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Beim Arzt trotz Schmerzen weggeschickt

Snunflowxer_73


Klar kommt sowas vor – und es ist ja nicht auszuschließen, dass der Arzt selber eine komische Politik betreibt. Das ist daneben – und darum ist es auch gut, dass Glinda das rückmeldet.

Ändert für sie jetzt nix mehr (und ob der Arzt bzw. seine Sprechstundenhilfe etwas ändern: Keine Ahnung).

Aber ich bin einfach (nach durchaus miesen eigenen Erfahrungen) an dem Punkt wo ich denke: Hinterher aufregen bringt nichts (doch, durchaus Entlastung und Aggressionsabbau). Aber sinnvoller ist einfach, direkt das Problem anzusprechen.

Ich bin selber ziemlich geduldig, rege mich über Wartezeiten von 2-3 Stunden bei meinem Chirurgen auch nicht mehr auf. Akzeptiere, dass auch eine Sprechstundenhelferin nicht für alles was kann (und lasse meinen Frust nicht an denen ab, wenn sie es auch nicht ändern können). Aber WENN etwas echt mies läuft, dann werde ich auf freundliche Weise deutlich. ;-)

KPamzik#abzi08x15


@ buddleia

Der hatte auch 1-2 ausgebildete Fachkräfte, die waren aber leider nicht jeden Tag im Einsatz. Und es kam häufig genug vor, dass wir da mit 2 ungelernten Mädels standen. ( Kam in der Tierklinik, in der ich gearbeitet habe, übrigens auch vor: da war ich Sonntags in der Notaufnahme dann alleine mit dem Arzt und wenn ich dann verunsichert nachgefragt habe, ob Patient X heute noch vorbeikommen muss, wurde ich direkt mal angepflaumt, warum ich die Pause störe )

Im Zweifelsfall habe ich halt gesagt, der/die soll vorbeikommen, müsse sich aber auf Wartezeiten einstellen, weil mir die Kiste auch zu heiß war. Vom Arzt kam die Idee: Wer schon tagelang die Beschwerden hat, der kann kein Notfall sein und wer die Beschwerden akut hat, kann ja auch noch warten :)=

b[udd_leixa


@ Kamikazi0815

...dann kannst du ja eigentlich nur froh sein, dass es offensichtlich nie übel ausgegangen ist. :)*

Vom Arzt kam die Idee: Wer schon tagelang die Beschwerden hat, der kann kein Notfall sein und wer die Beschwerden akut hat, kann ja auch noch warten :)=

Ok, das wäre definitiv nicht der Arzt meines Vertrauens. :(v

KmamcikaXz^i0x815


Bin ich auch :)z

Und seit der Zeit gehe ich auch eigentlich fast ausschließlich zu Ärzten, die ich schon sehr lange kenne und bei denen ich auch weiß, wie die Praxis strukturiert ist. Ärztewechsel auf Grund von Umzügen sind der reinste Horror für mich. Bisher bin ich da lieber bis zu 100km gefahren.

S,unflow'erx_73


@ Kamikazi:

Das wäre absolut DER Arzt meines Vertrauens! ]:D Sowas geht echt gar nicht.

Bin auch sehr froh, nach z.T. längerer frustrierender suche hier die Ärzte meines Vertrauens gefunden zu haben (bzw. bei 2 Fachrichtungen fahre ich auch noch 90 km in meinen Heimatort, aber Zahnarzt und Gyn ist je eher nicht so schnell akut, also geht das durchaus. Noch.).

Da ich z.Zt. arbeitslos bin, graut es mir davor, ggf. umziehen zu müssen. Nicht wg. Freunden etc., sondern wg. der Ärzte... :-|

mHarixposa


OT, aber trotzdem wichtig

_Parvati_

Da braucht man kein Quelle. Was dort steht, stimmt durchaus.

Es gibt ein Urheberrecht – und das gilt, völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt – nicht nur für Verteidigungsminister, sondern für jeden.

Für die Einhaltung des Urherberrechts in einem Forum ist der Administrator verantwortlich – und dem will hier doch wohl niemand Probleme bereiten!

Daher meine Bitte an Krümelchen30, die Quelle des Zitats nachzureichen.

K3ruemeYlcheRn30


Die Quelle ist [[http://www.nierenbeckenentzuendung.com/]]

Bitte sehr ;-D

~Qy~Ere4mit~yx~


@ mariposa

Welchen Quatsch du da schreibst. Wenn der Fall der TE keine unterlassene Hilfeleisung war, was dann? Deine Worte sind verdreht und entbehren jeglicher Logik.

