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Er hat keine Kraft mehr, auf ein Organ zu warten

aDgne]s


Keltin, hast Du viele schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht, daß Du so eine negative Erwartungshaltung hast?

Es gibt viele großzügige Menschen, die lebend Organe spenden, und viele, die es nach dem Tode tun.

Maschinen werden abgeschaltet, wenn sie dem Patienten nichts mehr bringen, bei einem Organspender eventuell etwas später.

aognes


Non-Heart-Beating-Donors: "Herztote" Organspender

Dtsch Arztebl 2008; 105(16): A-832 / B-724 / C-712

Siegmund-Schultze, Nicola; Zylka-Menhorn, Vera

Dem deutschen Transplantationsgesetz (TPG) zufolge dürfen Herztoten nur dann Organe entnommen werden, wenn der Hirntod eindeutig festgestellt worden ist oder wenn seit dem Herzstillstand mindestens drei Stunden vergangen sind. Um den chronischen Mangel von Spenderorganen einzudämmen, empfehlen einige Transplantionsmediziner, den Zeitpunkt der Organentnahme deutlich vorzuverlegen – so wie es in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien, Belgien und den USA bereits möglich ist.

Dort kann mit der Organentnahme zehn Minuten nach den Nulllinien-EKG begonnen werden, ohne dass vorab der Hirntod festgestellt worden sein muss.

Swa-nHdra52006


Keltin, verbreite doch bitte hier nicht solche Unwahrheiten. Wer hirntot ist, KANN nicht mehr zurückgeholt werden. Auch bei Nichtspende werden einem Hirntoten zeitnah die Maschinen abgestellt!

Dqie %Kebltxin


Was hätten sie davon?

Sie entscheiden sich dann eher für das Leben des Organempfängers, weil ihrer subjektiven Meinung nach dieser vielleicht durch den Organempfang eine höhere Überlebenschance - oder danach angeblich mehr Lebensqualität hat, weil er dann aktiver am Leben teilhaben kann, was der Organspender nach lebensverlängerten Maßnahmen vielleicht nicht mehr könnte. (Was aber ja nicht zwingend so sein muss. Jeder hat eine andere Definition von Lebensqualität und daher hat jeder ein Recht auf sein Leben.)

Und oft stehen auch finanzielle Interessen der Ärzte im Vordergrund: Man verdient ja schließlich nicht schlecht an den Patienten, bei denen eine Organtransplantation durchgeführt wird, und auch an den diversen Nachuntersuchungen. :p>

H$erm^an_.the_xGerman


Von mir bekommt jedenfalls kein Fremder eine Spende.

Aber im Fall der Fälle hättest du sicher auch gerne ein Spenderorgan, gell?

EThYem7aliger GNutze>r 5(#515610x)


Jeder hat eine andere Definition von Lebensqualität

Jep. Und deswegen steht es auch jedem Menschen frei, ob er sich nun für oder gegen eine Organspende entscheidet.

Ich selbst sehe es nicht so, dass ein Gehirntoter überhaupt noch so etwas wie "Lebensqualität" hat. Wenn das Gehirn tot ist, dann wird das auch niemals nie wieder lebendig. Folglich ist mein Körper für mich (die nach dem Gehirntod ja aufgehört hätte als Person zu existieren) vollkommen nutzlos.

Wenn du das für dich anders definierst: Spende einfach nicht. Ist doch nicht so schwer. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen. @:)

Und natürlich hat ein Herz-/Lungen-/Nieren-/Sonstiges-Transplantierter (also der Organempfänger) nach einer Transplantation mehr Lebensqualität. Oder erhält überhaupt die Chance weiterzuleben. Das ist ja Sinn und Zweck einer Organspende!

s0unshkine8x3


Die Korperfunktionen werden dann nur noch durch Maschinen aufrecht erhalten. Das sehe ich als tot an. Der Mensch spürt dann nichtd mehr.

DFie Keelxtin


Es gibt viele großzügige Menschen, die lebend Organe spenden, und viele, die es nach dem Tode tun.

Ja. Aber es gibt eben noch mehr Menschen, die wahrscheinlich berechtigte Zweifel haben, da es immer noch viel zu wenige Spender gibt.

Wer hirntot ist, KANN nicht mehr zurückgeholt werden. Auch bei Nichtspende werden einem Hirntoten zeitnah die Maschinen abgestellt!

Ich kann nur sagen, dass ich da ganz vorsichtig wäre. Wenn du selber da liegst, kannst du es nicht mehr beeinflussen und auch nicht mehr mitreden, Angehörigen fehlt das medizinische Wissen, um deinen gesundheitlichen Zustand wirklich objektiv beurteilen zu können (es sei denn, dass du einen Arzt in der Familie hast) und die Ärzte wissen, dass daher letztendlich niemand beweisen könnte, dass sie eine Fehlentscheidung zu Gunsten des Organempfängers getroffen hätten.

Ärzte sind auch nur Menschen mit eigenen Interessen, die nicht immer konform mit den Interessen ihrer Patienten sind! Darüber sollte man sich wirklich im Klaren sein, bevor man solchen lebenswichtigen Entscheidungen wie denen der Organspende zustimmt.

Aber natürlich muss jeder diese Entscheidung für sich selber treffen.

saunshRinxe83


Klar Transplantationen werden nur aus Profitgier der Ärzte gemacht %-|

Ich habe eine neue Niere bekommen und kann nur sagen das ist wie ein zweites Leben. Mir geht es so gut wie nie zuvor

Eehemaldig.er }Nutzer |(#5156x10)


die Ärzte wissen, dass daher letztendlich niemand beweisen könnte, dass sie eine Fehlentscheidung zu Gunsten des Organempfängers getroffen hätten.

Du weisst aber schon, dass die Ärzte, die die Organe entnehmen, den Organempfänger weder persönlich kennen noch selbst entscheiden dürfen an wen die Organe gespendet werden?

Und es definiert niemals nur ein einziger Arzt den Hirntod, sondern 2 dafür qualifizierte Ärzte müssen den Hirntod unabhängig voneinander bestätigen.

E\heVmaligery NutzYer (#s3g25731)


Sie wissen nicht, dass man lebend spendet, nicht tot.

Ja und genau SO entstehen Gerüchte .... aus Halbwahrheiten von Menschen die keine AHung von dem haben was sie so behaupten :=o

b4ee?tlejuiZce21


Immer komisch zu lesen das die Leute denken ohne spende würden die Maschinen angelasden...

Die werden bei hirntot genauso ausgeschaltet. Egal ob als Spender oder nicht.

Die einen sehen gabe von narkose als zeichen für nicht tot... die anderen finden keine Gabe Quälerei. . Ja was denn nun?

KpurixtaT


@ Herman_the_German:

Nein.

@ blackheartedqueen:

[[http://www.initiative-kao.de/kao-themen-hirntod.html]]

Also ich weiß ja nicht... ":/

EUheBmaligler Nutzeyr (#5P15610x)


@ blackheartedqueen:

[[http://www.initiative-kao.de/kao-themen-hirntod.html]]

Also ich weiß ja nicht... ":/

Ich find's ja auch schräg. Aber es gibt die Option sich ausdrücklich gegen eine Organspende auszusprechen. Egal ob nun auf diesem Zettelchen oder auf einem anderen.

Hier in Österreich bin ich automatisch Spenderin, falls ich in Deutschland verenden sollte habe ich einen Organspendeausweis.

mVnexf


Aber viele fühlen sich mit anderen Menschen verbunden und möchten ihnen helfen, ob sie sie kennen oder nicht.

Dafür sind aber erstaunlich viele Spender noch zu Lebzeiten ziemliche Kotzbrocken. Ich nehme den meisten einfach nicht ab, dass sie so liebe Menschen sind und helfen wollen. Viel davon ist einfach nut Attitüde, um sich auf die Stirn schreiben zu können, dass man als Spender ein besserer Mensch ist.

Was hätten sie davon?

Geld.

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