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Krankenversicherung für Selbstständige mit geringem Einkommen

i0Za hat die Diskussion gestartet


hallo! seit letztem monat muss/müsste ich mich freiwillig krankenversichern, da ich mit 23 nicht mehr familienversichert sein kann. ich bin selbstständig, manchmal verdine ich etwas mehr im monat (z.b. 800euro),manchmal unter/um die 400 und mal auch so gut wie gar nichts.

bis jetzt bin ich sehr gut um die runden gekommen, nur habe ich einfach keine 150monalich, die ich auch noch regelmäßig an meine krankenkasse (aok)monatlich zahlen kann.

kommt für mich nur die freiwilige gesetzliche krankenkasse in frage?

würde eine private versicherung eine (bessere,günstigere) alternative sein?

hat wer vielleicht sonst noch eine idee, was ich machen könnte?

studieren und ausbildung kommen erstmal nicht in frage. vielleicht in einem halben jahr oder so. jobcenter tut sich schwer und eigentlich will ich das nicht und brauchs auch nicht, dass die mir alles zahlen und die kv dann auch, ich dafür nichtmal wegfahren kann und einen "zweitjob"habe mit dem ganzen papierkram der mich eh ziemlich überfordert und mir neben meinen sonstigen tätigkeiten(habe durch die selbstständigkeit auch viel arbeit, die "unbezahlt"ist).

über optionen, die ich noch hätte.

würde es mir zb etwas bringen, wenn ich wieder zu meinen eltern siehen würde(denke eh üer einen umzug nach)etc.

vielen dank schon mal!

Antworten
lKef san^g rxeal


Du kannst um eine Stilllegung deiner KV bitten. In die Private Versicherung würde ich nicht wechseln, weil dort die Beiträge sehr schnell ansteigen und du nicht mehr herauskommst (mit Ausnahmen).

zfuzxa


hi,

es besteht versicherungspflicht in deutschland, so dass eine stilllegung natürlich nicht möglich ist. wenn du nach abzug deiner kosten so wenig aus deiner selbständigkeit raus hast, beantrage hartz 4, denn so ist auch die kv gesichert! auf der site der arbeitsagentur kannst du infos zu diesem thema auch für selbständige finden ...

viel glück!

ps: übrigens beträgt der mindestbeitrag für selbständige mehr als 150,- monatlich ...

tDujffa{rmi


natürlich ist eine stilllegung möglich. d.h. das nennt sich anders, kenne den terminus gerade nicht. es ist auch keine stilllegung an sich sondern die versicheurng ruht gewissermaßen, ohn dass man komplett aussteigt.

habe ich selbst gemacht, als ich ohne einkommen im ausland lebte. man zahlt dann allerdings immer noch ca. 45 euro monatlich, und ist nur für den notfall versichert.

ich denke, die mit einer pk fährst du langfristig noch schlechter finanziell. jetzt mag deren lockangebot super klingen, aber später kommst du schnell in die schuldenfalle, da du nicht mehr rauskommst.

ich würde an deiner stelle tatsächlich schauen mir einen nebenjob (im besten fall sozialversicherungspflichtig) – auch im arbeitsamt/jobcenter wird man dir nichts anderes raten können. denn langfristig ist eine selbststädnigkeit die nicht genügend abwirft zum leben einfach eh nicht tragbar!

t{uffaxrmi


und was den tipp mit alg2 angeht.

wir kenne gar nicht die ausgangssituation von iZa. also ob sie überhaupt berechtigt ist mit ihren 23 jahren oder nicht noch die eltern finanziell zuständig sind.

i#Za


heißt ich wäre mit dem 150eu beitrag als freiwillig versicherte schon gut bedient und dann klappts entweder mit mehr aufträgen jobs etc oder hartz 4 und stilllegung ist auf jeden fall nicht möglich?

