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Kniescheibe: 3. Operation sinnvoll?

SFunfl!ower_x73


@ Linea & Schmidti:

Ist bei mir auch so. Gut, ich habe einen Chirurgen (der aber auch FA für Orthopädie ist). Der betreut mich seit 10 Jahren. Hat mich mehrfach woanders zu OP's geschickt, hat immer meinen Wunsch nach Zweit- & Drittmeinung respektiert und auch erfragt, was die Kollegen empfohlen haben.

Er hat nie auf irgendwas gedrängt, hat auch an einigen Stellen gesagt, dass es ihm eine Nummer zu groß ist.

Also ein echtes und ehrliches Vertrauensverhältnis. Beiderseits. Er weiß, was bei mir dranhängt. Ich weiß, dass er ehrlich und offen ist und NICHT OP-geil. Dass ich mich bzgl. Physio, MRTs etc. Auf ihn verlassen kann. Er war jetzt auch in meine TEP-OP involviert.

Ein Vorteil ist nach 10 Jahren auch, dass er meine Heilungsverläufe nach mittlerweile 13 OP's, wo er die Nachbehandlung gemacht hat (bzw. einige Male selber operiert hat), einfach kennt. Weiß, wo wir mal zurückschalten müssen aber auch weiß, wo er Druck machen muss.

L=inexa


@ fallenBelial

OK, ich bin aus dem Düsseldorfer Raum, das passt dann örtlich nicht so ganz.

Mein Orthopäde operiert schon gerne, das sagt er auch ganz offen, aber er weist auch immer darauf hin, dass man sich gerne eine 2. Meinung einholen kann und findet es dann auch gut, wenn man sagt, dass man das gemacht und sich auch selber intensiv mit der Sache beschäftigt hat. Dumm nur, wenn beide Meinungen total voneinander abweichen. Ist mir nämlich jetzt zweimal passiert. Muss ich letztendlich also doch wieder selber entscheiden. ":/

@ Schmidti70

Ah, erst die Schulter und dann die Knie? Das ging bei mir angeblich deshalb nicht, weil man nach 'ner Schulter-OP ein Jahr lang die Knie nicht machen könne. Denn da muss man ja ggfs. an Krücken gehen und das ist dann wieder nicht möglich mit einer operierten Schulter. Wobei ich die Krücken jetzt jeweils nur maximal zwei Tage gebraucht hatte.

Also Quintessenz des Ganzen: Zu nichts drängen lassen erst an die Sache rangehen, wenn ein richtiges Vertrauensverhältnis da ist!

S"chmidtxi70


@ Linea

Der Knorpel meines rechten Knies ist schon recht stark geschädigt, wie stark genau wird das MRT zeigen. Und dann ist eh die Frage, ob man da noch was machen kann, was Sinn macht ....ich werde mir das im Zweifelsfall genau überlegen und mein Orthopäde ist auch eher Einer, der sagt "Der Leidensdruck des Patienten bestimmt den OP Zeitpunkt". Wobei es sicher auch Indikationen gibt, wo von Ärzteseite zur OP wirklich geraten wird.

Und ich habe bisher auch immer realistische Einschätzungen bekommen hinsichtlich Heilungsdauer und möglichen Restbeschwerden. Und eine ordentliche Vor-und Nachbehandlung....

Meine Schulter OPs sind jetzt gute 1,5 Jahre und bald 1 Jahr her, das wäre nicht mein Problem. Eher die langen Fehlzeiten, die damit schon zusammenhingen...Auch wenn mein Job ziemlich sicher ist...aber das ist leider auch ein Punkt....

f8alZlenBe4lixal


Also ich bin jetzt in einer anderen Orthopädenpraxis bei mir in der Nähe gewesen.

Die Ärztin dort meinte, an einer Operation werde ich nicht vorbei kommen (jedenfalls am rechten Knie).

Nur was genau gemacht werden soll, konnte sie nicht sagen.

Sie meinte man könnte nochmal den Muskel weiter nach innen ziehen und damit die Kniescheibe nach Innen "zwingen". Aber das hat beim ersten Mal ja auch nichts gebracht.

Ich soll mich jetzt in nem Krankenhaus nochmal in der Orthopädie vorstellen, damit die mir meine Möglichkeiten aufzeigen. Schließlich wurde schon an "Weichteilen" UND Knochen operiert.

