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Ab 23 nicht mehr krankenversichert, was tun?

m!nexf


Da lautet die Urteilslage aber anders. Bemühungen sind in Hinblick auf die Beurteilung von Bedürftigkeit sekundär. Auch, wer sich viel bewirbt, hat genügend Zeit, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

(Nein, sonst hätte ich sie genannt.)

EUhema<ligerL NutzeKr (#4790x13)


Da lautet die Urteilslage aber anders. Bemühungen sind in Hinblick auf die Beurteilung von Bedürftigkeit sekundär. Auch, wer sich viel bewirbt, hat genügend Zeit, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

(Nein, sonst hätte ich sie genannt.)

Da spielen zu viele weitere, teils einzelfallbezogene Aspekte eine Rolle, derer hier über den gesetzlichen Grundsatz hinaus überhaupt nicht Rechnung getragen werden kann, siehe unter anderem Punkt 6. Außerdem kommt das ja sowieso nicht zum Tragen, solange sie sich im Haushalt des Vaters aufhält. Außerhalb desselbigen hätte sie ja zumindest Anspruch auf die Regelleistung (und die Kosten der Unterkunft nach vorheriger Zustimmung des Jobcenters).

mYn0ef


Das kann schon zum Tragen kommen.

Wenn wie unter Punkt 6 angedeutet sie keine "Schuld" trifft und sie aufgrund ihrer psychischen Krankheit zu keiner Erwerbstätigkeit in der Lage ist, ist die Frage nach der Weiterversicherung ruck zuck vom Tisch. Die entsprechenden Atteste sollten dann vorhanden sein und die weitere Familienversicherung rechtfertigen.

Da Himbeere aber ja wie sie sagt bereits auf der Suche ist, scheint sie auch nicht arbeitsunfähig und somit auch nicht bedürftig im eigentlichen Sinne zu sein.

k{ameikazxe


Himbeere90

Wenn Du jetzt nicht mehr erwerbsunfähig bist, wirst Du Dir wohl oder übel bis zum Beginn Deiner Ausbildung einen Job suchen müssen. Oder mache einen Deal mit Deinem Vater: Du kochst und machst viel im Haushalt, er zahlt die KV.

E7hemalmiger Nu"tzer (#i4790x13)


Im Übrigen musst du auch davon ausgehen, dass ich von vornherein nicht von Barunterhaltspflichten gesprochen habe, noch nicht mal von zivilrechtlichem Unterhalt. Es geht hier immerhin um eine faktische Bedarfsgemeinschaft nach dem SGB II, für die aufgrund des übersteigenden Einkommens des Vaters nur kein Leistungsanspruch besteht.

Ich muss mich nur insofern korrigieren, dass ich in meinem ersten Beitrag etwas von vorrangigen Barunterhaltsansprüchen seitens der TE gegenüber ihrem Vater bei auswärtigem Aufenthalt geschrieben habe. Diese Konstellation ist natürlich quasi unmöglich, da sie im Normalfall nur während einer Ausbildung Barunterhaltsansprüche hätte, dann aber aus dem SGB II ins SGB III (konkret BAB) oder BAföG fallen würde. Aber das hatte ja mit der letztlichen Thematik nichts mehr zu tun.

E<hemaligRer Nutzer L(#4790x13)


@ mnef

Das kann schon zum Tragen kommen.

Wenn wie unter Punkt 6 angedeutet sie keine "Schuld" trifft und sie aufgrund ihrer psychischen Krankheit zu keiner Erwerbstätigkeit in der Lage ist, ist die Frage nach der Weiterversicherung ruck zuck vom Tisch. Die entsprechenden Atteste sollten dann vorhanden sein und die weitere Familienversicherung rechtfertigen.

Damit meinte ich doch ganz unmissverständlich, dass die Frage nach Barunterhaltsansprüchen gegenüber dem Vater solange nicht zum Tragen kommt, wie sie sich bei ihm aufhält. Außerdem frage ich mich gerade, seit wann Erwerbsobliegenheit und die Voraussetzungen einer Familienversicherung über das 23. Lebensjahr in einem Zuge geprüft werden, damit du so felsenfest davon ausgehen kannst, dass der eine Umstand so nahtlos aus dem anderen resultiert ":/

m!ne0f


Von einem Zuge habe ich nichts gesagt. Ich habe nur angedeutet, mit welcher Voraussetzung die TE die Familienversicherung über das 23. Lebensjahr hinaus beantragen könnte. Entsprechende Hintergrundgeschichte hat sie hier geschrieben. In diesem Fall würde die FamVers dann tatsächlich aus der krankheitsbedingten Unfähigkeit, sich selbst zu unterhalten, resultieren. Würde, würde, würde.

E8hemalioger Nu}tzer (#x479013)


Von einem Zuge habe ich nichts gesagt. Ich habe nur angedeutet, mit welcher Voraussetzung die TE die Familienversicherung über das 23. Lebensjahr hinaus beantragen könnte. Entsprechende Hintergrundgeschichte hat sie hier geschrieben. In diesem Fall würde die FamVers dann tatsächlich aus der krankheitsbedingten Unfähigkeit, sich selbst zu unterhalten, resultieren. Würde, würde, würde.

Das ist richtig, aber eventuell kennst du ja die anderen Themen der TE. Sinnvoll ist es sicherlich, sie auf die Möglichkeit hinzuweisen, wie du's in deinem ersten Beitrag bereits gemacht hast. Aussagekräftig von ihr zu erfahren, was tatsächlich Phase ist, gestaltet sich bei ihr erfahrungsgemäß als etwas schwierigeres bis müßiges Unterfangen. Wichtig ist aber letztendlich auch nur, dass sie sich was Hilfreiches daraus entnehmen kann.

