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Vom Orthopäden abgewiesen

S:ilBiuxs


P.S. Am Montag bin ich nicht gegangen, weil ich arbeiten war. Wollte nicht fehlen. Das hatte aber keinen Sinn.

Also Dienstag zum Arzt. Erst Kind in die Schule gebracht, dann 1. O angerufen. Der sagte dann eben, man muss um 8 Uhr kommen. Ging also bei dem für heute nicht mehr. Mir war diese Regelung auch nicht bekannt.

Dann bin ich also zum nächsten einfach hingegenagen, um nicht mehr abgewiesen zu werden.

Alles unglücklich gelaufen.

EXhemal\iger NUutzQer (#32I5731)


Auch ohne Termin müssen die planen.

Bei meinem Hausarzt muss man fpr die Akutsprechstunde auch vorher anrufen und die sagen einem wann man kommen kann.

Wenn es ein Notfall ist (was es nach 2 oder 3 Tagen ja nicht mehr war) darf der Arzt dich natüröich abweisen wenn er nich mehr der Behandlung seiner Patienten nachkommt.

Und da der Arzt ja scheinbar eh nicht da war weil er operiert hat, erübrigt sich die Diskussion doch eigentlich ":/ Der kann ja schlecht den Patienten auf dem Tisch lassen und zu dir eilen ...

b>e!lovexd_


Sehe ich auch so, es war kein Notfall. Der Orthopäde hätte vermutlich in erster Instanz auch nix anderes gemacht als dein Hausarzt (Schmerzmittel, Spritze) Wenn das nicht hilft, kann man sich immer noch zum Facharzt überweisen lassen. Wenns eine Termin Praxis ist, darf die Praxis dich auch abweisen, wenns kein Notfall ist. Verstehe die Aufregung darüber nicht. Gerade bei Fachärzten ist sowas nicht ungewöhnlich.

V|ali(taxan


Wenn der Hausarzt explizit an einen Facharzt verweist und eine schnelle Behandlung erforderlich ist, dann kann man sich damit telefonisch sogar selbst an eine Facharztpraxis wenden und bekommt in der Regel umgehend eine Möglichkeit sich vorzustellen.

Natürlich kann man das. Aber mein Hausarzt (bzw. die Sprechstundenhilfen) rufen dann direkt den Facharzt an und ich kann meistens sofort dahin fahren. Es ist auch immer noch etwas anderes wenn eine Sprechstundenhilfe anruft und das abklärt.

nwoibrcxeur


Trotzdem: Ein Polizist kann auch nicht sagen:" Sie sind nur ein bisschen verletzt, rufen Sie einen anderen Streifenwagen.

Das ist ja nun kein Vergleich. Polizisten arbeiten rund um die Uhr im Schichtdienst und haben auch nicht morgens schon eine Einsatzliste abzuarbeiten oder feste Termine. Wenn dein Freund gerufen wird und der Einsatz dauert ein wenig länger, macht er eventuell eine Überstunde. Aber es warten garantiert keine anderen Einsätze darauf, dass er sie anschließend auch noch erledigt. Ein Arzt hat dagegen fixe Termine und die werden nicht durch andere Kollegen übernommen, wenn er selbst eingespannt ist.

P.S. Am Montag bin ich nicht gegangen, weil ich arbeiten war. Wollte nicht fehlen. Das hatte aber keinen Sinn.

Also Dienstag zum Arzt. Erst Kind in die Schule gebracht, dann 1. O angerufen.

Ich frage mich gerade, wie du auf den Gedanken kommst, du seist ein "Notfall" gewesen.


Natürlich kann man das. Aber mein Hausarzt (bzw. die Sprechstundenhilfen) rufen dann direkt den Facharzt an und ich kann meistens sofort dahin fahren. Es ist auch immer noch etwas anderes wenn eine Sprechstundenhilfe anruft und das abklärt.

Ich meine doch nur, dass es generell einfacher ist, einen Termin nach vorheriger Abklärung durch den Hausarzt zu bekommen. Weil dann für den Facharzt deutlicher ist, dass sich da niemand einen kurzfristigen Termin erschleichen will.

E-hemal4i8ger N^utzerC (#3257x31)


Wenn denn tatsächlich ein Notfall vorliegt, Lähmungen sind zum Beispiel einer, dann wird der HA schon die richtigen Schritte einleiten.

Bei Schmerzen, macht der Orthopäde in ersten Instanz das gleiche wie der Hausarzt: Schmerzmittel, Wärme, Stufenlagerung bei LWS Schmerzen und ganz vielleicht eine Spritze.

Von daher, immer cool bleiben. Und wer Montags noch zur Arbeit geht trotz Schmerzen, weil er nicht fehlen will, der ist Dienstags dann ja kein plötzlicher Notfall nach 3 Tagen ...

E8hem7aligerm Nuttzer (#+3993910)


Bei akuten Schmerzen darf dich der Arzt eigentlich nicht wegschicken.

Da aber in Deinem Fall die Schmerzen nicht akut waren, sondern schon ein paar Tage bestanden, hat die Praxis ganz normal gehandelt. Da kannst Du Nichts dagegen machen.

Und wenn Du Montag arbeiten warst, kanns so schlimm ja wohl nicht gewesen sein.

