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Was macht man als Patient, wenn jeder Arzt einen ablehnt?

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@ Sunflower_73

Naja, VERSCHREIBEN darf jeder.

Ich bin mir grade nicht ganz sicher, ob das so ganz korrekt ist – wenn du davon überzeugt bist, zweifle ich aber nicht daran.

(Ich kenne mich in dem Punkt nur bei Zahnärzten aus und bei denen gibt es durchaus welche, die BTM verschreiben dürfen und welche, die das nicht dürfen – letztere dürfen nur die Betäubungsmittel verwenden, die nicht unter das entsprechende Gesetz fallen. Die Situation bei Hausärzten ist mir nicht bekannt.)

@ Garou78

Geht es eigentlich nur mir so, dass ich keinen Arzt als schwer kranker Mann finde?

Nein. Obwohl wir – entgegengesetzt häufiger Darstellungen – eines der weltweit besten Gesundheitssysteme haben, kommt es auch bei uns vor, dass man nur schwerlich bis gar nicht einen passenden Arzt findet. In meinem Bekanntenkreis gibt es da durchaus den ein oder anderen, der notfalls auch bundesweit reist, um mit dem Arzt zu sprechen, dem er vertraut.

Dokumentierst du selber so gut es geht? [...]

(Dumal)

Das ist ein sehr guter Tipp. Auch wenn ich es gar nicht weiter pflege, steht bisher jeder Arzt auf das entsprechende Büchlein aus der DDR.

@ In-Kog Nito

ich habe jahrelang eher den hno als meinen hausarzt betrachtet, im falle von heiko wäre es wohl ein neurologe?

Bei mir ist es auch kein Facharzt für Allgemeinmedizin, sondern einer für "innere Medizin". Finde ich auch besser.

@ Mellimaus21

Eben sowas fehlt in der Haushaltskasse dann woanders. Aber klar, PKV Patient bekommt es ja nach 4 Wochen wieder fein zurückerstattet auf Heller und Pfennig

Na ja – der Privatpatient zahlt erst einmal alles und ist dann darauf angewiesen, dass die private Kasse die Behandlung auch für notwendig hält/hielt – denn dann und nur dann gibt es Geld zurück. Der Arzt bzw. die Ärztin hat seine/ihre Einnahmen aber in jedem Fall. In der GKV muss man in der Regel – abgesehen von der Zuzahlung – gar nichts zahlen, das teilt die Kasse und der Arzt unter sich auf. Der Fehler im GKV-System ist, dass der Arzt/die Ärztin unter Umständen draufzahlt, anstatt an seiner Arbeit etwas zu verdienen – aber das wäre wohl ein Thema für einen anderen Thread. Wobei andererseits hierin auch der Grund für die Ablehnung liegen kann

Seunflowher_7x3


@ marvin:

Also 100% sicher bin ich mir mit dem BTM's auch nicht. Wobei Zahnmediziner ja doch eine grundlegend andere Ausbildung durchlaufen als die restlichen Mediziner. Ich habe schon bei diversen Ärzten BTM-Rezepte gesehen und daraus einfach geschlussfolgert... Aber 100% Garantie würde ich auch nicht geben. Was halt umso mehr dafür spricht, dass ein Facharzt her muss.

Den Tipp mit der Mitnahme einer Vertrauensperson finde ich klasse! Aber nicht, um LAUT zu werden, sondern um die allg. Kommunikation zu verbessern, einzulenken,...

EZhemalige,r Nutz@er (#]32f57x31)


Naja, VERSCHREIBEN darf jeder

Das mag sein, wobei aber nicht jeder selbige verschreiben will. Denn es erfordert auch die sichere Verwahrung des Rezeptformulars in einem Tresor und nicht jeder kann und will sowas in seiner Praxis stehen haben. und es gibt auch sehr viele Ärzte die sagen das sie sich nicht ausreichend mit Schmerztherapie auskennen und daher erst gar keine Opiate verschreiben. Da hört es dann bei Novalgin auf ….

Na ja – der Privatpatient zahlt erst einmal alles und ist dann darauf angewiesen, dass die private Kasse die Behandlung auch für notwendig hält/hielt – denn dann und nur dann gibt es Geld zurück.

Ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt das ein Rezept nicht bezahlt wurde. Ich war den Großteil meines Lebens privat versichert und in den letzten sagen wir 5 Jahren habe ich relativ viele Sachen verschrieben bekommen. Es wurde alles gezahlt: vom Nasenspray über Trental über Hyaluronsäure, ACP bis hin zu meinen Schmerzmitteln. Selbst Keltikan forte, wo sogar der Arzt meinte das zahlt die KK nicht, habe ich eingereicht und bezahlt bekommen. Ich habe mal scherzhaft gesagt, ich hätte auch meine ALDI Rechnung einreichen können, die hätten sie vermutlich auch noch bezahlt ;-)

Mich hat meine private Krankenversicherung zweimal versucht "auszuhungern"

Tja das habe ich auch schon festgestellt, wenn die PKV nicht will, können die einen am ausgestreckten Arm verhungern lassen :-/

tYhe-c*aveor


Erst mal eine kleine Klarstellung: jeder Arzt und jeder Zahnarzt kann Btm verschreiben. Man muss dafür nur das entsprechende formular an die Bundesopiumstelle schicken und eine beglaubigte kopie der Approbationsurkunde beilegen. die Rezepte muss man dann gesichert aufbewahre, entsprechende Tresore gibt's ab 400 euro (den muss man dann laut Bundesopiumstelle noch an die Wand dübeln - aber bitte unter beachtung der entsprechenden DIN-Norm...).

Zum eigentlichen Thema: Fällt Euch nicht auf, dass hier eine ganze Menge Leute diskutieren, der Threadersteller sich aber nicht mehr meldet?

Im übrigen gibt es tatsächlich eine andere Seite an dieser Geschichte: Meine Vermutung, dass er schnellfreisetzende Fentanylpräparate haben will, stimmt (hat er in einem anderen Thread geschrieben). Fentanyl als Pflaster (also genau der gleiche Wirksoff) würde nicht helfen. Das ist allerdings pharmakologisch nicht plausibel: Das Verlangen nach schnell anflutenden Opioiden (die eine deutliche "Kick"-Wirkung haben) bei gleichzeitiger Verweigerung von retardierten Formen ist ein klarer Hinweis auf eine Abhängigkeit (die Pflaster habe er sogar abgesetzt). Dass eine Dauertherapie mit schnellfreisetzenden Opiaten ein Kunstfehler wäre, ist völlig unumstritten.

Dazu kommt, dass die schnellfreisetzenden Fentanyle nur für die Therapie von Tumorschmerzen zugelassen sind - für nichts andres. Das bedeutet, sie dürfen nicht auf Kosten der Krankenkasse verordnet werden, Punkt, Ende (das entsprechende Urteil des Bundessozialgerichts kann sich jeder selbst ergoogeln).

Wie es zu Klinikbriefen mit der Empfehlung von Fentanyl-Lollies gekommen ist, kann man nur vermuten: Zum einen kennen Klinikärzte oft die Regelungen für ambulante Verschreibung nicht. Zum anderen ist aus Untersuchungen bekannt, dass Schmerzmittelverordnungen mehr vom Verhalten des Patienten abhängen als von der Diagnose - mancher Kollege lässt sich da offenbar unter Druck setzen...

Nebenbei bemerkt ein schönes Beispiel dafür, dass Opioide beim chronischen Schmerz oft eher ein Teil des Problems als der Lösung sind. Aber die Diskussion hatten wir ja erst in einem anderen Thread...

e1x&mazwOixe


Erst mal eine kleine Klarstellung: jeder Arzt und jeder Zahnarzt kann Btm verschreiben

Das ist theoretisch richtig aber praktisch nicht wahr. Mein bester Freund ist Substiarzt in einer bayerischen Großstadt. Es ist unglaublich was er für Auflagen erfüllen muss. In Bayern gibt es 3 (!) verschiedene "Behörden/Stellen" die Ihm vorschreiben wie BTM in Substipraxen verschrieben werden dürfen und zwar bis ins kleinste Detail. Auch bei Ihm war schon 2 mal die Polizei und er wurde wegen eines kleinen Formfehlers zu einer riesen Geldstrafe verurteilt. Gerade auch Fetanyl hat in den letzten Jahren so negative Schlagzeilen gemacht, das die Ärzte regelrecht Panik bekommen wenn Sie das Wort nur hören. Natürlich ist der TE kein Drogentyp, er hat ja ernste und nachprüfbare Erkrankungen.

