfen. Und da im Schnitt jeder 2. Deutsche im Leben mal unter einer behandlungsbedürftigen Erkrankung leiden wird und viele Erkrankungen gut behandelbar sind, ist es nicht mal ein dauerhaftes Problem. Muss es zumindest nicht sein.

Ich hab' auch einen GdB von 40. Nicht für psychische Probleme. Aber das ist völlig egal im Alltag; ich gebe es im Job halt an und beim Finanzamt. Habe einen kleinen Ausgleich für meine Mehrkosten und eigentlich geringen Einschränkungen. Das war's aber auch.

Czustxol


dein Bruder hat Anspruch auf Krankenhilfe §37 Abs.2BSHG, er sollte zum Sozialamt gehen. Er müßte einen Antrag stellen damit die kosten für die Krankenkasse übernommen werden.

habt ihr das mal versucht??

Auch ist sine mutter da er noch 24 ist und keine 25 jahre für ihm vom unterhalt verpflichtet also auch für seine Krankenkasse.

Ich denke es würden bereits Lösungen gezeigt...

m idnightYladxy41


fragt doch mal einen sozialarbeiter in der tagesklinik was ihr tun könnt. vieleicht haben die erfahrungen mit sowas und können euch beraten und tips geben, wohin ihr euch wenden müßt.alles gute

EUhemalig|erK NNutzer (#`479013)


@ kleiner Stern mit Lia

eine wohnung kann er im Haus bekommen, sie gehört aber nicht meiner Mutter. Aber das wäre ja auch erst möglich wenn er 25 ist oder ebend ein Gutachten hat.

ALGI bekommen alle die min. 1 Jahr gearbeitet haben egal wie viel im Haushalt verdient wird, ALGII ist da ganz anders. Sie waren beim JobCenter es wurde alles ausgerechnet und sie hätten auch als Bedarfgemeinschaft KEIN Anspruch weil Sie etwas zu viel verdient.

das mit der Behinderung würde auf ihn zu treffen, aber das werden meine eltern nicht machen und mein Bruder noch weniger.

Habe ihnen das gestern erzählt und da kam sofort "er ist ja nicht behindert!!! " %-|

Löse dich doch mal von dem Gedanken mit dem Jobcenter bzw. SGB II. Aufgrund des Zustandes deines Bruders, wie ihn der Amtspsychologe bescheinigt hat, hat dein Bruder sehr wahrscheinlich Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt oder auf Grundsicherung bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII und das wiederum ab Vollendung des 15. bzw. 18. Lebensjahres (abhängig von der Dauerhaftigkeit seines Zustandes). Ich weiß auch nicht, wieso man da das Wort "Behinderung" überhaupt noch in den Mund nehmen muss, wenn man es als "Erwerbsminderung" verpacken kann. Und ihr werdet auch keine andere Lösung finden als diese, wenn der Gesetzgeber genau für solche Fälle bereits eine eingerichtet hat, mit der sich dein Bruder allenfalls nicht identifizieren kann.

HUimbe=ere?90


Hallo,

ich bin/ war in einer ähnlichen Situation wie dein Bruder.

Zurzeit bin ich 22 Jahre alt, werde im Frühling 23 Jahre.

Wegen meiner psychischen Erkrankung wurde ich von meinem alten Ausbildungsbetrieb gekündigt weil ich wegen Schlafstörungen verschlafen habe.

Danach befand ich mich 6 Wochen in einer psychosomatischen Rehaklinik und bin seit ein paar Wochen wieder daheim.

Ich lebe auch noch bei meinem Vater und bin familienversichert.

Inzwischen habe ich einen Minijob gefunden, dort werde ich voraussichtlich so lange arbeiten, bis ich einen neuen Ausbildungsplatz gefunden habe.

Meiner Meinung nach ist es total unfair, dass dein Bruder von deiner Mutter das Geld in den Arsch gesteckt bekommt und noch nicht mal damit umgehen kann und es für Spaß ausgibt.

Ich bekomme gar kein Geld von meinem Vater, muss zwar Neuroleptika einnehmen, die mein Vater ausnahmsweise bezahlt aber alles andere, wie mit Freunden ausgehen, Klamotten, Handyaufladung, Pille usw. muss ich mir selbst verdienen. Und das meine ich ernst, ich bin keine Dummschwätzerin. :(v

Leidet dein Bruder an einer Depression?

Bist du dir sicher, dass Tagesklinik das Richtige für ihn sei?

Ich denke, in seiner Situation und seinem Verhalten, dass eine stationäre Psychotherapie in einer psychosomatischen Rehaklinik oder einer Psychiatrie besser für ihn wäre.

Ihm ist doch alles egal, da wird ihm in einer Tagesklinik nur bedingt geholfen, er muss in's kalte Wasser geschmissen werden, alles Andere wird nicht viel bringen!

Du als seine Schwester musst ihm klar machen, dass es nur zwei Zukunftsmöglichkeiten gibt:

1. Reha oder Psychiatrie, danach Minijob suchen und wenn das klappt, einen Ausbildungsplatz

oder

2. nur zu Hause rumhocken, immer älter werden, dann mit 25 ALG II beantragen, immer tiefer in die Depression rutschen, zum Messie werden, in die Sucht reinrutschen,...so oder so ziemlich ähnlich wird seine Zukunft aussehen, wenn er nichts tut und ihm alles scheißegal ist!

