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Gehalt Arztpraxis

Bhrdauna/uge


Zum eigentlichen Thema kann ich nix beitragen, denn ich bin kein Arzthelfer.

Aber ich kann ein bisschen rumrechnen. :-) Mit den Zahlen aus dem Ausgangsposting:

2307 -> 2487,8 das wären 7,8% mehr

1843 -> 2089,68 das wären 13,3% mehr

Wo sonst gibt es solche Steigerungsraten in den Löhnen? Die scheinen mir hoch zu sein. Und welche Effekte spielen da rein?

Hier ist für Arzthelfer die Rede von 4,5% mehr Gehalt zum 1. September. Und von einer Einmalzahlung von 375 EUR im September für alle Vollzeitbeschäftigten, für Teilzeitbeschäftigte anteilig.

[[http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.11025.11431.11432]]

Aber auch dazu passen die Zahlen im Ausgangsposting nicht.

Ich glaube im übrigen, dass diese Erhöhungen ziemlich 1:1 über die Arbeitgeber an die Krankenkassen und über diese an die Patienten bzw. die Allgemeinheit durchgereicht werden.

GeriQesuOh1


Hi, grundsätzlich wird in allen sozialenberufen vergleichsweise zuwenig verdient. Das Gehalt der Angestellten könnte deutlich höher sein.

Ihr sprecht immer vom verdienst des Arztes und was da noch alles abgeht.

Um über dieses Thema diskutieren zu können sollte einem der Unterschied zwischen UMSATZ und GEWINN(Verdienst) bekannt sein.

Umsatz ist das, was der Arzt kompl. an Geld einnimmt, nämlich umsetzt.

Von diesem UMSATZ gehen dann alle Betriebskosten ab, wie Löhne, Miete für Arztpraxis, Betriebsversicherungen, Leasing für Geräte und so weiter.

Das was dann nach Abzug aller Betriebskosten vom UMSATZ übrig bleibt ist sein "VERDIENST" ( Gewinn).

Davon zahlt er dann wie jeder andere auch seine eigenen Sozialabgaben und Steueren und alle andern privaten Kosten.

Jedoch höre auch ich aus den Beiträgen der Treaderöffnerin eine gewaltige Frustation heraus. Sie hat es geschafft sozial auf zu steigen und tritt jetzt ordendlich nach unten.

Tja so schnell kann die eigene soziale Herkunft vergessen werden.

Sorry aber diesen Eindruck hinterlässt die Treaderöffnerin auf mich.

I$n-Kog& Nixto


Du weißt doch gar nichts über ihre soziale Herkunft. Meine Großeltern waren Fabrikanten mit Personal zu Hause und ihre Kinder labortechniker bzw. Übersetzer.

Vielleicht ist nur ihr Beruf mittelständisch.

G+rie<suhx1


In-Kog Nito

Doch, denn sie schrieb: sie sei Krankenschwester gewesen.

G riePsuxh1


Nachtrag zu meinem Beitrag zu vor:

Hier der Eintrag von Ihr:

An alle die hier meinen ich wäre hier eine Arztgattin , es würde nicht genug für mich übrig bleiben und bla, bla, bla!! Ich sag euch mal was!!!!!!!! Ich bin gelernte Krankenschwester und habe mir 10jahre!!!!!! Lang den Arsch im Krankenhaus aufgerissen, mit Schichtdienst, knapp 200 Überstunden, jedes zweite Wochenende arbeiten, Feiertag arbeiten usw .!!!!!! Und habe nur 1700 brutto gehabt!!!!!

kRatXhar-ina-di(e}-groxße


Doch, denn sie schrieb: sie sei Krankenschwester gewesen.

Wenn ihre Eltern Millionäre sind, ist ihr sozialer Hintergrund trotzdem ein anderer...

GDriexsuh1


katharina-die-große

wenn es so wäre wie du schreibst, dann hätte sie sich bestimmt nicht 10 Jahre als Krankenschwester den A.... aufgerissen.

Eqrdbe`ermoxnd


Und warum bitte nicht? Das ist ein toller Beruf, auch wenn die Arbeitsbedingungen oft nicht die besten sind.

