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Erfahrungen mit Hausarztmodel?

m^nAef


Beides. Im Rahmen der Kündigungsfristen ist man ans Modell gebunden, dadurch wiederum an den jeweiligen Hausarzt. Heißt man geht immer zuerst zu diesem; kann weder direkt zum Facharzt noch zu einem anderen Allgemeinmediziner.

E$hemaliger NutzGer (#(3t25731)


Richtig du bist dann ein Jahr an Arzt und Modell gebunden ...

M'eisterg_Glxanz


Bei uns in der Schweiz läuft das ganze Gesundheitswesen ja etwas anders. Aber auch bei uns gibts das Hausarztmodell. Ich bin recht zufrieden damit. Ich bezahle weniger Prämien dadurch und habe nur gute Erfahrungen gemacht. In meiner Praxis gibts verschiedene Ärzte, ich krieg lediglich einen "Hauptarzt" zugeteilt, der mich hauptsächlich betreut. Gibts was Spezielles, werde ich weitergereicht. Ich finds praktisch, denn so habe ich einen Ansprechspartner, der den Überblick hat. Müsste ich mir für jedes Zipperlein selber einen Arzt suchen, wär mir der Aufwand zu gross. Und ob man dann einen Termin kriegt, ist auch nicht sicher. So hab ich damit nichts zu tun und fühle mich optimal betreut.

Bedingt natürlich, dass der Hausarzt kompetent ist und sich auch eingestehen kann, wenn er etwas an einen spezialisierten Kollegen weitergeben muss.

J^oI wHH.


ich krieg lediglich einen "Hauptarzt" zugeteilt [...] Ich finds praktisch, denn so habe ich einen Ansprechspartner, der den Überblick hat.

Mir ist wichtiger, daß ICH den Überblick habe. D.h. alle Unterlagen laufen bei mir zusammen und nicht bei irgendeinem Arzt. Es sind Daten über meine Person, sogar extrem persönliche Daten. Und solche werden nur sehr sparsam an fremde Leute verteilt. BTW meine Hausärztin arbeitet mit einem Laptop ohne jeglichen Internet-Zugang. Wg. der Datensicherheit.

Im Bedarsfall lege ich dem behandelnden Arzt meine gesammelten Werke vor.

Aus [[http://www.onmeda.de/g-rat/hausarztmodell-1043.html]]

"Für einen HzV-Teilnehmer, der viermal im Jahr zum Hausarzt geht, erhält der Arzt 185 Euro, dazu kommen Zuschläge von 25 Euro im Quartal für chronisch Kranke, ergebnisabhängige Zuschläge beispielsweise für eine bestimmte Grippeimpfungs-Quote [...]"

Der Arzt ist also motiviert dem Patienten im Hausarztmodell die Grippeimpfung nahezulegen. Natürlich rein aus medizinischen Gründen ... ;-) Wer an Aluminium- oder Quecksilbermangel leidet, möge sich diese Impfung abholen ;-) Die anderen kennen jetzt die Motivation des Arztes das ein oder andere durchführen zu wollen.

Ehhemajliger0 Nutzezr Q(#32x5731)


so mache ich das auch. Befunde habe ich alle selber. MRT Bilder zum Beispiel und Befund lasse ich mir dann beim Arzt ausdrucken

fJi)liz7x0


ja, bislang habe ich auch immer alle befunde selber gesammelt, und ich gedenke das auch weiterhin zu tun; was ist wenn ich wieder mal umziehe? zieht dann mein modell-Hausarzt auch um? wohl eher nicht.....also besser alles selber haben....

das mit der grippeimpfungsquote fand ich auch bedenklich...wer weiß welche Quoten es noch gibt....

was schreiben denn eure Hausärzte auf die Überweisungsscheine wenn sie denn meinen die Überweisung wäre nicht nötig? gibt das nette kürzel awdp=auf wunsch des Patienten=der nervt mich dermaßen daß ich ihm jetzt die Überweisung gebe obwohl es eigentlich nicht nötig wäre; da macht sich der Facharzt schon mal eine Meinung ohne den Patienten gesehen zu haben; selbst wenn ich die Überweisung problemlos von der sprechstundehilfe bekomme, ich habe keine lust unnötig für so einen zettel durch die gegend zu rennen....

nochmal zur apotheke, ich habe gelesen daß man sich auch an eine apotheke bindet die an dem Modell teilnimmt, stimmt das?

