» »

Was macht man als Patient, wenn jeder Arzt einen ablehnt?

D8ie Sehexrin


Der Hausarzt ist für so ein komplexes Krankheitsbild wo gerade ein akutes Problem vorliegt, nicht der richtige Ansprechpartner.

richtig, aber auch die krankenkasse ist meist nicht die stelle die wirklich zielführende empfehlungen abgeben kann. ich würde mich an deiner stelle an die ärztekammer wenden, da laufen meist genau die qualitätskontrollen zusammen, die eine so spezielle "adresse" dann herauskristallisieren können – viel glück heiko :)_

p<han*to<mblixtz


also ich kann dir nur den tip geben erstmal stationär ins krankenhaus zu gehen. bin selber aus verschiedenen gründen chronische schmerzpatientin und wurde dort von den anästhesiesten mit fentanyl und sevredol und anderen medikamenten eingestellt. daraufhin haben sie vor meiner entlassung kontakt zu meiner jetzigen schmerzärztin aufgenommen und seitdem läuft das jetzt jahrelang gut. viel glück!!

EOhemalig&er Nutzerw (#3257$31)


Und ansonsten kann er die pflaster doch auch als kassenpatient auf privatrezept bekommen

Ja ist klar, du scheinst auch nicht so Recht Ahnung zu haben was das kostet, oder? BTMs sind keine Aspirin die man für einen Appel und ein Ei in der Apotheke bekommt. Je nach Wirkstoffgehalt und Präparat kosten die mal locker mehrere 100€ %:|

Wer will und kann das denn bitte privat zahlen? Und am besten noch auf Dauer?

IOn-Ko9g Nixto


wenn einer weiß, was das alles kostet, dann bin ich das ja wohl, denn als Privatpatient bekomme ich die Rechnungen. Aber was hilft es denn?

So geht es doch auch für ihn nicht weiter...

@ phantomblitz

das hat er soweit ich weiß schon wenigstens dreimal hinter sich und das fentanyl ist das, was er ja möchte, weil darauf eingestellt.

I4n-Kog dNixto


zwischen 22 und 30 pro 5 stück,

gerade geschaut. vielleicht findet er ja einen, der das bewacht und einstellt,

wenn eben das budget-problem für den arzt weg fällt... war nur ne idee.

t<uffa1rmxi


Je nach Wirkstoffgehalt und Präparat kosten die mal locker mehrere 100€ %:|

ja, war bei meiner oma so teuer (weiß nicht mehr, wer es ihr verschrieben hat, aber der pflegedienst hat es immer mitgebracht).

eOddie3-thxe-egaglxe


Vielleicht hilft es ja, in deinem Umfeld eine energische Person zu finden, die mit dir hingeht und etwas lauter werden kann. Und dir einen vernünftigen Arzt besorgt und das ganze besser organisiert, als du es kannst. Eventuell an Hilfsorganisationen wenden etc.

E1hemaliger >Nutzer H(d#3257x31)


zwischen 22 und 30 pro 5 stück

Ja in der niedrigsten Wirkstärke ….und die Pflaster wechselt man alle 2-3 Tage, kommt man also nicht wahnsinnig weit mit.

Nimm Durogesic mit 50 Mikrogramm (ich vermute nicht das er mir der niedrigsten Wirkstärke auskommt), da kosten 20 Pflaster 247€ …. das ist schon ne Hausnummer das mal eben alleine zu bezahlen und dann kommt da ja oft noch was zu, gegen akute Schmerzen … da ist man sehr schnell sehr arm wenn man das privat zahlen soll.

Mein Tabletten haben heute 110€ gekostet die ich aus der Apotheke geholt habe, gut das ich da nicht mehr in Vorkasse gehen muss

t\uffazrmi


Vielleicht hilft es ja, in deinem Umfeld eine energische Person zu finden, die mit dir hingeht und etwas lauter werden kann. Und dir einen vernünftigen Arzt besorgt und das ganze besser organisiert, als du es kannst. Eventuell an Hilfsorganisationen wenden etc.

etwas lauter werden soll was genau bringen?

ich glaube auch kaum, dass der te jemanden an seiner seite braucht, der für ihn spricht. er ist zwar körperlich aber doch nicht geistig behindert!

IYn-qKog N2ito


mellimaus:

und was ist die alternative?

mal ernsthaft.

ich bezahle regelmäßig die biologica mit 3600.- für 300 ml.

ich bekomme das wieder erstattet,

aber ohne könnte ich nicht aufstehen und dann müßte es sein...

aber wie gesagt:

war nur ne idee um eben aus der budget-falle raus zu kommen.

