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Abrechnungsbetrug

LEewixan


Gewerkschaftsmitglied werden, dort Rechtsberatung holen. Bloss als Moeglichkeit.

R3HxW


Hallo,

jede Krankenkasse muss einen Ansprechpartner für Abrechnungsbetrug haben (größere Krankenkassen haben eine ganze Abteilung). Oder auch Krankenkassenverbände kontaktieren.

[[http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__197a.html]]

Ggf. neue Stelle suchen und dann nach der Probezeit konkrete Schritte unternehmen.

Viel Erfolg und vor allem Kraft!

RHW

CQo#ldlijfe


Man sollte seine Pläne mal genau reflektieren ..

JA es ist schlimm dass der Arbeitgeber sich des Abrechnungsbetrug verdächtigt / schuldig macht .. Ist es deine Aufgabe dem einen Riegel vorzusetzen? Jaein ..

Ja weil es das richtige ist ja ..

Aber auch wieder nein .. Warum? Was willst du künftige potentielle Arbeitgeber sagen? Dass du so couragiert warst deinem alten Arbeitgeber das Handwerk zu legen? Denkst du das kommt gut an?

Couragierte Leute werden gern gesehen aber man behält auch im Hinterkopf dass diese Personen sehr aufmerksam sind und man bei fehlern sehr schnell ins Fadenkreuz jener Personen geraten könnte ..

Und das kann sich halt auf deine berufliche Zukunft auswirken ..

ejddie-tsh-e-eaglxe


the-caver

Ich denke, es sind sich alle einig, dass solchen betrügern das Handwerk gelegt werden muss – solche schwarzen Schafe bringen schließlich die ganze Zunft in Verruf.

Höhö, schwarze Schafe sind ja eher selten, aber die Anzeigenkampange der Ärzteschaft, die dem Abzocker-Image entgegenwirken soll, bestätigt doch, dass es seit einigenJahren üblich ist. Und die Krankenkassen als ehrliche Makler? Das IGEL-System wird von Krankenkassen, Ärzten und der Bundesregierung unterstützt. Letztlich im weiteren Sinne eine Art Mafia, die gemeinschaftlich Betrug am Patienten begeht.

An die Krankenkasse würde ich mich gar nicht wenden. Die spart eine Menge Geld mit IGEL. 8 Jahre System Merkel haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Justiz scheint noch einigermassen zu funktionieren. Da haben Ärzte und Krankenkassen noch Schiss vor.

SLend{ziRmixr


Macht doch kein Politikum daraus.

Es geht um einen konkreten Fall, dieser soll gemeldet werden und gut ist's.

Die TE will nicht die Welt retten, sondern konkret auf Missstände hinweisen. Aber man kann's auch übertreiben.

exddiFe-tVhe--eaxgle


Na gut, mein Rat: Justiz als Ansprechpartner. Die Staatsanwaltschaft müsste im Idealfall von selbst im öffentlichen Interesse aktiv werden. Da die Fadenerstellerin ja nicht die Betrogene ist. Für den Betrugsvorwurf werden sicher Belege verlangt, aber das muss nicht heißen, dass die dem Arzt unter die Nase gehalten werden. Es kann z.B. eine Hausdurchsuchung bei dem Arzt gemacht werden und die Beweise werden dabei sichergestellt, ohne dass die Fadenerstellerin da mit reingezogen wird.

Eventuell reichen Kopien der Abrechnungen aus, damit die Staatsanwaltschaft aktiv werden kann. Bin mir da aber nicht sicher.

Es wäre ideal, wenn ein Patient Anzeige wegen Betrugs erstatten würde, aber das Risiko, dass der Patient zum Arzt rennt und sagt, Mitarbeiter XY hat gesagt, dass ... ist doch ziemlich hoch.

IRsabelMla-Bdellxa


Ist denn nicht Anonymität bei einer Anzeige gewährt?

Mich wundert eh, dass so etwas bei den heutigen elektronischen Mitteln nicht durchs Raster fällt.