S)ilberOmondaxuge


Es gibt auch Hausärzte, die die Grippe-Impfung empfehlen, auch wenn man nicht im Hausarztmodell ist.

Ewhemaldiger Nut-zer7 b(#3257X31)


was schreiben denn eure Hausärzte auf die Überweisungsscheine wenn sie denn meinen die Überweisung wäre nicht nötig?

Das was er auch draufschreibt wenn er es für notwendig erachtet die V.a. Diagnose und bitte um Abklärung

nochmal zur apotheke, ich habe gelesen daß man sich auch an eine apotheke bindet die an dem Modell teilnimmt, stimmt das?

Unabhängig vom HA Modell macht das schon Sinn wenn man regelmäßig Medikamente nimmt.

Ich gehe immer in die selbe Apotheke, auch wenn ich es nicht muss. ich habe da aber ein Kundenkonto und finde es gut das die wissen was ich in welcher Dosierung nehme und man mich hinweist wenn man nicht zusammen passt an Medis ...

f2il8iz70


nun ja, ich nehme nur 1 tabl. für die sd; Wechselwirkungen kann es also nicht geben, und ich hole sie immer da wo ich halt grade vorbeikomme; die apotheke ums eck ist näher, kann aber abends knapp werden, in der City haben sie länger auf, aber extra reinfahren habe ich auch keine lust dazu

EFhemalciger 3Nu_tzer (Z#3257x31)


na ja ganz ehrlich? ich würde zu keinem Arzt gehe der mich nur nimmt wenn ich das Modell unterschreibe ....

Such dir einen anderen und an fremde Ärzte würde ich mich erst Recht nicht für ein Jahr binden, wer weiß was das für einer ist ...

m>nEexf


was ist wenn ich wieder mal umziehe? zieht dann mein modell-Hausarzt auch um? wohl eher nicht.....

Doch, in diesem Fall kann man das natürlich ändern. Ein Umzug (wenns nicht gerade eine Straße weiter ist) gilt als wichtiger Grund, auszusteigen oder einen anderen Hausarzt festzulegen.

JTo #HH.


Es gibt auch Hausärzte, die die Grippe-Impfung empfehlen, auch wenn man nicht im Hausarztmodell ist.

Schon klar. Aber eine Empfehlung durch einen Arzt, der dadurch ein Kopfgeld oder eine anderweitige, persönliche Zuwendung erhält, ist mir nichts wert. Ganz im Gegenteil. Das ist übrigens dasselbe mit den sogenannten Anwendungsbeobachtungen (AWB) durch die Pharmaindustrie: eine versteckte Prämie an den Arzt nicht nach medizinischer Motivation, sondern nach betriebswirtschaftlicher gehandelt zu haben.

S`unfl)ow~exr_73


Ich würde es auch nicht machen. Ist halt wieder nur so ein Experiment.

Wobei:

Bei meinem HA bekomme ich gewünschte Überweisungen an der Anmeldung. Betteln wg. irgendwas muss ich nie. Ausnahme sind teuer & seltene Dinge wie MRT und SD-Szinti. a muss ich mit dem Arzt sprechen. Alle anderen Überweisungen hole ich mir bei Bedarf und entscheide halt selber, was jetzt sinnvoll ist. Gyn, Augenarzt. Chirurg, Neurologe, Urologe: Alles ohne jegliches Problem. Das ist eine reine Formalie an der Rezeption.

Wobei ich bis auf altbekannte Großbaustellen dennoch immer erst zum Hausarzt gehe. Und mir auch wichtig ist, dass dort ALLES Befunde zusammenlaufen. Da bitte ich dann die Fachärzte explizit drum.

SOunflow]er}_"73


ich würde zu keinem Arzt gehe der mich nur nimmt wenn ich das Modell unterschreibe

Dem schließe ich mich an. Bei meiner HÄ liegen zwar die Info-Flyer aus, aber das war's.

SIilbVermondxauge


Gyn, Augenarzt. Chirurg, Neurologe, Urologe: Alles ohne jegliches Problem. Das ist eine reine Formalie an der Rezeption.

@ sunflower_73 sind das Ärzte zu denen du eh mindestens alle 1-2 Jahre oder öfter zur Kontrolle gehst ?

Bei meiner Hausarztpraxis ist es schon so dass die den Grund wissen will – aber

zur Kontrolle bei HNO, Augenarzt, Gyn, Neurologe ist das kein Thema, da steht dann auch "Patientin bekannt" auf der Überweisung...

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