» »

Ab 23 nicht mehr krankenversichert, was tun?

tPuffMarmxi


wieso gehen denn hier alle zwangsläufig von fake-bewerbungen aus?

sie will doch, wie ich verstanden habe, ab september eine ausbildung machn – dafür muss man sich ja nun jetzt bewerben, also wo ist das problem.

ich gehe mal davon aus, dass wenn sie eine zusage bekäme – bereits jetzt – dass sie dann immer noch als ausbildungssuchend gelten würde, also dass ihr bis zur ausbildung dann halt noch das kindergeld bezahlt wird?!

mUn~ef


Ich habe doch extra gesagt, dass ich das tue.

Ich habe das nur dazugeschrieben, weil deine Frage so klang, als interessiere dich das im Allgemeinen wie es abläuft (und nicht nur in Bezug auf die TE).

Wenn man den Ausbildungsplatz schon hat wird Kindergeld 4 Monate lang im Übergangszeitraum gezahlt.

mznexf


* nicht tue |-o

LMomla20T10


Hat sie geschrieben, dass sie momentan kein Kindergeld bekommt? Hab ich dann wohl überlesen.

Ich ging nämlich davon aus, dass sie ganz normal Kindergeld bekommt und das logischerweise ihr Vater einbehält, da er ja für ihre Ernährung, Unterbringung etc. aufkommt. Als ich noch zu Hause lebt haben meine Eltern selbstverständlich mein Kindergeld auch einbehalten und ich kenn es auch von niemandem anders. Es ist schon großzügig von ihm, dass sie zu Hause mit ihren fast 23 Jahren nichts abgeben muss, denn die Kosten, die sie verursacht sind sicher höher wie der Kindergeldsatz.

thuffCarmxi


stimmt auch wieder. dann bleibt immer noch die jobvariante.

Eyhemali#ger N-utzer (<#4x79013)


Ja. Außer es wirkt stark so, dass das "Fake"-Bewerbungen sind, es also keinerlei Absagen etc. gäbe.

Wenn dann auf dem Rückantwortschreiben von der AOK steht, "Danke, dass Sie sich in unserem Möbelhaus beworben haben.", darf man sich schon mal Gedanken machen ;-D

Trotzdem steht das Kindergeld den Eltern zu und nicht der TE für ihre Krankenversicherung.

Es handelt sich aber um eine Steuererleichterung für den Zweck der Kindererziehung, dient im SGB II zunächst der Bedarfsdeckung der Kinder, wird hälftig oder ganz mit dem Kindesunterhaltsbedarf verrechnet und auswärtig wohnende volljährige Kinder können das Kindergeld nicht umsonst nach § 74 Abs. 1 EStG abzweigen. Wozu sollte es also sonst eingesetzt werden, wenn nicht an erster Stelle dafür?

L}ola20x10


Ja, Kinder, die noch Anspruch haben aber nicht mehr zu Hause leben. Man kanns ja mal drauf ankommen lassen. Er hätte selbst das Recht dazu ihr das Kindergeld zu geben und sie rauszuwerfen. Ich denke eher nicht, dass jemand die Frechheit mit 23 Jahren besitzt sich daheim durchfüttern zu lassen und dann noch auf seinen Kindergeldsatz beseht. Meine Eltern hätten dann wahrscheinlich gesagt: Und tschüss Mädle :)z . Zurecht meiner Meinung nach. Niemand verlang eine Vollzeitbeschäftigung, aber auch mit psychischen Problemen kann bissle was tun. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die meisten psychischen Probleme eben nicht vom zu Hause rumsitzen und nichts tun besser werden, im Gegenteil...

mVnef


Es handelt sich aber um eine Steuererleichterung für den Zweck der Kindererziehung, dient im SGB II zunächst der Bedarfsdeckung der Kinder, wird hälftig oder ganz mit dem Kindesunterhaltsbedarf verrechnet und auswärtig wohnende volljährige Kinder können das Kindergeld nicht umsonst nach § 74 Abs. 1 EStG abzweigen. Wozu sollte es also sonst eingesetzt werden, wenn nicht an erster Stelle dafür?

Ganz einfach, weil Kinder die ausserhalb wohnen im Elternhaus keine Kosten mehr verursachen. Da kommt ne Menge zusammen. Von Essen, Mietkosten über Strom und Wasser bis hin zu Klopapier und Zahnpasta. :)z

m$nedf


Ich denke eher nicht, dass jemand die Frechheit mit 23 Jahren besitzt sich daheim durchfüttern zu lassen und dann noch auf seinen Kindergeldsatz beseht.

