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Kündigung wegen Bandscheibenvorfall! Bewerbungsvorschläge?

S!kuWnkWi4x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leser,

ich leide seit März 2014 unter zwei Vorwölbungen und einem großen Bandscheibenvorfall in der HWS.

Leider sind alle drei mit Segmentnervbedrängung, was mir ziemlich große Schmerzen bereitet. :-/

Mir wurde sofort zu einer OP geraten, die ich aber mit der konservativen Schmerztherapien zu umgehen versuche.

Bisher ist aber keine wirkliche Linderung zu spüren, die Hoffnung gebe ich aber noch nicht auf!

Ich weiss ja, dass ich viel Geduld aufbringen muss.... ":/

Jetzt zum eigentlichem Thema:

Meine Chefin hat mich nach 4 Wochen ohne Grund gekündigt, weil eine schnelle Genesung wohl nicht in Sicht ist und sie schnell eine Vertretung einstellen musste. Einen Grund musste sie nicht angeben, da es eine Firma unter 10 Angestellte ist.

Sie hatte sich vorher mit mir telefonisch in Verbindung gesetzt und mir erklärt, dass sie das nur getan hat um mir den Druck zu nehmen. Nun soll ich mir alle Zeit der Welt lassen um mich ganz in Ruhe zu erholen, bzw. um wieder gesund zu werden...Sie hatte wohl auch Angst, bei längerem Ausfall meine Urlaubstage auszahlen zu müssen.

Jetzt will sie mich, sobald ich wieder fit bin, sofort wieder einstellen. Meine Nachfolgerin wurde wohl auch darüber aufgeklärt!

Da ich nur in Teilzeit eingestellt war, der Lohn wirklich nicht die Welt ist und ich keine Aussicht auf mehr Stunden habe, (ausser zur Vertretung) möchte ich aber eigentlich gar nicht mehr zurück.

Nun zu meiner Frage:

Arbeitslos bin ich erst ab 01.07.14. (die Kündigungsfrist beläuft sich auf den 30.06.14)

Ich möchte mich nun wieder bewerben, denn lange kann man vom Krankengeld ja nicht existieren...nur was schreibe ich ???

Wegen Krankheit gekündigt worden zu sein, macht sicherlich keinen guten Eindruck. Soll ich dem Arbeitgeber reinen Wein einschenken?

Oder wie kann man die Kündigung am besten verpacken, so das dies keinen negativen Eindruck im Anschreiben, bzw. Lebenslauf macht? Hat jemand Ideen oder Erfahrungen?

In solch einer Situation war ich noch nie, bzw. wurde noch nie gekündigt.

Vielen Dank im Voraus fürs lesen *:)

Antworten
k(arab`ina


Warst du schon beim Arbeitsamt?

Slku|nkix44


Nein Karabina...

Ich habe mich telefonisch bei denen gemeldet. Aber solange ich Krankengeld erhalte, ist das AA nicht zuständig für mich.

l+ovejabl{e<3


Wie lange bist du vorraussichtlich denn noch krank geschrieben?

SCkun%kix44


Bis 30.06.14

Bis dahin laufen auch meine CT-Spritzen, von denen ich mir echt viel erhoffe....

E&hemalviger Nutze4r (#I325731)


Ich würde es mal mit einer multimodalen Schmerztherapie im KH versuchen ...

Bevor du nicht wieder einigermaßen wiederhergestellt bist, macht es wenig Sinn dich zu bewerben. Du hättest Probezeit und sobald und da wegen dem Rücken ausfällst, war es das vermutlich wieder mit dem Job.

Kümmer dich erst mal um dich und danach um den Job ...

s~chl7aDflosex 009


Hallo ich schließe mich mellimaus 21 an..Du stehst an 1 Stelle!!!!

ich wurde auch gekündigt aufgrund meiner Krankheit bzw.mein Vertrag wurde nicht verlängert..Krankengeld lief aus ich wurde ausgesteuert....

da musste ich zum Arbeitsamt diese sind aber nur dann zuständig wenn man arbeitsfähig ist naja ich habe dann mit den Ärzten gesprochen diese gaben mir zuverstehen das ich in der Pflege nichts mehr zusuchen habe...

beim AA erklärte ich mein Situation..

