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Wie fühlt es sich an, Arzt zu sein?

SoenWaxy


Oder sie wird Ärztin und hat dann ihre Praxis in einem 300-Seelen-Dorf fernab von jeder Kleinstadt. Dort geht es dann doch sehr viel ruhiger zu :-D

A{le.xa87w


Hallo Liebe Threaderstellerin,

ich kann dir leider nicht sagen, wie man sich als Arzt fühlt. Allerdings kann ich dir sagen, dass JEDER Medizin studieren kann, wenn er es will. Der NC ist wirklich verdammt hoch in Deutschland, aber es gibt auch Alternativen.

In Österreich z.B. kannst du es mit einer Aufnahmeprüfung in Studium schaffen. Dort zählt dein NC überhaupt nicht. Viele gehen auch nach Ungarn und studieren dort. Wenn du unbedingt in Deutschland bleiben möchtest, dann warte eben deine Zeit ab. Mach eine Ausbildung im medizinischen Bereich und erlebe den Krankenhausalltag von der anderen Seite. Ich finde das gar nicht mal so schlecht. In der Zwischenzeit kannst du dir ja auch alle möglichen Fachbücher holen und für das Studium "vorarbeiten", damit du dann schneller vorankommst. Es ist kein Beinbruch mit über 30 mit dem Studium fertig zu werden. In der Medizin fange viele mit Mitte 20 an, weil sie eben lange Zeit auf ihren Studienplatz warten mussten.

Liebe Grüße,

Alexa

NBuriyax78


Patch Adams ist leider nur ein Film und keine Realität...

D7a3sLiebueNektteM_ädxchen


Ich werd hier wohl von fast allen nicht wirklich ernst genommen.

ich war selber 3 monate im krankenhaus... als patientin. nagut. aber den alltag der ärzte kenn ich !.. sie müssen fast alle um viertel vor sechs aufstehen um pünktlich zur visite zu erscheinen, sich gemäcker vom oberarzt anhören, sind vormittags im op, kümmern sich um so viel weiteren kram,.. das ist mir klar. ich bräuchte nicht viel zeit um den kranken patienten liebe zu schenken, das geht auch einfach mit einem freundlichen lächeln, ich brauche nicht 10 sekunden um jmd zum lachen zu bringen, ich bin witzig. was das sterben angeht hab ich erfahrung. als viele menschen die ich liebte sind gestorben, mittlerweile läsdt mich das thema kalt, es nimmt mich nicht mehr so mit.

ärztin sein ist dennoch ein WOW beruf,.. immer schau den flatternden weißen kitteln der apotheker im wind zu lol, auch wenns keine ärzte sind.

E;hemal@iger Nutz*er (k#2}8287P7x)


Les mal den Blog durch den ich verlinkt habe ^^ Insbesondere was die Ärztin dort über das "Rehlein" schreibt.

KUlaues F


Da scheint doch recht viel "Romantik" im Spiel zu sein. Aber grundsätzlich wäre es schon zu begrüßen wenn mehr Leute den Beruf aus Idealismus ergreifen würden und nicht nur zum Geld verdienen....

mPadrigeal


..und weil ich gern unfallchirurgin wär.

Meine Tochter ist Unfallchirurgin, sie könnte dir Sachen aus dem härtesten Job berichten...

Aber leider hat sie keine Zeit hier zu schreiben, sie hat ja nicht mal Zeit zum Schlafen.


Übrigens reicht es nicht, den ersehnten Studienplatz zu erhalten. Man muss das Studium auch schaffen, und das ist harte Arbeit. Nach vier Semestern ist oft das Ende erreicht, die Durchfallquoten im Physikum sind hoch.

FHentxa


Ich arbeite in dem Fach, das du machen möchtest, liebesnettesMädchen. Aber mit Liebe schenken und Menschen zum Lachen zu bringen hat das wenig zu tun. Als liebes nettes Mädchen Marke "Rehlein" wirst du untergehen, das ist ein knallharter Job, der ein Menge an Leidensfähigkeit verlangt. Dass du Menschen in 10 sec zum Lachen bringst, stellt leider keine Zusatzqualifikation für diesen Beruf dar. Die Patienten wollen, dass du ihnen schnell und kompetent hilfst, nicht dass du sie mit Liebe überhäufst. Freundlichkeit und Empathie sind immer gut, aber hauptsächlich benötigst du andere Qualitäten um in diesem Job bestehen zu können.

ERhema)liger Nu2tzer (<#_325;731R)


Na ja da hat wohl jemand zu viele kh Serien geschaut....

Und zum 5.45 aufstehen? Wenn es mal das nur wäre....

E<he;mal2iger Ndutzer (#246719x3)


Ich finds ehrlich schade, dass du einen so verklärten Eindruck vom Arztberuf hast.

Erinnert mich an eine, damals, junge Praktikantin im Traumaschockraum, die voller Begeisterung war, von wegen Menschen helfen und so. Ist dann recht schnell draufgekommen, dass sich das mit ihren anderen Eigenschaften wie z.B. 'ich kann kein Blut sehen' nicht gut verträgt...

1\toN3


die Durchfallquoten im Physikum sind hoch

Sie sind deutlich niedriger als in den MINT Fächern. Insgesamt ist Medizin ein Studium mit eher niedriger Abbrecherquote. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass Medizinstudenten genau wissen, was sie erwartet, während in vielen Studienfächer das böse Erwachen erst im Studium kommt.

1?tox3


Eränzung: Medizin ist sogar das Studienfach mit der niedrigsten Abbrecherquote überhaupt. 90% schließen erfolgreich ab. Soviel zu den Mythen.

[[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/medizinstudium-die-inflation-der-spitzenzeugnisse-11336173.html]]

LIive}rxpool


[[https://josephinechaos.wordpress.com/2012/10/06/oans-zwoa-g%c2%b4suffa/ Oans, zwoa ...]]

hihi ;-D ;-D schön geschrieben, lese gerade den restlichen Blog. Und erwäge nach dem Studium in die Gyn zu gehen. Da sind Bier kotzende Teenager offensichtlich noch ne Ausnahmesituation. Mir begegnen die leider ständig :-/

Ich studiere im 4. Semester Medizin und habe auch vorher schon in einem medizinischen Beruf gearbeitet (bzw. tue es immer noch) und muss mich leider den anderen hier anschließen. Du siehst den Beruf leider sehr naiv und wehende Kittel und "Liebe schenken" machen leider noch keinen Arzt. Ich kann dir auch nur ein Praktikum im Krankenhaus empfehlen um den Alltag dort kennenzulernen. Als Mitarbeiter, nicht als Patient.

pTetitee-4velinardTe


Sorry, TE, Deine Vorstellungen von Liebe schenken und Menschen zum Lachen bringen hat wohl nicht allzu viel mit dem Dasein als Arzt zu tun.

EzhemTalig[e2r Nuttzer (#;325731)


Insgesamt ist Medizin ein Studium mit eher niedriger Abbrecherquote

Was aber auch daran liegt, das jemand der 5,6 oder 7 Jahre auf einen Studienplatz wartet, für gewöhnlich die Flinte nicht so schnell ins Korn wirft ...

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