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Mrt auf eigenen Wunsch möglich?

d%kesxt


Hat doch mit fehlbar nichts zu tun. Sondern damit, dass sonst eines Tages sämtliche Hypochonder (womit ich jetzt nicht Color Copy meine!!!) die Geräte blockieren. Eine Radiologie mit MRT etc. kann man nicht als reine Privatpraxis betreiben (oder nur in wenigen noblen Ballungsgebieten). Wir reden hier von Millionen an Kosten. D.h. die Praxen haben i.d.R. eine GKV-Zulassung, da wird nun mal sehr eng reglementiert, wie viele Radiologen es auf x Einwohner geben darf. Und (vermutlich auch regionsabhängig) somit sind MRT's im System auch unabhängig vom Kostenaspekt in der GVK einfach ein knappes Gut. So dass sich Radiologen halt nicht mal eben zu beliebigen MRT's bereitschlagen lassen. Weil dann nämlich die Versorgung nicht mehr sichergestellt ist (anhand z.T. langer Wartezeiten sieht man ja jetzt schon, dass die Rechnung eh nicht so ganz aufgeht).

Aber ganz ehrlich, was du hier beschreibst kenne ich auch (Wartezeiten GKV >4 Wochen). Aber liegt dass dann nicht viel mehr an der Reglementierung der Kassenzulassungen? Und nicht an den "Hypochondern", die mit Sicherheit nur einen sehr kleinen Teil ausmachen.

Wenn die Wartezeiten durchweg mehr als einen Monat sind, dann spricht das eher dafür dass es zu wenig Geräte gibt, oder nicht?

Hier in meiner Gegend mangelt es übrigens nicht an MRT-Geräten, sondern an MRT-Geräten mit Kassenzulassung!

Stunfl|owerx_73


Ist wohl eine Mischung aus diversen Faktoren. Vermutlich muss man neben den Hypochondern auch noch die Ethik der einen oder anderen Praxis anprangern, wo eher nach Versicherungsstatus als nach Notwendigkeit Termine vergeben werden. Hier gab es ja schon ausreichend Fäden, wo PKV-Patienten wg. Kleinigkeiten am nächsten Tag ein MRT bekamen und dringliche GKV-Fälle trotzdem warten mussten (Was ich nicht kenne. Ich warte ggf. halt mal 3 Wochen, war beim echten Notfall aber auch schon am nächsten Tag dran. Zu Unzeiten, aber egal.).

Ich kenne hier (Uni-Stadt NRW mit vielen Beamten) übrigens keine Praxis ohne Kassenzulassung! Dabei gibt es in anderen Bereichn Privatpraxen en masse, weil sich das hier doch zu lohnen scheint.

Aber ja, das System mit dem Kassenzulassungen ist durchaus problematisch. Und ob die neue Gebietsreform das nicht alles nur schönrechnet statt Änderungen zu bringen, bleibt abzuwarten.

Aber wir driften ein wenig ins OT...

E]hemaligeDr Nuatzer (I#325x731)


Eine Radiologie mit MRT etc. kann man nicht als reine Privatpraxis betreiben

Doch das geht schon, die Radiologie wo ich wegen meinem Rücken war ist eine reine Privatpraxis und arbeitet mit den umliegenden Orthopäden zusammen, ist aber auch an eine gut frequentierte Privatklink angegliedert.

Wenn er nichts hat, bzw seine Diagnosen selber stellt, wird er am ehesten in einer Privatpraxis drankommen. Allerdings finde ich es schwachsinnig selber Diagnosen zu stellen und dann auch noch sowas einzufordern.

Der Weg zum Arzt wäre der cleverste ….

Ich warte hier 2 Wochen auf einen MRT Termin (aktuell muss ich 3 Wochen warten, was aber an den Feiertagen und dem Jahreswechsel liegt).

Stunfluower_x73


Ich meinte ja auch: Da muss es schon genug zahlungskräftige Klientel geben, dass es sich lohnt. Mal eben so in einer x-beliebigen Stadt lohnt sich eine Privat-Radiologie eher weniger. Außer die Praxisinhaber haben schon genug verdient. ;-) ]:D

C1oloTr Copxy


Wenn er nichts hat, bzw seine Diagnosen selber stellt, wird er am ehesten in einer Privatpraxis drankommen. Allerdings finde ich es schwachsinnig selber Diagnosen zu stellen und dann auch noch sowas einzufordern.