%-|

tBufqfaramxi


schreibe per handy, entschuldigt die vielen fehler! |-o

tfuf,farmi


sprich mit deiner krankenversicherung ob du sie ruhen lassen und nur die 45euro monatlich zahlen kannst – erkläre denen deine situation.

nur langfristig bringt dir das ja auch nichts.

ich bin auch gerade dabei mich selbstständig zu machen, und bei jedem existenzgründer-basis-seminar wird einem immer als erstes vermittelt, dass man von dem ganzen am ende (spätestens nach 7-9 monaten) auch leben können muss (inklusive krankenversicherung zahlen).

also, selbst wenn du jetzt alg2 beantragst, die werden dich dann schnellstmöglich versuchen in einen sozialversicherungspflichtigen job unterzubringen, wenn das mit deinen einnahmen aus der selbstständigkeit nicht reicht zum leben (das kannst du dann natürlich nebenberuflich machen)! ;-)

i1Za


auf jeden fall schließe ich dank den tips und weiterem forschen die pk mal aus ;-)

zu der stilllegung werde ich mich versuchen genauer zu informieren...

sRinIghxa


natürlich ist eine stilllegung möglich. [...]

habe ich selbst gemacht, als ich ohne einkommen im ausland lebte. man zahlt dann allerdings immer noch ca. 45 euro monatlich, und ist nur für den notfall versichert.

Das ist eine Anwartschaftsversicherung. Man bekommt KEINE Leistungen (auch nicht im Notfall) und geht – wie Du es ja auch gemacht hast – wenn man im Ausland ist. Die Versicherungspflicht in D wird damit nicht genüge getan.

an den TE: Wenn das Geld nicht reicht, kann man nur Hartz4 als Aufstocker beantragen.

t)uffxarmi


wie gesagt, das nennt sich nicht "stillegung" – mir fällt nur immer der genaue begriff nicht ein! jedenfalls bist du dann nur für notfälle versichert, kannst also nicht zum arzt – und ob das überhaupt möglich ist, wenn man arbeitet (egal ob selbstständig oder nicht), kann ich dir auch nicht sagen.

bei mir war es damals nach dem studium, und ich war in italien – ohne einkommen. mir hat die krankenkasse das sogar angeboten, als ich in zahlungsverzug kam und denen dann erklärte, dass ich momentan nichts verdiene! ;-)

t!ufdfarmxi


Man bekommt KEINE Leistungen (auch nicht im Notfall)

mir war so, als hätte ich damals irgendetwas von notfall gelesen!

wie auch immer, ich hatte diese art nicht-versicherung auch noch als ich schon zurück in deutschland war.

tnuffa~rmi


Die Versicherungspflicht in D wird damit nicht genüge getan.

mir hat dies meine versicherung, die tk, angeboten.

so ganz ungangbar scheint dies art "notlösung" demnach wohl nicht zu sein! ;-)

s%in~gha


mir hat dies meine versicherung, die tk, angeboten.

Du warst aber in Italien, oder? Du hast damit jedenfall in Deutschland keinen (!) Anspruch auf Leistungen (Ich hab das auch – bin aber auch im Ausland).

Der Sinn dieser Versicherung ist, dass Du bei einer Wiederkehr nach D auch dann versichert bist, wenn Du krankheitshalber nicht arbeiten kannst.

Der Sinn der Versicherungspflicht ist aber, dass Du wenn Du krank wirst auch Leistungen von deiner Versicherung bekommst und nicht die Gesellschaft dafür einstehen muss – ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass damit die Versicherungspflicht erfüllt würde; das wäre widersinnig.

tUuff2axrmi


am anfang war ich in italien, ja.

dann aber in deutschland und immer noch die anwartschaftsversicherung.

ich bin mir relativ sicher(!), dass notfälle abgedeckt waren – ich glaube, dass ist auch einfach gesetztlich so vorgeschrieben, zumal man ja nicht komplett raus ist aus der versicherung! ;-)

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