Ich las [[http://www.consol.de/news/abrechnungsbetrug-gesundheitswesen/ hier etwas von 9 Millionen]], die sich z.B. die aok zurück geholt hat...

SYendAzim%ir


Ist denn nicht Anonymität bei einer Anzeige gewährt?

Nein, sofern man sie nicht anonym stellt. Aber selbst dann ist der Personenkreis ja überschaubar.

Den Anzeigenerstatter kann der Beschuldigte durch Akteneinsicht über seinen Anwalt herausfinden.

S(mYartiiex67


Hier fiel unter anderem der Begriff Politikum. Natürlich ist das ein Politikum. Wir haben schliesslich das dümmste System der Welt. Kann es eine grössere Einladung zum Betrug geben, als dieses System?

Wo gibt's denn sowas, dass ich als (indirekt über meine Kassenbeiträge) zahlender Kunde im Normalfall niemals erfahren werde, was abgerechnet wurde?

Würde in der freien Wirtschaft sich jemand so einen Schwachsinn ausdenken, er würde nicht nur gefeuert, er bekäme auch ganz sicher nie wieder einen Job.

Jeder Blösinn im Zusammenhang mit der gesetzlichen KV wird lang und breit debattiert aber das Offensichtlichste vom Offensichtlichen stellt niemand in Frage? Sind wir denn alle total verdummt? ???

Ich will verdammt nochmal eine Kopie von jeder Rechnung, die ein Arzt für mich verschickt. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein! :)z

S%endzximir


Ja, aber was bringt das in Bezug auf die Eingangsfrage?

mAnef


Das kann sich doch jeder besorgen, Patientenquittung.

Es ergibt keinen Sinn, wirklich jedem Patienten automatisch jede Abrechnung und jeden Posten in Kopie zu übermitteln. Ich schätze mal die meisten würde es entweder nicht interessieren oder aber gar nicht verstehen, was sie da lesen. Insofern wäre das Geldverschwendung und ebenso dumm fürs/vom System.

mSn4exf


Ja, aber was bringt das in Bezug auf die Eingangsfrage?

Dass man mit einem Blick sehen kann, wenn etwas abgerechnet wurde, was in dieser Form nie stattfand oder gleichzeitig auf Privatrechnung kassiert wurde. Und das man dieses Dokument als Beleg nutzen kann.

SaenVdzimxir


Na, er fordert eine Systemänderung, da geht's nicht nur um die Quittung. Die Eingangsfrage muss sich aber am bestehenden System messen lassen und nicht daran, wie man zukünftig Betrug besser vermeiden kann.

Wenn einer mit über 50 innerorts geblitzt wird, hilft es auch nicht, wenn jemand fordert, Autos sollten per GPS-Temposperre gedrosselt werden, da alles andere eine Einladung zum Schnellfahren sei.

AQbo


die KV interessiert der Betrug überhaupt nicht, ist doch alles seit Jahren bekannt.

Und Initiativen verlaufen wie immer im Sand:

[[http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/politik/news/2010/11/19/spd-korruption-im-gesundheitswesen-haerter-bestrafen.html]]

m4nef


Na, er fordert eine Systemänderung, da geht's nicht nur um die Quittung

Ja, weil er es – vermutlich – nicht im Detail kennt. Sonst würde er regelmäßig seine Quittung anfordern und alles genaustens vergleichen, statt zu beklagen, dass er als Kunde im Normalfall nichts über die Abrechnung erfährt.

Dieser Normalfall ist so gesehen tatsächlich einer, weil nur ein Bruchteil der Patienten sich für die Quittung interessiert. Er ist aber nicht systemgeschuldet sondern wächst in diesem Fall auf den Mist der faulen, uninteressierten und/oder unwissenden Patienten.

Würde es das System vorsehen, dass jeder den Wisch automatisch im Briefkasten hat, würden vielleicht immerhin ein paar mehr auch vergleichen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Halte ich aber für ziemlich optimistisch gedacht...

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