V?aliptaan


Ich meine doch nur, dass es generell einfacher ist, einen Termin nach vorheriger Abklärung durch den Hausarzt zu bekommen. Weil dann für den Facharzt deutlicher ist, dass sich da niemand einen kurzfristigen Termin erschleichen will.

Ja im Prinzip meinten wir dasselbe ;-)

tQhe-cravxer


Selbstverständlich darf ein Arzt Patienten ablehnen – was soll er denn sonst machen, wenn er ausgelastet ist?

Jeder Arzt ist für *seine* Patienten verantwortlich – die muss er behandeln. Und wenn seine Kapazität erschöpft ist, kann er eben keine neuen mehr annehmen. Er ist verantwortlich für die patienten, die er hat – nicht für die, die er noch nicht hat.

Sciliu`s


Augenscheinlich habt ihr wohl Recht.

Ich hab mal im Jura.Forum rumgeschaut.

Da sehen die Meinungen anders aus. Ein ARZT muss einen Patienten anschauen und dann feststellen, ob er ein Notfall ist oder nicht. Das kann er nicht an eine AH delegieren.

Ein Notfall liegt vor, wenn ein Patient Schmerzen hat. Auch wenn er arbeiten war, können akute Verschlechterungen eintreten. Er muss angeschaut werden.

In meinem Fall war ja alles im Endeffekt gut. Aber richtig wurde dort nicht gehandelt. Im übrigen war ich vormittags da, der Arzt hat also nicht operiert.

Ich halte euch auf dem laufenden, denn ich erwäge eine Beschwerde.

S$chCmi1dtix70


Das kann ich nicht so ganz glauben....Schmerzen sind ja auch relativ und wenns danach geht, sind die meisten Orthopädiepatienten Notfälle....

Und soll er Terminpatienten für Dich wegschicken, weil er nun mal am Nachmittag OP Termine hat, die auch nicht verschoben werden können und er dazu die Sprechstunde zu einem bestimmten Termin beenden muss?

Und was bringt Dir die Beschwerde?

m]ar'iposa


Dann scheint der Eid des Hippokrates ja nichts zu gelten.

Auch der Eid des Hippokrates verlängert für Ärzte den Tag nicht über 24 Stunden hinaus. %-|

Ein Notfall liegt vor, wenn ein Patient Schmerzen hat.

Wer hat Dir denn das erzählt? Das Jura-Laien-Forum?

Ich halte euch auf dem laufenden, denn ich erwäge eine Beschwerde.

Und dann muss sich der Doc mit Deiner Beschwerde abgeben- in der Zeit könnte er einen richtigen Notfall behandeln. Aber wenn es dem Ego nützt – viel Erfolg

Sdpül~i 0x9


Und was hätte der Arzt deiner Meinung nach tun sollen? Die anderen Patienten wegschicken? Oder die OPs absagen? Den anderen Leuten im Wartezimmer ging es vielleicht auch schlecht und die hätten dann deinetwegen warten sollen?

Ich verstehe deinen Ärger schon und vielleicht war die Arzthelferin auch nicht gerade freundlich zu dir. Aber der Arzt kann sich ja schlecht teilen, oder? Der kann selbst auch nichts dafür, dass es zu wenige seiner Zunft gibt und die Termine nunmal ausgebucht sind. Ich ärgere mich auch, wenn ich auf Arzttermine drei Monate warten muss. Aber wenn der Terminplan voll ist, ist er voll, da kann der Arzt doch nichts für...

Und der Vergleich mit dem Polizist ist schwachsinnig, wie noirceur schon beschrieben hat.

Eshemaliger ;NutzeCr N(#3257x31)


Rückenschmerzen ohne Lähmungen sind kein Notfall. Und wenn du es so siehst, dann hätte es dir ja freigestanden dich direkt an die Ambulanz eines Krankenhauses zu wenden...

Aber Schmerzen beim Orthopäden sind kein Notfall, denn dann wäre jeder zweite Patient da ein Notfall, denn beim Orthopäden haben die allermeisten akute Schmerzen ...

Die Beschwerde bringt eh nichts, außer das man dir sagen wird, das für Notfälle auch Krnakenhäuser existieren. Aber nach 3 Tagen handelt es sich wohl kaum um einen Notfall, aber jeder wie er meint :=o

S/i$lius


Ein Arzt muss sich davon überzeugen, dass er KEINEN Notfall vor sich hat. Das dauert 5 Minuten. Bis zum Praxisschluss waren es noch mindestens 2 Stunden.

Ich hatte solche Schmerzen, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wie ich von dort wieder nach Hause kommen sollte. Vor der Tür hab ich erst einmal geheult, weil ich nicht so richtig wusste wohin ich nun sollte. Mein HA hatte Urlaub und von seiner Vertretung war ich nicht so überzeugt.

Am Ende war er dann doch eine gute Entscheidung, denn da kam man nach 10 min dran. Sie sahen es dort so wie ich meine, dass es richtig ist. Wenn ein Patient einfach da steht, dann geht es ihm nicht gut und will auch Wartezeiten auf sich nehmen. Er will sich nicht Wartezeiten sparen.

Bei meinem Urologen stand ich schon mehrmals mit Blasenentzündung einfach vor der Tür. Das ist dort kein Problem. Jeder weiß dort, dass das ätzende Schmerzen sind und sofort behandelt gehören. Ob nun mit Anruf oder ohne.

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