Ich finde ebenfalls, dass dieser Fall gemeldet werden soll und Mundpropaganda sollte dafür sorgen, dass solche Praxen in Zukunft gemieden werden. :(v

k=nallruotes_5Gummibxoot


Und wieder die angeblich immer so inkompetenten Sprechstundenhilfen.

Was meint ihr eigentlich was die 3. Jahre lang lernen?

Um mal kleinkariert zu sein: tatsächlich lernen Sprechstundenhilfen gar nichts. Medizinische Fachangestellte (ehemals Arzthelferinnen) allerdings schon ;-)

Sprechstundenhilfen sind ungelernt, dürfen Termine vergeben und leichte Hilfstätigkeiten ausführen, mehr nicht. Aber MFAs sind ausgebildet und haben auch wesentlich mehr Kompetenzen.

So, das musste raus. Sowas ärgert mich nämlich manchmal... also eigentlich eher oft ;-)

_TP!arva\ti_


@ maripossa

Es kam so rüber, dass du den Inhalt des Zitates anzweifelst. Dass ein Zitat mit einer Quelle aufgrund von Urheberrechten belegt werden sollte, ist mir durchaus bewusst. Aber dann hättest du es Kruemelchen gleich so schreiben können, wie du es vorhin getan hast. Alles andere führt sonst zu Missverständnissen.

@ ~y~Eremit~y~

Ich finde ebenfalls, dass dieser Fall gemeldet werden soll und Mundpropaganda sollte dafür sorgen, dass solche Praxen in Zukunft gemieden werden. :(v

Man kann es melden, aber man wird nichts erreichen. Als ich diese Vorgehensweise von Ärzten mal selbst erlebte, hatte ich mich ebenfalls mal erkundigt, ob das denn so rechtens ist. Laut Krankenkasse, mit der ich mich da mal in Verbindung setzte, kann man da nichts machen und auch meinen Hausarzt sprach ich mal auf die Problematik an und er vertrat die gleiche Meinung wie die KK.

Tja, und was das meiden solcher Praxen angeht: Bei vielen Ärzten hat man nicht immer die freie Auswahl, da muss man oft nehmen, was man bekommt. Wichtig ist doch, dass man sich mit dem Arzt versteht und, dass man mit seiner eigentlichen Arbeit zufrieden ist bzw. sich gut behandelt fühlt. Wenn man dann eben mal nicht als Akutpatent dran kommen kann, muss man dann eben einen anderen Arzt aufsuchen. Ich sehe hier immernoch nicht, was da das Problem sein soll. Darauf rumzupochen, dass eine Nierenbeckenentzündung ja ein Notfall ist bringt keinen weiter.

m8arip/osxa


Alles andere führt sonst zu Missverständnissen.

Keineswegs.

Z:RPub


Quark! Bei den meisten Fällen kann man ja alleine schon auf Grund der Beschwerden einen Notfall ausschließen. Bei wem man das nicht kann, der sollte aber dann doch wohl eben wie ein Notfall behandelt werden. Oder würdest du dir anmaßen, jemanden mit den typischen Beschwerden eines Herzinfarktes/Schlaganfalls noch einmal nach Hause zu schicken, weil du das leider gerade nicht beurteilen kannst...bzw. ihm einen Termin für nächste Woche anbieten?

Nein würde ich als RA natürlich nicht.

Ich sehe aber immer wider Fälle in denen der hausarzt bei Schlaganfällen sagte: Einfach mal warten.

(Bei meiner eigenen Großmutter meinte der Hausarzt auch: "Warten sie mal ob das bis morgen besser wird." Mein Großvater konnte sich zum Glück an eine der vielen Schlaganfall Kampagnen erinnern und hat dann doch noch den Rettungsdienst gerufen.)

I1t'\s; a beaOutifulF day


~y~Eremit~y~

Welchen Quatsch du da schreibst. Wenn der Fall der TE keine unterlassene Hilfeleisung war, was dann? Deine Worte sind verdreht und entbehren jeglicher Logik.

Für eine Strafbarkeit nach § 323c StGB fehlt es hier schlichtweg an einer für die Arzthelferin erkennbaren akuten Notlage. Eine Krankheit mit möglichen schweren Komplikationen ist jedenfalls für sich gesehen noch keinen Notfall, sondern erst dann, wenn die entsprechende Komplikation auch tatsächlich eintritt.