Ich selbe habe jahrelang BTM verschrieben bekommen. Und auch ich -obwohl zu der Zeit ein armer Schlucker- habe bei Ärzten & Apotheken immer wieder aus eigener Tasche gezahlt – bis Sie mich eben kannten und mir vertraut haben. Ein Fentanylpflaster kostet -je nach Dosierung- zwischen 6 – 12 Euro. Alle 2 Tage Eines kostet also zwischen 90 – 180 Euro (+ Privatrezept, etc). Trotzdem ist das natürlich keine Lösung auf Dauer und ob der TE das überhaupt bezahlen könnte weiß ich nicht.

Ich weiß nur, das wenn man die Wahl zwischen Opiatentzug mit Schmerzen und ein paar hundert Euro hat, ich mich immer für das Opiat entschieden habe.

Unabhängig von dieser Diskussion halte ich die Koordination der Behandlung durch einen Schmerztherapeuten auch für die einzig sinnvolle Lösung.

tuhe-Bca)vexr


Das ist theoretisch richtig aber praktisch nicht wahr. Mein bester Freund ist Substiarzt

Für die Substitution gelten spezielle regeln. Hier geht es aber um Schmerztherapie, und da ist es so einfach wie beschrieben.

Gerade auch Fetanyl hat in den letzten Jahren so negative Schlagzeilen gemacht, das die Ärzte regelrecht Panik bekommen wenn Sie das Wort nur hören.

Schön war's, wenn mal vor dem Verschreiben etwas mehr nachgedacht würde - die realität sieht leider anders aus. Ich sehe dauernd patienten, die Fentanyl ohne guten Grund verschrieben bekommen und nur schlecht davon profitieren.

Natürlich ist der TE kein Drogentyp, er hat ja ernste und nachprüfbare Erkrankungen.

trotzdem hat er offenbar ein Abhängigkeitsproblem entwickel - und zwar eine psychische Abhängigkeit (Sucht). Ist bei Schmerzpatienten nicht so selten...

Ein Fentanylpflaster kostet -je nach Dosierung- zwischen 6 – 12 Euro.

Vielleicht solltest Du mal genauer lesen: Es geht ihm eben nicht um Fentanylpflaster, die lehnt er ab. Und die schnellfreisetzenden Fentanyle (Actiq, Effentora u.s.w.) kosten je nach Verbrauch locker über 1.000 Euro im Monat. Abgesehen davon: Er will ein Opiat, das für seinen Zweck nicht zugelassen ist und dessen Verwendung in dieser Situation ein klarer Kunstfehler wäre. Da hilft das privatrezept auch nicht weiter.

SVunflo4wer_7x3


Nebenbei bemerkt ein schönes Beispiel dafür, dass Opioide beim chronischen Schmerz oft eher ein Teil des Problems als der Lösung sind. Aber die Diskussion hatten wir ja erst in einem anderen Thread...

Naja, es geht ja wohl auch wieder um die Darreichungsform. ;-) Wenn Pflaster oder eine retardierte Form helfen würden, würde die Kritik wohl anders aus- bzw. wegfallen. Die Kritik beruht ja wohl v.a. auf den Fentanyl-Lollies...

M0oyi


Ist euch der Gedanke gekommen, dass Garou eventuell doch ins Krankenhaus ist?

Ich meine ja nur.

DHiQe Sehxerin


Ist euch der Gedanke gekommen, dass Garou eventuell doch ins Krankenhaus ist?

das war auch mein erster gedanke... ich mache mir schon fast ein wenig sorgen um ihn :-/

G#ar6ou78


Hallo Leute,

ich stehe bei diversen Schmerztherapeuten auf der Warteliste! Wartezeit zwischen 2 Jahren bis X!!

Heute war ich in der Palliativpraxis und nun bekomme ich endlich wieder regelmäßig das erforderliche Opiat. Bei der Praxis handelt es sich sowohl um eine Palliativpraxis, wie auch um eine hämatologische Praxis. Der Hämatologe will mit einem Hämatologen in meiner Stadt sprechen, damit er mir die Opiate verordnet in Zukunft und ich nicht immer erst die riesen Strecke bewältigen muss.

In den vergangenen knapp 6 Jahren habe ich immer wieder einen Entzug durchgemacht und anschließend eine Neueinstellung. Dazu noch diverse stationäre Schmerztherapien. Letztendlich landeten wir früher oder später wieder in ein und der gleichen Dosis.