SCunflboweTr_7x3


Lauter werden bringt doch gar nichts.

Die Erwartung, dass EIN Arzt für einen alles koordiniert, ist wohl nicht realisierbar. Zwar äußert Garou das als Wunsch, aber was bei mir ankommt, ist: a) Probleme bei der Verordnung der Opioide und b) Probleme bei der Wundversorgung.

Die Wundversorgung gehört in spezialisierte Hände. Da kann und muss man sich als Patient selber kümmern und ggf. den überweisenden Arzt um Unterstützung bitten. Aber was soll ein Hausarzt da koordinieren? Entsprechende Termine zu vereinbaren liegt doch im Eigeninteresse des Patienten. Bei dem Ausmaß stellt sich eh die Frage

Und bei der Opioid-Verordnung: Da ist ein Ärztehopping einfach fatal, weil Warnsignal bzgl. Sucht. Klar ist es mühsam, Schmerztherapeuten zu finden. Aber auch hier kann ein Hausarzt wenig ausrichten. Sinnvoller wäre da eine Vermittlung durch die Kliniken, die die (offensichtlich Stirnrunzeln auslösende) Medikation deutlich begründen. Es gibt nicht umsonst Fachärzte. Opioide sind teuer, längst nicht jeder Arzt ist qualifiziert. Und gerade bei BTM-pflichtigen Sachen wird den Ärzten sehr auf die Finger geguckt.

Wir wissen nicht, ob der Arzt ggf. angeschrieben/abgemahnt wurde, weil das Verordnungsverhalten den Prüfstellen nicht gefällt.

Wir hören auch nur von Heiko, dass die Ärzte sich weigern. Aber wie verlaufen die Gespräche? Laut werden bringt nichts. Wichtig wäre, die eigenen Wünsche deutlich darzulegen. Beim ersten Nein nicht aufzugeben und die eigene Negativhaltung bestätigt zu sehen und direkt wieder der Praxis den Rücken zu kehren. Wurden die Ärzte gefragt, was sie bereit sind, anzubieten? Gab es entsprechende Gesprächsversuche?

Mich macht nachdenklich, dass selbst die Antibiotika-Verordnung zum Frusterlebnis wird. Warum KLÄRT Garou das nicht DIREKT in der Praxis? WIE äußert er die Unzufriedenheit?

Offensichtlich gibt's hier ein Kommunikationsproblem. Auf welcher Seite auch immer. Lautwerden bringt nichts, konstruktives und fundiertes Argumentieren ist da wohl angemessener.

Und:

Es ist ein komplexer Fall. Aber bei der jetzt akut erforderlichen Infektversorgung muss sich auch niemand die ganze Krankengeschichte erarbeiten. Die kann man doch loskoppeln von der ganzen Vorgeschichte, da reichen wesentliche Eckdaten.

Im Selbstzahler-Dasein liegt garantiert nicht die Lösung. Das Problem der BTM-Verordnung bleibt, und offensichtlich wurde Garou eher unorthodox eingestellt, woraufhin einige Ärzte damit Bauchschmerzen haben. Dann muss man einfach höhere Instanzen wie die Kliniken einschalten, auf die diese Verordnung zurückzuführen ist.

Ich glaube Garou durchaus... aber einige Dinge fallen halt doch auf bzw. bleiben unklar.

E<hemaligeVr Nu9tzoer (#2325x731)


ich bekomme das wieder erstattet,

Wo wir beim springenden Punkt sind, DU bekommst das erstattet, der TE bekommt nichts zurück wenn er sich das auf ein Privatrezept ausstellen lässt ...

I0n-Kogi Nito


mann mellimaus,

jeztt wird es allmählich albern.

um was genau " soll es denn gehen" ,

wenn ich das geld bekomme für medis und er nicht?

hilft ihm das irgendwie? hier geht es nicht um mich.

es geht darum, wie er aus diesem teufelskreis raus kommt, dass ihn keiner behandeln will,

weil die einstellung auf fentanyl das budget sprengt.

wie soll es denn sonst gehen?

anscheinend warst DU noch nie richtig krank und kannst das leid nicht nachvollziehen. da zahlt man gerne auch mal etwas mehr, wenn man dafür schlafen kann.

t0uffXarmxi


wenn ich das geld bekomme für medis und er nicht?

hilft ihm das irgendwie? hier geht es nicht um mich

warum hast du IHM denn dann das mit dem privatrezept überhaupt vorgeschlagen? ":/

tEuffaMrmxi


da zahlt man gerne auch mal etwas mehr, wenn man dafür schlafen kann.

die wenigsten chronisch kranken haben das geld dazu.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH