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Wie fühlt es sich an, Arzt zu sein?

DHie K<eltin


Übrigens fühlen sich Ärztinnen ganz normal an. Pupsen auch keinen Feenstaub.

Stimmt. Die Stinker riechen auch nicht anders als bei anderen. ]:D

Pwrim~ado4nna`Girxl


Naja das haben wohl alle Menschen vom Kloputzer bis zum Multimilliardär international gemeinsam ;-D

LWibeArta


Was für 'ne sinnlose Diskussion zzz zzz zzz

Ich frag mal meinen Freund, wie es sich anfühlt. Die Antwort wird wie immer sein: "müde zzz zzz zzz zzz "

:)D

SNunfFl(owerp_73


Wenn du so über einen Patienten denkst, dann würde ich ihn/sie an deiner Stelle gar nicht mehr behandeln und gleich an einen anderen Arzt überweisen.

Ist ja v.a. im Klinikalltag auch so unglaublich realistisch. :|N

Professionalität ist halt, auch die größte Nervensäge noch ernst zu nehmen und engagiert zu behandeln.

E/hemalijger zNutze!r (#3L2573x1)


Ist im Krankenhausalltag utopisch. Kann eventuell möglich sein, wenn man seit 20 Jahren beim selben Hausarzt ist

Was schlicht und ergreifend nicht stimmt. Viele unserer Patienten kommen seit Jahren immer wieder und auch mehrmals im Jahr. Die sind bekannt, sowohl bei uns als auch beim ärztlichen Personal

D;ie Kelxtin


Professionalität ist halt, auch die größte Nervensäge noch ernst zu nehmen und engagiert zu behandeln.

Jaja. Weil ja die sogenannten Lieblinge immer kleine Engel sind. :-X *:) :-)

m5ar0ipRosxa


Professionalität ist halt, auch die größte Nervensäge noch ernst zu nehmen und engagiert zu behandeln.

;-D o:)

DKie& Keltxin


Aber auch der größte stinkstiefel erhält meine volle Aufmerksamkeit und Professionalität und das macht mich hoffentlich zu einem guten arzt

Vielleicht solltest du auch mal gucken, was der größte Stinkstiefel für dich und deine Lieblinge getan hat...das übersiehst du immer gerne...und dann überlegen, warum der Stinkstiefel ein Stinkstiefel geworden ist....

Rloge`rRaxbbit


@ Die Keltin

Jaja. Weil ja die sogenannten Lieblinge immer kleine Engel sind.

Worauf willst du hier eigentlich hinaus? Ich lese seit Beginn des Fadens mit und verstehe deine Beiträge ehrlich gesagt nicht ":/ .

Swunflozwer_}73


Ich überlege gerade, ob ich angesichts eines etwas "stänkernden" Untertons noch antworte.

Um beim Thema zu bleiben:

Menschen sind einem nun mal grundsätzlich unterschiedlich sympathisch. Das allein macht den eien zum Liebling und den anderen zu einer "Nervensäge".

Wobei ich keine braven angepassten Patienten erwarte. Meine größten Lieblinge sind meistens die richtig kranken Patienten, die ein wirklich beschissenes Leben hatten – die aber weiter kämpfen und mit viel Arbeit an sich das Beste aus dieser Situation machen. Wobei das Kämpfen etc. auch alles andere als gradlinig laufen muss.

Nervensäge sind für mich Patienten, denen es insgesamt noch ziemlich gut geht (von der Erkrankung, von den gesamten Lebensbedingungen), die aber nur jammern, bei jedem Termin dasselbe erzählen und wo man einfach keine Veränderungsbereitschaft findet, aber auch keinerlei Gründe, warum es daran mangelt.

Nervensäge sind für mich auch Patienten, die ständig nicht zu Terminen kommen und auch nicht absagen. Aber wenn sie dann was haben, direkt ohne Termin auftauchen und denken, es müsste sich alles um sie drehen. Wobei die Krisen dann oft absehbar waren und weniger gravierend ausfallen würden, hätten sie die x Termine davor auch mal wahrgenommen. Ich arbeite dann halt auch ernsthaft mit den Leuten, weil die Krise dann ja real ist. Aber den Bonus, den andere haben, wo ich im Notfall Termine in der Mittagszeit mache, nicht zu einer Konferenz gehe oder auch noch nach eigentlichem Feierabend Termine vergebe, den haben diese "Nervensägen" nicht.

Und ich rede hierbei nicht von den Patienten, die so krank sind, dass es ihnen schwerfällt, Termine zu koordinieren/wahrzunehmen. Ich rede von Patienten mit einer gewissen "Konsumhaltung".

Grunsätzlich kann ich mit Personen mit zwei best. Persönlichkeitsstörungen nicht besonders. Sowohl krasse Narzissten als auch heftig histrionische Patienten triggern bei mir persönlich einiges, wo ich nach Terminen erstmal für mich Luft ablassen mussen. Meine schwerkranke Borderline-Patientin, die diese Woche notfallmäßig jeden Tag da war plus mehrere Besuche in der chirurgischen Notaufnahme zur Wundversorgung/Nähen ist hingegen jemand, die mich überhaupt nicht nervt.