Ich war mittlerweile in verschiedensten Krankenhäusern, Unikliniken und Querschnittzentren und alle raten mir mit dem aktuellen Opiat solange durchzuhalten, wie es geht, da ansonsten eine neue OP ansteht und die Chancen für mich nicht gut stehen. Meine Gerinnung schwankt sehr stark und nach den heutigen Werten sind sie mal wieder schlechter geworden. Also wieder mehr spritzen! Meine Gerinnungsstörung ähnelt der Hämophilie.

Mein Problem in meiner Region ist, dass ich zu einem kleinen Kreis gehöre, die einen äußerst bekannten und angesehenen Chefarzt hier verklagen. Die ganzen Verfahren (17 an der Zahl) haben zumindest dafür schon gesorgt, dass Ihm die Zulassung entzogen wurde.

Nachteil ist, dass sehr viele Ärzte Ihn aus dem Studium oder Krankenhaus kennen. Das ist eben auch einer der weiteren Gründe, die mir übel genommen werden.

Vor ein paar Wochen hatte ich am Wochenende solche Schmerzen, dass meine Frau den Notarzt gerufen hat. Nach 2 Stunden kam ein Gynäkologe und war etwas verwundert, was ich für Medikamente benötige. Keine 10 Minuten später war der NEF da und hat mir endlich etwas gegen meine Schmerzen gespritzt!

Seit 2008 ist mein Bein amputiert. Seidem habe ich Phantomschmerzen und habe mittlerweile alles an Mitteln durch. Das ekligste war eine spezielle Salbe aus Cayennepfeffer und Chili, die auf meinen Stumpf gerieben wurde.

Gegen die Phantomschmerzschübe hat es leider nicht gehofen. Ebenso wie die Spiegeltherapie.

Ob Ihr mir glaubt oder nicht, kann ich nicht ändern. Aber mir und meinem Vater ist schon von mehreren Ärzten gesagt worden, dass sie uns deswegen nicht behandeln, weil wir nicht lukrativ genug sind.

Ich kann zwar verstehen, wenn sich ein Arzt weigert ein Medikament einfach so nach Wunsch des Patienten zu verschreiben. Wenn der Arzt aber sogar die original Befunde aus den verschiedenen Krankenhäusern per Fax bekommen hat, was soll man dann noch liefern?

Des Weiteren ist meine Krankenakte nun einmal sehr dick. Aber das lässt sich nun nicht einmal ändern, wenn mehr als 40 mal auf dem OP-Tisch und mehr als 60 mal stationär im Krankenhaus lag.

Zumindest bin ich jetzt happy, dass ich alle 10 Tage ein neues Opiatrezept bekomme. Mehr will ich nicht!

G#arouu7x8


Sorry Leute, aber ich bin raus aus dem Forum!!

Mir werden hier von Leuten die mich absolut nicht kennen, Sachen unterstellt, die ich mir nicht sagen lassen muss! Das beste Beispiel ist "the-carver!"

Ich war in diversen Kliniken in den letzten Jahren. Darunter waren nicht nur Unikliniken, sondern auch zwei Querschnittzentren!

Es liefen mehrere stationäre Schmerztherapien. Zwischenzeitlich nahm ich mehr als 5 Jahre Schmerzpflaster bis zu 150 µg die Stunde ein. Da ich zusätzlich starke Schmerzschübe hatte und habe und die mich am meisten belasten, wurde ich auf ein schnell wirksames Opiat mit eingestellt. Da die Pflaster mir nicht viel brachten und nur für viel Nebenwirkungen sorgten, haben ich sie in Rücksprache mit meiner Schwiegermutter (Oberärztin & Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin) reduziert und letztendlich ganz abgesetzt.

Auch die Unterstellung eines Kicks den ich von den Tabletten angeblich bekommen würde, ist echt der Gipfel. Den einzigen "Kick" den ich bekomme ist, dass der massive Schmerz (9 von 10) schnell wieder nachlässt und ich danach meistens so müde und kaputt bin, dass ich kurz einschlafe! Auch wenn mich mancheiner hier gerne als Junkie darstellen möchte, bin ich ein Schmerzpatient. Abgesehen davon ist jeder Schmerzpatient irgendwann abhängig von seinen Schmerzmitteln. Das lässt sich überhaupt nicht ändern!

Des Weiteren hat man es als Patient in einer Kleinstadt mit einer begrenzten Arztauswahl auch nicht gerade einfach, wenn man einen sehr bekannten Chefarzt der Stadt verklagt. So wie mir, geht es noch 16 weiteren Leuten. Nahezu alle Ärzte bei uns kennen den Chefarzt aus Ihrem Studium und/oder Ausbildung, dass aber nur am Rand!!

Keiner von Euch kennt meine ganze Krankengeschichte und all meine Diagnosen. Des Weiteren weiss niemand von Euch, was ich alles für Operationen und Komplikationen habe und hatte. Niemand kennt den inoperablen Fremdkörper in meinem Rücken, der am laufenden Band für viele Probleme sorgt und früher oder später für einen kompletten Querschnitt sorgen wird.

Niemand kennt die Schmerzen die ich seit dem Mai 2007 jeden Tag habe und alles probiert habe und probieren werden, damit es endlich besser wird.

Nur so am Rand: Wenn ich einen massiven Schmerzschub bekomme, benötige ich ein Medikament was sehr schnell wirkt, da die Schmerzen sonst so massiv werden, dass nahezu nichts mehr wirkt! Bei so etwas bringen mir Pflaster rein gar nichts!!!

Ich finde es echt unglaublich, dass manche hier einen unter der Gürtellinie anfeinden, ohne irgendein Hintergrundwissen oder genauere und detaillierte Fakten von mir zu kennen.

Und the-carver die Aussage das schnell freisetzende Opiate nur bei Tumorschmerzen zugelassen sind stimmt leider so nicht ganz! Nicht umsonst würde meine Kasse dieses Medikament schon seit 4 Jahren bezahlen. Des Weiteren war ich deswegen auch beim MdK und auch von denen wurde das Medikament ausdrücklich empfohlen, da es in meinem Fall die letzte Alternative ist!!

tRhe-ca`vxer


Und the-carver die Aussage das schnell freisetzende Opiate nur bei Tumorschmerzen zugelassen sind stimmt leider so nicht ganz!

Hier war die Rede von schnellfreisetzenden Fentanylen - und die sind allesamt *ausschließlich* für Durchbruchsschmerz bei Tumorpatienten zugelassen. Jeder, der diese Mittel bei anderen Schmerzen ambulant auf Kassenkosten verordnet, wird im Falle einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eine Regressforderung kriegen.

tTuWffrarm/i


er ist schmerzpatient, und er sagt auch, dass man da logischerweise auch eine abhängigkeit entwickelt. er macht das aber nicht zum spaß oder um high zu sein, was willst du ihm eigentlich genau unterstellen?

Ehhema5liger jNutze>r (#3257x31)


Na ja da the-caver selber Schmerztherapeut ist, wird er schon wissen wovon er spricht und ich denke er ist auch sehr vertraut mit Reaktionen von Patienten …

Ich denke also, das the-caver da gar nichts unterstellen muss, sondern durch seinen Beruf Reaktionen schon gut einstufen kann ;-)

Und wie er schon schreib, mehr ist dazu vermutlich auch nicht mehr zu sagen ;-)

Scun'floLwer_73


Vorsichtig formuliert:

Jemand, der eine aufsehenerregende Klage führt, dann aber andererseits Verordnungen möchte, die entweder in der Grauzone oder schon in der Illegalität liegen (ich kann's nicht beurteilen), muss vielleicht da auch mal 1+1 zusammenzählen.

Ich würde bei Fehlern auch klagen, keine Frage. Aber einerseits diese Klage und andererseits dann schon recht direkt die Grauzone fordern... Da bekommt der eine oder andere Arzt wohl zu recht kalte Füße. Ziemlich nachvollziehbar. Das fühlt sich dann einfach so an, als ob man selber mit einer Klage rechnen muss, sobald dem Patienten was nicht gefällt.

Und ansonsten:

Meine Geschichte ist harmlos, aber in einer Körperregion blicke ich auf auf OP's im zweistelligen Bereich zurück. Ich erwarte nicht, dass ein Arzt alle OP-Berichte liest. Ich hab' eine einseitige Aufstellung für den Überblick und kann ggf. knapp auf Fragen antworten.

Garou hat ja nun eine Lösung gefunden, aber schade finde ich, dass zum Thema Wundversorgung so gar nix kommt... Denn da gab's Tipps jenseits der Opioid-Debatte. Und mit der erreichten Opioid-Versorgung wird sich das Problem nicht in Luft auflösen.

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