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Beim Arzt trotz Schmerzen weggeschickt

K9ruememlchAen3K0


Wieso passt das hier nicht hin? Das ist auch nich von einem Beipackzettel,sondern das können Folgen sein wenn das nicht behandelt wird.Also passt das sehr wohl zu dem Fall hier.

m:ari]posxa


Das ist auch nich von einem Beipackzettel

Ich habe geschrieben: Das liest sich wie...


Bevor Du Dich hier weiter echauffierst, gib doch lieber die Quelle des Zitats an. :)D

_sParv*aFti_


Da braucht man kein Quelle. Was dort steht, stimmt durchaus. Eine Nierenbeckenentzündung ist nicht ohne. Das ist eine Tatsache.

@ Kruemelchen30

Wieso passt das hier nicht hin? Das ist auch nich von einem Beipackzettel,sondern das können Folgen sein wenn das nicht behandelt wird.Also passt das sehr wohl zu dem Fall hier.

Die TE ist ja behandelt worden, aber eben von einem anderen Arzt. Wenn es keinen Arzt in ihrem Umkreis gegeben hätte, der sie behandelt hätte, dann wäre das durchaus ein Grund für eine Beschwerde. Aber so... Das einzige, was man vielleicht der Sprechstundenhilfe vorwerfen kann ist, dass diese die TE auf nächste Woche vertröstet hat und nicht darauf hingewiesen hat, dass sie einen Vertretungsarzt aufsuchen könnte.

@ Mellimaus21

Gut geschrieben. Du hast es auf den Punkt gebracht.


Ich kann auch nur bestätigen, dass es immer sinnvoll ist, vorher beim Arzt anzurufen, wenn man krank ist. Wenn man um eine x-beliebige Zeit die Praxis geht und um eine Sprechstunde beim Arzt bittet, ist leider die Wahrscheinlichkeit weggeschickt zu werden sehr groß. Ich habe das selber schon oft erlebt (und das bei vielen verschiedenen Ärzten) und höre das auch hin und wieder von Bekannten. Daher ist es auch fraglich, ob ein Arztwechsel großartig was bringt. Es könnte durchaus wieder passieren. Und wenn man wechselt: Nachfragen, wie das mit dem Bestellsystem gehandhabt wird! Wenn man weiß, was man tun muss, um an einen Termin zu kommen, auch im Akutfall, dann kann man sowas, was der TE passiert ist, schon im Vornherein vermeiden. Und, wenn man am Telefon erfährt, dass der Arzt keine Kapazitäten mehr frei hat versucht man es eben bei einen anderen Arzt. So einfach ist das.

ZBRuxb


das kann in einigen fällen aber weder der patient, noch die sprechstundenhilfe beurteilen. man geht ja schliesslich zum arzt, damit dieser eine diagnose stellt...

Auch in Notaufnahmen wird die Erst Einschätzung von Pflegekräften vorgenommen.

Auch nicht Ärztliche Medizinische Angestellte sind Fachkräfte des Gesundheitswesen und besitzen durch aus die Kompetenz eine Lebensbedrohliche Situation zu erkennen.

Aha, aber von einer inkompetenten Sprechstundenhilfe?

Und wieder die angeblich immer so inkompetenten Sprechstundenhilfen.

Was meint ihr eigentlich was die 3. Jahre lang lernen?

Wie kommt eigentlich der Durchschnittliche Menschen dazu nur weil ihm etwas nicht gefällt die Kompetenz überhaupt beurteilen zu können. (Duning Krüger Effekt: Jemand ohne Sachkompetenz ist selbst gar nicht in der Lage die Kompetenz anderer zu beurteilen. Wo bei gerade bei Medizinischen Berufen immer gerne so getan wird. Und sowieso sind alle nicht Ärztlichen in den Augen vieler Versager bei denen es nicht zum Arzt gereicht hat.)

Und die kann anscheinend an einem Blick feststellen, ob die Nierenkoliken durch einen abgerissenen Harnleiter oder einen abgegangenen Stein hervorgerufen werden? Die Glaskugel hätt ich dann aber bitte auch gerne gehabt.

Dann ist also ab sofort JEDER Patient wie ein Notfall Patient zu behandeln? Könnte ja immer gleich alles sein.

Jeder der mit Rückenschmerzen zum Arzt kommt muss wie ein Herzinfarkt Patient eingestuft werden weil der Schmerz ja Fehl gedeuteter HI sein kann? Gerade für Hausarzt Praxen ist es schwer die 1-5% kritischen Fälle sofort zu erkennen die ins Krankenhaus müssen. Da kommt jeden Tag eine Flut von Patienten und die Symptome überschneiden sich extrem häufig.

S ilverPdeaxrl


Das stimmt allerdings.

Noch dazu wird es schwierig die Sprechstunde zu koordinieren, wenn einige Patienten unehrlich sind. Man wird angerufen oder der Pat. kommt mit "akuten" Schmerzen der LWS z.B. Also schiebt man ihn wohl oder übel dazwischen, für alle verlängert sich die Wartezeit und im nachhinein erfährt man vom Arzt, dass der Pat. schon seit 3 Wochen Schmerzen hat.

