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Frage zum Krankengeld

M*erlYinch|en7 hat die Diskussion gestartet


Mein Mann hat wieder schwer mit seinem Rücken zu kämpfen. Details würden hier zu weit führen. Schon im letzten Jahr fiel er deshalb ca. 3 Monate arbeitstechnisch aus.

Nun geht die Arzt"rennerei" wieder los, Orthopäde, MRT, Schmerztherapeut und und und........................ von einer OP raten die alle ab, man soll es solange wie möglich aufschieben. "Nach der OP sei vor der OP" (Zitat Ärzte) Aber meine eigentlich Frage ist:

Die erste Krankschreibung war vom 25.-28.3.2013. Dann hatte er eine Woche Urlaub, also ohne Krankenschein. Am 5.4.2013 war er wieder beim Arzt und ist seitdem weiter krankgeschrieben. Und das dauert sicher noch einige Wochen. Zählt die eine Woche vor Ostern nun mit zu der 6-Wochen-Frist oder nicht? Also ab wann würde er Krankengeld bekommen?

Ich weiß jetzt nicht mehr, was im letzten Jahr auf der AU stand, aber ich nehme an, das war der gleiche Code, waren ja die gleichen Beschwerden. Nun hat er Anfang 2013 die Krankenkasse gewechselt. Ist das - bezüglich der 78-Wochen-Frist für ein- und dieselbe Krankheit innerhalb von 3 Jahren - jetzt alles eins, oder startet man bei KK-Wechsel wieder bei Null?

@:)

Antworten
RxHW


Hallo,

für die Entgeltfortzahlung von 6 Wochen durch den Arbeitgeber werden alle Arbeitsunfähigkeiten mit der gleichen Krankheitsursache addiert. Nur wenn man länger als 6 Monate nicht wegen dieser Krankheit arbeitsunfähig war, beginnen die 6 Wochen neu. Wenn die erste Arbeitsunfähigkeit aber länger als 12 Monate her ist, gibt es eine Sonderregelung. Wenn man bei der Krankenkasse alle Bescheinigungen immer sofort eingereicht hat, prüft die Krankenkasse die Ansprüche auf Entgeltfortzahlung sehr genau (spart ja für die Krankenkasse Krankengeld).

[[http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html]]

Der Anspruch auf Krankengeld ist nach § 48 SGB V auf höchstens 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren begrenzt. Die 6 Wochen Entgeltfortzahlung werden jeweils auf die Höchstdauer angerechnet. Bei einem Arbeitgeber- oder Krankenkassenwechsel entsteht kein neuer Anspruch.

Gruß

RHW

MBer@linch5en7


Muss eigentlich immer exakt der gleiche Code auf einer AU stehen, damit es unter ein- und dieselbe Krankheit fällt, oder reicht es schon, wenn es irgendwie in die gleiche Rubrik gehört? Also für Rückenleiden gibt es ja diverse Codes............... oder Magen/Darm z.B.......................

aJl7iteheaa


Die Einschätzung macht die Krankenkasse – der Code ist nur eine grobe Zuordnung. Ich war mal innerhalb eines Jahres wegen zwei verschiedener Schwangerschaften krank – und selbst das wurde als "gleiche Grunderkrankung" zusammen gerechnet und ich habe Krankengeld bekommen %-|

RxHW


Hallo Merlinchen,

entscheidend ist, ob zwischen den Erkrankungen ein ursächlicher Zusammenhang besteht.

Bei einer Grippe im März und einer Erkältung im August eher nicht.

Bei einem Magengeschwür kann auch ein Zusammenhang mit einem amputierten Bein bestehen (z.B. wegen der starken Schmerzmittel).

Gruß

RHW

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