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AU ab Tag 1 oder3?

c5heekyvangexl81


Ach ja, die Erklärung des Sachbearbeiters könnte ganz hilfreich sein und findet man auch so im Gesetz: Voraussetzung, dass der AG Entgelterstattung bekommt ist nicht das vorliegen einer AU, sondern dass die Umlage gezahlt wird (daher auch keine Lohnfortzahlung in den ersten 4 Wochen des Arbeitsbeginns in einer Firma).

Es steht nirgends im Gesetz, dass eine AU Voraussetzung für die Entgelterstattung ist.

SKh/elzby xT.


Ich kann daher nicht nachvollziehen, was Mama Lischen schreibt.

Das Unternehmen kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem 1. Krankheitstag verlangen.

Ja natürlich, er KANN es verlangen, MUSS es aber nicht.

???

Was kann man denn dabei nicht nachvollziehen?

Wenn Mama Lischen Arbeitgeber ist, und die AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag verlangt, ist doch alles klar, denn sie KANN das!

Und das ihre Erfahrungen in dieser Beziehung bei anderen Unternehmen andere sind als Deine ist doch auch durchaus legitim?

Ich konnte einfach nichts in Mama Lischen's Beiträgen finden, was nicht nachvollziehbar ist ":/

MSama Ljischexn


Guten Morgen,

@ Chackyangel,

gerade mit der von Dir genannten KK hatte ich diesen Krieg. Für mich war die Situation deshalb äußerst prekär, weil ich gerade eine Prüfung von den Sozialkassen im Büro hatte. Unter anderem waren Leute vom AA anwesend, die den Anruf von der KK bei mir mitbekamen.

Keiner von den Prüfern – es waren insgesamt 5, sprach auch nur ansatzweise von dieser gesetzlichen Regelung. Im Gegenteil, daraufhin ging die Prüfung erst richtig los, denn ab da wollten sie alle Stundenzettel sehen. Aus einer Woche, die zur Prüfung vorgesehen war, wurden dann mal eben knapp 3 (!) gemacht.

Ebenso habe ich eine schriftliche Belehrung (Vorwarnung) erhalten, dass ich lückenlos dokumentieren muss. Mein Lohnbüro rechnet fast ausschließlich Baulöhne, auch die kennen diese Regelung nicht.

Aber ich werde mich noch einmal bei meinem Firmenanwalt erkundigen, was der zu diesem Thema meint. Fakt ist, dass ich mich nicht allein auf die Aussage einer Sachbearbeiterin verlassen würde. Gerade in meiner Branche wird aufgepasst, wie sonstetwas. Für meine Begriffe ist es entscheidend, wie der AG mit dem einen Fehltag umgeht.

@ Schelby T.,

danke für Deine Worte. Darum habe ich ja auch schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass die TE direkt im Betrieb nachfragen soll, weil die Frage doch ist, wie wird der Tag schlussendlich an die Kassen gemeldet. Ich habe bei 2 meiner Mitarbeiter keinerlei Grund an ihrem Unwohlsein zu zweifeln und "schlucke" einen Tag lieber selbst, als dass ich sie zum Arzt schicke.

Ich wünsche allen einen schönen Tag.

_7Bl<umBe_


Was kann man denn dabei nicht nachvollziehen?

Wenn Mama Lischen Arbeitgeber ist, und die AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag verlangt, ist doch alles klar, denn sie KANN das!

Klar KANN sie das. Ohne Begründung. Sie schrieb aber:

Zahlt der AG diesen erhöhten Satz, so muss der AG seinen Anspruch auf 80 % Erstattung der KK gegenüber belegen können. Dies könnte er jedoch nicht, wenn der AN nicht ab ersten Tag der Krankschreibung einen Krankenschein hat.

;-)

LQena?9x292


Bei uns muss man anrufen bis morgens 8 Uhr am 1. Tag. Einer Sekretärin oder der direkten Vorgesetzten kurz Bescheid geben.

Und wer daheim einen Scanner hat – der kann den ausgestellten Krankenschein auch scannen und vorab als PDF zum Arbeitgeber schicken ... Dann entfällt der Stress mit der Post. Briefe können auch verloren gehen.

MDaVm?a ZLischxen


Ja, das habe ich geschrieben. Ich habe sogar noch einmal im Lohnbüro angerufen und nachgefragt. Ergebnis ist, dass es keinen Erstattungsanspruch gegenüber der KK für den AG gibt, wenn dieser nicht belegen kann, dass der AN tatsächlich AU gewesen ist.

Wir leben in Deutschland, da wird grundsätzlich alles dokumentiert. Würde der AG die aU nicht belegen müssen, dann könnte jeder AG die Lohnnebenkosten drücken, indem er an die KK weniger Stunden meldet bzw. einen Erstattungsanspruch geltend macht, der gar nicht vorhanden ist.

Darum noch einmal: Wenn der AN voraussichtlich nur einen oder zwei Tage krank sein wird, dann sollte der AN sich vor Dienstantritt beim AG melden und dies mit ihm klären, ob eine AU-Bestätigung notwendig ist oder nicht. Es ist die Obliegenheit des AG, wie er ggf. mit den Fehlstunden umgeht. Will der AG den Erstattungsanspruch bei der KK geltend machen, dann wird er auf eine AU bestehen. Dies ist eine kalkulatorische Frage, denn das Ausfüllen dieser Anträge über ein Lohnbüro kostet den AG auch wieder Geld. Gleichzeitig riskiert der AG, dass der AN statt einem Tag eine ganze Woche fehlt, weil er so lange AU geschrieben wird. u. s. w. u. s. f.

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