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Ab 23 nicht mehr krankenversichert, was tun?

axs$cartxin


würde mich übrigens immer noch interessieren.

nicht mal leihweise würde er dir das geld geben, oder vom erbe abziehen? krass!!

Naja, wenn man die anderen Beiträge der TE so liest kann man das zumindest in Ansätzen nachvollziehen, dass die Eltern sich da sperren.

LNola20x10


Ich denke auch, dass du zumindest den guten Willen ihrem Vater gegenüber zeigen solltest und dir eben in der nächsten Stadt einen 400 Euro Job besorgen sollest. Da bleibt für die Bus- bzw. Bahnverbindung und die Krankenversicherung genug über und für dich auch noch was.

S.un6flow4er_7x3


Himbeere,

jetzt ist es akut das Krankenkassenproblem. Aber das grundsätzliche Problem geht doch seit Monaten so, wenn ich an ältere Fäden denke...

L7ola20x10


sie ist doch arbeitsfähig

dazu schrieb ich ja schon was. Sollte sie mit ihrem Vater über Kreuz liegen, dann tritt eine besondere Regelung in Kraft. Diese besagt, dass man auch unter dem 25 Lebensjahr daheim ausziehen kann, wenn für die TE das Zusammenleben unzumutbar ist. Dies muss natürlich ausführlich geklärt und überprüft werden. Somit übernimmt dann das Amt alle anfallenden Kosten. Ist aber nicht einfach das durchzukriegen.

Sonst ist es so, dass sie eben sich etwas unterordnen muss, wenn sie eben noch zu Hause wohnt. Sollte ihr psychischer Zustand auch keinen 400 Euro Job zulassen-was ich mir nicht vorstellen kann, da sie ja ab September wieder Vollzeit arbeiten möchte, dann wird ihr Vater ihr sicher nicht den Versicherungsschutz verwehren. Ich nehm aber viel mehr an, dass sie sehr wohl dazu in der Lage wäre eben diese 150 Euro mit 23 Jahren selbst zu verdienen und sei es durch Werbeprospekte austragen.

tBuff2armxi


dazu schrieb ich ja schon was. Sollte sie mit ihrem Vater über Kreuz liegen, dann tritt eine besondere Regelung in Kraft. Diese besagt, dass man auch unter dem 25 Lebensjahr daheim ausziehen kann, wenn für die TE das Zusammenleben unzumutbar ist. Dies muss natürlich ausführlich geklärt und überprüft werden. Somit übernimmt dann das Amt alle anfallenden Kosten. Ist aber nicht einfach das durchzukriegen.

ehe ich den kraftakt angehe, würde ich doch erstmal nach einer jobmöglichkeit suchen.

so schnell gehen anträge ja auch nicht durch, habe allein bei meinem alg2 antrag 3,5 monate gewartet – also, so lange ist ja nun die zeit, die sie überbrücken muss nun auch nicht.

mit ausziehen sollte sie natürlich langfristig dennoch angehen, habe jetzt keinen alten faden im kopf, aber wenn das verhältnis grundsätzlich zuhause gestört ist, tut sie sich und ihrer zukunft ja nur gutes!

m>nef


kann die Person selber für ihre Versicherung nicht aufkommen bezahlt die ARGE

So viel zur Theorie.

Wenn sie arbeitsfähig ist, zahlt die Arge aber wahrscheinlich nicht mal eben so und das wars. Da kommt dann einiges mehr auf sie zu. Da sie also eh nicht zu Hause bleiben können wird, halte ich einen anderen Minijob für die bessere Alternative.

Und so easy wird es nicht sein, ihren Vater in die Zange zu nehmen. Sie ist volljährig und nicht in Ausbildung, sondern erstmal "nur" ausbildungssuchend. Das allein reicht nicht.

Sie müsste außerstande sein, sich selbst zu unterhalten und ihre Bedürftigkeit beweisen. "Ich habe kein Einkommen" ist keine Bedürftigkeit im eigentlichen Sinne. Ein abgelegener Wohnort und kein Führerschein reicht dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus. Man wird ihr trotzdem unterstellen, dass eine Erwerbstätigkeit ihr grundsätzlich möglich wäre.