Na ja, was heißt einfordern? Ich habe mich einfach nur gewundert, weil ich vor ein paar Jahren noch die Erfahrung gemacht habe, dass mir als privatversicherte Person oder auch generell alles mögliche versucht wurde als Privatleistung zu verkaufen, irgendwelche Zusatzuntersuchungen und pipapo.

Es ist aber auch nicht so, dass ich selbst eine Diagnose stelle. Es geht darum einen Befund abzuklären, das MRT brächte dann die entsprechende Diagnose. Und wenn ich zum Arzt gehen und die übliche Voruntersuchung durchführen lassen würde, bekäme ich auch problemlos eine Überweisung. An der Sinnhaftigkeit der Untersuchung bei dem Befund (auch wenn ich ihn selbst festgestellt habe und kein Arzt) hat an sich auch keine Praxis gezweifelt. Ich möchte das hier aus persönlichen Gründen nur nicht näher ausführen.

In der Zwischenzeit habe ich jetzt auch einige Praxen gefunden, die so ein MRT ohne Diskussion anbieten, wahrscheinlich übernimmt es sogar die PKV in meinem Fall, hat man mir inzwischen gesagt.

aUmylxe


Ich meinte ja auch: Da muss es schon genug zahlungskräftige Klientel geben, dass es sich lohnt. Mal eben so in einer x-beliebigen Stadt lohnt sich eine Privat-Radiologie eher weniger. Außer die Praxisinhaber haben schon genug verdient.

gibt es bei uns und es ist keine sonderlich große Stadt. Und es scheint sich zu lohnen.

SHunfBlozwerx_73


@ Color Copy:

Klingt doch gut!

L.en7z11


also so ganz verstehe ich das nicht. wenn man privat versichert ist, ruft man an und fragt nach einem termin. dann sagen die, bringen sie die überweisung mit und ich sagte dann, brauche ich nicht, ich bin privat. dann war alles klar. hatte auch ein mrt machen lassen, da der orthopäde dies wohl nicht für nötig hielt, trotz extremster schmerzen. er wollte nur seine spritzen verkaufen. ]:D

jetzt bin ich gesetzlich und bin auch darüber froh und wenn ich meine, ich brauche dringend eine untersuchung, die der hausarzt mir verweigert, dann sage ich einfach ich bin privat versichert. aber dies würde ich nur im notfall machen, merken würde es keiner. also nicht direkt schlachten, ich habe es noch nicht gemacht, aber ich weiß von anderen, wie schwer man manchmal ein mrt oder ähnliches aufgeschrieben bekommt!

a$m<yle


dann sage ich einfach ich bin privat versichert.

das kannst du doch auch machen, nur zahlen wirds dir keiner und der Abbrechnungssatz Privatpatienten/ Selbstzahler ist auch höher als von gesetzlich versicherten.

FplamVechexn


ohne Color Copy zu Nahe zu treten :)*

so ein MRT kostet glaub ich 400€ und nur weil mir diverse Voruntersuchungen zu "blöde" sind, würde ich keine 400€ zahlen wollen. Dann würde ich doch lieber 3x zum Arzt rennen und um eine Überweisung bitten. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass ein Arzt wirklich ein MRT ablehnt...wenn man nicht gerade 3x im Jahr drum bettelt und wenn doch, dann ist er sich wohl 100% sicher, dasss man keins braucht.

Ich kenne die Beweggründe von Color Copy nicht, deswegen mag ich das nicht beurteilen, aber wenn ich gesundheitliche Probleme habe – und das abgeklärt haben möchte- so bin ich mir sicher, dass mein Arzt mir die Überweisung geben würde, wenn ich ihn ordentlich fragen würde.

Und anders gedacht: was nutzt mir als mediz. Laie (und das bin ich) ein MRT-Befund, mit dem ich nix anfangen kann? Ich möchte den befund ja auch vernünftig ausgewertet und besprochen haben und anschließend ne ordentliche Therapie. Dazu brauch ich ja dann doch nen Arzt.