Da ist es wohl schwierig zu entscheiden, was gemacht wird.

dvesti0ny180x7


ich habe genau das gleiche problem wie du. kniescheibe springt raus. das erste mal mit 12, dann mit 14 die OP, in der die bänder gestrafft wurden (gebracht hat es natürlich nichts). :(v

nun brauch man nur an die narbe kommen und die kniescheibe ist weg. heute bin ich 27, mein knie knackt beim treppensteigen so laut, das man es im ganzen Hausflur hören kann, von den schmerzen ganz zu schweigen. das andere knie fängt auch schon an aber die OP damals war so schlimm für mich das ich das auf keinen fall wiederhole (und wie man sieht bringt es eh nichts)

ich glaube das ich entweder irgendwann ein künstliches knie bekommen oder bald garnicht mehr laufen kann. wenn du irgendwann eine OP hinter dir hast, die dir WIRKLICH geholfen hat, dann meld dich doch bitte. :)* @:) aber ehrlich gesagt hab ich die hoffnung schon aufgegeben ":/

fAall+enBel~ixal


@ destiny1807:

Ich werd hier nochmal schreiben, wenn ich im Krankenhaus vorstellig geworden bin.

Der Termin ist am 24.3.

Ich verstehe nicht, warum die nicht einfach mein Gleitlager vertiefen.

Im MRT-Bericht steht ausdrücklich drin, dass es viel zu flach ist. Die Scheibe rutscht halt so drüber weg.

Aber mal schauen, was die mir wieder andrehen wollen.

Langsam bin ich es Leid...das ganze zieht sich jetzt seit 3 Jahren.

Aber wenn das bei dir schon so lange geht, dann hast du mit Sicherheit schon einen Knorpelschaden und solltest doch nochmal zum Arzt gehen deswegen.

Ein künstliches Kniegelenk kriegst du nämlich erst, wenn du einige Jahre älter bist als jetzt (hatte schon nachgefragt).

S2unfl>owexr_73


Weil man das Gleitlager nicht einfach so vertiefen kann. Diese sog. Trochleaplastik setzt voraus, dass man den Knorpel wegklappt und neu befestigt, was auch nicht garantiert gelingt. Ist außerdem ein hochspezialisierter Eingriff, den nur wenige Operateure machen und v.a. auch beherrschen. Dann musst Du halt mal überregional gucken, wenn das Deine Vorstellung ist.

Und das das künstliche Knie angeht:

Ich kenne auch junge Leute, die eines haben. Nur macht man das auch nicht mal eben so nur wg. Schmerzen. Und nicht, solange nicht bspw. eine umfassende Schmerztherapie erfolgt ist.

Meine Kniegeschichte fing in der Pubertät an (allerdings ohne Patella-Lux, aber Fehlstellung). Innerhalb von 10 Jahren 13 OP's. Bereits mit Anfang/Mitte 30 die Empfehlung zur TEP. Nach der Aufklärung habe ich trotz aller Schmerzen und Einschränkungen gedacht: Mist, das ist auch keine Lösung, wenn die TEP gar nicht so lange hält. Vor 6 Wochen war's dann doch so weit, mit 41, nachdem ich es schon vor 5 Jahren hätte machen sollen (und die Ärzte auch bereit waren. Allerdings nur die hochspezialisierten, nicht die aus den kleinen Kliniken. Da bekam ich nur zu hören "zu jung".)

Der Weg ist aber auch mühsam und gerade bei jungen Leuten mit größeren Vor-OP's z.T. schwieriger (v.a. im Verlauf nach der OP) als bei alten Leuten, die noch nie operiert wurden.

ftallkenBeZlial


Ich hatte halt einfach mal aus Neugier nachgefragt.

Der Arzt meinte halt auch, zu jung.

Hätte ich jetzt eins bekommen, dann hätte ich in 15 Jahren ein zweites haben müssen und dann wieder nach 15 Jahren wäre das nächste dran gewesen, was dann aber nicht mehr gehen würde.

Warum weiß ich nicht mehr genau, schätze aber mal dass es von den Knochen und so weiter einfach nicht mehr möglich ist.

Swunfvlow~er_o73


Es sind durchaus auch ZWEI Austausch-OP's möglich. Klar wird es immer schwieriger, aber es geht. Hängt auch immer von der Art der 1. Prothese ab. Man sollte auch den medizinischen Fortschritt nicht außer Acht lassen.

Und Prothesen können auch länger als 15 Jahre halten. Was allerdinge gerade für JUNGE Leute bedeutet, dass es bzgl. der Belastung der TEP einige Regeln einzuhalten gibt.

Ezhemaltiger Nut+zerK (#32%5731x)


Nur was genau gemacht werden soll, konnte sie nicht sagen.

Klingt aber nicht vertrauenserweckend wenn Ärzte sagen jaaaa muss dirngend operiert werden, aber was genau wissen sie selber nicht.

Ich würde auch nicht ins ein x-beliebiges KH gehen sondern lieber mal etwas weiter fahren und mich da mehrfach ausführlich beraten lassen. Man kann es auch immer weiter verschlimmbessern und damit ich keinem geholfen ....

fFal@leInBelJial


So endlich mal was konkretes.

Bei mir wird in den Sommerferien eine MPFL-Plastik durchgeführt, weil meine Kniescheibe außerhalb des Gleitlagers liegt.

Die liegt sozusagen auf der Kante und rutscht deswegen immer weg.

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