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Soll ich Kassenpatient bleiben?

hNexLeTx.


Aber leider kann man aber auch nicht zwischen Beihilfe und Arbeitgeberanteil wählen, sondern es heißt:

"Entweder Du versicherst Dich privat, dann zahlen wir zu den anfallenden Kosten 50% und wenn Du in Pension bist sogar 70% – oder Du versicherst Dich freiwillig gesetzlich, dann darfst Du den ganzen Beitrag alleine bezahlen und wir freuen uns, weil dann für uns dann (so gut wie) keine Beihilfezahlungen fällig werden."

Wenn das wirklich so ist, dann würde ich mal einen anwalt fragen ob er eine chance sieht das auszuhebeln, denn das verstößt gegen die freie wahl meiner kasse und das kann nicht sein.

LHiaAn-Jxill


Das ist nun mal [[http://de.wikipedia.org/wiki/Beihilfe_%28Beamtenrecht%29 Beamtenrecht]]. Keine Sozialversicherungspflicht, kein Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Der Staat ist über die Beihilfe sein eigener Versicherer.

h#exeTx.


Das mag schon sein, aber er kann seine beamten doch nicht erpressen nach dem motto du versicherst dich privat dann erhältst du zuzahlungen in höhe X, oder du versicherst dich gesetzlich dann zahlst du alles selber.

Ich war ja schon immer ein gegner des beamtenrechts für viele bereiche, weil ich es das für überflüssig halte, aber das schlägt dem faß den boden aus finde ich. ":/ %-|

LDian-_Jill


Tatssächliche Kostenbeteiligung über Beihilfe kommt den Staat billiger als hälftige Versicherungsbeiträge ins Blaue, zumal man vor einer Verbeamtung besonders auf gesundheitliche Risiken abgecheckt und notfalls auch nicht verbeamtet wird, wenn gesundheitliche Gründe dagegenstehen.

Auch das hilft dem Staat (also uns allen), Kosten zu vermeiden.

Dxer klei2ne P#ri?nz


Ja, das sehe ich auch so.

DCieKrQuemxi


"Entweder Du versicherst Dich privat, dann zahlen wir zu den anfallenden Kosten 50% und wenn Du in Pension bist sogar 70% – oder Du versicherst Dich freiwillig gesetzlich, dann darfst Du den ganzen Beitrag alleine bezahlen und wir freuen uns, weil dann für uns dann (so gut wie) keine Beihilfezahlungen fällig werden."

Das ist so nicht richtig. Du musst dich als Beamter nicht privat versichern, um Anspruch auf Beihilfe zu haben. Derr Beamte hat eine Eigenvorsorgepflicht, ob dies durch den Abschluß einer privaten Krankenversicherung oder durch Bildung von finanziellen Rücklagen geschieht, interessiert den Dienstherren nicht. Die Beihilfe ist als Ergänzung der Eigenvorsorge zu sehen.

hVe5xeT4.


Aha, das macht dann schon sinn, danke für die aufklärung *:)

DmieKruxemi


das ist alles ein Rechenspiel...... manche Beamte nehmen sogar den nicht arbeitenden Ehepartner aus der PKV raus, weil für den die Beihilfe 80% beträgt – und der 20%ige Eigenanteil ggf weniger ist, als der PKV-Beitrag und legt das Geld auf die hohe Kante – für den Ernstfall. Oder man nimmt PKV zu 20% und macht für die wirklich teuren Sachen (Zähne, Chefarztbehandlung im KHS) ne 100%ige Zusatzversicherung bzw bei Zähnen in der Höhe, die nicht von der Beihilfe getragen wird. Gerade bei jungen, gesunden Beamten auf Zeit, die wissen, dass sie nicht ewig Beamter bleiben, macht das durchaus Sinn, sich das mal durchzurechnen – je nach dem, wie risikofreudig man ist.

D.ieKKruexmi


@ Ulmener Spatz

- die PKV-Beiträge kannst du ja auch steuerlich absetzen

- mit Eintritt der Pension bist du zu 70% über Beihilfe abgedeckt, d.h. brauchst nur noch 30% PKV, was die Steigerung der Beiträge wieder abmildert.

- ich bin 46, Beamtin, PKV mit Zusatz Zähne, Chefarzt und natürlich Pflegeversicherung, bezahle 280 PKV, aber hatte Eintrittsalter Anfang 20. Jährlich steigt es um ca 2 € an, also ich hatte noch keine jährliche Steigerung erlebt, wo ich dachte "au weia, jetzt wird es eng" zumal die Gehaltssteigerungen ja auch fast Jährlich für die Beamten aus dem Verdi-Verhandlungen übernommen werden.

