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Muss man für den Stiefvater im Pflegefall,als Stiefk. aufkommen?

CGougRar7|1 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin, also falls nicht, dann bitte in eine andere Rubrik verschieben, danke!

Kann mir jemand sagen, ob man, wenn man adoptiert wurde (also vom Stiefvater), und dieser nun irgendwie offensichtlich krank ist ( Alkoholiker, schwer Zuckerkrank, "langsam wohl auch schon dement und bösartig provuzierend), für diesen ,im Pflegefall ,für ihn , als Stiefkind aufkommen muss ??? ?

Wäre toll, wenn ich dazu ein paar Meinungen, noch besser Erfahrungen darüber von Euch erhalten könnte!

Ich möchte hier nicht allzusehr ins Detail gehen, aber hoffe einfach auf ein paar allgemeine Kenntnisse, falls vorhanden, da sich wohl leider solch ein Fall allmählich anbahnt.

Antworten
D9ie Alalerskchürfstxe


rechtsberatung ist hier nicht erlaubt, vielleicht findest du über google mehr, wenn du nach adoptivkind googlest, stiefkind ist nicht der richtige begriff.

CKougaxr71


Ach Gott, ja natürlich, sorry. So weit habe ich nun garnicht gedacht!

Danke Dir Allerschürfste, auch für den Begriff adoptivkind, statt Stiefkind!

Werds mal versuchen und danke noch mal *:)

w~hit{e m9agixc


Ich geb jetzt hoffentlich keine Rechtsberatung. Abe rich bin selbst Adoptivkind.

Als Adoptivkind bist du wie ein leibliches Kind mit den gleichen Rechten und Pflichten.

Stiefkind ist etwas anderes.

epxma?zwxie


@ Cougar71

Zunächst ist Deine Mutter in der Pflicht. Sollte er in ein Pflegeheim müssen, wird das gemeinsame Einkommen und Vermögen der beiden ermittelt. Jenachdem welche Pflegestufe er hat, kann auch Deine Mutter und deren Vermögen/Einkommen herangezogen werden. Sollte dort nichts zu holen sein, sind danach die Kinder dran. Inwiefern ein Adoptivkind die Pflichten eines leiblichen Kindes (Verwandter 1 Grades) hat, kann ich nicht sagen. Weil wie wäre es z.B. wenn man eine Adoption für ungültig erklärt, bzw. sich "re-adoptiert" (wenn es sowas gibt)?

tguffaurmi


Weil wie wäre es z.B. wenn man eine Adoption für ungültig erklärt, bzw. sich "re-adoptiert" (wenn es sowas gibt)?

macht man das aber wirklich erst wenn es um's bezahlen geht u. solange etwas zu erben ist nicht?

w<hirte- myagixc


Weil wie wäre es z.B. wenn man eine Adoption für ungültig erklärt, bzw. sich "re-adoptiert" (wenn es sowas gibt)?

Also eine Adoption ist sehr aufwendig und langwierig. Ich kann mir nicht vorstellen, das es einfach ist diese für ungültig erklären zu lassen.

Abgesehen davon, was sagt das über das Kind als Mensch aus?? :(v :|N

So lange man als Kind nicht mißhandelt wurde, ist das für mich ein NoGo darüber auch nur nachzudenken.

Eine ähnliche Diskussion gab es hier im Forum schon mal.

Es gibt rechtlich keine Unterschiede zwischen einem leiblichen Kind und einen adoptiertem Kind.

Du kannst dich ja auch als leibliches Kind nicht von deinen Eltern "scheiden" lassen.

TerixiaCnex64


Hallo,

also zuerst einmal wird das eigene Vermögen des zu Pflegenden aufgebraucht.

Ich bin zwar auch nicht in der Materie beheimatet, habe aber ein Seminar(das ich nur jedem empfehlen kann, der seine Eltern noch hat) besucht, das sehr informativ war. Bei der Ermittlung ob Du zahlen mußt, wird nämlich die Düsseldorfer Tabelle herangezogen. Also kommt es darauf an, ob Du selbst Familie hast. Des Weiteren wurde uns dort vermittelt, daß man selbst seinen Lebensstandard nicht zurückschrauben muss, nur weil ein Elternteil ein Pflegefall ist. Es gibt da wohl so einiges was berücksichtigt werden kann, unter anderem Wohneigentum, Auto, Rücklagen usw. Vielleicht gehst Du mal zu so einem Anwalt, der bei sowas beratend tätig wird. In den meisten Fällen müssen die Kinder nicht zahlen und wenn, dann nur verschwindend wenig.

Gruß

Trixie

w"hiteN magxic


Quelle:

[[https://www.familienhandbuch.de/rechtsfragen/ehe-und-familienrecht/adoption-rechtlich-gesehen]]

Auszug:

Aufhebung der Adoption

Die Aufhebung einer Adoption ist nahezu unmöglich. Hat die Einwilligung der leibli-chen Eltern nicht vorgelegen oder ist sie durch Irrtum, Täuschung oder Drohung er-wirkt worden, so kann zwar durch einen richterlichen Beschluss die Adoption wieder rückgängig gemacht werden, allerdings nur dann, wenn das dem Kindeswohl nicht entgegensteht (§§1760 bis 1762 BGB). Zudem darf die Adoption nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Häufiger sind Aufhebungsverfahren, die auf Grund dauerhaft zerrütteter Verhältnisse in der Adoptivfamilie im Interesse des Kindes notwendig werden. Hinzu kommen muss jedoch, dass durch die Aufhebung eine erneute Adop-tion ermöglicht werden soll oder das Kind in seine Herkunftsfamilie zurückkehren kann. Im Vergleich zur Gesamtzahl aller Adoptionen,die in den letzten Jahren bei etwa 6000 pro Jahr lag, ist die jährliche Quote aufgehobener Adoptionen mit weniger als 1% gering.

