» »

Vom Orthopäden abgewiesen

ScilveTrPQeaxrl


Doch, nach Anweisung des Arztes dürfen wir subcutan oder intramuskulär spritzen. *:)

S@peülil 09


Ist auch unlogisch. Einerseits traust du der Arzthelferin nicht zu, beurteilen zu können, ob es ein Notfall ist. Andererseits verlangst du aber, dass sie solche Aufgaben übernimmt, wie Schmerzmittel zu spritzen (was auch nicht unbedingt ungefährlich ist)?

Naja, trotzdem gute Besserung und gute Nacht.

ZbRub


Ach ja der Deutsche Patient.

Ich habe mir am WE den Rücken verrenkt,

Und scheinbar ging es ja bis heute. Du bist kein Akuter Notfall.

Dann scheint der Eid des Hippokrates ja nichts zu gelten.

Es gibt IMMER jemand der Krank ist und dem man am besten heute noch helfen müsste.

Medizinisches Personal hat nur noch frei wenn jeder Gesund ist?

Das ist unser Job. Ja um Notfälle kümmern wir uns immer aber wenn man 2 Tage Warten kann dann geht es auch noch länger. Auch wir haben ein Privat Leben.

Trotzdem: Ein Polizist kann auch nicht sagen:" Sie sind nur ein bisschen verletzt, rufen Sie einen anderen Streifenwagen. Ich hab gleich Feierabend oder muss mich um was anderes kümmern. Außerdem hätten Sie ja auch gestern anrufen können, ihr Freund schlägt Sie ja schließlich schon seit 2 Jahren." Er muss helfen und dann eben eventuell länger arbeiten.(Sagte mir gerade mein Freund, der Polizist)

Ich glaube, er hat Recht..

Dein Polizist muss auf einen Notruf reagieren ja. Er kann aber durch aus ab 18 Uhr sagen: Wir nehmen nur Tagsüber Anzeigen auf jetzt ist nur noch die Nachtschicht da die Anzeige können sie morgen erstatten. Der Rettungswagen fährt auch noch los wenn er 0,00001 Sek vorm abmelden ne Fahrt bekommt auch wenn das ne 1,5 Stündige Sache ist. Du bist aber kein Notfall.

Z Rub


Da sehen die Meinungen anders aus. Ein ARZT muss einen Patienten anschauen und dann feststellen, ob er ein Notfall ist oder nicht. Das kann er nicht an eine AH delegieren.

Ein Notfall liegt vor, wenn ein Patient Schmerzen hat. Auch wenn er arbeiten war, können akute Verschlechterungen eintreten. Er muss angeschaut werden.

In meinem Fall war ja alles im Endeffekt gut. Aber richtig wurde dort nicht gehandelt. Im übrigen war ich vormittags da, der Arzt hat also nicht operiert.

Boah da Platz mit mal wider der Kragen. Das was du schreibst ist Quatsch. Natürlich kann ein Arzt so etwas an Personen mit Medizinischer Ausbildung delegieren. Auch nicht Ärztliches Personal hat Kompetenzen. Der Arzt ist als Ärztliche Aufsicht dazu verpflichtet dafür zu sorgen dass die entsprechenden Personen das nötige Wissen haben und kann bei groben Fehler durch aus mit haften.

Und ganz ehrlich: Ich spreche dir einfach mal die Kompetenz ab zu entscheiden was jemand mit Medizinischer Ausbildung kann und was nicht.

Aber es geht doch um die Tatsache, dass ich nun mal da war und dann festgestellt werden muss, ob ich ein Notfall bin oder nicht. Das kann eine Hilfe nicht so einfach machen.

Wie gesagt: Was Qualifiziert dich diese Aussage zu treffen? Ich denke mal nichts und betrachte es als Hohles Gelaber.

Könnt ihr euch in eurem Job denn verhalten wie ihr wollt? Fällt ihr Entscheidungen, die ihr nicht treffen dürft? Vor allem, wenn Menschen zu Schaden kommen könnten?

Es gibt Kriterien nach denen entschieden wird wie dringend ein Fall ist. Gibt Triage Systeme bei denen du einfache Flow Charts abarbeiten kannst und zu einer Einstufung kommst. Da wird nicht entscheiden wie man will sondern nach Tatsachen. Bei dir z.b Tatsache: Seit WE. Du bist wie die Leute die Nachts uns als Rettungsdienst rufen "weil ich hab ja seit 4 Tagen ganz bösen Durchfall."

