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Ambulante Kur abgelehnt-Widerspruch mit Arzt oder alleine?

J esbsicxaM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich leider unter Asthma, Allergien, habe eine Bandscheibenvorfall an der HWS seit kurzem, chronische Sinusitits und bin auch bereits 2 mal an den Nasennebenhöhlen operiert worden. Habe Neurodermitis, Psoriasis und Fibromyalgie. Außerdem eine bipolare Störung.

Möchte gerne eine ambulante Kur an der Nordsee machen. Der Antrag wurde abgelehnt. Hätte gerne meine Kids mitgnommen, 1 Jahr und 3 Jahre. Ambulant deshalb weil mich mir dann die Anwendungen selber aussuchen kann und auch die Zeit selber einteilen.

Die AOK hat abgelehnt.

Soll ich selber Widerspruch einlegen oder zusammen mit Arzt? Gibt es da überhaupt Aussicht auf Erfolg?

Ich bin so dermaßen enttäuscht von der Kasse. Ich bin bei der AOK geblieben obwohl meine Kinder bereits bei meinem Mann versichert sind. Ich habe immer sehr gut verdient. Und ohne mich zu sehen wird die Kur einfach abgelehnt. Eine stationäre wäre doch noch wesentlich teurer...

Antworten
Tgrin[ity71983


Ambulant deshalb weil mich mir dann die Anwendungen selber aussuchen kann und auch die Zeit selber einteilen.

Vllt. war das der Fehler-so klingt es Du willst Dir die netten/schönen Sachen mitnehmen und das nötige was vllt nicht so toll ist weglassen...

Eine ABlehnung bei all den Sachen die Du da aufzählst finde ich schon etwas gewagt, somal andere schon zu Kuren dürfen die nur 1-2 Krankheitsbilder aufzeigen.

Versuch einen Widersprich einzulegen-ich würde es mit der Unterstützung Deines Arztes und eines zweiten Gutachtens eines anderen Arztes durchführen!

Szilbermon daugxe


Könnte es sein dass manche Krankenkassen Kuren erstmal ablehnen und denken "wenns dem Patient wichtig ist wird er Widerspruch einlegen" ?

Aber bist du dir sicher dass du dir die Anwendungen aussuchen und die Zeit einteilen kannst ? Ich kenne Leute, die hatten in einer Ambulanten Reha mehr Streß als in einem 8-Stunden-Arbeitstag (also mal rein was die Zeit angeht), die mußten durchaus 6-8 Std "ran".

Uznirdixsch


Die Ablehnung durch die Kassen bei ersten Versuch hat tatsächlich Methode - glaub mir!

Berate Dich mit Deinem Arzt und reiche unbedingt Widerspruch ein. Ich gehe mal davon aus, dass es dann klappt!

JtessiScxaM


Danke euch, ich war auch eher überrascht da mein arzt vorab meinte das wird bewilligt weil wesentlich günstiger für die Kasse...mal gucken, habe nächste Woche den termin bei meinem arzt

C2hevcylaxdy


Ich habe vor kurzem eine Reha eingereicht. Mir sagte man auch, dass es meistens erst einmal abgelehnt wird und dann Widerspruch eingelegt werden muß. Bei mir war es zum Glück nicht der Fall. Sie wurde direkt genehmigt. Allerdings von der Rentenversicherung. Weiß nicht ob es da einen Unterschied gibt. ":/ Also ich starte meine jetzt am Montag. :)z Auch wegen Bandscheibe und div. anderer Zipperlein. ;-) :)z

T7rIinithy19x83


@ Jessica

An Deiner Stelle würde ich mir auch noch ein zweites Gutachten von einem anderen Arzt besorgen,dass macht es nochmal deutlicher und zeigt,dass die Meinung des ersten Arztes keine Gefälligkeit ist (es gibt ja auch Ärzte die so handeln %-| )

cvhi


Bei mir wurde letztes Jahr auch direkt genehmigt. Man hatte mir auch dazu geraten, direkt eine stationäre Kur zu beantragen, weil diese ambulanten Kuren eben oftmals nicht ausreichen, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

S)uXnRflovwer_7_3


Wie schon geschrieben: Ablehnung im ersten Durchgang hat bei den Krankenkassen (!) durchaus Methode. Widerspruch besser immer mit dem Arzt.

Aber: Das Problem kann in der ambulanten Reha liegen: Zu wenig, rauspicken der "Rosinen" – und zu hohe Belastung durch die Kinderbetreuung.

Mit welcher Begründung wurde überhaupt abgelehnt?

J;esZsixcaM


Begründung: Therapie kann auch in Wohnortnähe durchgeführt werden

Speziell beim Asthma habe ich zig Therapieansätze probiert, nix hilft so wirklich

Nasennebenhöhlen bereits 2 mal operiert, ständig neue Polypen. Nur Kortison hilft. Davon bekomme ich aber diffuse Schmerzen.

Physiotherapie wegen HWS mache ich seit 4 Monaten, kein Erfolg. Ich bin einfach mittlerweile chronisch erschöpft, Schlafmangel wegen Kinder kommt hinzu. ich mache es ja ambulant damit die Kasse nicht alles zahlen muss und ich mir den Tag selber einteilen kann damit es nicht in Stress ausartet und ich möchte nicht in irgendeinen typischen kurort. Mein Mann würde mitfahren oder meine Mutter um auf die Kids aufzupassen

J8esBsixcaM


Und Heilklima an der See ist doch allemal besser als in irgendein Bad am Arsch der Welt zu fahren wo ich mich nicht wohlfühle. Warum wird denn eine ambulante kur angeboten wenn sie bei den kassen nen schlechten ruf haben

c5hi


Naja, es klingt halt so, als würdest du dort "Urlaub" machen wollen. Ich weiss, für sich selbst persönlich hat man gute Gründe und will auch niemanden mehr zur Last fallen, als nötig, aber manchmal brauchts einfach den stationären Aufenthalt. Der hat Vorteile, die du jetzt noch nicht siehst. Auch die typischen Kurorte haben Vorteile.

Wenn man sich eh um die Kinder kümmern würde (also Mutter oder Mann), dann beantrage doch lieber eine stationäre Kur nur für dich. Du kommst raus, du lernst andere Menschen kennen (die Mit-Patienten haben mir sehr geholfen), man kommt einfach zur Ruhe, weil man komplett aus dem Alltag rausgenommen wird. Das ist eine angenehme Erfahrung für mich gewesen, die ich nicht missen möchte und nur weiterempfehlen kann.

JRessicxaM


chi drei Wochen ohne meine Kinder (1 Jahr und 3 jahre) wäre für mich keine Erholung sondern der reinste Horror!

L"i,laLxina


Eine stationäre Mutter-Kind-Kur kommt nicht in Frage?

czhi


Ja, das denken viele – weil man es noch nicht versucht hat. Wenn es eine Mutter-Kind-Kur sein muss, dann halt stationär. Da gibt es auch Kinderbetreuung.

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