Beispiel-Urteil:

Die mittlerweile 20jährige Antragstellerin ist nicht außerstande, sich selbst zu unterhalten, § 1602 BGB. Obwohl sie derzeit eine Ausbildungsstelle sucht, ist sie nach Auffassung des Senats in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die ausreicht, um ihren Bedarf zu decken. Die Gewährung von Ausbildungsunterhalt gem. § 1610 Abs. II BGB unterliegt dem sog. Gegenseitigkeitsprinzip. Hiernach muß ein volljähriges Kind, das sich nicht in der Berufsausbildung befindet, primär selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen, wobei für die Nutzung seiner Arbeitskraft ähnlich strenge Maßstäbe gelten

Link: [[http://www.ra-kotz.de/ausbildungsunterhalt1.htm]]

Außerdem sollte man bei solchen Familiensachen immer auch andere Faktoren als "Geld kriegen" beziehen. Sie wohnt zu Hause, meinst du es ist so effektiv, ihn auf Unterhalt zu verklagen, der ihr evtl. nichtmal zugesprochen wird?

tcuffaIrmxi


dass sie sehr wohl dazu in der Lage wäre eben diese 150 Euro mit 23 Jahren selbst zu verdienen und sei es durch Werbeprospekte austragen.

das müsste doch eigentlich wirklich machbar sein, zumal es ja auch einfach mal wichtig u. notwendig ist.

LPolaD20x10


Genau, ich denke auch nicht, dass der Antrag so schnell durchkommt...von demher 150 Euro bekommst du schon zusammen. Musst du halt zur Not auch in die nächste Stadt fahren...aber das müssen andere auch.

t,uf)fkarAmxi


und während ein antrag bearbeitet wird, will die krankenkasse ja auch weiter geld. also, solange nichts bewilligt wäre, müsste sie eh die beiträge aufbringen. es sei denn, es gibt da eine art härtefallregelung – aber ich denke, darin fällt sie ja wahrscheinlich sowieso nicht.

L[ola2\010


Werbeprospekte braucht man ja sogar in jedem Kuhkaff. Nimmt man da dann soviel wie geht und trägt einmal die Woche aus kommen sicher 100 Euro zusammen. Dann hast du ja noch den kleinen Putz- und Babysitting Job. Sind im Ort gerade keine Blättle zum verteilen da, dann musst du eben auch außerhalb suchen, dass ist auch ohne Auto zumutbar. Kinder müssen ja auch irgendwo in die Schule kommen, ich denke ja nicht, dass euer kleiner Ort dann über alle weiterführenden Schulen verfügt.

mhnxef


Musst du halt zur Not auch in die nächste Stadt fahren...aber das müssen andere auch.

Ja. Das ist natürlich nervig. Aber das würde so oder so von ihr verlangt. Sie hat ohne Ausbildung und Beruf genügend Zeit dafür, auch wenn man sich denkt "Scheiße, und das jeden Tag um sowas wie KK zu bezahlen".

A3li]ceHargxreav0exs


So viel zur Theorie.

Wenn sie arbeitsfähig ist, zahlt die Arge aber wahrscheinlich nicht mal eben so und das wars. Da kommt dann einiges mehr auf sie zu. Da sie also eh nicht zu Hause bleiben können wird, halte ich einen anderen Minijob für die bessere Alternative.

Und so easy wird es nicht sein, ihren Vater in die Zange zu nehmen. Sie ist volljährig und nicht in Ausbildung, sondern erstmal "nur" ausbildungssuchend. Das allein reicht nicht.

Sie müsste außerstande sein, sich selbst zu unterhalten und ihre Bedürftigkeit beweisen. "Ich habe kein Einkommen" ist keine Bedürftigkeit im eigentlichen Sinne. Ein abgelegener Wohnort und kein Führerschein reicht dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus. Man wird ihr trotzdem unterstellen, dass eine Erwerbstätigkeit ihr grundsätzlich möglich wäre.

Beispiel-Urteil:

Die TE ist beim Jobcenter als Ausbildungsplatzsuchend gemeldet, da kann es sein, dass sie Bewerbungen einreichen muss und jeden Monat eine gewisse Anzahl schreiben muss. Als Belege dienen zum Beispiel Ablehnungschreiben, Protokolle wann und mit wem telefoniert worden ist.

t=uffavrmi


Die TE ist beim Jobcenter als Ausbildungsplatzsuchend gemeldet

wieso ist sie beim jobcenter gemeldet?

t'uffaErmxi


da kann es sein, dass sie Bewerbungen einreichen muss und jeden Monat eine gewisse Anzahl schreiben muss. Als Belege dienen zum Beispiel Ablehnungschreiben, Protokolle wann und mit wem telefoniert worden ist.

mir ist nicht ganz klar, wieso sie beim jobcenter gemeldet ist/sein soll, aber davon abgesehen, ist sie doch eh gerade in der bewerbungsphase für einen ausbildungsplatz. also schreibt sie sowieso bewerbungen. ganz normal halt.

t!ufsf5armi


da kann es sein, dass sie Bewerbungen einreichen muss und jeden Monat eine gewisse Anzahl schreiben muss.

solange sie null leistungen bezieht, MUSS sie übrigens gar nichts vom amt aus.

arbeitsplatzssuchend meldet man sich wenn dann auch bei der arbeitsagentur, nicht beim jobcenter.

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