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Neuer Arzt, erhält er die alte Krankenakte?

V5ahidxe hat die Diskussion gestartet


Mein Exarzt verurteilte mich fälschlicherweise als "Angstpatient" mit Reizdarm. Der Arzt ging in Pension. Sieht nun der neue Arzt in den Krankenakten die falsche DIagnose? ICh befürchte, dass der Arzt mich dann weniger ernst nehmen wird, bei zukünftigen Anfragen und Krankheiten (bereits mal nicht ernst genommen worden).

Ein anderer Arzt stellte damals jedoch die Verdachtsdiagnose Giardiasis (Unsere Tiere hatten das, ich hatte auch wiederkehrendes Fieber mit Übelkeit und Durchfällen).

Sollte ich besser ganz die Praxis wechseln, damit man mit einer neuen Krankenakte startet? Oder kann ein Arzt in einer neuen Praxis wieder auf die alte für mich falsche Krankenakte zugreifen?

Danke für eure Antwort

.

Antworten
S~eanaet78or


Im normalfall wird der neue Arzt die alten Befunde anfordern. Er kann dann entscheiden, ob die organische Diagnostik seiner Meinung nach ausreichend geführt wurde.

Gruß

SAternczhenx52


Ich kenne das so, dass die Akte an den Nachfolger geht, dieser die aber nur mit deiner Erlaubnis oeffnen darf. So war es zumindest bei mir immer.

ttuffka=rmi


Sollte ich besser ganz die Praxis wechseln, damit man mit einer neuen Krankenakte startet?

das hätte ich schon gemacht, als der alte arzt noch nicht in rente war.

SUchmindtxi70


Ich bin damals nach Arztwechsel wegen Ruhestand EXTRA in der Praxis geblieben, weil ich dachte, dass ja da alle meine Befunde und meine Krankengeschichte schon vorhanden wären...Dieser Arzt hatte jedenfalls nichts mehr oder keinen Zugriff .... Bin dann da auch nicht geblieben, weil er mich dann zusätzlich auch nicht überzeugt hat.

Ich hätte mir sin Deiner Stelle aber auch längst schon eine Zweitmeinung eingeholt,,,,

AXleCon"or


Als mein Hausarzt verstorben ist musste ich bei seinem Praxis-Nachfolger eine Freigabe unterschreiben, dass er die alte Akte inklusive der Befunde nutzen darf.

I5n-Ko4g Nixto


ich kenen alle varianten:

1. praxis wird vom nachfolger übernommen,

d.h. karteikarte wird weiter genutzt

2. praxis wird vom nachfolger übernommen,

karteikarte wird weiter genutzt, ABER ich mußte es genehmigen

3. beim wechsel von einem arzt zu einem anderen (andere praxis),

weiß der neue arzt genau gar nichts, nur das, was man ihm erzählt.

ich habe das aus der alten praxis mitgenommen von dem ich dachte,

dass ihm das hilft.

wenn ich nichts gebracht habe, hatte er nichts.

4. wenn der neue arzt aus der alten praxis was wollte, hat er mich gefragt, ob das okay wäre.

5. mein rheumaarzt hat mir erzählt,

dass er bei kassenpatienten genau gar keine alten befunde von irgendjemanden anfordert, weil er dafür kein geld bekommt, d.h. die leute müssen es mitbringen.

machen sie das nicht,

hat er nichts.

I n-Ko0g} ?Nitxo


und mal abgesehen von freigabe oder nicht...

wenn ein patient in meine praxis kommt und ich weiß,

im schrank im nebenzimmer ist eine akte von ihm,

dann schaue ich doch da NATÜRLICH rein, :=o

egal, ob freigabe oder nicht, schließlich will ich dem patienten ja helfen.

was ich dann damit mache, ist ja meine sache, die ärzte sind sich auch nicht immer einig und jeder setzt über das standardverfahren hinaus die schwerpunkte anders.

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