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Weiterhin Überweisung?

e{x32x3 hat die Diskussion gestartet


Wie ich heute beim HNO erfahren habe , braucht man weiterhin eine Überweisung vom Hausarzt. Die Sprechstundenhilfe sagte mir dies (kann es auch nachreichen). Es wurde auch in den Medien falsch berichtet.

Antworten
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"Grundsätzlich hat der Patient die freie Arztwahl. Eine Überweisung wird jedoch dann notwendig sein, wenn er sich in Hausarztverträge eingeschrieben hat. Dann verpflichtet er sich nämlich, immer zuerst seinen Hausarzt als 'Lotsen im System' aufzusuchen." Darüber hinaus brauchen Kassenpatienten für spezialisierte Fachärzte wie Radiologen weiterhin einen Überweisungsschein.

[[http://www.aponet.de/aktuelles/aus-gesellschaft-und-politik/2012-12-ueberweisung-ab-2013-direkt-zum-facharzt.html Quelle]]

Im Gesundheitswesen überweist ein Arzt zu einem anderen Arzt, wenn er bestimmte Leistungen (z.B. Röntgen oder Labor) in Auftrag gibt (Auftragsleistungen), die fachliche Meinung eines Kollegen einholen möchte (Konsiliaruntersuchung), oder wenn eine Mitbehandlung (bei fachfremden Erkrankungen) oder die Weiterbehandlung (bei Arztwechsel) notwendig ist.

Liegt ein solcher Grund vor, kann der Arzt seinen Patienten mit einem extra dafür vorgesehenen Vordruck (Überweisungsschein) an einen anderen Mediziner überweisen.

Der Überweisungsschein ist wie die Versichertenkarte ein Nachweis, dass der betreffende Patient anspruchsberechtigt im Sachleistungsprinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung ist. Der Überweisungsschein wird für die Abrechnung der Behandlung mit der Kassenärztlichen Vereinigung benötigt. Die Einzelheiten sind im Bundesmantelvertrag Ärzte geregelt.

In den meisten Fällen erfolgen Überweisungen durch Hausärzte an Fachärzte. Von 2004 bis 2012 sah der Gesetzgeber als Anreiz dafür, dass sich Versicherte nur von ihrem Hausarzt an Fachärzte weiterüberweisen lassen, vor, dass in einem Quartal bei dem Facharzt, zu dem die Überweisung erfolgte, keine Praxisgebühr mehr entrichtet werden muss. Einige Krankenkassen versuchen auch über spezielle Bonusmodelle oder Hausarztmodelle diese sogenannte hausarztzentrierte Versorgung zu fördern. Die Praxisgebühr wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2013 abgeschafft.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84rztliche_Behandlung#.C3.9Cberweisungen]]

Überweisungen wurden nicht abgeschafft, warum auch? ":/ Die PRAXISGEBÜHR von 10 € pro Quartal wurden abgeschafft, so dass man nicht mehr gezwungen ist eine Überweisung zum Facharzt machen zu lassen um nicht doppelt und dreifach zu bezahlen. Überweisungen können grundsätzlich noch gefordert werden bzw. sind bei einigen Ärzten Vorraussetzung. Die Medien haben nicht falsch berichtet. Es hieß in den Medien auch nur, dass man nicht mehr gezwungen ist sich Überweisungen geben zu lassen.

Jzulijanxia


Es kommt momentan immer noch sehr auf den Informationsstand der Facharztpraxis und auf irgendwelche sonstigen Faktoren an, ob sie eine Überweisung wünschen oder nicht.

Bei meinen Terminen in der Ambulanz der Uniklinik brauche ich weiterhin zwingend Überweisungen, in bestimmten Fällen müssen diese weiterhin von niedergelassenen Fachärzten ausgestellt worden sein.

Bei der Gynäkologin wird vehement darauf gepocht, daß ich eine Überweisung bräuchte – dabei hatte ich dort einen Wisch ausgefüllt, daß die Hausärztin keinen Bericht braucht.

Bei Psychotherapeutin, Onkologen, MKG, Dermatologen und HNO wurde mir gesagt, daß ich keine Überweisung benötige.

kKnubbeHli\ncxhen


das macht momentan jeder arzt anders - wenn du dir beim facharzt nen termin nimmst, frag einfach vorher nach, ob du eine überweisung brauchst.

DMieAKruiemi


Bei meinen Terminen in der Ambulanz der Uniklinik brauche ich weiterhin zwingend Überweisungen

und ich hoffe inständig, dass sich das nie ändert. Denn die Uniklinik-Ambulanz ist ja eigentlich dann zuständig, wenn die Niedergelassenen eine weitere Meinung einholen wollen oder bei speziellen Erkrankungen. Und wenn ich schon sehe, mit welchen Befunden mache Paienten in den Notdienst der Umniklinik kommen (Holzsplitter im Finger-was früher Mutti rausgepult hat ), will ich mir garnicht vorstellen, wie voll unsere tägliche Sprechstunde wäre mit Bagatell-Befunden, wenn der Patient sich aussuchen könnte, zu welchem Arzt er geht......

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