D]ieKIruemi


Jährlich steigt es um ca 2 € an,

meinte natürlich, 2 € pro Monat .........

U=lmjer ZSpaxtz


Mein Hauptproblem ist ja gerade das späte Eintrittsalter. Wäre ich 20 Jahre alt, wär die Entscheidung für die PKV deutlich leichter.

Andererseits: würde der Diensherr 50% des GKV-Beitrags übernehmen, wäre die Entscheidung auch leicht.

Klar, man wird nicht direkt in die PKV "gezwungen", aber bei den angebotenen Alternativen ist die GKV gerade für junge Leute im Vergleich zur Privaten so teuer, dass wohl kaum einer, der im gehobenen Dienst anfängt, freiwillig gesetzlich versichert blaibt.

Ich hab das während der Ausbildung gemacht, weil ich ja vor drei Jahren nicht wußte, ob ich das Studium erfolgreich durchziehen kann.

Die Folge: während meine Studienkollegen in der Privaten gerade mal 60 bis 70 € pro Monat bezahlt haben, durfte ich als Mitglied der GKV rund das Dreifache (über 180 €) abdrücken und wurde von den Jungen dafür mehr als einmal müde belächelt...

D^ieKru|em~i


Gehe ich in die Private Kasse, läge der Beitrag bei unter 300 Euro und ich bekomme Beihilfe.

Mein Hauptproblem ist ja gerade das späte Eintrittsalter.

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, trotz deines "hohen" ;-) Eintritsalters ist der Betrag doch nicht wirklich hoch-unter Berücksichtigung, dass du es auch noch steuerlich absetzen kannst. Wie schon gesagt, die jährlichen Steigerungen sind nicht so irre hoch, und du kannst auch bei den meißten PKV einen Zusatz-Vertrag abschließen, jetzt mehr zu zahlen und mit Eintritt der Pension dann weniger zu zahlen-wenn das deine Sorgen sind.

Mein Vater ist Pensionär, Witwer, zu 70% über Beihilfe abgesichert und zahlt ca 200 € in die PKV- und das bei einer Pension von ca 2700€ netto.

Eher würde mir Gedanken machen, dass du nun Beamter auf Probe wirst. Du müßtest dich jetzt ja relativ festlegen, dass du in der Beamtenlaufbahn bleibst.

würde der Diensherr 50% des GKV-Beitrags übernehmen, wäre die Entscheidung auch leicht.

Da das keine Option ist, pack den Gedanken bei Seite, denn er bringt dich in der Entscheidungsfindung kein Stück weiter. ;-)

Ich habe noch nicht ganz verstanden, was dein Kernproblem ist: das aktuell Finanzielle, die spätere finanzielle Belastung oder die Flexibilität im Hinblick auf deinen Lebenslauf.

U<lmerN Spaxtz


Mein Vater ist Pensionär, Witwer, zu 70% über Beihilfe abgesichert und zahlt ca 200 € in die PKV- und das bei einer Pension von ca 2700€ netto.

Ich würde schon jetzt mit Mitte 40 in die PKV rund 270 bis 280 € zahlen – und ich bekomme nur 2.400 € – allerdings brutto!

Das Kernproblem, nach dem Du gefragt hast ist eben, ob es sich für mich lohnt, in die Private zu wechseln und ob die Nachteile der PKV, die hier von vielen beschrieben wurden, die (momentane) Ersparnis von 150 € pro Monat aufwiegen.

Dler yklein=e >Prwinz


Hast Du mal eine professionelle Beratung gehabt?

L3iloayLina


Du musst dich als Beamter nicht privat versichern, um Anspruch auf Beihilfe zu haben. Der Beamte hat eine Eigenvorsorgepflicht, ob dies durch den Abschluß einer privaten Krankenversicherung oder durch Bildung von finanziellen Rücklagen geschieht, interessiert den Dienstherren nicht. Die Beihilfe ist als Ergänzung der Eigenvorsorge zu sehen.

Mir erschließt es sich nicht, warum dieser Betrag dann nicht zur gesetzlichen KV gezahlt wird?

Privat ja, Bildung von Rücklagen auch...aber gesetzlich nicht. Ich versteh den Grundsatz dahinter nicht.

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