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Krankengeld und Wiedereingliederung

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Es gibt kein Wiedereingliederungsgeld. Es wird schlichtweg das AKTUELLE Krankengeld weitergezahlt. Man muss sich auch um nichts kümmern und nirgendwo was melden. Die KK zahlt halt alle relevanten Sozialversicherungsabgaben.

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Jo, auch ich hatte letztes Jahr eine Wiedereingliederung nach einer schweren Hirnhautentzündung und einem Hirnabszess, mit 13 Wochen Klinik. Die TK nannte ihre Zahlungen Wiedereingliederungsgeld, bzw Übergangsgeld.

So ist das wohl unterschiedlich gehandhabt mit den Begriffen.

Es ist letztendlich egal ob du Krankengeld, Übergangsgeld oder Wiedereingliederungsgeld erhältst.

Wichtig ist, dass du Zahlungen erhältst und leben kannst.( Auch wenn es nur 70% deines Einkommens sind.) Und ja, ich bekam für die geleisteten Stunden meinen regulären Lohn.

hier erfährst du alles über die Wiedereingliederung il. des Forumlares:

[[http://www.schwbv.de/pdf/Arbeitshilfe_Wiedereingliederung_222.pdf]]

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Nachtrag, evtl. kann es, dass bei den Begriffen unterschieden wird wenn man gesetzl. in einer KK oder freiwillig (so wie ich) in einer gesetzl. Kasse versichert ist und eine zusätzl. Krankenhaustagegeldversicherung abgeschlossen hat.

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Übergangsgeld heißt eigentlich das, was man bekommt, wenn man in einer Reha ist. Ich habe genau das nämlich gerade beantragt...

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Hallo,

Übergangsgeld zahlt die Rentenversicherung während einer Reha und wenn sich die Wiedereingliederung direkt an die Reha anschließt.

[[http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/217654/publicationFile/63162/G0832.pdf]]

Es gab vor einigen Jahren ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, dass Arbeitgeber bei einer Wiedereingliederung nicht zu einer Entgeltzahlung verpflichtet sind.

Evtl. kann man mit dem Arbeitgeber vor Beginn der Wiedereingliederung über das Thema Fahrkosten reden. Evtl. erstattet er die steuerfreien Beträge für die Fahrkosten während der Wiedereingliederung.

Vom Krankengeld werden Rentenversicherungsbeiträge an die Rentenversicherung gezahlz. Zum Jahreswechsel bzw. bei Krankengeldende macht die Krankenkasse eine Meldung an die Rentenversicherung (Mitglied erhält eine Kopie). Für ein ganzes Jahr Krankengeld werden bei der Rentenberechnung für diesess Jahr nur 80% des früheren Verdienstes bei der Rente angerechnet.

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