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Er hat keine Kraft mehr, auf ein Organ zu warten

sGunslhinex83


Ich kann Sandra nur zustimmen. Man nutzt niemandem indem man sich jetzt der Spende verweigert, nur weil Ärzte an der Liste manipuliert haben. Das ist nur eine Trotzhaltung die niemandem hilft. Sicher der Skandal ist eine Sauerei und hat Menschenleben gekostet aber wenn ich mal tot bin, bekomme weder ich noch meine Angehörigen mit, ob meine Organe rechtmäßig verteilt werden.

msnef


Man nutzt niemandem

Will ja auch nicht jeder ein Nutztier sein.

aTgnexs


Will ja auch nicht jeder ein Nutztier sein.

Aber viele fühlen sich mit anderen Menschen verbunden und möchten ihnen helfen, ob sie sie kennen oder nicht.

No man is an island, entire of itself,

every man is a piece of the continent, a part of the main.

If a clod be washed away by the sea,

Europe is the less, as well as if a promontory were,

as well as if a manor of thy friends or of thine own were.

Any man’s death diminishes me, because I am involved in mankind

and therefore never send to know for whom the bell tolls,

it tolls for thee.

***

Kein Mensch ist eine Insel, die für sich allein existiert.

Jeder Mensch ist Stück vom Kontinent, ist Teil des Ganzen.

Wird ein Stück Land weggerissen vom Meer,

Europa ist (gerade soviel) geringer –

/ob’s nun einer Landzunge geschähe,

der Wohnstatt deiner Freunde oder deinem eignem Heim.

Jedes Menschen Tod zehrt an mir,

/denn ich bin Teil der Menschheit.

Frag also nie danach, wem die Stunde schlägt,

sie schlägt – für dich!

John Donne

K\uritxaT


@ sunshine83:

Dir ist schon klar, dass du für eine Organspende noch am Leben sein musst? Nichts ist mit "wenn ich mal tot bin". Organe von Toten sind unbrauchbar.

Ich habe außerdem schon oft gelesen, dass weder Narkose noch Schmerzmittel verarbreicht werden und man oftmals nur Mittel zur Muskelentspannung bekommt, damit man nicht zuckt.

Auch das ist ein Grund, weshalb so viele dem Ganzen blauäugig zustimmen. Sie wissen nicht, dass man lebend spendet, nicht tot.

angnes


Dir ist schon klar, dass du für eine Organspende noch am Leben sein musst? Nichts ist mit "wenn ich mal tot bin". Organe von Toten sind unbrauchbar.

Stimmt nicht.

OBchouton~ia


Aber wirklich lebendig ist hirntod nicht, schließlich wird man nur von Maschinen am Leben gehalten.

axgnxes


Erstens das und 2. kann man auch spenden, nachdem kein Kreislauf mehr besteht.

D}iCe Kelxtin


Auch das ist ein Grund, weshalb so viele dem Ganzen blauäugig zustimmen. Sie wissen nicht, dass man lebend spendet, nicht tot.

Das ist auch immer meine Befürchtung gewesen, dass dann nicht mehr alles getan wird, damit der Spender gesund wird, sondern sich die Ärzte frühzeitig für eine Organentnahme entscheiden, um das Leben einer anderen Person zu retten.

Daher würde ich nie zu einer Organspende einwilligen.

b3lacmkhearteldxqueen


Sie wissen nicht, dass man lebend spendet, nicht tot.

Naja... Gehirntot halt. Wenn mein Gehirn tot ist, dann brauche ich meinen Körper auch nicht mehr. Von dem her darf dann gerne jemand anderes, der mehr Verwendung dafür hat, meine Organe bekommen.

Ich bin Organspenderin. Und Blut- und Plasmaspenderin.

D`ie \K?eOlxtin


Und dass man das Ganze dann noch unter Schmerzen ertragen muss, ohne reagieren zu können, ist wirklich die Höhe!

b2lackh!ea`rte1dqxueen


Ich habe außerdem schon oft gelesen, dass weder Narkose noch Schmerzmittel verarbreicht werden

Wenn ich als gehirntote Person quasi aufgehört habe zu existieren, dann habe ich weder ein Bewusstsein das man narkotisieren müsste noch Schmerzen die man betäuben müsste.

Soweit ich das weiss werden viele Organspender aber trotzdem narkotisiert und mit Schmerzmitteln behandelt, eben um den Hinterbliebenen ein möglichst gutes Gefühl bei der ganzen Geschichte zu geben.

a"gnexs


sondern sich die Ärzte frühzeitig für eine Organentnahme entscheiden, um das Leben einer anderen Person zu retten.

Was hätten sie davon?

S:ilbermLonNdauge


Auch das ist ein Grund, weshalb so viele dem Ganzen blauäugig zustimmen. Sie wissen nicht, dass man lebend spendet, nicht tot.

Ja, dieses Argument kommt auch immer wieder mal

DLie K(eltxin


Naja... Gehirntot halt. Wenn mein Gehirn tot ist, dann brauche ich meinen Körper auch nicht mehr.

Da besteht aber immer das Risiko, dass sie die Geräte frühzeitig ausschalten und nicht mehr so lange um dein Leben kämpfen, als wie sie es tun würden, wenn du kein Spender wärest. Da sollte man wirklich aufpassen und nicht zu naiv sein! Es geht letztendlich um dein Leben und da sollte man daher auch in erster Linie an sich selber denken. Man spendet letztendlich für eine wildfremde Person, mit der man nie etwas zu tun hatte und die umgekehrt wahrscheinlich niemals ein Organ für dich gespendet hätte, wenn sie gesund gewesen wäre.

b&l ackhe4art2edquexen


ertragen muss, ohne reagieren zu können, ist wirklich die Höhe!

1. Niemand MUSS seine Organe spenden. In Ländern in denen automatisch jede Person Spender ist, kann man einer Organspende widersprechen. In Ländern in denen man zustimmen muss, dass man Spender sein möchte muss man das schriftlich festhalten. Von MÜSSEN kann da nicht die Rede sein.

2. Wenn man gehirntot ist wird man so und so niemals wieder reagieren können. Weil man eben gehirntot ist.

Wenn man also nicht an die Hirntoddefinition glaubt oder aus anderen Gründen nicht spenden will ist die Sache doch ganz einfach: Einen [[http://www.kritischebioethik.de/nicht-organspendeausweis-21-12-04.pdf Nicht-Organspendeausweis]] tragen und seine Organe mit ins Grab nehmen.

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