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Wasserstoffperoxid in jede Hausapotheke

T=estsrpale


@ Taps Also einen Impfausweise hatte noch nie jemand meiner Patienten. Und viele wissen einfach nicht, ob sie überhaupt mal geimpft wurden geschweige denn wann das war.

jnust_l;ookingx?


Wie oft man die Toilette reinigt hat wohl auch damit zu tun wie viele Personen sie nutzen. Meine hier wird 5 Tage nur von mir verwendet, 2 Tage von mir und meinem Partner. Was soll ich da bitte täglich Putzmittel anwenden? Einmal die Woche und gut ists.

jwust_lAookiing?


@ Testrale,

dann hast mich noch nicht als Patient gehabt, Impfpass ist in der Geldbörse. (Seit einigen Jahren schon.) ;-D

I&s4abejll


Testrale

Diese Kleine Untersuchung von mir hat natürlich keinerlei Aussagekraft, aber sie zeigt doch, das diese "Krankenhauskeime" bereits in der "freien Wildbahn" zu finden sind.

Natürlich sind sie da auch zu finden – die werden ja nicht im Krankenhaus geboren, sondern hinein getragen.

Es geht ja doch nicht darum, dass es diese Keime/Bakterien nicht zu Hause gibt, sondern in welcher Dichte sie zu finden sind. Ein KH ist ein Sammelbecken, da sich dort nunmal kranke Menschen aufhalten.

Bzg der Tetanusimpfung kann ich nur sagen, das es in Deutschland keinerlei Impf-Pflicht gibt. Bei uns in der Klinik wird generell JEDER gegen Tetanus geimpft, wenn er mit offenen Wunden kommt. Die meisten haben tatsächlich keine Impfung, ausserdem muss die Impfung alle 10 Jahre erneuert werden!!!

Nichts für ungut, aber Du klingst gerade so als wenn Du gerade die größten medizinischen Geheimnisse eröffnest ;-) – dass die Impfung alle 10 Jahre erneuert werden muß....also mindestens alle Mütter/Väter unter uns hier werden das wissen....Schon Säuglinge erhalten mit der ersten Impfung die Grundimmunisierung usw....

Dass in Krankenhäusern bei großen Verletzungen bestimmte Prophylaxen gemacht werden – auch das ist nichts Neues. Je größer die Wunde desto mehr Möglichkeiten haben Keime und Bakterien sich zu verbreiten. Dass heißt aber ja nicht, dass die Gefahr akut besteht, sondern es ist eben eine reine Vorsichtsmaßnahme.

(Erinnert mich an diese Dialoge: "Wir machen ein paar Untersuchungen um Krankheit XY auszuschließen" – "Was, ich habe XY ??? :-o ")

und nochmnal zur klarstellung, ich bin kein Fanatischer Desinfektor! ich desinfiziere nur gezielt und nach sinnvoller Überlegung!!!

Ich sagte ja auch schon: Wenn man in einem medizinischen Bereich arbeitet, hat man auch eine ganz andere Sichtweise. Weil man sehr viel mitbekommt was wir Laien nicht erfahren. Da kann ich schon verstehen wenn man bestimmte Dinge anders handhabt. Dennoch sollte man einfach ein wenig aufpassen sich darin nicht zu sehr zu verlieren.

Ahornblatt

Man putzt sich die Zähne, um die Keime dort zu reduzieren, aber eine Klobürste muß man nicht mal sauber machen?

Es hat ja Niemand gesagt, dass man sie nicht mal saubermacht – aber sie muß doch nicht desinfiziert werden. Ich weiß, dass hast Du auch nicht gesagt, Du sprichst von Waschlauge. Ich schrieb glaube ich schon, dass ich sie mit in die Schüssel stelle wenn ich diese mit einem Extrareiniger gegen Urinstein und Co. einweiche. Kommt ja auf's selbe raus ;-).

(Mir fällt dabei Jemand ein, der sie immer mal wieder in die Spülmaschine gegeben hat – das fand ich dann doch eklig. Der Kommentar "Natürlich ist dann kein Geschirr mit drin"....ähm....öh....aber danach doch wieder, oder? ":/ ;-D )

chi

Das mit dem Hygienereiniger wegen des Fußpilzes kann ich nachvollziehen – das meinte ich auch mit "konkreten Fällen". Als wir hier mal Kopfläuse hatten, habe ich auch eine ganze zeitlang ein anderes Mittel benutzt als sonst, die Bettwäsche öfter gewaschen als sonst – sind eben hartnäckig die Viecher.

