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Kinderarzt, alles rechtens oder Zeit für eine Beschwerde?

SXunflowner_73


Jedes gute Zeitmanagement platzt bei zu vielen Notfällen. Weswegen Notfallzeiten beschränkt werden, damit die anderen Termine möglichst nach Plan eingehalten werden können.

Konstante Notfallbereitschaft, keine Wartezeiten,...: Eierlegende Wollmilchsau.

Unser mittlerer ist gestern nachmittag in der Kita gestürzt. Definitiv ein Fall für dem Arzt aber nicht unbedingt für dem Chirurgen.

Warum nicht? War doch ein Unfall und keine kinderspezifische Erkrankung... Und ginge nicht eine normale Notaufnahme?

Also führt mich natürlich der erste Weg zu Kinderärztin und da erwarte ich dann auch dran zu kommen, denn bis zu nächsten Tag hätte ich damit keinesfalls warten wollen.

Nur wenn dann noch 5 Grippekinder kommen und ein paar Magen-Darm-Fälle und noch ein paar Unfälle und man normal vergebene Termine hat, bricht das System irgendwann zusammen. Oder der Arzt.

Meine Gyn macht bspw. komplett dicht und verweist auf die Klinik, wenn sie am Tag ALLE Termine DOPPELT vergeben hat.

ERhemalirgeAr Nu3tzer 2(#46719x3)


Warum nicht? War doch ein Unfall und keine kinderspezifische Erkrankung... Und ginge nicht eine normale Notaufnahme?

:)= . Genau das. Ein Unfall bzw. eine Verletzung die ärztlicher Abklärung Bedarf, aber nicht als 'dramatisch' genug eingestuft wird... Nichts für ungut, aber dafür braucht es definitiv keinen Facharzt für Pädiatrie.

Die Katze beisst sich doch genau wegen sowas in den Schwanz... weil jeder Patient denkt dass er natürlich schlechthin der Notfall ist. Das lässt sich meist sehr schnell widerlegen. Wenn die Leute wegen jedem Kram zum Facharzt rennen ... ja kein Wunder, dass der dann meist ewig lange Wartezeiten hat bzw. dann auch Patienten ablehnt.

S?he<lby xT.


Da brauche ich nunmal am ersten Tag den Krankenschein und kann nicht warten, denn dann riskieren ich die Kündigung.

Ich kenn keinen Arzt, der mich nicht rückwärts krankschreibt, wenn ich sage, das ist gestern passiert (z.B. Unfall o.ä.)

Der Krankenschein muß manchmal ab dem ersten Krankheitstag ausgestellt sein, am ersten Tag beim Arbeitgeber ist schon wegen der oft benötigten Postlaufzeit unrealistisch und ist auch nicht vorgeschrieben.

Scunflgower<_73


Die Katze beisst sich doch genau wegen sowas in den Schwanz... weil jeder Patient denkt dass er natürlich schlechthin der Notfall ist.

Bzw. weil offensichtlich Zuständigkeiten nicht wirklich klar sind oder nur der Facharzt als ausreichend eingestuft wird, während es andere Optionen gäbe.

sUommers%pros3se 2


Ein Kinderarzt ist für mich kein Facharzt, sondern der Hausarzt für meine Kinder, der sich aber auf die speziellen Bedürfnisse der kleinen spezialisiert hat und seine Behandlung darauf auslegt. Und natürlich ist eine Gesichtsverletzung bei einem zweijährigen Kind auch altersspezifisch und in dem Alter immer ein Fall für den Arzt.

Für mich ist jedenfalls der Kinderarzt bei jeder Art von gesundheitlichen Problem meiner Kinder der erste Arzt mit dem ich spreche. Wüsste nämlich nicht wo ich sonst hingehen sollte, denn Hausärzte behandeln bei uns gar keine Kinder. Und wegen jeden Notfall in die notaufnahme halte ich nun wiederum für völlig übertrieben. Außerdem treibt das die Kosten erst so richtig in die Höhe.

soommeRrsprossxe 2


Ps: bei uns muss der Krankenschein am ersten Tag auch vorliegen.

E#hemalaige2r Nut#zerK (#t46719x3)


Ein Kinderarzt ist für mich kein Facharzt, sondern der Hausarzt für meine Kinder [...]t

Na herzlichen Glückwunsch :-X

sMommierspBrosgse 2


Grognor,

Wenn du schon so argumentierst, wo sollen denn Mütter hingehen, wenn ihre Kinder akut krank oder leichter verletzt sind?

Im übrigen ist auch ein Hausarzt ein fachmediziner. Von daher ist meine Formulierung nicht richtig. Aber es ist doch in der Verwendung stark zu unterscheiden von Orthopäden, Gynäkologie Ect. Ich persönlich würde aber trotzdem nicht mit meinem Kind erst zum (Erwachsenen)Hausarzt gehen, um mir dort eine Überweisung für den Kinderarzt zu holen.

