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In Notfallaufnahme von Arzt und Assistentin beleidigt

m#ari+on abus^ wiexn


Kann ich mir echt schlecht vorstellen, wie das geht oder dass man sich das wirklich traut. %:|

gehen tuts insoferne,dass das spital dann lieber aufnimmt,weil man ja nicht weiss,was sonst mit dem mini passiert-womöglich alleine in der wohnung gelassen oder so....??

an schlimmeres will ich schon garnicht denken müssen

dass sich welche trauen,ist fakt-ich persönlich würd die anbrüllen....gut dass ich dort nicht arbeite,würd wohl am ersten tag schon gekündigt werden,wegen ungebührlichem benehmen*g*

C'leo E%dward,s v. zDavonxpoort


Ja hast ja recht.

Was deine Entgleisung angeht, glaube nicht, dass man dich kündigen würde :=o

Wie du siehst entgleist ja medizinisches Personal auch da wo es nicht angebracht ist. :-(

mLa!uma


Einerseits erwarten Ärzte ( nicht alle ) das man ihre Kompetenz nicht in Frage stellt, sie sind ja schließlich die Experten.

Anderrerseits verlangen oder erwarten sie aber von Patienten, zu entscheiden, wann eine Behandlung in der Notaufahme gerechtfertigt ist, das wiederspricht sich.

Das das Personal welches 24 Stunden Dienste schiebt nicht immer total entspannt ist, gestresst und vileicht auch mal ruppig kann ich durchaus verstehen, aber Beleidigungen in der Form, das einem Patienten Schmerzen gewünscht werden geht gar nicht.

Und egal ob jemand alkoholisiert in eine Glasscherbe tritt, oder total volltrunken sebst durch eine Glastüre rennt, darf bei der Behandlung nicht als Ausschlußkriterium gelten, so nach dem Motto, wer trinkt, säuft... ist selber Schuld, der verliert sein Recht auf Behandlung.

Gut so war es ja nicht, denn der TE ist ja behandelt worden, wenn auch herrablassend.

Aber wie Braunauge schrieb, das jemand der raucht, trinkt, ja selbst Schuld ist, und somit sein Recht verliert respektvoll behandelt zu werden, da kann ich nur den Kopf schütteln :|N

Ein Alkoholiker z.B der sich seine Leber kaputtgesoffen hat, ist ein kronisch kranker Mensch, der auch nicht mit dem Vorsatz auf die Welt gekommen ist ich werde Säufer.

Ich finde es sehr traurig, das in den Köpfen der Leute immer noch nicht angekommen ist, das Alkoholismus eine Krankheit ist, obwohl alle immer wieder betonen, wie tolerant sie doch sind, das nur am Rande.

enn es nach Braunauge ginge, wer würde da alles das Recht verlieren in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert zu sein.

Alkoholiker, Raucher, Menschen mit Adipositas, Magersüchtige, Diabetiker des Typs 2, weil sie auch selbst Schuld sind. Auch Gicht ist eine Zivilisationskrankheit, und hätte vermieden werden können wenn der Mensch maßvoller gelebt hätte.

Viele Herzpatienten, die durch falsche Ernährung auch zu ihrem Leiden beigetragen haben, alle Sportler, die mehr als Nordic Walking betreiben, ..... ??? Wer noch alles, keine Ahnung aber die Liste wen man den noch so ausschließen kann ist bestimmt noch zu ergänzen :(v

Bkra/unabuge


@ Diamond90

und Autounfallopfer? Es muss sich ja auch theoretisch niemand in solch ein Gefährliches Teil begeben :=o die Menschen sollte man dann auch nicht versorgen bzw. die Gvk zahlen?

Für Personenschäden bei Autounfällen haben wir schon heute die Kfz-Haftpflicht, die jeder Autohalter verpflichtend selbst bezahlt. Üblich: Mindestdeckung: 2 Mio EUR bei Personenschäden am Unfallgegner. Andere bis 100 Mio EUR.

Und auf Arbeitswegen haben wir die Berufsunfallversicherung, auch für Personenschäden an einem selbst. Ein großer Teil der Personenschäden bei Autofahrern ist damit abgedeckt.

Dann bleibt nur noch für die GKV: Personenschäden bei selbst verschuldeten Unfällen, die nicht auf dem Arbeitsweg passieren.

Denn bei Fremdverschulden kommt die Haftpflicht des Gegners auf, und auf Arbeitswegen die Berufsunfallversicherung.

@ dkest

Und wo genau hat sich der Threadersteller denn "arschig" benommen?

Zuviel getrunken. As simple as that. Damit seine Wahrnehmung verändert und so bekommt er auch nur noch wenig Glaubwürdigkeit. Auch bei Beschwerden. Und eben – nach meiner Meinung auch durch mangelnde Urteilsfähigkeit – den falschen Behandlungsweg gewählt: RTW und Notfallaufnahme anstatt Taxi (zahlt man selbst) oder nicht-angetrunkener Freund, nach Hause fahren lassen, Schuh aus, selbst die Wunde erstmal anschauen, und wenn möglich: säubern und selbst verbinden. Oder dies durch nicht angetrunkene Familienangehörige machen lassen.

Ansonsten: "Ich hätte denen am liebsten auf die Liege gekotzt" macht mir sein Verhalten dort sehr plastisch. Selbst wenn er das nur denkt, und nicht sagt, wird sein Verhalten entsprechend enthemmt gewesen sein. Dem Alkohol messe ich auch zu, dass er in seinen Schilderungen die Ärzte-Aussagen dramatisiert und sein Verhalten verharmlost. Die Sicht der Ärzte/des KH-Personals wäre interessant zu hören.

@ mauma

Und egal ob jemand alkoholisiert in eine Glasscherbe tritt, oder total volltrunken sebst durch eine Glastüre rennt, darf bei der Behandlung nicht als Ausschlußkriterium gelten, so nach dem Motto, wer trinkt, säuft... ist selber Schuld, der verliert sein Recht auf Behandlung.

So habe ich es nicht geschrieben. Sondern er soll sich für dieses Risiko versichern müssen (mit einem Risikozuschlag) und damit selbst zur Deckung der Kosten beitragen.

Wo beginnt denn für dich die Verantwortung des Einzelnen und wo endet damit für dich die Verantwortung der Gesellschaft um ihn herum?

Und behandelt wurde er, das menschliche Feedback begrenzt aber den Wohlfühlfaktor. Und ich bin mir sicher: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es aus ihm zurück.

eSlfePnglaxnz


Einerseits erwarten Ärzte ( nicht alle ) das man ihre Kompetenz nicht in Frage stellt, sie sind ja schließlich die Experten.

Anderrerseits verlangen oder erwarten sie aber von Patienten, zu entscheiden, wann eine Behandlung in der Notaufahme gerechtfertigt ist, das wiederspricht sich.

Genau so ist es. Diesen Widerspruch mußte ich selbst auch oft bei Ärzten erleben. %:|

m0aumxa


@Braunauge

So habe ich es nicht geschrieben. Sondern er soll sich für dieses Risiko versichern müssen (mit einem Risikozuschlag) und damit selbst zur Deckung der Kosten beitragen.

Geht gar nicht, ist jedenfalls meine Meinung.

Wer soll denn dann alles diesen Risikozuschlag zahlen ???

Und wer entscheidet was die Allgemeinheit zahlt und was nicht.

wer gerne ein Bier trinkt oder auch mal zwei, bei welcher Menge fängt es an.

Wer zu viel und zu ungesund ißt, wer Risikosportarten betreibt, wer ins Solarium geht und damit sein Hautkrebsrisiko erhöht, wer keinen Sport treibt, oder zu viel...

Was soll ein Mensch alles von sich offenbaren Deiner Meinung nach

D,ieKruexmi


Einerseits erwarten Ärzte ( nicht alle ) das man ihre Kompetenz nicht in Frage stellt, sie sind ja schließlich die Experten.

Anderrerseits verlangen oder erwarten sie aber von Patienten, zu entscheiden, wann eine Behandlung in der Notaufahme gerechtfertigt ist, das wiederspricht sich.

Naja, gesunden Menschenverstand darf man ruhig benutzen.... Oder darf man tatsächlich wegen jedem Aua in den Notdienst?

wenn ich sehe, was für Verletzungen in unsere Klinik inm Nachtdienst aufschlagen, geht mir manchmal auch die Hutschnur hoch.

zum Beispiel:

heißes Wasser über ein Fingerendglied gegossen, nur Rötung, keine Blasenbildung. Salbe drauf, Pflaster, Tschüß.