HBimbee\re90


Als erstes werde ich mich morgen mal mit der Krankenkasse telefonisch in Verbindung setzen und nachfragen, wie hoch der genaue Beitrag einer freiwilligen Versicherung wäre.

Danach werde ich mich nochmal hier melden und euch berichten, was man mir am Telefon mitgeteilt hat.

Unter anderem werde ich mir hier nicht von manchen unterstellen lassen, dass ich keine Arbeit finde, bzw. nicht arbeiten gehen will. Ich habe im Anfangspost geschrieben, dass ich zurzeit schon babysitte und putze. Ich schaue jeden Tag auf der Jobbörse nach neuen ausgeschriebenen Stellen, die in Frage kämen und lese die Tageszeitung. Außerdem habe ich am Montag und Dienstag insgesamt drei Vorstellungsgespräche, das zeigt ja wohl, dass ich mich um einen Ausbildungsplatz bemühe. Nur weil manche hier meine anderen Fäden gelesen haben und meinen könnten, ich würde es meinen Eltern schwer machen und hätte keine Lust, mir Arbeit zu suchen, sei wohl dahingestellt. Es hat nicht mal ansatzweise jemand Verständnis und kann es nachvollziehen, was ich in meiner Vergangenheit durchmachen musste. Also lasst bitte diese Kommentare hier, da es hier um ein ganz anderes Thema geht.

Danke.

a`u$g2x33


Th, sicher wollen die meisten Dir nichts unterstellen, zumal hier im Forum nur Bruchstücke einer Lebensgeschichte zum Vorschein kommen.

Mir fällt nur auf, dass die allgemeinen Lebensprobleme nicht vorausschauend angegangen werden sondern erst im Nachgang – oder täusche ich mich da grundlegend?

Ich hätte bei der Vorgeschichte mit begonnener Lehre und dann Klinikaufenthalt in den ersten fünf Tagen darauf bestanden, dass ich eine ordentliche Sozialberatung erhalte; die ist in solchen Häusern vorhanden.

Tust mir schon Leid, weil Möglichkeiten einfach so dahin sausen.

HcimbeeYreu90


Th, sicher wollen die meisten Dir nichts unterstellen, zumal hier im Forum nur Bruchstücke einer Lebensgeschichte zum Vorschein kommen.

Mir fällt nur auf, dass die allgemeinen Lebensprobleme nicht vorausschauend angegangen werden sondern erst im Nachgang – oder täusche ich mich da grundlegend?

Ich hätte bei der Vorgeschichte mit begonnener Lehre und dann Klinikaufenthalt in den ersten fünf Tagen darauf bestanden, dass ich eine ordentliche Sozialberatung erhalte; die ist in solchen Häusern vorhanden.

Tust mir schon Leid, weil Möglichkeiten einfach so dahin sausen.

Wegen den beruflichen und schulischen Problemen sollte ich nach der Reha in ein betreutes Wohnen gehen.

Wegen dem betreuten Wohnen bekam ich dann auch einen Termin bei der Sozialberatung. 2 Tage vor dem Termin musste ich einen Intelligenztest machen, der unter anderem auch zeigen sollte, ob ich überhaupt arbeitsfähig bin. Heraus kam, dass ich über dem Durchschnitt schlau sei. Als ich dann endlich den Termin hatte, schickte mich die Sozialberatung wieder weg, da ja auf Grund meiner Intelligenz ein Betreutes Wohnen gar nicht mehr in Frage käme und ich lieber mit meiner Therapeutin reden sollte, ob es Möglichkeiten gäbe, im Anschluss nach der Reha noch Abitur zu machen, da man dieses Potential, was ich habe, ja ausschöpfen sollte. Aber da ich noch nicht mindestens 2 Jahre gearbeitet bzw. eine Ausbildung gemacht habe, fiel das mit dem Abitur nachholen auch flach, da mich unter diesen Umständen kein Abendgymnasium aufgenommen hätte. Deshalb suche ich jetzt wieder nach einem Ausbildungsplatz.

m"nef


Aber arbeitsfähig ist man doch nicht automatisch, wenn man intelligent ist. :-/ Sicher, dass das ein reiner Intelligenztest war?

Hkimbexere90


Aber arbeitsfähig ist man doch nicht automatisch, wenn man intelligent ist. :-/ Sicher, dass das ein reiner Intelligenztest war?

Sah schon wie einer aus. Der IQ wurde bei dem Test auch gemessen. Um was es jetzt genau bei dem Test ging war aber eher, ob man arbeitsfähig ist. Und das wäre ich, auf Grund meines IQ's auf jeden Fall, wurde mir gesagt.

tuhe shadoowgirxl


Stichwort: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Infos hierzu gibt es bei der Agentur für Arbeit.

Ich habe selbst an einer teilgenommen. Während dieser Zeit ist man familienversichert und erhält auch noch BAB (wer bei den Eltern lebt, bekommt glaube ich etwas über 200 €).

Und es ist eine gute Vorbereitung auf eine Vollzeit-Ausbildung ;-)

Da jemand schrieb, man bekommt, sobald man in der Ausbildung ist, für vier Monate Übergangszeit noch Kindergeld: Nein, das Kindergeld kann man bos zum 25. Geburtstag bekommen!

a8ug23x3


Tut mir Leid, wenn ich aus wenigen Informationen unzureichende Schlüsse gezogen habe. Hätte mich sonst gewundert, wenn die nicht mehr ordentlich arbeiten.

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