Akutfälle zu erkennen gehört zu unserer Arbeit dazu. Eine Nierenbeckenentzündung ist schmerzhaft und kann unbehandelt gefährlich werden, ja. Deshalb hätte die Helferin an der Anmeldung die TE auch zwischen schieben sollen bzw. weiterschicken.

Aber hier über die Helferinnen zu urteilen finde ich nicht richtig. So manche Helferin hat den Patienten schon gute Tipps gegeben und Notfälle richtig erkannt.

Wir machen ja nicht zum Spaß die 3 Jahre Ausbildung und ständige Fortbildungen.

Natürlich ist es für die Patienten manchmal schwer nachvollziehbar. Aber so wie jetzt z.B. in der Grippezeit ist es in vielen Praxen einfach total voll. Und wenn man dann alle Termine schon 3-fach belegt hat, wo soll man dann noch jemanden zwischen schieben?

S@un>floHwer_7x3


Ich finde es auch ziemlich mies, die Arzthelferinnen als "inkompetent" zu bezeichnen. Denn die können einiges und sind auch in der Lage, best. Sachverhalte zumindest im ersten Moment zu beurteilen.

Ich finde (ganz pauschal) halt, dass die Pat. einfach auch ZWEI Verpflichtungen haben:

Zum einen ggf. auch Druck zu machen. Zum anderen aber bitte auch nicht jedes Wehwehchen als Notfall bezeichnen.

Bei Glinda war das ein klarer Fall von mehr Druck machen.

GJlindxa


Ich frage mich häufig (gilt jetzt in dem Faden, aber auch allgemein), waurm man hinterher HIER meckert, statt gleich in der Praxis deutlich zu werden.

Tatsächlich habe ich gestern ein Schreiben an die Arztpraxis aufgesetzt, in dem ich um Stellungnahme bitte.

Den Spruch oben könnte man in jedem Faden bringen.

Ich bin dann ehrlich gesagt auch nicht der Typ, der sich mit der Sprechstundenhilfe anlegt, wenn diese nein sagt. Dann gehe ich eben schnell woanders hin.

Auf jeden Fall danke ich schon mal allen, die geantwortet haben. Fürs nächste Mal weiß man dann immer Bescheid.

bHuddHleia


Akutfälle zu erkennen gehört zu unserer Arbeit dazu. Eine Nierenbeckenentzündung ist schmerzhaft und kann unbehandelt gefährlich werden, ja. Deshalb hätte die Helferin an der Anmeldung die TE auch zwischen schieben sollen bzw. weiterschicken.

- SilverPearl-

...und aus dem Grund würde ich den Arzt auch über den Ablauf informieren.

Eventuell sollte praxisintern der "Notfall" noch einmal diskutiert werden. Was muss kurz mit dem Arzt besprochen werden, bevor der Pat. ggf. weggeschickt wird, was kann die med. Fachangestellte schon eigenständig ev. an Voruntersuchungen leisten (hier z.B. Urintest)?

Frage natürlich auch, ob die Dringlichkeit bei der Helferin so ankam wie hier im Forum.

@ Glinda

Schnelle Besserung. :)*

S(ilverPueaxrl


Das auf jeden Fall. Ich denke es ist schon richtig, den Arzt über den Ablauf zu informieren. Und ganz klar, med. Fachangestellte sind auch nicht unfehlbar, das sind die Ärzte aber auch nicht.

Dennoch sollte es eigentlich kein Problem darstellen, egal wie voll die Sprechstunde nun ist, kurz einen Stick in einen Urinbecher zu halten.

@ Glinda

von mir auch gute Besserung! :)*

K`amizkazjiM0x815


@ mariposa

Das liest sich wie ein Beipackzettel, auf dem sämtliche nur denkbare Nebenwirkungen stehen müssen. Passt hier wohl nicht so ganz ;-)

Ich betone noch einmal, dass eine Sprechstundenhilfe nicht die geeignete Person ist, um die Ursache einer Erkrankung zu diagnostizieren. Und dummerweise können bestimmte Ursachen von Nierenkoliken sehr wohl zum Tode führen. Deshalb wird ja auch empfohlen, sofort zu einem Arzt zu gehen oder in eine Notfallambulanz.

@ mellimaus21

Ein Arzt muss im Notfall behandeln. Im Notfall musst sogar du als Privatperson handeln, anderenfalls kannst sogar, als Privatperson, wegen unterlassener Hilfeleistung eines auf den Deckel bekommen. Natürlich kann man immer nur in einem bestimmten Rahmen handeln, der sieht bei Ärzten aber schon deutlich anders aus, als bei einer Privatperson.

Ktam!i7ka}zi081x5


@ ZRUB

Auch nicht Ärztliche Medizinische Angestellte sind Fachkräfte des Gesundheitswesen und besitzen durch aus die Kompetenz eine Lebensbedrohliche Situation zu erkennen.