:)^

W/ilmdkatger


Hallo !

Das ist nicht gut, habe nicht alles gelesen Hartz 4 beantragen, damit wärst du wieder kranken versichert !

Sonst Heirat oder Familienversicherung, armes blödes Land !!!

MfG :)_ *:) :)* :)^

E0hemaliegUer Nut`ze<r (#4790x13)


@ mnef

Ganz einfach, weil Kinder die ausserhalb wohnen im Elternhaus keine Kosten mehr verursachen. Da kommt ne Menge zusammen. Von Essen, Mietkosten über Strom und Wasser bis hin zu Klopapier und Zahnpasta. :)z

Natürlich, aber neben der Abtretung des Kindergeldes haben die Eltern ja trotzdem noch eine Unterhaltspflicht, welche bei Aufenthalt im elterlichen Haushalt genauso besteht, nur eben hauptsächlich in Naturalform. Und dabei ist die Sicherstellung der Krankenversicherung eines der grundlegendsten Dinge, die man nicht einfach wegrationalisieren bzw. einer Person ohne eigene finanzielle Mittel selbst überlassen kann, nur weil man deren baldige Verselbstständigung für angebracht hält. Das ist irgendwo eine vertauschte Reihenfolge.

k}athariwna-dieX-groxße


Und dabei ist die Sicherstellung der Krankenversicherung eines der grundlegendsten Dinge, die man nicht einfach wegrationalisieren bzw. einer Person ohne eigene finanzielle Mittel selbst überlassen kann, nur weil man deren baldige Verselbstständigung für angebracht hält.

Ja, aber nur weil das so sein soll, hilft das Himbeere aber auch nicht weiter, denn sie bekommt ja nun mal weder ihr Kindergeld (scheinbar) noch ihre KV gezahlt. Dass sie einen grundsätzlichen Anspruch hat bedeutet ja nicht, dass das in der Praxis auch umgesetzt wird. Und ob man die Hand, die einen füttert, tatsächlich so wegbeißen sollte?

@ wildkater:

habe nicht alles gelesen

Könnte manchmal aber durchaus hilfreich sein ;-)

mwnef


Natürlich, aber neben der Abtretung des Kindergeldes haben die Eltern ja trotzdem noch eine Unterhaltspflicht,

Das der Vater überhaupt unterhaltspflichtig ist, ist sehr fragwürdig. Über 18 muss man als bedürftig durchgehen, um weiterhin einen Unterhaltsanspruch zu haben.

Hierzu mal nachlesen:

3. Bedürftigkeit

Die Rechtsprechung erkennt die Bedürftigkeit des jungen Erwachsenen grundsätzlich nur an, wenn er durch eine Ausbildung gehindert ist, einer eigenen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Eigenes Vermögen muss zur Unterhaltssicherung vorrangig eingesetzt werden. Auch die Ausbildungsvergütung – gemindert um eine Ausbildungspauschale – ist in vollem Umfang auf den Bedarf anzurechnen (BGH 26.10.2005 – XII ZR 34/03).

Volljährige Kinder, die ein freiwilliges soziales Jahr oder Ähnliches durchlaufen, das für den beabsichtigten Beruf nicht erforderlich ist, sind ebenfalls nicht unterhaltsbedürftig (OLG Karlsruhe 08.03.2012 – 2 WF 174/11).

Außerhalb einer Ausbildung besteht nur in engen Grenzen ein Unterhaltsanspruch, da das volljährige Kind zunächst jede Arbeit annehmen muss, um den eigenen Unterhalt zu sichern. Ein Unterhaltsanspruch kann bei Erwerbsunfähigkeit bestehen, nicht jedoch bei Arbeitslosigkeit.

[[http://www.juraforum.de/lexikon/kindesunterhalt-volljaehrige-kinder]]

W-ildk{axter


klar, aber sonst 150€ im Monat, schien mir aber wichtig |-o

EFhemalKiger Nut5zer '(#47`9013)


@ mnef

An dem Punkt ist wieder der Nachweis entsprechender Bemühungen um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz maßgeblich. Letztendlich kannst du's dir auch daraus ableiten, dass die TE nach dem SGB II bis Vollendung des 25. Lebensjahres zur Bedarfsgemeinschaft des Vaters zählt. Natürlich muss dieser daher zunächst mal einspringen, da sie bis dahin keine anderweitigen staatlichen Leistungen zu erwarten hat oder welche fallen dir ein?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH