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Er hat keine Kraft mehr, auf ein Organ zu warten

g-usta=v3x3


Hirntote Menschen werden nicht mehr weiter am Herzkreislaufsystem gelassen.

Und das ist manchmal ein fehler wenn doch nicht hirntot.

Die Maschinen werden abgeschaltet. Die Organe verfaulen im Grab oder werden verbrannt. DAS ist nutzlos. Woanders könnte ein Mensch weiterleben. Das ist der einzige und riesige Nutzen, den so ein Organ dann noch hat.

Das ist richtig.

Mein Problem bei der geschichte ist dass ein hirntot nicht immer zweifelsfrei diagnostiziert werden kann bzw. durch unwissenheit der ärzte fehldiagnostiziert wird. Eeg nullinie alleine ist nun mal kein kriterium, ein inaktives gehirn muss nicht immer totes gehirn bedeuten...und ob da im einzelfall noch ein erleben statt findet das weiss nur der betroffene selbst.

S4an6dra20x06


Ja, tut mir Leid, wenn ich sehe: 1 Mensch tot, 1 Mensch gerettet, dann finde ich das erstrebenswerter als: 2 Menschen tot.

Es ist objektiv Fakt, dass ein funktionsfähiges Organ im Körper eines lebenden Menschen mehr Nutzen hat, als in einem Sarg.

S\andra?20x06


EEG Nulllinie ist auch nicht das alleinige Kriterium für die Diagnose Hirntod.

Luola2x010


Eben.

g3ustaiv33


EEG Nulllinie ist auch nicht das alleinige Kriterium für die Diagnose Hirntod.

Nein ist es nicht, aber wie wollen sie feststellen dass so und so viele neuronen abgestorben sind und der mensch nie mehr das bewusstsein erlangen wird?...das bewußtsein kann nicht einem bestimmten hirnareal zugewiesen werden. Es gibt menschen die mit einer hirnhälfte ein normales leben führen, manche von ihnen studieren und promovieren sogar.

mQnef


EEG Nulllinie ist auch nicht das alleinige Kriterium für die Diagnose Hirntod.

Eben.

Lest ihr einen Faden auch komplett bevor ihr kommentiert? Natürlich ist es das nicht. Aber wenns da schon hapert, wird man die komplette Diagnostik nicht besser draufhaben.

Doch. Das ist Fakt, auch wenn man die Augen und Ohren verschließt und weinend wegrennt. ;-)

Nein ist es nicht. Es gibt nicht nur eine Definition von Nutzen. Wer nicht spenden will hat nunmal eine andere. Da kann man jetzt natürlich auch mit dem Finger schnipsen und "Meine ist aber richtigerererer!" hecheln.

Man ich bin echt dämlich hier noch zu schreiben ;-D

Gje8dankengBeflecxhte


Nein ist es nicht. Es gibt nicht nur eine Definition von Nutzen.

Wo ist denn der Nutzen? Mit einem "Nein ist es nicht" ist es nicht getan.

Nutzen von Organspenden: Lebensqualität anderer Leute erheblich verbessern bis hin zum Leben retten.

b!lat[tlOaxus


Auszug aus einem Artikel:

Reaktionen von hirntoten Patienten bei der Organentnahme

Eine Untersuchung von Hans-Joachim Gramm et al. 22 hat gezeigt, dass bei zwei von 30 als hirntot diagnostizierten Organspendern die Konzentrationen der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Adrenalin sowie Blutdruck und Herzfrequenz bei der Organentnahme sprunghaft anstiegen. Ob es sich dabei um Rückenmarksreflexaktivität handelte, wie die Autoren vermuten, oder um Schmerzreaktionen, ist unklar. Vor diesem Hintergrund wurde bereits im Jahr 2000 eine Vollnarkose für hirnstammtote Organspender gefordert, allein schon um das Unbehagen für das Operationspersonal zu reduzieren. Schmerz- und Beruhigungsmittel seien neben Arzneimitteln zur Entspannung der Muskeln notwendig, da bei hirnstammtoten Patienten häufig noch höhere Hirn- und Rückenmarksfunktionen feststellbar seien, und da dramatische Veränderungen des Blutflusses während der Operationen auftreten könnten. 23 In der Schweiz ist Vollnarkose für hirntote Patienten zur Organentnahme vorgeschrieben – in Deutschland nicht. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation hält eine Narkose für "überflüssig", schreibt aber vor, dass "der Organspender zur Optimierung der chirurgischen Tätigkeit sowie zur Vermeidung dieser spinalen Reflexe relaxiert und ein Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg durch entsprechende Medikamente (z.B. Opiate) behandelt" wird. 24

Wie häufig Fehldiagnosen des Todes sind, ist unbekannt; sie werden selbstverständlich nicht in Fachzeitschriften publiziert. Allerdings wurden einige Fälle von "Hirntod-Mimikry" hochrangig publiziert. Deren Ursachen waren Pestizidvergiftung, eine Baclofen-Überdosis (Wirkstoff zur Muskelentspannung) beziehungsweise ein fulminantes Guillain-Barré-Syndrom (neurologische Erkrankung mit vollständiger Lähmung). 25 Letzteres ist vor allem bei vorangehender Kopfverletzung mit dem Hirntod zu verwechseln, weil diese irrtümlicherweise für die Ursache der hirntodartigen Symptome gehalten werden kann. 26 In diesen Fällen hatten die Ärzte die lebenserhaltenden Maßnahmen fortgesetzt, obwohl die klinische Diagnostik für den Hirntod sprach. Alle beschriebenen Patienten wurden wieder gesund. Die Autoren dieser Studien warnen vor Fehldiagnosen des Hirntodes in ähnlichen Fällen.