Beispiel für eine Nervensäge ist auch ein junger Patient mit Cannabisabhängigkeit. Der ist ständig dermaßen zugedröhnt, dass er sein Leben gar nicht mehr auf die Reihe bekommt. Und jetzt, wo Papa den Geldhahn abdreht, will er ein Attest für die Schule, dass er wg. "Depression" nicht regelmäßig zum Unterricht erscheinen kann. Ist sein 3. Anlauf bzgl. Abi, er ist alles andere als doof, sogar ganz sympathische. Familiär auch keine Auffälligkeiten. Aber er kifft, kriegt nix mehr auf die Reihe – und sein einziges Interesse ist das Attest. Therapie? Och nöö. Thema Abhängigkeit? Ist er nicht. Ja nee klar. Wer alle 2 Stunden einen Joint raucht und sich sogar nachts den Wecker stellt zum Rauchen... So jemand nervt dann irgendwann. Aber da hatte ich heute die Ehre, ihn auf Anweisung meines Oberarztes rauszuschmeißen. Entweder Drogentherapie und Attest oder eben kein Attest und keine weitere Behandlung bei uns. Er ist dann zum Termin (wieder mal) nicht aufgetaucht, das 6. Mal in 4 Wochen. Das war's dann halt. Es gibt Leute, die die Plätze bei uns dringender benötigen und dann auch wirklich nutzen.

Selbst der totale Mangel an Körperhygiene ist bei mir nicht unbedingt ein k.o.-Kriterium. Klar ist's schön, wenn man sich beim Händeschütteln nicht direkt ekelt und sehnsüchtig zum Spender für Desinfektionsmittel schielt. Aber das bekommen manche meiner Patienten halt nicht hin.

Meine Krebspatientinnen sind alle extrem unterschiedlich, da hat mich bislang keine genervt. Was ich auch interessant finde, zumal mir einige schon von den Ärzten bzw. der Station als "anstrengend" angekündigt worden sind.

P}rimaldonmnaGlirl


Vielleicht solltest du auch mal gucken, was der größte Stinkstiefel für dich und deine Lieblinge getan hat...das übersiehst du immer gerne...und dann überlegen, warum der Stinkstiefel ein Stinkstiefel geworden ist....

hä? Lieg es an den gestrigen Jumbo cocktails? Kapiere ich nich.

Sunflower

Deine Erzählungen sind Super interessant! Habe 2 Jahre auf der Psychiatrie gearbeitet und kann deine Äußerungen total nachvollziehen!

E3hemali'ger vNutzer (#325)731)


Nee liegt es nicht ;-)

Diie EKeltxin


@ sunflower:

Wobei ich keine braven angepassten Patienten erwarte. Meine größten Lieblinge sind meistens die richtig kranken Patienten, die ein wirklich beschissenes Leben hatten – die aber weiter kämpfen und mit viel Arbeit an sich das Beste aus dieser Situation machen. Wobei das Kämpfen etc. auch alles andere als gradlinig laufen muss.

Vielleicht hatten die "Nervensägen" ein nicht ganz so beschissenes Leben, aber insgesamt auch keine rosarote Vergangenheit? Vielleicht hatten die Lieblinge sogar die Möglichkeit, früher als die "Nervensägen" aus dem beschissenen Leben auszubrechen, haben aber eben nicht den optimalen Weg gewählt, um wirklich aus ihrer Situation rauszukommen?

Und die sogenannten Lieblinge kämpfen oft nur für sich und ihre Belange, und benutzen andere dafür, ohne sich um die Bedürfnisse anderer Leute zu scheren und sich mal zu fragen, ob sie anderen damit schaden. Dafür sind sie nie zu krank! Und sie sehen oft nur, was sie selber (für andere) leisten, aber nie was andere für sie tun.

Da würde ich an deiner Stelle als Therapeutin mal genauer hinsehen!

Nervensäge sind für mich Patienten, denen es insgesamt noch ziemlich gut geht (von der Erkrankung, von den gesamten Lebensbedingungen), die aber nur jammern, bei jedem Termin dasselbe erzählen und wo man einfach keine Veränderungsbereitschaft findet, aber auch keinerlei Gründe, warum es daran mangelt.

Woher willst du so genau wissen, ob es den "Nervensägen" so gut geht, selbst wenn die Lebensbedingungen nach außen hin optimaler aussehen? Und woher willst du wissen, ob die "Nervensägen" nicht auch tagtäglich auf andere Art kämpfen, obwohl sie krank sind? Nur weil sie nicht in Lebensgefahr sind, gibt es erstens keine Garantie dafür, dass es so bleibt und zweitens sind auch lebenseinschränkende (psychische und physische) Erkrankungen schon belastend genug für die Betroffenen. Vielleicht reden die "Nervensägen" eben nicht so viel mit anderen darüber, weil sie nicht ständig Aufmerksamkeit brauchen und daher viel mit sich selber ausmachen. Und vielleicht möchten manche Patienten Dinge in ihrem Leben verändern, was aber aus bestimmten Gründen nicht geht.

Du steckst nicht in der Haut der Patienten und solltest daher als Therapeutin wirklich mal dieses Schubladen-Denken ablegen, und sowohl deine Lieblinge als auch deine "Nervensägen" genauer analysieren! Und wahrscheinlich bist du für viele Patienten, die sich gar nicht erst von dir behandeln lassen, auch eine Nervensäge. Du wirst ja sicher auch nicht "everybodys Darling" sein!

D0ie #Kel~tin


Nachtrag: Und auch Ärzte und besonders Psychotherapeuten sind oft Leute, die mit ihrem eigenen Leben nicht klar kommen/klar gekommen sind, aus diesem Grund diesen Beruf gewählt haben und dann ihre "Macht" ausnutzen, um über Patienten zu urteilen.

HUinmata


Da ist ja wohl jemand mächtig sauer auf Ärzte ":/

Haben sie dir irgendwas getan, dass du auf so ne Art über sie reden musst?

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