Kunstnagel abgebrochen, echter Nagel unverletzt! DIE Dame wurde bei uns auch nicht nett behandelt.....

Mit Messer geschnitten, Schnitt 1 cm, Blutung hörte schon auf der Anreise aus, Pflaster drauf und Tschüß.

Eine Wunde im Fußbereich, die nicht genäht wird, ist nicht tief. Hier wird schnell genäht, da Wunde bei Belastung sonst immer wieder aufklafft. Da hier nicht genäht wurde, war es wirklich keine tiefe Wunde sondern eine Bagatell-Verletzung.

Hat sich der TE die Wunde überhaupt angesehen, den Schuh ausgezogen, bevor er den Notarztwagen rufen ließ?

wbhite Pmagixc


Hm ... also man kann doch nicht immer in den Patienten reinkucken und er jhat ja geschrieben, dass es hätte sien können das noch Splitter drin sind. Und wenn die Scherbe durch den Fuß geht, dann kann ja auch ne Megne Dreck drin sien und sich selbst die Ferse versorgen, also da musste shcon sehr vie Yoga machen. ich hab mal versucht mir ne zecke aus der Kniekehle zu entfernen bin gescheitert und dann auch zum Bereitschaftsarzt gegangen. Freitag abend. Hab ich auch einige drauf bekommen für. Aber was sollte ich machen, drin lassen wollte ich nicht und rausmachen ging nicht.

Ich hatte auch mal nen Fall akuter Genesung.

War schwanger in der 9. Woche und seit Anfang an nur am kotzen, hatte bereits ne Menge abgenommen und war allein zu HAuse.

Wieder am kotzen gewesen und bin dann im Bad umgekippt. Hab dann selber heulend den Notruf gemacht, weil ich einfach fix und fertig war, seit Tagen nichts im Magen und nun auch noch Kreislauf zusammen gebrochen. Bis der Wagen da war hab ich mich im Flur auf den Boden gelegt. Als die da waren, wahrscheinlich durch Adrenalin und kalten Fußboden hatte ich nen super Blutdruck, Puls normal und Zucker ging auch.

Aber die waren trotzden total nett und haben mich vorsorglich ins KH gefahren.

Ich fand das damals echt gut. Weil ich auch psychisch total fertig war.

Augenschienlich hatte ich nichts, aber die Sanis erkannten trotzdem den "Notfall".

K6atajxa88


Also die Geschichte der TE kommt mir leicht bekannt vor :-)

Ich habe eine Ausbildung als Krankenschwester in einem kleinen Kreiskrankenhaus gemacht und bin nach meiner Frühschicht an Rosenmontag auf dem Weg nach Hause in eine Glasscherbe getreten die durch den Schuh ist.

Ich hab geblutet wie ein Schwein, sodass umstehende Passanten einen Krankenwagen gerufen haben.

Ich also auf direktem Weg zurück ins eigene Haus, in die Notaufnahme (in der ich, dachte ich, glücklicherweise gerade meinen praktischen Einsatz hatte). Die allerdings haben eine Behandlung abgelehnt, da ich keine 10€ dabei hatte. Was ein Witz ist, weil ich 1. da arbeite, 2. es auch hätte überweisen können und 3. auch deren Pflicht gewesen ist.

Habe dann auf einer anderen Station angerufen, dass mir jemand Geld leiht.

Aber ernstgenommen wurde ich dann immer noch nicht, ich habe die Scherbe deutlich gespürt und sie haben ein Pflaster drauf gemacht (was sofort durchblutete) und das wars.

Habe mich dann abholen lassen und bin in die nächst größere Klinik, dort hat man dann in örtlicher Narkose Splitter und eine Scherbe entfernt...

c`lairxet


Naja, gesunden Menschenverstand darf man ruhig benutzen.... Oder darf man tatsächlich wegen jedem Aua in den Notdienst?

Schon richtig, aber mit dem gesunden Menschenverstand und der Urteilsfähigkeit ist es nicht mehr so weit her, wenn man getrunken hat.

m:aumxa


zwischen einem abgebrochenem Kunstnagel und einer Hirnhautentzündung gibt es ja aber auch noch was dazwischen, wo sich der Patient nicht sicher ist, kann ich da jetzt noch abwarten und Morgen oder Montag Früh zu einem niedergelassenem Arzt gehen.