2 Tage später bekam ich Post ich sollte mich schnellst möglich auf eine Stelle bewerben ansonsten streicht man mir die Mittel, da ich noch nie in der Situation war bekam ich etwas Panik also machte ich schnell die Bewerbung fertig...

Lebenslauf hab ich geschrieben.... zulässt habe ich.....gearbeitet

Im Bewerbungsschreiben hab ich geschrieben, dass ich meinen Beruflichen Werdegang erweitern möchte..

Ich wusste aber das ich es körperlich nicht schaffen würde...

Kurz dannach hatte ich wieder ein Gespräch beim Aa...

Ich erklärte das mit der Bewerbung man gab mir zuverstehen das ich in einem Verteilter drin stehe ich aber erst zum unabhängigem Gutachter muss somit soll ich mich nicht bewerben....

Naja letzte Woche kam das Gutachten...

Ich dürfte 6 std.arbeiten aber ausgenommen sind sämtliche Tätigkeiten.....

Ich bin 32 Jahre und weis nicht was ich machen soll...

Ich werde jetzt wohl weiter gereicht zum Rehaberater zwegs evtl.Umschulung aber als was ich habe keine Ahnung.. ":/

ZTwaxck44


Lies mal, was dieser Link über das abwarten über 6 Wochen hinaus bei solchen Situationen sagt:

[[http://www.neurochirurgie-katharinen.de/bandscheibenvorfall-behandlung-halswirbel.htm]]

Zzwackx44


... über das Abwarten ...

EPhemali?ger [Nut@zer E(#325731x)


So ein Quatsch was in dem Link steht. Bandscheiebemvorfälle können sich auch nach 3 Monaten oder mehr noch zurückbilden. Wer sich deshalb nach 6 Wochen operiern lässt sich selber Schule.

Seriose Ärzte sagen einem auch nicht das muss in 6 Wochen weg sein, sonst muss man das operieren ....

R<io! Gravnde


Das Arbeitsamt hat eine eigene Reha-Abteilung Das frühzeitig vorsprechen könnte sich gerade im Hinblick auf eine mögliche Umschulung lohnen.

L-ola20710


Bandscheiebemvorfälle können sich auch nach 3 Monaten oder mehr noch zurückbilden.

Absolute Zustimmung-bei mir hat das immer viel länger gedauert und mein Arzt sagt immer, dass das bei jedem Menschen unterschiedlich ist.

Lass dich bitte niemals an der HWS operieren ohne alles andere versucht zu haben. Das ist nochmal ne ganz andere Baustelle als die LWS. Wünsch dir gute Besserung.

Epin KurkpfäNlzer


Ich habe selbst auch mehrere Bandscheibenvorfälle in HWS und LWS hinter mir. Eine wirkliche Besserung ist bei mir auch erst weit nach 6 Wochen eingetreten. So richtig "weg" ist es aber bei mir (und anderen Menschen mit den gleichen Problemen, die ich kenne) nie mehr gegangen, ob nun mit OP oder ohne (ich selbst bin noch nie operiert worden). Es wird halt zunehmend besser, aber die frühere Belastbarkeit stellt sich nicht mehr ein. Ich will dir damit keine Angst machen, aber das solltest du bei deiner Stellenwahl berücksichtigen, und evtl. wirklich eine Umschulung in Betracht ziehen. Ein guter Freund von mir hat das vor ein paar Jahren noch bezahlt bekommen.

Was mir bei meinen Beschwerden am meisten geholfen hat, war eine systematische medizinische Trainingstherapie zum Aufbau der Feinmuskulatur an der Wirbelsäule. Damit habe ich eine Stabilität an der Wirbelsäule zurückerhalten, die ich nicht mehr für möglich gehalten hätte. Ist an der HWS aber schwieriger zu erreichen.

Von mir auch gute Besserung!

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