Es sei denn, es geht wirklich "nur" um so Diagnosen wie "Tumor im Kopf, ja/nein"

FGlaQmecth-en


das kannst du doch auch machen, nur zahlen wirds dir keiner und der Abbrechnungssatz Privatpatienten/ Selbstzahler ist auch höher als von gesetzlich versicherten.

sie wills ja zahlen. darum gehts ja gar nicht.

a1m"yle


Ich möchte den befund ja auch vernünftig ausgewertet und besprochen haben

du bekommst (zumindest kenne ich es so), gleich eine Auswertung vor Ort und der Hausarzt / behandelnde Arzt bekommt den Untersuchungsbericht und wird ihn mit der Patientin durchgehen.

so bin ich mir sicher, dass mein Arzt mir die Überweisung geben würde, wenn ich ihn ordentlich fragen würde.

echt ? Das habe ich noch nicht versucht, bezweifel es aber auch.

Es gibt schon gute Gründe, warum eine Voruntersuchung 'ausgelassen' wird, ich ziehe meine ersten Beiträge hier im Thread auch im vollen Umfang zurück.

z)wetsYchgex 1


Ja, dass ist durchaus möglich. Geh in einer Privatklinik. Hier bei uns in Hamburg haben wie den Fleet Klinik, dort ist es machbar.. Kostet meine ich um die 600 Euro, inklusive Vorgespräch mit ein Facharzt und Diagnose Besprechung danach.

a$mUylxe


Ich meine für mein letztes MRT (Bauchraum) wurden knapp über 700 Euro abgerechnet.

@ Flamechen

ich meinte Lenz 11 @:)

Cgo#ljor CoFpxy


Klingt doch gut!

Ja :-) Ich hätte den Faden vielleicht nicht gleich in meiner ersten Enttäuschung/Verzweiflung aufmachen sollen, sondern noch mal mit anderen Stichworten und etwas spezieller suchen. Ich hatte nur bei den Praxen in meiner unmittelbaren Umgebung angerufen und vorab nicht geschaut, was die so an (Privat)Leistungen bieten.

War also ein bisschen kopflos |-o aber vielleicht hilft es irgendwann noch wem anders, der sich die Frage auch stellt: Also JA, wenn man selbst zahlt, ist scheinbar fast jede MRT-Untersuchung auf Wunsch möglich, habe inzwischen zahlreiche Angebote gefunden.

so ein MRT kostet glaub ich 400€ und nur weil mir diverse Voruntersuchungen zu "blöde" sind, würde ich keine 400€ zahlen wollen

Das Geld würde mir nicht weh tun, deshalb sah ich darin die leichteste Möglichkeit, aber es ist auch etwas mehr für mich als nur ein bisschen "zu blöde", sonst würde ich mir den Stress ja auch nicht antun @:)

wenn ich gesundheitliche Probleme habe – und das abgeklärt haben möchte- so bin ich mir sicher, dass mein Arzt mir die Überweisung geben würde, wenn ich ihn ordentlich fragen würde

Ich bin mir auch sicher, dass man mir eine Überweisung schreiben würde, aber ich hab bisher leider gar keinen Arzt aus der Fachrichtung und es ist nicht so leicht für mich, einfach zu einem zu gehen, aus persönlichen Gründen wie gesagt. Wobei ich auch noch einen guten Tipp per PN bekommen habe @:) denn unter Umständen muss man gar nicht zu einem Facharzt, sondern kann sich auch vom Hausarzt überweisen lassen. Daran hatte ich gar nicht gedacht, da könnte ich im Notfall also auch noch nachfragen.

Nur wie gesagt, inzwischen habe ich mehrere Praxen gefunden, die so ein MRT für Selbstzahler und Privatversicherte ganz selbstverständlich anbieten. Lag wohl nur an den Feld-Wald-und-Wiesen-Praxen hier in meiner direkten Umgebung.

Und anders gedacht: was nutzt mir als mediz. Laie (und das bin ich) ein MRT-Befund, mit dem ich nix anfangen kann? Ich möchte den befund ja auch vernünftig ausgewertet und besprochen haben und anschließend ne ordentliche Therapie. Dazu brauch ich ja dann doch nen Arzt.

Klar, auswerten müsste es schon jemand, aber ich dachte, das macht ohnehin der Radiologe vor Ort und nicht der (überweisende) Arzt und je nachdem, welche Diagnose am Ende steht, muss man dann natürlich sehen, ob eine Therapie notwendig wird oder man nochmal Glück gehabt hat (kann ja auch sein).

Es sei denn, es geht wirklich "nur" um so Diagnosen wie "Tumor im Kopf, ja/nein"

So in etwa :)z

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