Willst du das??!

Will er das ???!

Mach ihm und deinen Eltern klar, dass sein Leben nicht so weiter gehen kann. Er sollte schnellstmöglich was an seiner derzeitigen Situation ändern, unterstütze ihn dabei, du bist seine Schwester. Nimmt er deine Hilfe nicht an, dann lass ihn fallen. Nur wer tief fällt, kann auch wieder aufstehen, glaub mir.

Warum kann er sich eigentlich nicht selbst um seine Angelegenheiten bezüglich der Krankenkasse kümmern?

Warum müssen das deine Eltern und du machen?

Das wäre auch ein Punkt, der sich ändern sollte.

Er soll sich drum kümmern, er ist alt genug.

Ist er dazu tatsächlich nicht in der Lage, dann konfrontiere ihn mit der gesetzlichen Betreuung, dass nur psychisch Behinderte so eine Betreuung bekommen, die nicht in der Lage sind, solche Angelegenheiten selbst zu regeln, denn das kann er nicht, aus eurer Sicht. Ist das tatsächlich so? Vielleicht hat er auch einfach keinen Bock?!

Zu der Krankenversicherung:

Deine Mutter muss die 150 € für ihn aufbringen. Kann sie das nicht, muss sie das angeben und er kann wieder in die Familienversicherung aufgenommen werden. Ist eigentlich eine ganz einfache Prozedur. Da sie so wenig verdient, sollte er sich schnellstmöglich einen Minijob nach der Therapie suchen, damit er sie unterstützen kann, immerhin darf er ja auch kostenlos bei ihr wohnen. Sollte er nach der Therapie nicht in der Lage sein, sich einen Job zu suchen, käme nur noch Betreutes Wohnen für ihn in Frage, bzw. eventuell eine gesetzliche Betreuung.

ReHW


Hallo "Kleiner Stermn mit Lia",

ich sehe da verschiedene Ansätze:

- schriftlichen Antrag der Mutter beim Jobcenter auf Alg II: mit Angabe der Krankenkassenbeiträge von 150 Euro monatlich

Hinweis auf diesen Paragraphen:

[[http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__26.html]]

Wenn man nur knapp über dem AlgII-Satz liegt, zahlt das Jobcenter einen Zuschuss zum Krankenkassenbeitrag (ist aber wenig bekannt!)

- bei der Krankenkasse eine Aufhebung der Altersgrenze von 23 Jahren für die kostenlose Familienversicherung beantragen. Wenn er wegen einer gravierenden Behinderung nicht im Stande ist, sich selbst finanziell zu unterhalten. Wichtig ist, dass nur Fakten zählen, die vor dem 23. Geburtstag eingetreten sind. Am besten ärztliche Unterlagen beifügen und ggf. passendes Attest vom Arzt ausstellen lassen.

[[http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html]]

- er besucht offiziell eine Schule und ist bis zum 25. Geburtstag kostenlos über die Mutter versichert.

- er stellt bei der Krankenkasse einen Versicherungsantrag nach § 5 Absatz 1 Nr. 13 SGB V (150 Euro Monatsbeitrag rückwirkend seit Ende Alg I). Er erhält bis zur Bezahlung der Beiträge nur Leistungen der Notfall- und Schmerzbehandlung. Wenn er den Antrag nicht stellt, wird die Krankenkasse früher oder später mit genau derselben Forderung an ihn herantreten (+ 5% Säumniszuschläge pro Monat).

- jemand aus der Familie kontaktiert UPD und fragt nach Rat:

[[http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/startseite.html]]

Gruß

RHW

k leimne`r StHern miMt Lixa


ich danke euch sehr für eure Antworten!

Aber erlich gesagt habe ich mich bei dem thema bei meiner familie zurück gezogen.

Es interesiert sie überhaupt nicht welche vorschläge ich ihnen gemacht habe um ihm zu helfen.

Sie zahlen die 150€ im monat für die krankenkasse für ihn. er ist also seit ein paar wochen wieder versichert, aber um die tagesklinik wurde sich bis jetzt nicht gekümmert. Es werden jetzt seine Zähne in vordergrund gestellt. Der rest ist nicht so wichtig.

Himbeere90

ich bin da auch deiner meinung das eine stationäre therapie besser wäre, aber ich glaube nicht das er das freiwillig machen würde.

Ich habe da echt kein bock mehr zu reden. Ich habe alles versucht. Mein Bruder hört eh nur das was er will und das ist alles negativ und meine Eltern sehen das alles für nicht so dringend.

dann sollen sie ihn jetzt eben weiter runter ziehen. Aber später nicht ankommen das alles scheiße ist.

Ich versuche mich da jetzt selber zu schützen, ich habe selber einige probleme (psychisch) da muss ich mich jetzt nicht auch noch mit denen von meinem bruder rum ärgern wo sowieso keiner was dran ändern will.

Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachten! :)- *:)

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