A=hor"nbla(txt


Meines wird einmal in der Woche gereinigt und das ist mehr als ausreichend für mein Empfinden. Niemals käme ich auf die Idee die Toilette täglich zu putzen.

Ich schon. Nach einigen Darmoperationen gehen die Explosionen in alle Richtungen. Und meine Frau würde die Krise bekommen, wenn die Spritzer da ne Woche am Beckenrand kleben würden.....

Aber schön, wer eine geschmierte Verdauung hat....

I7sabQell


Ahornblatt

Siehste und schon wieder haben wir hier einen "konkreten Fall" ;-).

Svt+il:gxar


interessant, wie sich die diskussionen immer so entwickeln und man anderen leuten seltsames verhalten vorhält, nur weil sich jemand wohler fühlt, seine klobürste einmal die woche einzuweichen....soll doch jeder wie er mag :)z

im eingangstext ging ja eigentlich nur darum, dass der te meint, dass wasserstoffperoxid eine gute sache zur desinfektion ist...und die hausapotheke ist allgemein dazu gedacht, irgendwelche verletzungen zu versorgen...so würde ich das verstehen....und dafür ist es nunmal hervorragend geeignet...besser als all die anderen, schärferen, chemischen desinfektionsmittel....

I#sab=ell


Stilgar

...soll doch jeder wie er mag

Sehe ich auch so.

Nur sagt Testrale ja schon in der Überschrift:

Wasserstoffperoxid in jede Hausapotheke

Und plädiert dafür.

Worin liegt denn ansonsten hier die Diskussionsgrundlage, wenn nicht darüber zu diskutieren ob es hier ein "Muß" gibt oder nicht? ;-)

S0tilgpaxr


isabell

Nichts für ungut, aber Du klingst gerade so als wenn Du gerade die größten medizinischen Geheimnisse eröffnest ;-) – dass die Impfung alle 10 Jahre erneuert werden muß....also mindestens alle Mütter/Väter unter uns hier werden das wissen....Schon Säuglinge erhalten mit der ersten Impfung die Grundimmunisierung usw....

ich glaube nicht, dass es ihm hierbei darum geht, irgendwelche geheimnisse zu eröffnen....sehr viele hier sind der meinung, dass die leute ja eh eine tetanus-impfung haben...aber genau das ist eben in der heutigen zeit nicht mehr korrekt....die meisten leute lassen sich nicht mehr impfen...ob aus überzeugung, oder weil man es aus den augen verliert...der deutsch an sich ist da eher "impffaul"...und somit hat testrale mit seiner aussage absolut recht...es geht nicht um die 10 jahre an sich....

IasaMbeXll


Stilgar

sehr viele hier sind der meinung, dass die leute ja eh eine tetanus-impfung haben...aber genau das ist eben in der heutigen zeit nicht mehr korrekt....die meisten leute lassen sich nicht mehr impfen...ob aus überzeugung, oder weil man es aus den augen verliert...der deutsch an sich ist da eher "impffaul"...und somit hat testrale mit seiner aussage absolut recht...es geht nicht um die 10 jahre an sich....

Das mag ja sein – aber sollte man dann nicht eher dazu aufrufen sich zu impfen? ;-)

Wobei – ich bin an sich ja nicht so ein Statistikfan, aber habt Ihr Euch mal die Statistiken bezüglich Tetanuserkrankungen angesehen?

Hier mal ein Auszug aus einem Bericht des Robert-Koch-Instituts:

In den Industriestaaten Europas und Nordamerikas ist die Tetanusinzidenz dank umfassender Impfungen sowie der verbesserten Lebensbedingungen niedrig. In Deutschland wurden in den letzten Jahren unter 15 Erkrankungsfälle jährlich verzeichnet, überwiegend bei älteren Erwachsenen (vor 1970 waren es noch weit über 100 Erkrankungen). Die genaue Häufigkeit des Tetanus kann bei der gegenwärtigen Melderegelung nicht beurteilt werden, tödlich verlaufende Erkrankungsfälle werden über die Todesursachenstatistik erfasst.

[[http://edoc.rki.de/series/rki-ratgeber-fuer-arzte/2010/PDF/tetanus.pdf Quelle]]

Bezüglich der Todesfälle habe ich Folgendes gefunden:

Nahezu jedes Kind wird sich bis zu diesem Alter mehrmals leichter oder schwerer verletzt haben. Dennoch gab es in Deutschland in den letzten 30 Jahren keine Todesfälle von Kindern unter 15 Jahren, und einen einzigen Todesfall unter 40 Jahren (bei unbekanntem Impfstatus). Die Anzahl der in Deutschland statistisch erfassten Tetanuserkrankungen lag im gleichen Zeitraum über alle Altersgruppen bei jährlich weniger als 20 Fällen, die Anzahl der Todesfälle bei weniger als 10 Fällen, in den letzten Jahren sogar bei weniger als 5 Fällen.