S$unflmowejrx_73


Und akute Gesichtsverletzungen gehören eher in die Notaufnahme, wo eben auch das Wissen und v.a. die Geräte für eine mögliche Weiterversorgung (Nahtmaterial, Röntgen,...) zur Verfügung stehen. Eine solche Verletzung ist nicht altersspezifisch.

mUnexf


Um weiteren Disputen vorzubeugen, werde ich Deinen Beitrag ignorieren.

sunshine1007

Unfassbar. Dir geht es hier offenbar nicht Ansatzweise um Denkanstöße. Ich war nicht unfreundlich zu dir. Naja, dann nimm dir stattdessen Sunflowers, Shelbys und PeeKlees Beiträge zu Herzen. %:|

h}atscc%hipu


Bei Verletzungen geh ich mit meinen Kindern immer in die Notaufnahme...also gerade kopfverletzungen haben wir immer im Krankenhaus untersuchen lassen, genau wie den Sturz vom Klettergerüst. Denn wenn weitere Untersuchungen gemacht werden müssten (Ultraschall, Röntgen usw) würde mich der Kinderarzt eh weiterleiten, weil der gar keine Geräte dafür hat.

s)omme/rsp3rosse" 2


Sunflower,

Ich brauche eben nicht immer irgendwelche Geräte für eine Behandlung, sondern eine Ärztin, die Ruhe ausstrahlt und sich ganz auf mein Kind einlassen kann, egal, wie es gerade drauf ist. Er hat eine Schwellung am Auge, die nicht geröntgt werden musste. Es musste auch nichts genäht werden. Es sieht schlimmer aus, als es ist, aber trotzdem war es gut, dass ein Arzt drauf geschaut hat. Und auch wenn unsere Kiä nicht selbst näht, so hat sie auch die Platzwunde unter dem Kinn bei meinem großen selbst geklebt. Aber wenn man selbst keine Kinder hat, kann man manches einfach nicht beurteilen.

E(hemalig[er N2utzer (#x467193)


Zu einem normalen Hausarzt. Nichts für ungut, aber die sind in erster Linie Ansprechpartner – es sei denn, das Kind hat in der Tat eine kinderspezifische Erkrankung die auch über die Kompetenzen eines Allgemeinmediziners hinausgehen (unter anderem die frühkindlichen Untersuchungen). Zum Beispiel Fachgebiete, auf die sich ein Kinderarzt weiter spezialisieren kann (z.B. Kinderkardiologie, -onkologie etc.)

Für 'Wehwehchen', 'Grippe' etc, sorry, aber bei mir hat das immer der Hausarzt erledigt (und macht es auch heute noch). Mir ist der Unterschied schleierhaft warum die Wundversorgung bei einem Kinderarzt anders aussehen sollte, als bei einem Hausarzt. Platzwunden etc werden von beiden genäht, immerhin sind beide (hoffentlich) im Umgang mit Nadel und Faden geübt.

Dass Hausärzte sich prinzipiell weigern Kinder zu behandeln, höre ich von dir zum ersten Mal.

[...] auch ein Hausarzt ein fachmediziner

Nein? Zumindest beim Facharzt für Pädiatrie (Kinderarzt) beträgt die Weiterbildungsdauer, damit er diese Tätigungsbezeichnung auch tragen kann, in Deutschland mindestens fünf Jahre.

Für einen Hausarzt (sprich praktischen Arzt) sind die Tätigkeitsvoraussetzungen andere.

h)atscjhipu


Ach und andere Ärzte sind wohl alle Monster? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die in der Notaufnahme immer sehr nett und vorsichtig waren. Und ob geräte benötigt werden, weiß man manchmal vorher nicht. Leider sind unsere Unfälle auch alle außerhalb von Kinderarztzeiten passiert.

sWombmerwsprossxe 2


Grogner,

Bei Uns ist es so, Kinder werden von Hausärzten hier nicht behandelt (auch nicht bei Wehwehchen wie Grippe), da ihnen das Equipment fehlt und oft auch das Wissen über die Dosierung von Medikamenten. Mit Equipment ist schon das Stethoskop gemeint, welches es für Kinder oftmals zu groß ist oder der pariboy, denn es beim Hausarzt nicht zum ausleihen gibt, sondern nur bei der Kinderärztin.

Aber dass es bei uns gang und gebe ist, dass alle Eltern zum Kinderarzt mit ihren Kindern gehen, wenn diese gesundheitliche Probleme haben, ist es zum Glück in unsere Stadt auch kein Problem (seltsamerweise auch ohne größere Wartezeiten).

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