Und lieber einmal zu viel in die Notaufnahme als einmal zu wenig, egal ob dem Klinikpersonal die Hutschnur hochgeht oder nicht.

Am Ende ist es meine Gesundheit, die evntl einen Schaden nimmt, wenn ich aus Rücksichtnahme genervter Notfallärzte zu lange warte.

DLieKBruem9i


Und lieber einmal zu viel in die Notaufnahme als einmal zu wenig, egal ob dem Klinikpersonal die Hutschnur hochgeht oder nicht.

ja, sicher. in der Klinik, in der ich arbeite, werden auch "Bagatellverletzungen" mit Freundlichkeit und Professionalität behandelt (außer die Dame mit dem abgebrochenen Kunstnagel-die sich auch noch über die langen Wartezeiten beschwerte....)

Und angetrunkene Personen, solange sie halbwegs friedlich bleiben und führbar sind, werden wie jeder andere Patient behandelt.

Ich denke, es war der Rettungswagen, der hier "die Stimmung vermiest" hat. Denn wenn die Leistelle ankündigt, dass in die Notaufnahme ein Rettungswagen unterwegs ist, Patient mit Schnittverletzung, steigt der Adrenalin-Pegel der Unfallchirurgen auch. Man ist auf alles gefasst, unterbricht das, was man gerade macht, flitzt in die Notaufnahme, und dann......öhm, nun ja

LZiv5erpooxl


Ich denke, es war der Rettungswagen, der hier "die Stimmung vermiest" hat. Denn wenn die Leistelle ankündigt, dass in die Notaufnahme ein Rettungswagen unterwegs ist, Patient mit Schnittverletzung, steigt der Adrenalin-Pegel der Unfallchirurgen auch. Man ist auf alles gefasst, unterbricht das, was man gerade macht, flitzt in die Notaufnahme, und dann......öhm, nun ja

deshalb rufe ich als Rettungswagen in solchen Situationen selbst in der Notaufnahme und und erkläre die Situation. Und ganz ehrlich: wenn mich nachts um 3 uhr jemand wegen ner Schnittverletzung ruft, dann guck ich mir das auch kurz an, zucke mit den Schultern und bringe die Person ins KH. Was soll man da schon groß machen? Rumdiskutieren ob ein Taxi nicht sinnvoller wäre? Gerade Betrunkene und Discotürsteher sind da leider keine guten Diskusssionspartner.

Ich kann die miese Laune in die Notaufnahme schon verstehen, gerade weil ich auch davon ausgehe, dass der TE nicht die ganze Zeit lammfromm und unschuldig war. Allerdings sollte es doch möglich sein, diese schlechte Laune nicht lautstark dem Patienten auf den Tisch zu knallen. Wenn schon nicht aus Höflichkeit, dann wenigstens aus Selbstschutz vor Beschwerden beim Chef/derÄrztekammer, schlechten Jamedaeinträgen oder whatever

ZORub


Ich denke, es war der Rettungswagen, der hier "die Stimmung vermiest" hat. Denn wenn die Leistelle ankündigt, dass in die Notaufnahme ein Rettungswagen unterwegs ist, Patient mit Schnittverletzung, steigt der Adrenalin-Pegel der Unfallchirurgen auch. Man ist auf alles gefasst, unterbricht das, was man gerade macht, flitzt in die Notaufnahme, und dann......öhm, nun ja

In denn meisten Bereichen werden nur noch Patienten die mit Notarzt Begleitung gebracht werden und Schlaganfälle telefonisch angekündigt. Da wird kein Schockraum Team bereit gestanden haben. Man muss nicht übertreiben.

r;es}pektl#oser


Vielleicht waren die Leute im Krankenhaus so mies drauf weil sie:

1. schlecht bezahlt werden und deswegen so wenig wie möglich arbeiten möchten

2. es einfach schon recht spät war und die eigentlich Feierabend machen wollten

3. der Patient ihnen einfach nicht sympatisch war

4. der Patient vielleicht unangenehm roch und sofort Antipatien weckte

Wenn die Krankenschwester bzw. Ärtzin meinte:

"Dass die Studenten von heute dafür verantwortlich sind, dass alles nur noch teuer wird, usw."

spricht daraus vielleicht auch eine gewisse Erfahrung und ruft Genervtheit hervor.

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