T}rixiyane64


Hey,

wie lange ist das denn schon her mit den 1700 Euro brutto? Müsste sich das in der Zwischenzeit nicht auch angepasst haben? Es ist alles teurer geworden und Arzthelferinnen verdienen nun wirklich nicht die Welt für das was sie leisten müssen.

Zum Thema Ärzte sind keine Großverdiener, naja.... unser Zahnarzt im Dorf scheint keine Not zu leiden, 4 Häuser, nen Porsche, nen Riesen SUV usw....

Ich bin ihm da nicht neidisch, schließlich hat er dafür studiert und sicher auch viel dafür getan.

Gruß

c+herrIyx84


Es ist immer so eine Sache... :-|

Damals hat mein Ausbildunsbetrieb wo ich übernommen wurde gesagt entweder du arbeitest für das Gehalt (haben mir damals 1500 EUR brutto!) angeboten oder du wirst nicht übernommen... Was macht man dann? Es gibts Leute die auf einen Job angewiesen sind..

KElydeFkrosxch


Ich habe in Bundeswehrzeit in einer militärischen Arztpraxis (Sanitätsstaffel) gearbeitet und die gleichen Aufgaben wie die dortigen zivilangestellen Arzthelferinnen übernommen (Durchführung von Untersuchungen: Lungenfunktion-,Seh-,Hörtest etc., Urinproben nehmen, Blut abnehmen, Leute impfen, Notfallbehandlung, Gesundheitsakten verwalten, Termine vereinbaren, Telefonante mit Laboren/Fachsanitätszentren/Krankenhäuser etc., Leute ins Bundeswehrkrankenhaus fahren etc.)

Dafür hatte ich lediglich eine dreinomatige Ausbildung zum Sanitätssoldaten absolviert. Wenn ich mal bedenke, dass ich als einfacher Hansel, der keine Ahnung hat, die gleichen Aufgaben wie die Damen mit 3jähriger Ausbildung übernommen habe, dann sagt das für mich schon viel über den Job und seine Bezahlung aus. Als Militärangehöriger habe ich natürlich auch mehr Geld bekommen und von Stress hab ich damals auch nicht so viel mitbekommen. Von daher ist so ein Gehalt für mich als gerechtfertigt.

SVchneWck\e91x7


Hallo, ich kenne mich zwar mit den Gehältern von Arzthelferinnen aus, aber ist wird schon einen Grund geben, dass eine Tariferhöhung erfolgt ist. Ich habe diese Jahr auch schon eine bekommen. Aber wenn man bedenkt, wie teuer das Leben geworden ist, bleibt davon auch nicht mehr viel übrig. Wer sich darüber freut ist das Finanzamt.

Und noch mal zu den Arzthelferinnen.. Ich finde, bei der ganzen Verantwortung, die die Damen tragen, haben die noch mehr verdient.... Oder? :)*

OnnLeOnxly


Ich frage rein interessehalber:

Welche Verantwortung trägt ein(e) Arzthelfer(in) genau?

mou\chJbilrne


Dafür hatte ich lediglich eine dreinomatige Ausbildung zum Sanitätssoldaten absolviert. Wenn ich mal bedenke, dass ich als einfacher Hansel, der keine Ahnung hat, die gleichen Aufgaben wie die Damen mit 3jähriger Ausbildung übernommen habe, dann sagt das für mich schon viel über den Job

Die Dauer der Ausbildungszeit der meisten Berufe ist nicht sachlich begründet, sondern beruht u.a. auf einer sozialen Schutzfunktion.

Anforderung an das Ausbildungsprofil und tatsächliche Anforderung der Tätigkeit sind auch im akademischen Bereich häufig nicht sachlich begründet. Bezahlung sollte sich natürlich auch nach dem Lebensstandard in einem Land richten.

Die Bundeswehr ist eine Behörde, da arbeitet es sich bekanntlich stressfreier :-)

Die Abfälligkeit, mit der du und die TE von den 'Damen' sprecht, ist irgendwie traurig – als würden die da den ganzen Tag sitzen und Fingernägel feilen...

K,lydepFSroscxh


Ich kann verstehen, dass die Menschen gern mehr verdienen wollen, aber man muss auch irgendwo Qualifikation, Leistung und Verantwortung mal hinterfragen und dann nüchtern bepreisen. Das hat überhaupt nichts mit Arroganz zu tun.

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