[[http://www.impfkritik.de/tetanus Quelle]]

Und:

Die Tetanus-Bakterien sind laut Ärzte-Merkblatt des Robert-Koch-Instituts (RKI), der deutschen Seuchenbehörde, licht- und sauerstoffempfindlich.(1) Für eher oberflächliche Wunden, die Luft und Licht ausgesetzt sind, besteht somit auch aus schulmedizinischer Sicht keine Tetanusgefahr. Anders verhält es sich bei tieferen Wunden, insbesondere wenn sie verunreinigt sind und nicht bluten. Wird eine tiefere Wunde dagegen gut durchblutet, können auch hier Anaerobier nicht überleben.

Gefährdet sind insbesondere verschmutzte Wunden und solche, in denen sich zerstörtes Gewebe befindet. Doch es gehört ja zu den Aufgaben des behandelnden Arztes, die Wunde nach allen Regeln der Kunst zu reinigen, zerstörtes Gewebe zu entfernen und dafür zu sorgen, dass ggf. Eiter und andere Wundsekrete abfließen können. Es ist allgemein unbestritten, dass die Einführung von hygienischen Bedingungen bei der Wundversorgung z. B. durch Ignaz Semmelweis (erstmals 1848) und Joseph Lister (erstmals 1867) eine wesentliche Ursache für den Rückgang von Wundinfektionen (einschließlich Tetanus) darstellt.

Eine Anmerkung meinerseits bezüglich der letzten Quelle:

Ich kann nicht ausschließen, dass diese Homepage schon aufgrund ihres Namens insgesamt eine umstrittene Haltung bezüglich Impfungen vertritt. Ich habe mich mit der Seite selbst nicht weiter beschäftigt. Mir geht es hier rein um die Zahlen – die ich auch auf anderen Seiten so ähnlich gefunden habe, also für glaubwürdig halte. Ebenso wie die Aussage über die Infektionsgefahr bezüglich Tetanus insgesamt, die ich hier besonders gut erklärt finde und auch an anderen Stellen schon so lesen, bzw. auch von Ärzten so erfahren konnte

////

Ich möchte mit diesem Ganzen einfach mal davon wegkommen, dass oftmals irgendwelche "Horror-Infektions-Möglichkeiten" in den Raum geworfen werden und damit eine unnötige Panik verursacht wird.

Ich sage nicht, dass ich eine Tetanus-Impfung für nicht wichtig halte! Das tue ich durchaus. Ich bin für eine Impfung. Denn es nützt Einem sicher nichts, wenn man eben "der Eine" ist, den es doch erwischt.

ABER: Ich halte eine übertriebene Panikmache und sonstige Vorsorge für ebenso verkehrt.

mPnOef


Vielleicht sollte man Testrales Plädoyer jetzt auch nicht überbewerten.

Wer ab und an mal desinfiziert, der weiß jetz, was er dafür gut benutzen kann.

Wer nicht, muss sich nun auch nicht genötigt fühlen... ;-)

I]sabEexll


mnef

Schon richtig – nur habe ich es (auch hier) leider zu oft erlebt, dass durch Fäden/Beiträge eine gewisse Panik ausgelöst werden kann.

Wir haben es durch das Internet nun mal oft genug mit Menschen zu tun, die vom "Dr. Google"-Virus infiziert sind (wo wir schon mal beim Thema sind :=o ).

Und das Tetanus-Beispiel hat nun mal er in den Raum geworfen ;-)

EEhemxaliger> Nutzer7 (#U421703)


In Sagrotan dippen ...

;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

AZhBornb8l_atxt


Wer hier aufmerksam gelesen hat, hat auch gelesen, dass Tetanus ein anaerober Keim ist. Der haßt Sauerstoff wie die Pest. Mit anderen Worten: erst die Tetanusimpfung, dann die Wunde, wie der Titel empfiehlt, mit Wasser + H²O² baden.

Es fängt an zu blubbern, das O² wird freigesetzt und killt, was an Tetanus da noch so rumkreucht....

Dieser ganze Thread macht doch echt Sinn. Zwischendurch wurde auch noch das Klo geschrubbt, die Bürste dazu. Der Salat ist von Schneckenschleim durch ha-zwei-oh-zwei keimgebürstet und nun leicht verdaulich....

:)z 8-) :)D

A]hornb+latxt


durch ha-zwei-oh-zwei keimgebürstet und ist nun leicht verdaulich.... ;-D

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