Seriöse Quelle: [[http://www.das-parlament.de/2011/20-21/Beilage/001.html]]

Deswegen ist in vielen Ländern wenigstens Narkose vorgeschrieben!

mBnef


Wo ist denn der Nutzen? Mit einem "Nein ist es nicht" ist es nicht getan.

Unter anderen deshalb habe ich gefragt, ob hier überhaupt alles gelesen wird, ehe man schreibt. Der Nutzen ist zum Beispiel der ungreifbare Wille, im Stück unter die Erde zu kommen. Oder eine Mutter die den Gedanken nicht erträgt, dass ihr Kind ausgenommen wird. Ich weiß ich weiß, das ist wieder nicht nachvollziehbar und deshalb gar kein Nutzen, was? ;-) Weitere Beispiele findest du auf den letzten 12 Seiten.

b9eetle$juice2x1


Jo der Artikel ist gut und sachlich. .

Es werden wohl wirklich reflexe sein.. wie beim flatternden huhn... auch vei anderen ops sind leute oft nicht tief genug weg und zucken... die erinnern sich aber auch nicht dran..

Aber warum nicht narkose geben um restzweifel auszuschließen. .. fände ich ok.

Nur dann bitte auch beim Geräte ausschalten ohne organentnahme sedieren denn ersticken ist auch kein schöner tod.

KwurixtaT


@ Sandra2006:

Hirntote Menschen werden nicht mehr weiter am Herzkreislaufsystem gelassen. Die Maschinen werden abgeschaltet. Die Organe verfaulen im Grab oder werden verbrannt. DAS ist nutzlos. Woanders könnte ein Mensch weiterleben. Das ist der einzige und riesige Nutzen, den so ein Organ dann noch hat.

Der Nutzen ist mir völlig egal. Es ist unnatürlich, überschreitet eine Grenze und ist somit inakzeptabel für mich.

Es ist einfach widerlich Organe zu entnehmen und diese dann einem anderen Menschen einzusetzen. Wir sind keine Roboter. Der Mensch hat einfach viel zu wenig Respekt vor der Natur. Klonversuche sind z. B. auch so eine Sache oder Laborversuche mit irgendwelchen Viren, muss das alles sein? ":/

Klar, die andere Seite sieht auch nicht gut aus: Man KÖNNTE helfen und retten, tut es aber nicht, weil es der Natur widerspricht.

Verzwickte Angelegenheit. Aber eines steht fest: Ich gebe nichts und nehme nichts.

@ Gedankengeflechte:

Doch. Das ist Fakt, auch wenn man die Augen und Ohren verschließt und weinend wegrennt. ;-)

Nein, ist es nicht.

Snandra?200x6


Schade, dass du so ein komisches verklärtes Bild von den Menschen hast.

Klar sind wir keine Roboter, aber wir sind nunmal Tiere. Mit verschiedenen Einzelteilen. Wir sind keine schimmernden Lichtgestalten. Wir sind Tiere mit Blut, Schleim, Fäkalien, Bakterien, Knochen, Sehnen, Gewebe, Galle etc. in uns drin.

Warum soll jemand z.B. mit 19 Jahren sterben müssen, nur weil EINES dieser Bestandteile seines Körpers nicht mehr mit macht? Es ist einfach unnötig. Man hat nur dieses eine Leben, warum sollte es weggeworfen werden? Dieser Mensch könnte eine andere Person lieben, eine Familie gründen, die Welt sehen...

Wenn du der Natur ihren Lauf lassen würdest, dürftest du auch nicht mit entzündetem Blinddarm ins Krankenhaus. Einen Körper aufschneiden ist doch widerlich, oder?!

Du wirst mir doch Recht geben, dass es bescheuert wäre, wegen diesem Wurmfortsatz zu krepieren?!

d>oziNbal


Eine Untersuchung von Hans-Joachim Gramm et al. 22 hat gezeigt, dass bei zwei von 30 als hirntot diagnostizierten Organspendern die Konzentrationen der

Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Adrenalin sowie Blutdruck und Herzfrequenz bei der Organentnahme sprunghaft anstiegen. Ob es sich dabei um

Rückenmarksreflexaktivität handelte, wie die Autoren vermuten, oder um Schmerzreaktionen, ist unklar.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

SSafndra+200x6


Huhn – Kopf ab – kann rumrennen.

Mensch – hirntot – kann zucken.

SwchhnIeehexxe


Mir ist schon mal ein Fisch aus der Pfanne gehüpft, den ich kurz vorher bekommen habe.

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