Als schwere Komplikation kommt hier nur die Urosepsis in Frage. Diese äußert sich in folgenden Symptomen:

Fieber mit Schüttelfrost

Tachykardie (hohe Pulsfrequenz)

Blutdruckabfall

Tachypnoe (hohe Atemfrequenz)

Bewusstseinstrübung

sowie ausbleibender Harnausscheidung (Oligurie bis Anurie).

aus: [[http://www.dr-gumpert.de/html/urosepsis.html]]

Mit diesen Symptomen hätte sich Glinda eher nicht selber in die Praxis begeben können; dagegen wäre ihr oder ihrem Umfeld bei derartigen Krankheitsanzeichen schlagartig der Ernst der Lage bewusst geworden, ohne jedoch genau zu wissen, worum es sich tatsächlich handelt, so dass es im Ergebnis gar nicht zu der geschilderten Diskussion in der Praxis gekommen wäre.

Selbst eine Nierenbeckenentzündung geht mit mehr Symptomen als nur Schmerzen in der Nierengegend einher, wie ich der inzwischen doch noch verlinkten Quelle entnehmen konnte (vom mangelnden Respekt gegenüber fremden geistigen Eigentum mal abgesehen spricht eine solche Plagiatmentalität auch nicht gerade für die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit eines Diskussionsbeitrags).

Eine Urosepsis dagegen – so sie denn tatsächlich vorgelegen hätte – war nicht ansatzweise erkennbar. Und nur darauf kommt es an.

Theoretisch denkbar wäre noch die Variante, dass etwas aussieht wie ein Notfall, sich aber im Nachhinein herausstellt, dass die Situation doch harmlos war. In dem Fall wäre auch eine Strafbarkeit denkbar, sofern die weiteren Tatbestandsmerkmale ebenso vorlägen. Dazu hätte es hier jedoch der heftigen Symptome bedurft, die ein akut lebensbedrohliche Krankheitsbild überhaupt erst nahelegen.

Da Glinda jedoch nur von starken Nierenschmerzen sprach, ist das nach der allgemeinen Lebenserfahrung und nach den spezifischen Kenntnissen von MFAs eben auch nur ein Hinweis auf irgendeine Nierenerkrankung, von denen aber keine akut lebensbedrohlich ist.

Nach Deinem voreiligen Fazit stellt sich die Frage, ob Du überhaupt derartige Überlegungen angestellt hast, und falls ja, warum sie dann zu diesem Ergebnis geführt haben. Mit Strafbarkeitsvorwürfen ist das immer so eine Sache: Oft erfolgen sie vorschnell, fast genauso oft entpuppt sich das aber hinterher als heiße Luft, welche allenfalls dem eigenen Stammtisch gerecht wird (oder der Bild-Zeitung, wie schon jemand auf Seite 1 munkelte).

ZTRub


Welchen Quatsch du da schreibst. Wenn der Fall der TE keine unterlassene Hilfeleisung war, was dann? Deine Worte sind verdreht und entbehren jeglicher Logik.

Du schreibst Quatsch.

Nur weil den Persönliches Laien Empfinden dir sagt das müsse so sein heißt das nicht das es irgend eine Deckung mit der Realität gibt.

Nur weile Krankheit im Verlauf schlimm enden kann ist sie kein Notfall.

Sonst wäre auch jede Lungenentzündung bzw sogar Bronchitis einer. Schließlich kann sich aus der Bronchitis die Lungenentündung und daraus die tödliche Sepsis entwickeln. Trotzdem ist erst die Sepsis der Notfall. Und auch jeder Krebspatient müsste dann ja immer wie ein Notfall behandelt werden....

GClinxda


Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. :)z

Auch ich habe mich inzwischen etwas beruhigt. Ich war dermaßen gefangen in meinen Schmerzen, dass ich mich eben so tierisch darüber aufgeregt han ;-D .

Morgen muss ich zum Kontrastmittelröntgen, weil der Arzt vermutet, dass sich da noch ein Nierenstein versteckt hat. {:( Die Schmerzen der Nierenbeckenentzündung sind aber immerhin schon mal weg :-D .

Ich werde trotzdem meinen Hausarzt anschreiben und dort mitteilen, dass ich mich aufgrund der Umstände bei Akutfällen dazu veranlasst fühle, mir eine andere Hausarztpraxis zu suchen. (Oder so ähnlich....)

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