CDo`ugear7x1


Ich danke Euch allen erst mal für Euer Feedback!

Von Pflegefall ist ja derzeit noch keine Rede, sondern eher die eventuelle Möglichkeit,auf Grund vieler starker Persönlichkeitsveränderungen, die einem schon mächtig psychisch belasten!

Wenn er schwer Zuckerkrank ist und sich nicht an die Empfehlungen der Ärzte hält, dazu ein Alkoholiker, was er immer noch abstreitet, ständig provuziert, stänkert, auf alles und jeden einen Hass hat, ständig vieles vergisst und er glaubt, immer seien andere Schuld, immer öfters nur dummes Zeug redet, selber nicht zuhört und keinerlei Verständniss für andere und überhaupt hat,ausser für sich selbst, dann kann das schon mächtig an die Substanz gehen, oder besser, es geht schon mächtig an die Substanz.

Wenn solch ein Mensch alles und jeden schlecht macht, selbst die eigene Ehefrau und deren Kinder und es immer mehr Anzeichen dafür gibt, dass er meines Erachtens in Richtung demenzkrank geht, dann macht man sich schon so seine Gedanken!

Und wenn man sich dann auch noch anhören darf, mir ist alles egal, oder, seht zu wie Ihr meine Beerdigung zahlt und vieles viles andere, dann kommt man unwillkürlich an seine Grenzen.

Also anders ausgedrückt, er will und kann über nichts vernünftiges reden, er hat ja keine Probleme, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Wenn die ganze Familie ihn stets geholfen und unterstützt und man dann wie der letzte Dreck behandelt wird, schon seit längerem, dann finde ich meine obige Frage durchaus berechtigt.

Abwarten und sich weiter täglich da durchquälen ist erst einmal angesagt und dann eventuell doch einen Anwalt kontaktieren. ":/

Es ist einfach nur noch zum ko...., wenn man sich schon lange den Arsch aufreisst und dafür nun noch einen Arschtritt erhält und die gesamte Familie darunter leidet und selber schon krank ist.

Da ist man einfach nur noch macht- und hilflslos.

Danke Euch allen trotzdem >:( :°(

wDhite m4agic


Das ist natürlich eine schwierige Situation. :)*

Da kan ich verstehen das man sich Gedanken macht.

Mein leiblicher VAter ging auch in Richtung Alkoholiker. :°(

Aber meine Mutter hat frühzeitig die Reißleine gezogen und ich habe mich als Erwachsene von meinem Stiefvater adoptieren lassen.

EXrAidaeni


Erstmal musst du dich selber schützen!

Gehe Diskussionen mit deinem Adoptivvater aus dem Weg. Ich vermute, ihm wird es nicht um Sachargumente gehen, sondern er will seine Unzufriedenheit ausleben. Leider trifft es dich. Es würde aber wohl auch jeden anderen treffen, der in seine Nähe kommt. Und wenn es der Lieferfahrer von Bo-Frust** ist ;-)

Er wird wohl nicht von selber in ein Pflegeheim gehen wollen, deiner Mutter ist die Pflege seelisch und körperlich nicht zuzumuten. Da sollten ausgebildete Pflegekräfte her. Sprich zuerst mit seinem Hausarzt und hab keine Scheu davor, die seelischen Belastungen für deine Mutter und dich mit anzusprechen, denn das ist ein wichtiger Faktor.

:)*

CVougqarx71


Vielen Dank Eridani

Selber schützen ist schon richtig und wichtig, aber alles andere als leicht. An sich geht es mir ja eher um meine echt liebe Mutter, die unter Ihn besonders zu leiden hat. Jetzt könnte man natürlich sagen, na dann soll sie sich doch scheiden lassen, aber das ist auch leicht gesagt, wenn meine Mutter schon 40 zig Jahre mit Ihm verheiratet ist, eine absolut mikrige Rente erhält und er es Ihr dann auch noch unter die Nase reibt, dass Sie nichts Wert ist.

Daraus entstand im Laufe der Zeit eigentlich meine Frage, weil ich Ihn nur noch verachte, da er unser ganzes Familienleben zerstört hat und weiterhin zerstört, sich natürlich keiner Schuld bewusst ist und ich bei dem Gedanken, dafür später auch noch aufkommen zu müssen, echt verzweifeln könnte, besonders ,weil ich immer da war und stets geholfen habe, wo ich nur konnte und dafür nur boshaftigkeit und Undankbarkeit ernte, wie leider auch meine Mutter.

Ach das ist alles viel zu kompliziert und irgendwie muss man da wohl durch.

Ich wünschte nur, ich könnte da meine Mom irgendwie helfen.

Trotzdem Danke für die Antworten *:)

R;HW


Hallo Cougar71,

durch die Adoption hat man rechtlich den Status wie ein leibliches Kind. Alle rechtlichen Bindungen zum leiblichen Vater (und dessen Verwandten) sind durch die Adoption aufgehoben worden.

Teilweise haben Selbsthilfegruppen gute Anregungen:

[[http://www.nakos.de/site/datenbanken/gruen/?formular_=keyword&char_=a]]

Gruß

RHW

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