Du bist nichts Besonderes. Die Terminplan den Arztes war voll und du bist kein Akuter Notfall gewesen.

SraDldo


ZRub, das hätte man auch etwas freundlicher ausdrücken können. Natürlich hast Du völlig recht, aber jetzt wird Silius sich nur wieder über die Art und Weise ärgern, wie Du schreibst und den Inhalt nicht sehen und weiter mauern. Wenn Du das etwas netter geschrieben hättest, dann hätte sie sich vielleicht sogar mit dem Inhalt beschäftigt.

twhe`-cavxer


Ein Arzt muss sich davon überzeugen, dass er KEINEN Notfall vor sich hat.

Nein, das muss er nicht, solange kein Behandlungsvertrag zustandegekommen ist. Und der kommt erst zustande, wenn Du einen Termin bekommst oder (beim "einfach-so-hingehen") Dir gesagt wird, dass Du drankommst. Und das ist ja Deinem Bericht nach nicht geschehen. In dieser Situation hat der Arzt Dir gegenüber nicht mehr Verpflichtungen als irgendjemand, dem Du auf der Straße begegnest (allgemeine Hilfeleistungspflicht gem. StGB, und die grift bei Schmerz definitiv icht).

Ein Notfall liegt vor, wenn ein Patient Schmerzen hat.

Unsinn - in Deutschland haben etwa 10 Millionen Menschen Schmerzen. Sind das alles Notfälle? Du warst jedenfalls definitiv keiner. Und selbst wenn Du es gewesen wärst: Kein Behandlungsvertrag, keine Behandlungspflicht, basta. Eine Garantenstellung hat der Arzt nur gegenüber *seinen* Patienten, und das warst Du ja nicht.

Aber richtig wurde dort nicht gehandelt.

Doch.

Eche]maligeur 6Nutzer (#3v25731x)


Das dauert 5 Minuten. Bis zum Praxisschluss waren es noch mindestens 2 Stunden

Ich liebe solche Pauschalaussagen. Und du bist auch die einzige Patientein den ganzen Tag über. Wenn der Arzt 60 Patienten den ganzen Tag über behandelt und jeder nur mal eben schnell 5 Minuten mehr haben will, dann macht das für den Arzt schon einen massiven Zeitaufwand, obwoh ja jeder denkt na die 5 Minuten wird er ja wohl haben ...

Du bist und bleibst kein Notfall, ob du das nun wahrhaben willst oder nicht. Und ganz ehrlich, wer drei Tage durch die Gegend rennt und Montags noch arbeiten kann um ja keinen Tag zu fehlen und die Dienstags noch flott die Kinder bei Oma, Kindergarten oder sonstwo abliefern kann, der ist auch kein Notfall und kann einen Sprechstundentermin machen wie jeder andere auch.

Ob dir das nun passt oder nicht!

c[hi


Ich stimme ZRub (und den anderen natürlich) zu und hätte es auch nicht freundlicher ausgedrückt. Manche Leute verstehen es nicht, auch wenn man es mit drölfzig Smileys schmückt.

Z:Rxub


ZRub, das hätte man auch etwas freundlicher ausdrücken können. Natürlich hast Du völlig recht, aber jetzt wird Silius sich nur wieder über die Art und Weise ärgern, wie Du schreibst und den Inhalt nicht sehen und weiter mauern. Wenn Du das etwas netter geschrieben hättest, dann hätte sie sich vielleicht sogar mit dem Inhalt beschäftigt.

Ja hätte man, aber es haben hier Leute in freundlich versucht und als jemand der neben dem Studium noch immer 30h/w in einem Medizinischen Beruf (vorher Vollzeit) arbeitet geht es mir langsam auf dir nerven. Immer diese Leute gerade sie wären jetzt ein besonderer Notfall.

Und dann wird sich hier hingestellt und darüber schwadroniert was wir ja alles nicht dürften und könnten. (Ist wohl ein Typischer Fall des Dunning-Krüger Effekts.)

