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Krankengeld und Krankenkassenbeiträge als Student

zuuzxa


natürlich ist der vertrag zustande gekommen – der AN ist "nur" aufgrund krankheit verhindert.

hier ist jedoch ohnehin nicht bekannt, ob der TE solche tätigkeiten im rahmen sog. kurzfristiger beschäftigung oder gar als werkstudent durchführt. denn dies wird wohl so sein, da er ja ansonsten schon früher sozialversicherungspflichtig versichert gewesen wäre für den jeweiligen zeitraum ....

die krankengeldtarife für freiwillig versicherte sind bei der TK aber wohl für alle arbeitnehmer offen, von daher käme dies zumindest zukünftig infrage ...

T/uktukdrIixver


Ich kenn mich mit dem Thema echt wenig aus...

Eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung bekomme ich für meinen ersten Job (den Minijob) immer zugeschickt... Bedeutet das, dass ich doch noch auf Krankengeld hoffen kann!?!

E7hemOalxiger ?Nutze"r _(#149x187)


natürlich ist der vertrag zustande gekommen – der AN ist "nur" aufgrund krankheit verhindert.

Ich war ja nun lange genug AG von einem Haufen AN, allerdings ist das länger her und von daher könnte sich da was geändert haben. Aber zu meiner Zeit war es so, dass natürlich ein Vertrag zustande gekommen war, schließlich war er ja von beiden Seiten unterzeichnet, aber das Beschäftigungsverhältnis kam nicht zustande, wenn der AN vor Antritt krank geworden war und deshalb am ersten Arbeitstag nicht antreten konnte. Das hatte die Wirkung, dass der Vertrag, der zwar geschlossen worden war, nicht in Kraft getreten ist und damit hinfällig war.

E^hemalig0er Nu|tzer (#x149187)


Tuktukdriver, versuch was über einen Arbeitsrechtler in Erfahrung zu bringen, alles andere ist ja nur ein STochern im Nebel.

z/uza


auch da hättest du dem AN doch schriftlich innerhalb der probezeit kündigen müssen ....

ist hier ja ohnehin egal, denn ansonsten wäre der TE schon bei vorherigen "kurzfristigen" beschäftigungen sozialversichert gewesen.

mit einem sozialversicherungspflichtigen job neben dem studium, d.h. > 20 hrs lebt es sich demnächst sicher leichter ....

T/uktu7kdrivexr


Hm... ich hatte meiner KK beim letzten Gespräch (letztes Jahr irgendwann) gesagt, dass ich mal nur 4 Std. in der Woche arbeite, manchmal aber auch auf 40 Std. komme. Es ist bei mir total unregelmäßig. Ich arbeite so, wie es mir Studium und sonstige Termine erlauben...

TYukt@ukdrixver


...das die mich dann trotzdem als Minijobber führen sagt ja auch einiges über meine KK aus. >:(

R)HW


Hallo tuktukdriver,

bei Studenten ist immer entscheidend, ob die Tätigkeiten zusammen im Durchschnitt mehr als 20 Stunden pro Woche ausgeübt werden. Wenn ja, fallen alle Sozialversicherungsbeiträge an und es besteht auch Krankengeldanspruch.

Wenn die Tätigkeiten (beide zusammen) maximal 20 Stunden pro Woche umfassen, besteht keine Sozialversicherungspflicht (ggf. aber in der Rentenversicherung). Krankengeld wird dann von der Krankenkasse auf keinen Fall gezahlt (auch nicht durch Wahltarife!).

Ggf. bei der Krankenkasse nach einer Zuzahlungsbefreiung erkundigen.

Gruß

RHW

z'uza


genau genommen ist die 20 hrs - regel nur eine grobe orientierung - z.b. sind wochenendarbeit oder arbeit in den abendstunden ausgenommen, ebenso müssen die 20 hrs tagsüber regelmäßig erbracht werden. ab und an > 20 hrs führt nicht zur sozialversicherungspflicht. die minijobzentrale hat hierzu übrigens ein prüfschema.

zJuza


es ist übrigens richtig, dass dich die TK als freiwillig versicherten mit minijob-einkommen eingruppiert. danach wird schließlich dein beitrag bemessen ... und es wäre deine aufgabe höhere einkommen der TK zu melden.

K3apu-zineXrkxresse


@ tuktukdriver

bei deinem minijob hast du leider keinne hofffnung, dass du krankengeld von der KK bekommst, das hatte ich auch durch. du bist freiwllig versichert und wenn du dich ohne KK-geld-anspruch versichert hast, dann kommt da nichts. das einzige wäre wirklich ein versuch über grundsicherung beim sozialamt. da gibt es meines wissens ein paar urteile, die besagen, dass hilfe möglich ist, um den studienabschluss zu erreichen (als darlehen vermutlich).

wie es sich mit deinem zweiten job verhält, da habe ich keine ahnung.

@ zuza

hast Du eventuell mal einem link zu solch einem urteil, das würde mich sehr interessieren.

Tauktuk)drivxer


Habe heute durch einen Kollegen erfahren das ich ein "Werksstudent" bin. Bei der KK bin ich aber als Minijobber geführt. Hat man den als Werkstudent anspruch auf Krankengeld? Dann könnte ich mich ja bei der KK ummelden.

Mit den 20 Std. ist das so eine Sache. Ich glaube es steht so im Arbeitsvertrag, dass maximal 20 Stunden/Woche gearbeitet werden soll. In der Praxis kann man das aber auch nicht so pauschal sagen. Da sind von 0 Std./Woche, über 8 Std./Woche bis 32 Std./Woche (oder sogar mehr) mal alles drin...

RqHW


Hallo tuktukdriver,

Werkstudenten arbeiten maximal 20 Stunden pro Woche und haben nie Krankengeldanspruch (auch keine Wahlmöglichkeit!). Dafür werden vom Verdienst vom Arbeitgeber nur Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Wenn die 20 Stunden überschritten würden, werden alle Sozialversicherungsbeiträge vom Verdienst abgezogen. Dann bestände auch automatisch Krankengeldanspruch.

Gruß

RHW

T!ukt8uQkdrJivexr


Wenn die 20 Stunden überschritten würden, werden alle Sozialversicherungsbeiträge vom Verdienst abgezogen. Dann bestände auch automatisch Krankengeldanspruch.

Und das bekommt die KK dann auch automatisch mitgeteilt, oder hätte ich mich dann darum kümmern müssen?

EbhemaTliger Nbutzer (x#149187)


WENN der AG sich korrekt verhält, bekommt die KK das automatisch mitgeteilt. Das setzt voraus, dass der AG ein Interesse daran hat, sich korrekt zu verhalten.

Ein "normaler" AG wird aber deine 30 Stunden nicht als Lohnabrechnungsgrundlage nehmen und dann 20% Sozialversicherungsabgaben leisten, sondern es bei der 450, – Pauschalabrechnung belassen und die 30 Stunden splitten, 20 davon im laufenden MOnat abrechnen und 10 im nächsten Monat.

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