Das kommt immer sehr stark auf die jeweilige Praxis darauf an. Mir sind einige Praxen bekannt, in denen Fachkräfte zu großen Teilen zugunsten nicht-gelernter Hilfskräfte ausgetauscht werden/wurden. Ich habe z.B. auch schon einmal komplett ungelernt in einer Praxis gearbeitet und nein, ich hätte durchaus nicht die Kompetenz, zu beurteilen, wann ein Fall ein Notfall ist und wann nicht.

Was meint ihr eigentlich was die 3. Jahre lang lernen?

Wenn sie denn dies lernen. Und wenn sie ungelernte Hilfskräfte sind, haben sie es eben nicht gelernt. Und da das "inkompetent" von mir kam: Wer mit bloßem Blick erkennen kann, welche Ursachen eine Nierenkolik hat, der scheint in der Tat eine Zauberkugel zu besitzen. Das geht nämlich nicht. Und wer dann einen Termin für die nächste Woche anbietet, hat dieses Prädikat durchaus verdient.

Dann ist also ab sofort JEDER Patient wie ein Notfall Patient zu behandeln? Könnte ja immer gleich alles sein.

Quark! Bei den meisten Fällen kann man ja alleine schon auf Grund der Beschwerden einen Notfall ausschließen. Bei wem man das nicht kann, der sollte aber dann doch wohl eben wie ein Notfall behandelt werden. Oder würdest du dir anmaßen, jemanden mit den typischen Beschwerden eines Herzinfarktes/Schlaganfalls noch einmal nach Hause zu schicken, weil du das leider gerade nicht beurteilen kannst...bzw. ihm einen Termin für nächste Woche anbieten?

@ sunflower

Bei Glinda war das ein klarer Fall von mehr Druck machen.

Ich frage mal vorsichtig: Schon einmal selbst Nierenkoliken gehabt?

Zum "mehr Druck machen" muss man auch erst einmal in der Lage sein. Und genau das wird bei tatsächlichen Notfällen manchmal zu einem Problem.

b ud1dle4ia


nein, ich hätte durchaus nicht die Kompetenz, zu beurteilen, wann ein Fall ein Notfall ist und wann nicht.

Für den Fall aber doch hoffentlich eine klare Arbeitsanweisung, wie zu verfahren ist?

SxunrfloGwe#r_7x3


@ Glinda:

Ich bin dann ehrlich gesagt auch nicht der Typ, der sich mit der Sprechstundenhilfe anlegt, wenn diese nein sagt. Dann gehe ich eben schnell woanders hin.

Grundsätzlich: Das Verhalten der Sprechstundnehilfe war FALSCH. Und es ist gut, dass Du den Arzt informierst. Egal, ob es letztlich was bringt.

Ich habe den Kommentar auch nicht böse gemeint. Aber Du schriebst halt am Anfang, dass Du allein die Mimik der Sprechstundenhilfe hingenommen hast und gegangen bist.

Klar ist alles eine Frage des eigenen Umgangs mit so Situationen. Was ja auch okay ist, zumal Du ja keine Probleme hattest, woanders dran zu kommen.

Aber letztlich kann man eine Veränderung WENN, nur DANN erwirken, wenn man DIREKT und ggü. den verantwortlichen Personen deutlich macht, dass hier gerade etwas falsch läuft.

@ Kamikazi:

Ich glaube, es ist eine Nierenbeckenentzündung und keine Koliken. Ja, die hatte ich schon. Da konnte ich beim Arzt kaum noch stehen und die haben mich direkt in ein Sprechzimmer gelegt, statt mich ins Wartezimmer zu setzen. Zu einem 2. Arzt wie Glinda hätte ich es nicht mal mehr geschafft.

Wenn aber die Kraft da ist, zu einem anderen Arzt zu gehen, dann könnte man evtl. einfach beim ersten Arzt etwas nachdrücklicher auftreten. Oder es geht einem so mies, dass man deutlich macht: Ich kann nicht mehr. Wenn das dann wirklich so offensichtlich ist, muss man vielleicht auch nicht mehr diskutieren und betteln.

K]amikaKzi08_15


Nö, die gab es auch nicht.

Und nicht, dass das falsch ankommt: Ich habe wirklich viel Verständnis für Sprechstundenhelferinnen, MTA's etc...aber wenn eine(r) sich daneben verhält, muss man das auch so bezeichnen dürfen. Und da es bekanntlich in jedem Berufszweig schware Schäflein gibt, ist anzunehmen, dass es in diesem Berufszweig auch vorkommen kann.

b~uddlAehia


@ Kamikazi0815

Und wie hast du dann entscheiden, ob noch zum Arzt oder eben längerfristige Terminvergabe?

Ich bin nun kein Jurist, stelle mir aber vor, dass dann ggf. auch der Arzt belangt wird, wenn z.B. ein Pat. mit Infarkt wegen Fehleinschätzung der unausgebildeten Kraft an der Anmeldung weggeschickt wird... :-/

Ist mir hier aus der Gegend aber auch so nicht geläufig, es ist in den mir bekannten Praxen immer mindestens eine voll ausgebildete Kraft anwesend.

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