S$maraGgdaughe


Ich war mal mit einem tiefen Schnitt im rechten Zeigefinger (ging bis auf den Knochen und hat heftig geblutet) zum Arzt (Chirurgen). Das Empfangspersonal wollte mich abwimmeln, ich musste sehr darauf beharren, dass man mich dran nimmt, eigentlich wollten sie mich doch tatsächlich in eine andere Ambulanz schicken, damit war ich mit Müh und Not praktisch einhändig mit dem Auto dorthingekommen.

Mir war das Blut schon den Arm heruntergelaufen, ich hielt die Hand zur Faust geballt (damit konnte ich die Blutung am Finger abdrücken) und war kurz davor sie zu öffnen und alles schön auf den Boden laufen lassen, wenn sie sich weiter gesträubt hätten. Dann kam ich aber doch schnell dran und es wurde dann plötzlich auch sofort genäht.

Ich denke, dass nicht alle Sprechstundenhilfen entscheiden können, was akut ist und was nicht, wie man sieht. Ich musste erst sehr sehr hartnäckig darum bitten.

E?hemaJlige_r Nut2zer (#32x5731)


Eine akute Blutung ist aber nicht mit Rückenschmerzen vergleichbar. Und bei stark blutenden Wunden würde ICH mich auch garantiert nicht in irgendwelche Arztpraxen setzen sondern direkt ins KH in die chirurgische Ambulanz fahren ...

Und was die akuten Schmerzen betrifft, wie hier schon geschrieben wurde. Sollen jetzt alle Menschen die Schmerzen haben als Notfall gehandelt werden? Man kann beim Orthopäden im Wartezimmer ja mal um Handzeichen bitten wer denn gerade akut Schmerzen hat, da wird man wohl nicht viele finden die keine haben .... und das sind dann alles Notfälle?? ":/

Euhevmaliger+ NutzeWr (#3257x31)


Definition Notfall (Quelle DRK)

Notfälle sind neben schweren Unfallverletzungen auch lebensbedrohliche akute Erkrankungen oder Vergiftungen, bei denen die Anwendung lebensrettender Maßnahmen im Vordergrund stehen.

Sägeunfall

Sport

Ertrinken

Elektrounfall

Arbeitsunfall

Erkrankung

Vergiftungen

Lebensbedrohende Zustände sind:

Atemstillstand

Herz-Kreislaufstillstand

Schock

Starke Blutungen

Starke Verbrennungen

Wer im Notfall, bei einem Unfall, einer lebensbedrohlichen akuten Erkrankung oder Vergiftung, von seine Mitmenschen sachgemäße Erste Hilfe erwartet, sollte selbst fähig sein und es als seine menschliche Pflicht ansehen, anderen zu helfen.

Was die TE beschreibt ist kein Notfall sondern ein akutes Problem. Und das eine hat nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun ....

cKhi


Rückenschmerzen sind definitiv was anderes. Und wenn ICH nur noch krabbeln kann (bzw konnte, früher), lass ich mich ins KH fahren, wie es meine Mum früher öfter für mich tun müsste und warte nicht noch bis Montag morgens, um unangemeldet in eine fremde Praxis zu spazieren. Das war schlichtweg die falsche Entscheidung, nicht mehr und nicht weniger.

S1mar)ag}dauge


Eine akute Blutung ist aber nicht mit Rückenschmerzen vergleichbar. Und bei stark blutenden Wunden würde ICH mich auch garantiert nicht in irgendwelche Arztpraxen setzen sondern direkt ins KH in die chirurgische Ambulanz fahren ...

Das mach mal, auf dem Lande und das nächste KH 30km entfernt, kein Navi dabei, die Strecke nicht wirklich bekannt und dabei noch mit der linken Hand lenken und der rechten Faust die Gänge einlegen...

Die Arztpraxis war schon genau richtig, Chirurgen da, die dann auch das komplette Programm gefahren haben.

SdmarUagdaxuge


Mit dem Hundebiss ins Bein (offene Wunde) bin ich übrigens SOFORT drangekommen, und das zur besten Stunde am Nachmittag.

Ich meine damit mir, dass vieles anscheinend eine Ermessensfrage ist und auch darauf ankommt, wie die Arzthelferinnen in der Praxis eingestellt sind.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH